Leber - zu hoher Ammoniakwert im Blut

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Hallo zusammen,

ich bin hier weil mein Papa krank ist und kein Arzt etwas dagegen tun.

Zur Vorgeschichte:

Mein Vater (43 Jahre) alt hat Diabetes. Außerdem hat er früher sehr viel getrunken, sodass er nun eine Leberzyrrose hat. (Er trink seit etwa 1,5 Jahren keinen Tropfen Alkohol)

Meine Eltern sind geschieden, somit wohnt er alleine.

Vor ca. 3 Wochen kam es das erste mal vor, dass er orientierungslos war und Gedächtnis/Sprachprobleme hatte. Im Krankenhaus hieß es, er habe Amnesie, welche durch zu hohen Ammoniakwert zustande gekommen ist. 2 Tage später ging es ihm besser und er wurde entlassen. Nun keine 5 Tage drauf, dasselbe!! Und wieder dasselbe Spiel, Samstag - Sonntag Krankenhaus, Montag entlassen.

Seine Hausärztin hat ihn weder aufgeklärt, noch irgendwelche Behandlung o.ä. vorgeschlagen.

Meine Frage an euch:

- wie kommt es zu erhöhtem Ammoniak im Blut
(ich weiß, dass es wg. der Leberzyrrose ist, aber nicht was der Auslöser ist)

- kann man Vorbeugen (bestimmte Sachen nicht mehr essen etc.)

- welche Medikamente/ Therapien sollten genommen/ durchgeführt werden

Ich hoffe mir kann hier jemand helfen. Ich bin schon total fertig, weil kein Arzt irgendwas dagegen macht!

Vielen Dank schon mal.

Liebe Grüße

Alina
 
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Hallo Alina,

hier wird einiges über die "hepatische Enzephalopathie" geschrieben, auch , wie therapiert werden kann:

5. Therapie
Die Therapie ist abhängig vom Schweregrad und zielt hauptsächlich auf die Verringerung des Ammoniakanfalls. Sie umfasst unter anderem:
- Ausgleichung des Stoffwechsels und der Elektrolyte (Hypokaliämie? Dehydratation? Zinkmangel?)
- Gabe von Ornithin-Aspartat (Zur Beschleunigung des Harnstoffzyklus)
- Gabe von Lactulose und schlecht resorbierbarer Antibiotika (z.B. Metronidazol) (Reduktion der ammoniakproduzierenden Darmflora bzw. des Darminhalts)
- Bei einer chronischen hepatischen Enzephalopathie sind diätetische Maßnahmen sinnvoll. So kann die Proteinbelastung durch ovolaktovegetabile Diät reduziert werden. - Ebenso kann durch die tägliche Einnahme von Lactulose die Ammoniakproduktion im Darm verringert werden. Bei absoluter Proteinintoleranz können Aminosäuren-Supplemente gegeben werden. Die Gabe von Zink hat ebenfalls häufig positive Auswirkungen.
Hepatische Enzephalopathie - DocCheck Flexikon

Du könntest ja mit diesen Angaben zur Ärztin gehen und sie nach den hier genannten Mitteln fragen. Wenn sie sich da nicht auskennt: einen anderen Arzt suchen.

Gruss,
Oregano
 

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