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Als wäre es eine Neuauflage der zuvor bereits 2012 wieder abgeschafften Praxisgebühr. Nun soll in Deutschland in 2026 ein erneuter Versuch gestartet werden, den Patienten Geld abzuknöpfen, bevor sie überhaupt von einem Arzt behandelt werden, wenn sie in seine Praxis kommen.
Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), will das Ärztehopping damit eindämmen. Sozialverträglich soll das aber auch sein.
www.tagesspiegel.de
Was aber, wenn es an Bedingungen geknüpft wird, die die Realität ausblenden? Sollen dabei die sogen. Hausärzte wieder eine tragende Rolle spielen? Was, wenn es diese einfach nicht mehr gibt? Viele haben schon seit Jahren keinen Hausarzt mehr, weil sie keinen finden. Es gibt Bundesländer, aus denen müssen Menschen in andere Bundesländer verbracht werden, weil die Länder nahezu "ärztefrei" sind!
Und was sollen die Menschen tun, die schon jetzt nicht mal mehr bis zum Ende des Monats mit ihrem Geld hinkommen? Davon gibt es auch mehr als genug. Sollen sie sich auch bettelnd vor die Supermarkteingänge stellen, weil sie zum Arzt müssen, um dafür das Geld zu bekommen? Die Geldeintreiber mögen bitte mal richtig hingucken, was alles in diesem Land schon seit Jahrzehnten auf sozialer Ebene unter den Tisch fällt.
Das wachsende Problem kann nicht immer mit Ehrenamtlichen gelindert werden.
Wohnarmut nimmt erschreckend zu, Sozialwohnungen aber fallen wesentlich mehr aus der Bindung als an deren Neubau überhaupt gedacht wird, geschweige denn, dass sie vorhanden wären.
Es gäbe unendlich viele Fragen, die im Einzelfall zuerst geklärt sein müssen, bevor ausgeklügelte Strategien zu Mehreinnahmen der Gesetzlichen Krankenkassen auf Kosten von Patienten gesetzlich verankert werden.
Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), will das Ärztehopping damit eindämmen. Sozialverträglich soll das aber auch sein.
Wiedereinführung der Praxisgebühr: Was für den Vorschlag des Kassenärzte-Chefs spricht – und was dagegen
Kassenärzte-Chef Andreas Gassen forderte eine Kontaktgebühr für Patienten bei Arztbesuchen. Das soll die Kostenexplosion im Gesundheitswesen einschränken. Wie sinnvoll ist das?
Was aber, wenn es an Bedingungen geknüpft wird, die die Realität ausblenden? Sollen dabei die sogen. Hausärzte wieder eine tragende Rolle spielen? Was, wenn es diese einfach nicht mehr gibt? Viele haben schon seit Jahren keinen Hausarzt mehr, weil sie keinen finden. Es gibt Bundesländer, aus denen müssen Menschen in andere Bundesländer verbracht werden, weil die Länder nahezu "ärztefrei" sind!
Und was sollen die Menschen tun, die schon jetzt nicht mal mehr bis zum Ende des Monats mit ihrem Geld hinkommen? Davon gibt es auch mehr als genug. Sollen sie sich auch bettelnd vor die Supermarkteingänge stellen, weil sie zum Arzt müssen, um dafür das Geld zu bekommen? Die Geldeintreiber mögen bitte mal richtig hingucken, was alles in diesem Land schon seit Jahrzehnten auf sozialer Ebene unter den Tisch fällt.
Das wachsende Problem kann nicht immer mit Ehrenamtlichen gelindert werden.
Wohnarmut nimmt erschreckend zu, Sozialwohnungen aber fallen wesentlich mehr aus der Bindung als an deren Neubau überhaupt gedacht wird, geschweige denn, dass sie vorhanden wären.
Es gäbe unendlich viele Fragen, die im Einzelfall zuerst geklärt sein müssen, bevor ausgeklügelte Strategien zu Mehreinnahmen der Gesetzlichen Krankenkassen auf Kosten von Patienten gesetzlich verankert werden.
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