Themenstarter
- Beitritt
- 20.07.18
- Beiträge
- 15
Liebe Foris,
ich suche verzweifelt eine Zahnzusatzversicherung, die auch Kieferorthopädie bei Erwachsenen beinhaltet (mögl. in D).
Es kann doch nicht wahr sein, dass es nur für Kinder Kieferorthopädie gibt? Ich hatte als Jungendliche 5 versch. Spangen, danach top Zahnstellung. Da der Kiefer aber ständig arbeitet oder sich aus anderen Gründen die Zähne querstellen oder verschieben - also Zahnfehlstellungen NICHT z.B. aufgrund eines Unfalls - muss es doch auch für Erwachsene eine Absicherung geben.
Bisher haben meine Recherchen folgendes ergeben:
Problem: Eine solche Versicherung kann man nur vor einer KFO-Beratung/ Anratung abschliessen. Woher soll man denn vorher wissen, ob und wie und in welcher Kostenhöhe so etwas durchgeführt wird und demnach auch eine entsprechende Versicherung heraussuchen? Dazu kommt, dass die meisten Versicherer nur einen begrenzten Betrag zahlen. Ich frage mich echt, wo wir leben.
Dann noch solche Klauseln wie: "Wir ersetzen keine Aufwendungen
für die Versorgung von bereits
vor Vertragsabschluss vorhandenen Zahn- oder Kieferfehlstellungen."
-> Ja, so etwas kommt sicher nicht über Nacht...
...oder: "Voraussetzung ist, dass eine Zahnfehlstellung
vorliegt, die aus medizinischen Gründen korrigiert werden
muss."
-> Also wenn ein Zahn (oder mehrere) sich verschieb(en)t, dadurch immer wieder Schmerzen entstehen, die anderen Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden und man sich ständig in die Innenlippe beisst, dass es blutet, dann ist es in meinen Augen auf jeden Fall ein medizinischer Grund, das hat nichts mit kosmetischen Verbesserungen zu tun. Die meisten wollen dann wohl den Zahn/ die Zähne ziehen, was absoluter Unsinn ist. Dadurch wird auf lange Sicht noch mehr verschlechtert!
...oder: "...einmalig bis zu einem Erstattungsbetrag von
2.500 EUR."
...oder: "Kieferorthopädie wird zu 80%, max. 2.000,- EUR während der gesamten Laufzeit erstattet, wenn die GKV nichts leistet. Wenn die GKV leistet beträgt die Erstattung 100% zusammen mit der GKV- Leistung, max. 1.500,- EUR für die gesamte Laufzeit."
-> Das ist nicht gerade viel. So eine Behandlung kann, muss nicht, mehrere tausend Euro betragen.
Kennt jemand "faire" Versicherungen für KFO-für-Erwachsene oder hat ähnliche Probleme?
Gruss wurzelfee
P.S.
Fünftes Buch Sozialgesetzbuch
Gesetzliche Krankenversicherung
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 17.8.2017 I 3214
§ 29 SGB V Kieferorthopädische Behandlung
(1) Versicherte haben Anspruch auf kieferorthopädische Versorgung in medizinisch begründeten Indikationsgruppen, bei denen eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, die das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen droht.
(...)
-> Vermutlich ist das wieder Auslegungssache.
ich suche verzweifelt eine Zahnzusatzversicherung, die auch Kieferorthopädie bei Erwachsenen beinhaltet (mögl. in D).
Es kann doch nicht wahr sein, dass es nur für Kinder Kieferorthopädie gibt? Ich hatte als Jungendliche 5 versch. Spangen, danach top Zahnstellung. Da der Kiefer aber ständig arbeitet oder sich aus anderen Gründen die Zähne querstellen oder verschieben - also Zahnfehlstellungen NICHT z.B. aufgrund eines Unfalls - muss es doch auch für Erwachsene eine Absicherung geben.
Bisher haben meine Recherchen folgendes ergeben:
Problem: Eine solche Versicherung kann man nur vor einer KFO-Beratung/ Anratung abschliessen. Woher soll man denn vorher wissen, ob und wie und in welcher Kostenhöhe so etwas durchgeführt wird und demnach auch eine entsprechende Versicherung heraussuchen? Dazu kommt, dass die meisten Versicherer nur einen begrenzten Betrag zahlen. Ich frage mich echt, wo wir leben.
Dann noch solche Klauseln wie: "Wir ersetzen keine Aufwendungen
für die Versorgung von bereits
vor Vertragsabschluss vorhandenen Zahn- oder Kieferfehlstellungen."
-> Ja, so etwas kommt sicher nicht über Nacht...
...oder: "Voraussetzung ist, dass eine Zahnfehlstellung
vorliegt, die aus medizinischen Gründen korrigiert werden
muss."
-> Also wenn ein Zahn (oder mehrere) sich verschieb(en)t, dadurch immer wieder Schmerzen entstehen, die anderen Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden und man sich ständig in die Innenlippe beisst, dass es blutet, dann ist es in meinen Augen auf jeden Fall ein medizinischer Grund, das hat nichts mit kosmetischen Verbesserungen zu tun. Die meisten wollen dann wohl den Zahn/ die Zähne ziehen, was absoluter Unsinn ist. Dadurch wird auf lange Sicht noch mehr verschlechtert!
...oder: "...einmalig bis zu einem Erstattungsbetrag von
2.500 EUR."
...oder: "Kieferorthopädie wird zu 80%, max. 2.000,- EUR während der gesamten Laufzeit erstattet, wenn die GKV nichts leistet. Wenn die GKV leistet beträgt die Erstattung 100% zusammen mit der GKV- Leistung, max. 1.500,- EUR für die gesamte Laufzeit."
-> Das ist nicht gerade viel. So eine Behandlung kann, muss nicht, mehrere tausend Euro betragen.
Kennt jemand "faire" Versicherungen für KFO-für-Erwachsene oder hat ähnliche Probleme?
Gruss wurzelfee
P.S.
Fünftes Buch Sozialgesetzbuch
Gesetzliche Krankenversicherung
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 17.8.2017 I 3214
§ 29 SGB V Kieferorthopädische Behandlung
(1) Versicherte haben Anspruch auf kieferorthopädische Versorgung in medizinisch begründeten Indikationsgruppen, bei denen eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, die das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen droht.
(...)
-> Vermutlich ist das wieder Auslegungssache.