Kriminelles Gesundheitssystem

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Wie schon seit langer Zeit bekannt ist das Gesundheitssystem noch kranker als die Patienten. Milliarden versickern auf Kosten der Zwangsversicherten, und die Coronakrise hat - wenig überraschend - zu vielen neuen Betrugsmöglichkeiten geführt.

 
wundermittel
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16.02.18
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Die Verantwortung sehe ich in unsrer Politik. Aber die Menschen hier im Land wählen immer wieder dieselben.
Dass der Gesundheitsminister nicht mal, als erste Voraussetzung für seinen Job, ein Mediziner sein muss, sagt viel aus, was hier schief läuft.
Hätte der ein wenig Courage würde er sich schämen und zurück treten!

Wenn wir bedenken, was für eine Verschwendung alleine in der ganzen Coronapandemie statt gefunden hat.... 🤮
 
regulat-pro-immune
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Die Milliarden mit der Gießkanne verteilen, ist die eine Sache. Man muss aber auch kontrollieren, was damit gemacht wird. Dem Gesundheitsminister wird es egal sein, weil nicht er die Sause bezahlen muss, sondern wir. Nicht einmal die Krankenkassen werden im Interesse der Versicherten tätig, wozu auch, es kommt ja sowieso niemand raus aus diesem System ...
 
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17.03.16
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Der Autor Michael Esfeld greift das Werk Karl Poppers „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ auf und wendet es auf die Gegenwart an.
Es wird dabei deutlich, dass die aufgebauschte Krise dazu benutzt wird, die Errungenschaften der Demokratie zunichte zu machen.
Die Aussage Seehofers 2006, in einer Satiresendung, dass diejenigen, die entscheiden, nicht gewählt sind, und die Gewählten nichts zu entscheiden haben, ist bitter ernst zu nehmen. Die Parteien werden im Wahlkampf durch großzügige Spenden aus der Industrie, vor allem der Pharmaindustrie, unterstützt, sollen aber frei entscheiden. Das klappt nicht. Wie Seehofer resigniert sagte: Der Druck ist zu groß.
 
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Die Parteien werden im Wahlkampf durch großzügige Spenden aus der Industrie, vor allem der Pharmaindustrie, unterstützt,

Die Bundestagsabgeordneten der jeweiligen Regierungsparteien kassieren auch im Betrieb ordentlich ab. Solche "Nebeneinkünfte" sind legal, die entsprechenden Gesetze und Regelungen haben sie sich selbst verordnet.

So bilden sich in der Gesellschaft gewaltige Geld- und Machtsenken, die im Kern auf Korruption beruhen und sich die passenden Gesetze und Verordnungen selber geben.
 
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Habt ihr mal überlegt, wie es kommt, daß an den Positionen, wo etwas entschieden wird, keine Leute sitzen, die an Geld und Macht uninteressiert sind?
 
regulat-pro-immune
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Nee, das ist nicht der Grund. Die friedlichen, zahmen Leute (so wie wir ;) ) sitzen daheim und kämpfen sich nicht an die Spitze eines Großunternehmens oder eines Amtes hoch.
 
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Ein Trost für die friedlichen und zahmen Leute: Das Leben der Reichen und Mächtigen unterscheidet sich nur in Nuancen von dem von Verbrechern im Hochsicherheitstrakt. ;)
 
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Wir wären aber auch nicht fähig, Siemens oder ein Ministerium zu leiten. Wer glaubt, man müßte nur ein braves Lieschen Müller auf diesen Posten setzen und alles würde gut, ist absolut naiv.
 
regulat-pro-immune
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Unsere Gesellschaft und Lebensweise ist "machtförmig" organisiert. Logischerweise braucht ein Posten, an dem man über Tausende und Millionen von Menschen bestimmen kann, einen Inhaber, der an dieser Machtfülle interessiert ist oder begabt ist, diese Macht auszuüben.

Nicht die Inhaber sind das Problem, sondern die Strukturen, wenn man Macht abschaffen will.
 
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Wuhu,
das ist leider zu kurz gedacht - denn die lieben "Machthaber" gestalten sich ihre/n Spiel-Raum bzw -Regeln zu deren Vorteil/en und nicht für jene, die es gilt "zu beherrschen", also zu kontrollieren, nicht auch "am Futtertopf gleichberechtigt mitfressen" zu dürfen.

Auch wenn diese oder jene Strukturen "abgeschafft" würden, die "unfriedlichen ungezähmten" gäbs weiterhin, die es an die "oberen Ränge" (ganz automatisch) zieht.

Das Thema ist ja auch gar nicht neu, also dass sich an die "regierende" Spitze idR Psychopathen drängeln (oder jene nicht so psychopathisch veranlagten, doch unter DKE "leidende", die deren Vasallen darstellen)...
Auch fielen schon Begriffe wie Psycho- und/oder Pathokrat, und das wird wohl auch die Erklärung sein (Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt -- Die Wissenschaft des Geistes -- Sott.net)...
sott_psychopath.jpg
 
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09.09.08
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Wuhu,
kriminell finde ich nicht nur diese "Macht-Strukturen" an sich, sondern auch das, was diese (an der Menschheit) verbrechen... :mad:

theguardian.com/world/2021/jul/08/new-zealand-children-falling-ill-in-high-numbers-due-to-covid-immunity-debt
Google-Übersetzung: 8 Jul 2021 - Ärzte sagen, dass Kinder aufgrund von Sperren, Distanzierung und Desinfektionsmittel keiner Reihe von Käfern [Krankheitskeimen] ausgesetzt waren und ihr Immunsystem leidet
Neuseeländische Krankenhäuser erleben die Rückzahlung von „Immunitätsschulden“, die durch Covid-19-Sperren entstanden sind, wobei die Stationen von Babys mit einem potenziell tödlichen Atemwegsvirus überflutet werden, haben Ärzte gewarnt.
Wellington hat derzeit 46 Kinder, die wegen Atemwegserkrankungen, einschließlich des respiratorischen Syncytial-Virus oder RSV, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einige sind Säuglinge, und viele sind auf Sauerstoff angewiesen. ...

rnd.de/gesundheit/neuseeland-akute-rs-virusinfektionen-bei-kindern-nehmen-zu-TCSZB227JNDVVHQ5RSFBTWRZ3Y.html
09.07.2021 Neuseeland: Covid-Isolation hat Immunsystem der Kinder stark geschwächt, extremer Anstieg von akuten RS-Virusinfektionen
  • In Neuseeland explodieren die Fälle von Kindern, die mit schweren Atemwegserkrankungen in Krankenhäuser eingeliefert werden.
  • Experten führen den Anstieg auf die Isolation während der Pandemie zurück.
  • Diese habe das Immunsystem der Menschen geschwächt. Vor allem kleine Kinder seien die Leidtragenden.
...
 
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02.10.10
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Habt ihr mal überlegt, wie es kommt, daß an den Positionen, wo etwas entschieden wird, keine Leute sitzen, die an Geld und Macht uninteressiert sind?

Wahrscheinlich deshalb, weil der "Marsch durch die Institutionen" (den die Linken früher als Alternative zur "Revolution" postuliert haben) nicht funktioniert. Man fängt unten an und beim hinaufkämpfen durch die Hierarchie muss man soviel seiner Meinungen, Ecken und Kanten lassen, soviele Kompromisse machen "der guten Sache wegen", dass man, wenn man oben rauskommt, nicht mehr der ist, der zu Anfang hineingegangen ist.

Davon abgesehen kann man Macht auch im positiven ausüben, nicht jeder, der keine Macht hat, ist dazu unbefähigt. Passiert halt nicht, s. oben.

Im übrigen halte ich die Mehrheit der Bevölkerung für so egoistisch, dass sie, wenn sie eine entsprechende Position innehätte, sich genauso verhalten würde. (die Möglichkeit, dass sie in einer Machtposition auf einmal von Misständen erfährt, die ihr vorher nicht klar war, besteht auch, aber ich glaub nicht, dass das soviele Menschen beträfe bzw. würden viele sich dann wohl sagen, "wurde ja immer so gemacht, wieso soll ausgerechnet ich das anders machen". Die meisten wollen es halt bequem und zur Bequemlichkeit gehört auch, die Augen vor Problemen zu verschließen)

Viele Grüße
 
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18.03.16
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Davon abgesehen kann man Macht auch im positiven ausüben, nicht jeder, der keine Macht hat, ist dazu unbefähigt.

Genau. Man sollte Lieschen Müller nicht unterschätzen, im Positiven wie im Negativen. Wichtig ist halt, dass es eine Kontrolle gibt, um Auswüchse zu verhindern.
 
regulat-pro-immune
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17.03.16
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Dass der Gesundheitsminister nicht mal, als erste Voraussetzung für seinen Job, ein Mediziner sein muss, sagt viel aus, was hier schief läuft.
In Anbetracht der Tatsache, dass ein Großteil der Mediziner durch Studium und die Berater aus der Pharmaindustrie gleichgeschaltet ist, kann es von Vorteil sein, wenn der Minister fachfremd ist. Dieser Vorteil fällt allerdings flach, wenn er sich einseitig durch Interessenvertreter beraten lässt. Woran die Politik insgesamt krankt, ist das Ausmaß, das der Lobbyismus inzwischen angenommen hat. Um zu sparen, lassen die Politiker sich von denen beraten, die das Gesundheitssystem zu gigantischer Höhe aufgeblasen haben, was nun wieder Unsummen kostet, die letzten Endes die Bevölkerung durch höhere Steuern, Beiträge und Zuzahlungen zu tragen hat.

Der ganze politische und medizinische Bereich hat sich auf einen gemeinsamen Weg einschwören lassen, der sich immer mehr als der falsche erweist. Aber welcher Entscheidungsträger gibt das schon zu?
 
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02.10.10
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Ja, Lobbyismus ist das Problem. Allerdings sind es ja auch die großen (oder ehemals großen) Parteien, die sich dem verschließen, dass Einflussnahme von Lobbyisten transparenter oder eingeschränkter wird (durch die Maskenaffäre musste sich die CDU/CSU ein bisschen in der Hinsicht öffnen, aber das ist doch ein Tropfen auf den heißen Stein).
 
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