Kann man Allergien tatsächlich heilen ?

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12.03.08
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Das sehe ich nicht so. ie meisetn die Weizem nicht vertragen vertragen auch Gluten nicht. Zöliaken zB aber viele andere auch. Bei einigen zeigen sich zwar keine körperliche Symptome dutrrch das Gluten anderer Getreide, aber dafür psychisch (Müde. Konzentration, etc).
Aber es gibt solche, die andere Glutenhaltige Getreide vertragen. dAZU MUSS MAN ABER WISSEN, DASS ANDERE GLUTENHALTIGE GETREIDE MEIST WENIGER GLUTEN HABEN, selber eNZYME BESITZEN DIE BEI DER aUFSPALTUING DES gLUTEN HELFEN, was Weizen eben viel weniger hat.

Glutenintoleranz und Weizenallergie sind doch zwei vollkommen verschiedene Dinge! Glutenintoleranz, Zöliakie, etc. bedeutet, wie du bereits geschrieben hast, dass ein Enzym fehlt, das beim Verdauen des Glutens hilft. Eine Allergie entsteht dadurch, dass der Körper IgE-Antikörper gegen das Eiweiss entwickelt. Es handelt sich dabei also um eine Reaktion des Immunsystems.

Wer Gluten nicht verträgt, verträgt logischerweise keinen Weizen. Wer eine WeizenALLERGIE hat, verträgt in der Regel jedoch Gluten. Natürlich kann man auch beides gleichzeitig haben. Oder man kann einen Allergie auf Gluten entwickeln. Meist sind jedoch andere (Weizenspezifische) Eiweisse für die Allergie verantwortlich.

Wie du richtig schreibst, hat Weizen mehr Gluten als andere glutenhaltige Getreide. Dinkel hat z.B. aber noch mehr, trotzdem vertragen die meisten Weizenallergiker (aber nicht Zöliakie-Patienten) Dinkel problemlos.
 
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15.08.07
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Zunächst einmal, um etwas klar zu stellen. Das, was ich berichte, sind MEINE Erfahrungen. Über Erfahrungen, die andere – beispielsweise mit Bioresonanz – gemacht haben, kann ich mir kein Urteil erlauben, solange ich diese Personen nicht kenne. Ich kann mir jedoch ein Urteil erlauben, wenn viele meiner Klienten berichten, dass sie Bioresonanz gemacht haben, und die Symptome nach einer gewissen Zeit wieder auftauchen.

@KimS
Das ist doch kein Widerspruch. Sie haben es falsch verstanden, weil Sie die Allergie, also die reine chemische Reaktion des Körpers, mit den Symptomen verwechseln. Und wenn Sie Medikamente nehmen und dann in der Sonne reagieren, dann ist es keine Sonnenallergie, sondern Sie reagieren vielmehr auf chemische Stoffe im Medikament. Die Sonne ist lediglich der Auslöser, hat aber mit der Ursache nichts zu tun. Und wenn sie dann eine zeitlang (meinetwegen über viele Jahre) nicht reagieren, ist das kein Argument dafür, dass sich Ihre Körperchemie geändert hat, sondern lediglich ein Anzeichen dafür, dass der Körper innerhalb seiner Toleranzgrenze arbeitet, wo er allergische Reaktionen kompensieren und unterdrücken kann.

Bei ADS/ADHS beispielsweise zeigt der Körper keinerlei typische Allergie-Symptome. Dennoch reagieren alle unter anderem auf Weizen. Der Körper hat hier nur kein Ventil, wo die produzierte Energie abfließen kann. Ein Abwehrkampf gegen einen harmlosen Stoff, der irrtümlich als Feind eingestuft ist, erzeugt immer überschießende Energien. Deshalb können diese Kinder ja eben nicht still halten. In ihnen finden "Explosionen" statt. Das will kompensiert werden.

@schaefchenwolke

Selbstverständlich sind Erfolge mit Bioresonanz und Akupunktur möglich, dass bezweifele ich doch auch nicht. Sondern ich erzähle von Klienten, welche beide Therapieformen durchgeführt hatten, und die Symptome nach einer Zeit wiederkehrten.

Also, Sie sollten grundsätzlich folgendes unterscheiden: In der Schulmedizin sind die URSACHEN von Allergien unbekannt. Was sie wissen ist was passiert, wenn ein Körper auf Stoffe falsch reagiert. Aber sie wissen eben nicht, WARUM der Körper das so macht. Und wenn man nicht weiß, WARUM der Körper auf einen Stoff mit Abwehr und auf den anderen nicht so reagiert, kann ich auch nicht die Stoffe selbst bestimmen. Hierbei geht es um die Körpersteuerung, und nicht um die Stoffe. Man muss diese Körpersteuerung verstehen, dann weiß ich auch warum der Körper da so oder so macht.

Da die Ursachen für das Fehlverhalten des Körpers in der Schulmedizin unbekannt sind, sind diese Statistiken so viel wert, als würde ich Statistiken über das Tennisspielen anfertigen, obwohl ich noch nie Tennis gespielt habe.

Und wenn ein Säugling schon mit allergischen Symptomen auf die Welt kommt, und noch keinen Kontakt mit Allergenen hatte, kann die Theorie vom sich Entwickeln auch nicht stimmen. Auch solche Fälle hatte ich. Und schon sind wir wieder bei meiner These, dass Allergien nämlich vererbt werden wie ein Talent.

@Aniela
Schön wäre es ja, aber wie gesagt, meine Erfahrungen sind da ganz anders. Denn unser Körper hat eine recht hohe Toleranzgrenze, bevor er Alarm schlägt. So kann es durchaus sein, dass Allergien „scheinbar“ über Jahre verschwinden, wie es so salopp ausgedrückt wird. Aber wie gesagt, die Bereitschaft hat sich nicht verändert, sondern lediglich die Toleranzgrenze. Nach meinen Erfahrungen mit Personen von 2 Wochen bis 90 Jahre alt, verliert sich eine Allergie nicht. Die „Handlungsanweisungen“ müssen nach dem heutigen Stand vererbt sein.

Außerdem sind Pollen doch nur die Auslöser, wie oben mit der Sonnen beschrieben.

@Beat

Ich gebe dir hier Recht. Die meisten Weizenallergiker reagieren auch in der Tat auf Gluten. Man kann das relativ leicht selbst groß feststellen. Wenn man Weizenprodukte isst, z. B. ein Brötchen, und leichte rote Stellen im Gesicht, meist unter den Augen, an der Wangen oder am Dekoltee, der reagiert so gut wie sicher auf Weizen. Viele bekommen auch warme Ohren. Wer zusätzlich oftmals Probleme mit dem Magen- und Darmbereich bekommt, reagiert zusätzlich auf Gluten.
 
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14.01.04
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Hallo Schäfchen

Du hast recht, bezüglich der reinen Allergie ist es etwas anderes.

Aber Eine Allergie entsteht dadurch, dass der Körper IgE-Antikörper gegen das Eiweiss entwickelt. Es handelt sich dabei also um eine Reaktion des Immunsystems. ist nicht vollständig. Es gibt auch noch die IgG Allergien und sonstige Gehirnallergien. Deshalb negativ bei gE heisst nicht das man keine Allergie hat.

Dinkel hat z.B. aber noch mehr, trotzdem vertragen die meisten Weizenallergiker (aber nicht Zöliakie-Patienten) Dinkel problemlos.
Gemäss meinen Infos enthält Dinklel weniger und dazu erst noch mehr spaltende Enzyme.
 
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05.12.08
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Auch wenn ich das mit dem Heilfasten, Darmsanierung, Entgiften, Nahrungsumstellung usw. als meine Überzeugung vertrete, muß die Überzeugung von @Nachtjäger/@AI-Team nicht falsch sein. Eine Bereichung, meiner Meinung nach ganz bestimmt!

Wir sollten auch für die Erfahrungsberichte von Nachtjäger und AI-Team dankbar sein! Wer heilt hat recht und nicht alles ist humbug, auch wenn der Placebo-Effekt mit reinspielen kann!
Wo spielt der Placebo-Effekt keine Rolle? Warum muß immer gleich alles kleingeredet werden bzw. zerpflückt werden?


Mal ganz ehrlich, wem wäre es nicht egal, Hauptsache beschwerdefrei. Andere hoffen auf die Wunderpille und wenn dieser ganz fest daran glaubt, können manchmal auch wirklich "Wunder" geschehen!

Ich interpretiert Heilerfolge etwas anders. Der Therapeut kann den Weg weisen, der Patient muß diesen annehmen können und aber auch selber gehen bzw. durchführen. "Erfolg kommt von innen (folgen)."
 
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15.08.07
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Aber Eine Allergie entsteht dadurch, dass der Körper IgE-Antikörper gegen das Eiweiss entwickelt. Es handelt sich dabei also um eine Reaktion des Immunsystems. ist nicht vollständig. Es gibt auch noch die IgG Allergien und sonstige Gehirnallergien. Deshalb negativ bei gE heisst nicht das man keine Allergie hat.


Immunglobuline (=Antikörper) dienen nach Auffassung der Schulmedizin zur Abwehr von körperfremden Erregern. Sie werden nach Art ihres Aufbaus und ihrer Funktionen in fünf Klassen eingeteilt: IgG, IgA, IgM, IgD und IgE. Die zentrale Idee: Der Nachweis von IgE bzw. in einigen Fällen IgG soll angeblich ein Anzeiger für vorhandene Allergien sein. Gegen diese Annahme spricht zunächst einmal die Tatsache, dass trotz niedriger IgE-Werte trotzdem Allergien vorhanden sein können. Weiterhin gibt es nachweislich Fälle, in denen trotz hoher IgE-Werte überhaupt keine Allergien zu beobachten sind. Hier wird deutlich, dass Wissenschaft nicht immer Wissen schafft.

:confused:Was sind denn bitte "Gehirnallergien"
 
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12.03.08
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Immunglobuline (=Antikörper) dienen nach Auffassung der Schulmedizin zur Abwehr von körperfremden Erregern. Sie werden nach Art ihres Aufbaus und ihrer Funktionen in fünf Klassen eingeteilt: IgG, IgA, IgM, IgD und IgE. Die zentrale Idee: Der Nachweis von IgE bzw. in einigen Fällen IgG soll angeblich ein Anzeiger für vorhandene Allergien sein. Gegen diese Annahme spricht zunächst einmal die Tatsache, dass trotz niedriger IgE-Werte trotzdem Allergien vorhanden sein können. Weiterhin gibt es nachweislich Fälle, in denen trotz hoher IgE-Werte überhaupt keine Allergien zu beobachten sind. Hier wird deutlich, dass Wissenschaft nicht immer Wissen schafft.

Ich denke auch, dass neben der Anzahl der Antikörper noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Der IgE-Wert ist tatsächlich nur ein Indiz, die tatsächlichen Reaktionen des Körpers sind sehr unterschiedlich. Manche reagieren mit Verdauungsproblemen, andere bekommen Hautausschläge, und manchmal ist überhaupt keine Reaktion zu erkennen, obwohl gemäss Bluttest eine Allergie besteht. Ich reagierte früher zum Beispiel sehr stark auf Katzenhaare, obwohl ich nur einen IgE-Wert von 3 (von 6) hatte. Auf andere Allergene mit dem gleichen Wert reagierte ich dagegen kaum. Und auf Hundehaare (IgE-Wert 2) überhaupt nicht.

Dass der Bluttest nur ein Indiz ist, hat sogar mein Hautarzt bestätigt. Ist also offenbar auch bei den Schulmedizinern eine anerkannte Tatsache.
 
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05.12.08
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Zuerstmal bedanke ich mich bei AI-Team für den Link RCT.

Wenn bei mir die Schulmediziener schon mit ihrer "Wollmilchlegende Eiersau" und dessen Genauigkeit und Unfehlbarkeit ihrer randomisierte klinische Studien kommen, kommt bei mir das große kotzen. Das Studien gefälscht oder manipuliert werden können, sollte hoffentlich jedem bekannt sein. Geld regiert die Welt, der Charakter bleibt auf der Strecke.

Schauen diese Typen beim Rasieren/Schminken nie in den Spiegel :bang:

Mich hat die Schulmedizin damals , mit ihrer "randomisierten" Chemie, erst richtig KRANK gemacht !

Nur die Entsorgung dieses "Goldstandard" in den Mülleimer und die Zuwendung zur Naturmedizin hat mich wieder gesunden lassen. Seit mehr als 7 Jahren habe ich keinen "Goldstandard" mehr genommen.
Seitdem faste ich einmal im Jahr, trotz meine Alters bin ich heute mehr Fit wie so mancher 30zig. jähriger/e.

Die Schulmedizin ist eine Sackgasse!
 
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14.01.04
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Hallo AI-Team

Ich wollte nur vor der Illusion bewahren, dass tiefe igE Werte keine Allergie heisst, da IgG Werte häufiger hoch sind als IgE.

"Gehirnallergien" meinet ich allergische Reaaktionen die sich, oft zeitlich verschoben (bis zu 2 Tagen), im Gehirn, dh psychisch (Unruhe, Konzentrattion, bgeschlagenheit etc) auswirken. Ist also kein "echter" Begriff
 
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12.03.08
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Ich wollte nur vor der Illusion bewahren, dass tiefe igE Werte keine Allergie heisst, da IgG Werte häufiger hoch sind als IgE.

Hast du dafür eine gute Quelle? Würde mich mal interessieren, mehr darüber zu lesen. Die Schulmediziner sind ja recht skeptisch, was die Messung von IgG-Werten angeht. Bzw. gibt es kaum Ärzte, die so einen Test überhaupt machen würden, da die Anbieter solcher Tests häufig als "unseriös" gelten.
 
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14.01.04
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Hallo Schäfchenwolke

Müsste die Quellen suchen, aber es gibt sogar eine Studie, die klar signifikant verbesserungen zeigt bei verschiedenen beschwerden aufgrund der ernährung gemäss IgG Test's.

Es gibt einige Ärzte die solche Tests bei einem Labor machen lassen. Die Anbeiter solcher Tests sind alles andere als unseriös, da sie oft auch ganz andere übliche Tests anbieten.
Wenn Du eine Arzt suchst, frag am besten ein solches Labor an, wo ein Arzt in Deiner nähe ist, der so was macht.

Ich persönlich empfehle aber meistens zuerst eine gfcf Diät, die alleine hilft oft genug.
 
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15.08.07
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@Beat

Dass sich eine Allergie erst nach 2 Tagen zeigt, halte ich persönlich für ausgeschlossen. Vielmehr führt es zu diesen Symptomen immer dann, wenn zu viele „Fehler“ im Körper gleichzeitig auftreten. Es ist demnach keine Allergie mehr, sondern eine Überlastung des Körpers.
Wenn ein Körper auf einen harmlosen Stoff falsch reagiert, dann findet das immer sofort statt. Auch bei einem Virus wird der Körper immer sofort aktiv, und nicht erst nach ein paar Tagen Bedenkzeit, oder wenn wir es erst bewusst wahrnehmen. Das sind Prozesse, die unbewusst ablaufen und primär über unser vegetatives Nervensystem gesteuert werden. So ist mittlerweile bekannt, dass sich Muskeln bereits bewegen, noch bevor der Gedanke entstanden ist zu gehen. Dieses übergeordnete Regulationssystem haben wir alle. Doch den meisten ist nicht bewusst, wie es funktioniert.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, werden solche „Fehler“ vererbt wie ein „Talent“ oder eine „Eigenschaft“. US-Wissenschaftler sorgen im Moment für eine kleine Sensation. Sie konnten bei Mäusen nachweisen, dass die Nachkommen von der Therapie der Eltern gelernt haben. Das heißt: Nicht nur die von Geburt an feststehende DNA-Sequenz wird vererbt, sondern auch Eigenschaften, die im Lauf des Lebens durch Umwelteinflüssen geprägt werden (siehe unter: Bioenergetisches-Regulations-System
 
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05.12.08
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"Gehirnallergien" meinet ich allergische Reaaktionen die sich, oft zeitlich verschoben (bis zu 2 Tagen), im Gehirn, dh psychisch (Unruhe, Konzentrattion, bgeschlagenheit etc) auswirken.
@Beat
Wenn ich Gluten und/oder Weizen zu mir nehme, habe ich innerhalb von 30-60 Minuten Schmerzen, innere Unruhe, Angstzuständen bis bin zu Gemütsverschlechterung . Dies hält ca. 5-7 Std. an. Das ich dies natürlich seit 7 Jahren möglichst meide, ist doch klar! Wenn nicht, dann habe ich einen sogenannten "Hausgemachten" Rückschlag.

P.S. Habe eine Glutenunverträglichkeit der Stufe 4 und von Weizen ebenfalls der Stufe 4.

@AI-Team
..dass es eine Steuereinheit geben muss, die nicht Bestandteil der Medizin ist
z.B. unter anderem das sogenannte Bauchgehirn (Darm) ;)

Danke AI-Team, eine lesenswerte Seite!
 
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09.09.08
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Dass sich eine Allergie erst nach 2 Tagen zeigt, halte ich persönlich für ausgeschlossen. Vielmehr führt es zu diesen Symptomen immer dann, wenn zu viele „Fehler“ im Körper gleichzeitig auftreten. Es ist demnach keine Allergie mehr, sondern eine Überlastung des Körpers.
Wenn ein Körper auf einen harmlosen Stoff falsch reagiert, dann findet das immer sofort statt. Auch bei einem Virus wird der Körper immer sofort aktiv, und nicht erst nach ein paar Tagen Bedenkzeit, oder wenn wir es erst bewusst wahrnehmen.

Ich empfinde es als nützlich die Aussagen von Dr. Daunderer nicht pauschal abzulehen. Aufgrund seiner Erfahrung kann er wertvolle Hinweise geben. So sagt er z.B.: "Wenn man ein Allergen meiden kann, so verträgt man die anderen wieder etwas besser ..." Das ist Fakt und ich habe das selbst bei MCS schnell festgestellt. Wurde erst einmal eine Reiz-Schwelle überschritten , reagierte ich auf geringe Spuren Waschmittel in der Bettwäsche und dann ging gar nichts mehr ... Nachdem ich zwei Wochen in einem Gasthof übernachtet hatte, sank der Level wieder und dann konnte ich auch wieder zu Hause leben. (Auslöser war ein Schreibtischsessel aus China). Ähnliches erlebte ich nach einer unverträglichen Zahnfüllung. Hier wurde es erst wieder besser, nachdem der Zahn extrahiert wurde. Man braucht also nicht alle Allergene zu meiden (das könnten hunderte sein). Es reicht wenn man ein paar davon ausgetestet hat und diese dann meidet, sodaß es egal ist wo man anfängt.

Daraus kann man dann ersehen, daß eine Allergie sicherlich eine (spürbare) Überlastung ist, denn wir sollten nicht übersehen, daß unser Immunsystem Tag für Tag mit Millionen Eindringlingen (Bakterien) kämpft, gegen die wir dann natürlich alle "allergisch" reagieren. Das gilt natürlich auch für alle fremden Eiweiße aus unserer Nahrung (Milchprotein, Fleischprotein, ect.) Solange sich der Abwehrkampf noch im Rahmen hält spüren wir davon nichts. Erst wenns zu viel wird, dann bekommen wir das zu spüren. Oft hilft es dann nur auf ein paar Allergene (Milch, Fleisch) zu verzichten und schon vertragen wir den Rest wieder ... Du sagst selber: "wenn zu viele „Fehler“ im Körper gleichzeitig auftreten". Sagen wir doch "wenn die Belastung zu hoch wird ..." - aber wird sie das innerhalb einige Stunden oder dauert das eher Wochen ?

So - und nun kommen wir zu der Frage: Wann reagiere ich ? Nehmen wir an ich trinke jetzt einige Tage nur noch Milch und ernähre mich nur mit Hamburgern. Am ersten Tag merke ich davon noch nichts, aber so nach einer Woche beginne ich wieder auf alles mögliche allergisch zu reagieren ... (Zu viel artfremdes Eiweis dringt durch meinen Darm ins Blut). Wieso sollte ein Verzögerung von zwei Tagen zu viel sein ? Bei unverträglichen Dentalstoffen (z.B. Kunststoff) dauert es zwei Wochen bis man überhaupt eine Reaktion im Gehirn bemerkt (das entzündet sich dann langsam ...) Du könntest nun natürlich sagen: Ja gut - solange dauert es bis sich eine Allergie ausbildet, aber wenn man schon überlastet ist, dann reagiert man innerhalb einiger Stunden. Gut - so kann man es dann auch sehen. Das Dumme an dieser Definion ist dann nur, daß man dann alle Fremdproteine als Allergene bezeichnen muß. Man reagiert dann allergisch auf, Milch, Weizen, Eier, Fleisch, Gewürze, ... und kann diese Liste endlos fortsetzen. Und dann ? Soll man dann auf alle Nahrungsmittel verzichten, oder sollte man sich besser gleich von der Zahnfüllung, vom Teppichboden oder vom Schreibtischsessel trennen ? ich habe es vorgezogen mich gleich vom schonen Chefsessel aus China, bzw. meiner Zahnfüllung zu trennen und konnte danach wieder alles essen ... Kurzum: Meist sind es nicht die harmlosen Lebensmittel, welche die Atopische Reaktion (Überlastung) auslösen.
 
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05.12.08
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"Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht"

Ein Tropfen mehr und er läuft über ;)
 
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14.01.04
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Hallo AI Team

Dass sich eine Allergie erst nach 2 Tagen zeigt, halte ich persönlich für ausgeschlossen.
Das gilt für den Typ Allergie mit Sofortreaktion. Aber es gibt eben noch andere. Gerade wnn zB der erwähnte IgG Test positiv ist, kann sich die entsprechende Reaktion viel später bis zu 2 Tagen (wenn dies auch selten soviel später ist) später zeigen.
Wenn ein Körper auf einen harmlosen Stoff falsch reagiert, dann findet das immer sofort statt.
Das ist die klassische Sicht, die eben nur auf die klassischen Allergien zu 100% zutrifft,
Es gibt page, die dei Verschiedenen Allergietypen erklären (Typ I bis Typ IV)
 
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14.01.04
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Hallo mythentor

Aufgrund gewisser geschilderter Beschwerden, denke ich: Möglicherweise leidest Du auch unter den opiaten Peptiden (gladiomorphide) die aus Gluten in gewissen Menschen entstehen. Dies würde dann zu dem der Stufe 4 kommen. Wenn es so ist, wäre eine sehr struikte Glutendiät hilfreich, dh kein Gewürz, Fertigprodukt etc nehmen das auch etwas glutenhaltige Zutaten hat.
Ausserdem hat man dann meist auch (aber nicht immer) eine solche Unverträglichkeit auf Milch (Kasein). Hast Du es mal mit einer strikten milchproduktediät zusätzlich versucht
 
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14.01.04
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Hallo Manno

Dr Köroer kann auch vor lauter allergien übersensibel werden. Wenn man zB einen Sonnebrand hat, dann verträgt man fast nichts mehr auf der Hautr. Wenn der sonnenbrand aber weg ist, geht vieles wieder.

Die Erfahrung hat da gezeigt, dass Milchprotein Casein und das Glutenprotein meist das Hauptallergen ist, bzw das weglassen von diesen Beiden mitr der Zeit meist ausreicht. Dabei gibt es zwei Richtungen die auif das selbe kamen, die soganennte gfcf Diät und de sogenannte Basisdiät, was eigentlich dasselbe ist.
 
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