Jede Menge Probleme (Augenbrennen/Glaskörpertrübungen, zugeschwollene/laufende Nase, Tinnitus, RLS, Nervosität, Schlafstörungen,...) und keine Lösung

Hallo sidekick217,

Augenbrennen und viele Deiner anderen Symptome können, wie ich schon vorher geschrieben habe, die Ursache von Mineralstoffmangel sein.

Krämpfe und Schmerzen in Füßen und Waden

Daran kann ein Kalium-, Kalzium- oder Magnesiummangel schuld sein. Vielleicht fehlt einer dieser Mineralstoffe oder auch gleich mehrere. Bei einem intensiven Sport-Training kann es durch übermäßiges Schwitzen zum Verlust von wasserlöslichen Mineralstoffen und Vitaminen (der B-Gruppe) kommen. Du musst deswegen mit dem Sport nicht aufhören, solltest jedoch deine Ernährung verbessern: Bananen, Haselnüsse, Mandeln, Kürbis, Kirschen, Äpfel, Brokkoli, Grapefruit, Grünkohl, Löwenzahn und Spinat sind in diesem Fall empfehlenswert.
Bei fehlendem Vitamin B2 können folgende Beschwerden auftreten: rote, schmerzhafte Augen,
Quelle:https://web.archive.org/web/2025051...rgesundleben.de/anzeichen-fuer-vitaminmangel/

Durch die Medikamente, die Du einnimmst, werden noch mehr Vitamine und Mineralstoffe verbraucht.
Wahrscheinlich kannst Du nicht alles durch die Ernährung ausgleichen. Vielleicht könnte ein gutes Vitamin- und Mineralstoffpräparat mit B-Vitaminen, Magnesium und Zink hilfreich sein.

Viele Grüße
Sonnenblume56
 
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Allerdings vertrete ich eher die Meinung dass die Behandlung nicht vom Arzt bestimmt werden sollte, sondern lediglich unterstützt.
Ich will Ärzten nicht den Vorwurf machen dass sie ihren Patienten nicht zuhören, aber oft wird dann doch über den eigenen Kopf hinweg entschieden was nun gemacht wird.
Und da ich denke dass ich meine Beschwerden besser kenne als ein Arzt der mir 2 Minuten halbherzig zugehört hat, und mich nach einiger Recherche und Erfahrungsgerichten anderer auch mit diversen Medikamenten und deren Wirkung auskenne, bin ich froh dass ich nun endlich etwas wie Restex habe.

Richtig, Bestenfalls sollte ein Arzt wie ein beratender Freund handeln, hat sogar evtl. den Vorteil, dass nur aufgrund dessen der Heilungsverlauf besser funktionieren könnte. Davon gibt es allerdings wenige Ärzte und von den "halbherzigen" Docs viel zu viele.


Ich war vor einigen Wochen 12 Tage freiwillig in einer psychiatrischen Klinik in stationärer Behandlung, vor allem wegen der extremen Unruhe, Depressionen etc., habe auch mehrfach meinen Verdacht auf RLS angesprochen, allerdings wurde nichts dahingehend unternommen und es auf die Psyche geschoben (was ich damals für durchaus möglich hielt).
Ich habe weiterhin abends meine 50mg Opipramol bekommen und dann alle 4-5 Tage ein Gespräch mit der Therapeutin gehabt.
Das waren allerdings nur die üblichen 10-15 Minuten "Was erhoffen sie sich von Ihrer Behandlung hier", und sobald man auch nur ansatzweise was in die Richtung von Medikamentenumstellung angesprochen hat hießt es "Nein, nein, Medikamente helfen da nicht weiter, nur eine Therapie".
Gut, dass Du diese Zusammenhänge erwähnst:)
Weniger gut ist, dass Du Dich nicht wohl gefühlt hast bzw. man Dir wohl nicht helfen konnte/wollte.
Was die Psychopharmaka angeht, verstehe ich ein wenig die Handlung der Ärzte, Dich während einer Therapie nicht "vollzudröhnen".
Was Deine RLS angeht, ist diese Ignoranz für mich, als ebenso Betroffene, gefühlt wie unterlassene Hilfeleistung.
Habe sogar schon gelesen, dass manch einer aufgrund dessen mit Suizid gedroht hat und dies zeigt mal wieder, wie wenig man auf tatsächliche Erkrankungen eingeht, obwohl dies RLS zum neurologischen Formenkreis gehört; mit dem sich jeder Psychiater auskennen sollte.:mad:

1.) Ich hatte einen Entlassbrief von der Klinik, den ich dem Hausarzt zeigen solle zwecks Therapeutensuche.
Außerdem wurde in dem Entlassbrief erwähnt, dass ich bei Bedarf bis zu 3x täglich 20mg Dipiperon nehmen könne, obwoh ich das Medikament noch nie in meinem Leben genommen habe, seine Wirkung nicht kannte und auch die Therapeutin kein Wort darüber verloren hatte.
Dipiperon, habe ich kurz mal angegoogled, ist ein Neuroleptikum. Neuroleptika gehören zu den Psychopharmaka, welche bleibende Schäden verursachen können. Ob es dahingehend schon neuere gibt, die sanfter wirken, weiß ich nicht. Dahingehend müsste man sich nochmals belesen.
An Deiner Stelle würde ich eher Atarax im Hintekopf behalten, ist ein Antihistamikum und bei Unruhe schon ganz gut.

, aber als er dann "Levodopa" erwähnte habe ich natürlich zugestimmt, da das Medikament ja eines der ersten ist die man bei RLS bekommt und auch teilweise zur Diagnose genutzt wird.
Ja, stimmt, wenn Levodopa hilft, ist die Diagnose für die Ärzte meist abgesichert.
Dass Opipramol, Trimipramin & Co RLS versträken können liest man oft, und es stimmt möglicherweise auch, die Symptome waren aber der ursprüngliche Grund weshalb ich damals (2014) zum Arzt bin.
Dort wurde mir dann Opipramol verschrieben, ich hatte vorher noch nie Medikamente in der Richtung genommen.
Die Probleme waren damals die gleichen wie aktuell (bzw. wie bis vor kurzem):
Unruhe, sowohl körperlich ("Zappeln") als auch psychisch, konnte auch immer sehr schlecht einschlafen.
.
Du weisst aber schon, dass Du Dich im Forum "Ende der Symptombekämpfung befindest.":D
Die Medikamente ÜBERdecken nur Deine Symptome werden Dich aber niemals davon befreien.

Auch wenn Du schon ein Esstagebuch geführt hast und Dein Essen komplett ausgetauscht hast, ist es ja nicht ausgeschlossen, dass Du trotzdem histaminhaltige Nahrung zu Dir genommen hast.
Dahingehend würde ich mir eine Liste ausdrucken (Link dazu setze ich Dir später gerne ein, falls Interesse) und einige Wochen mal den Versuch machen histaminarm zu essen. Bei mir hilfts!

Bin schon auf der Suche nach einem Psychiater, um die Medikation besser einzustellen bzw. Medikamente zu ersetzen/auszuschleichen.
Bisher geht es mir allerdings sehr gut mit den neuen Medikamenten, bin tagsüber noch etwas müde, aber das nehme ich gerne in Kauf.
Ich denke auf das Trimipramin könnte ich ganz gut verzichten, da es hauptsächlich beim Einschlafen helfen soll, aber ohne ständiges "Gezappel" fällt mir das natürlich schon deutlich leichter.
Ich persönlich weiß um die Vorzüge von Levodopa und denke, man könnte hier weiter anderes minimieren.


Edit: Bezüglich meiner Probleme mit den Augen ("Brennen") bin ich leider noch nicht weitergekommen.
Auch Dein Augenbrennen kann von Nahrungsunverträglichkeiten kommen.
Zuviel aufs Smartphone gucken oder auch PC-Arbeit fördert dieses Brennen noch und die Medis, gerade auch Trimipramin, setzen dann gehörig eines drauf.

Nimmst Du irgendetwas an Nahrungsergänzungen zu Dir?


Beste Grüße von Kayen
 
RLS:.... ein quälendes Unruhegefühl im gesamten Körper, hauptsächlich in den Beinen....

Augen:
Seit ich denken kann habe ich auf beiden Augen Glaskörpertrübungen.
Nase:
Seit jetzt etwa 3 Jahren leide ich an einer chronisch verstopften Nase.

Hallo sidekick.
ich sehe es wie bestnews, Getreide und Milch könnten die Ursache sein, beides ist nicht artgerecht, auch wenn in unserer Kultur die Norm.

Der Körper versucht, die Gifte "wegzuzappeln". Meiner Meinung nach kannst du extrem viel Sport machen um die Gifte auszuleiten oder sie eben meiden.
 
Hallo zusammen,

ich (33 Jahre, männlich) habe seit Jahren bzw. Jahrzehnten verschiedenste Probleme, für die kein Arzt eine Ursache finden kann.
Letztes und dieses Jahr habe ich es noch einmal mit mehreren Besuchen bei Ärzten versucht.
In jedem Fall war die Diagnose mehr oder weniger: "Pech gehabt, damit müssen Sie leben."

Augenarzt:
Von jetzt auf gleich starkes Augenbrennen, das meist mehrere Stunden anhält (Augentropfen helfen etwas, trotzdem sehr störend)
Jede Menge Glaskörpertrübungen, sodass es draußen selbst mit Sonnenbrille kaum erträglich ist. Zumindest nicht so, dass es Spaß mache würde.
(Zu viele / zu groß fürs Lasern, einzige Lösung ist eine Vitrektomie, die nicht nur riskant, sondern auch teuer ist, da die KK ohne Netzhautgefährdung nicht zahlt)

HNO:
Chronisch erkältet, sprich zugeschwollene bzw. laufende Nase, blutet regelmäßig beim Naseputzen, Tinnitus, Ohrenschmerzen.
(keine bekannten Allergien, NNH-CT unauffällig)

Urologe:
Immer noch Schmerzen am rechten Hoden 3 Jahre nach Orchidopexie, was meine Bewegung stark einschränkt (Ultraschall unauffällig)
Schmerzen in der Harnröhre beim Wasserlassen.
(Urintests und Abstriche wurden gemacht. Mehrere hundert Euro später wurden weder schädliche Bakterien noch Blut oder andere Auffälligkeiten gefunden)

Zahnarzt:
Röntgenbild um ggf. die Ursache für den Tinnitus zu finden (unauffällig)
Dann wurde mir noch eine nutzlose Beißschiene für 200 Euro angedreht, die, wie ich später erfahren habe, überhaupt nichts mit Tinnitus zu tun hat...

Hausarzt:
EKG und großes Blutbild unauffällig

Dazu kommen diverse andere Probleme wie schlimmer werdendes RLS, ständige Nervosität/Angespanntheit, starkes Schwitzen, starke Schlafstörungen, langanhaltende Bauchschmerzen bei Stress (vermutlich Reizdarm), Morgenübelkeit mit Erbrechen (selten, kommt ca. 1x alle 1-2 Wochen vor)

Das alles in Kombination führt dazu, dass ich kaum noch was machen kann.
Rausgehen und insbesondere Sport fallen für mich flach, aufgrund der eingeschränkten Bewegung durch die Schmerzen am Hoden und die Glaskörpertrübungen.
Drinnen ist es unter bestimmten Umständen erträglich (gedimmtes Licht gegen die Glaskörpertrübungen, künstliche Hintergrundgeräusche gegen den Tinnitus, und dann steif in einer Position sitzen oder liegen.
Arbeit am Bildschirm ist nur dann erträglich, wenn es einen Dark Mode gibt und der Monitor auf niedrigste Helligkeit eingestellt wird.
Eine Beziehung kommt für mich so auch nicht in Frage, da ich in meinem Zustand nur eine Last wäre.

Wenn ich morgens die Augen aufmache hab ich schon keinen Bock mehr.
Das erste was ich fühle sind Schmerzen.
Das erste was ich höre ist Tinnitus.
Das erste was ich sehe sind Glaskörpertrübungen.
Dann wird mir wieder bewusst, dass ich für den Rest meines Lebens so rumlaufen muss.

Wenn ich mich dann überwunden habe aufzustehen, gehts 8 Stunden zu meinem unterbezahlten Job.
Ein vernünftiger Job ist in meinem Zustand leider nicht möglich ist, da ich schon froh bin, wenn ich den Tag irgendwie hinter mich bringen kann, egal wie.
Ich würde gerne nochmal studieren oder mich beruflich verbessern, aber ich habe schon damals (2014) mein Studium abbrechen müssen, weil mein Körper einfach nicht mitmacht.

Medikamente die ich innerhalb der letzten ~13 Jahre genommen habe (Antidepressiva bzw. Schlaf-/Beruhigungsmittel):

Opipramol (2013 - 2016)
Escitalopram (2016 - 2020)
Trimipramin (2016 - 2020)
Mirtazapin (2020 - 2025)
Quetiapin (seit 2020)


Falls irgendjemand Tipps oder eine Vermutung hat, was mit mir los sein könnte, schreibt bitte Eure Meinung!

Vielen Dank und viele Grüße
sidekick
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo sidekick,

Du hast ja Deine Probleme schon einmal beschrieben:

U.a. hast Du damals geschrieben, daß Du schon lange Opipramol nimmst. Nimmst Du es immer noch?
(https://thebalance.clinic/de/ressou...medikamente/antidepressiva/was-ist-opipramol/)

Was mir noch eingefallen ist: die brennenden Augen gehören u.a. zu den Symptomen bei Wohngiftbelastungen, z.B. Formaldehydbelastungen durch Möbel, Petizide in Teppichen usw.
Zu den Wohngifen gehören in einem weiteren Rahmen auch Amalgamfüllungen. Wie sieht es da bei Dir aus?
Hast (hattest( Du welche?


Da solche Gifte eine Menge an Symptomen verursachen können und eher selten an solche Ursachen gedacht wird und sie auch schwer nachzuweisen sind, solltest Du in diese Richtung mal überlegen, ob das in Frage käme.

Grüsse,
Oregano
 
Die Threads wurden wegen starker Überschneidung zusammen gelegt, so dass es nicht zu unnötigen Wiederholungen kommt.

Es wäre wirklich sinnvoll, wenn Du überlegst, ob diese Erscheinungen erst mit der Einnahme der AD's begonnen haben, darüber lese ich hier noch nichts;)
Wenn ich die Liste der auch im aktuellen Beitrag #24 von Dir geschilderten Medikamente sehe, frage ich mich auch zumindest nach deren Anteil an den vielen Beschwerden, @sidekick217. Die Beschwerden scheinen ja leider auch mehr geworden zu sein, wobei die urologischen vermutlich mit dem Eingriff zusammen hängen.
 
Das Problem mit den brennenden Augen hat mit ca. 14 Jahren angefangen als ich angefangen habe Kontaktlinsen zu tragen.
Habe sie dann schnell gegen eine Brille eingetauscht, was geholfen hat, das Problem an sich besteht aber weiterhin.
Die Glaskörpertrübungen habe ich das erst mal wahrgenommen als ich 12 Jahre alt war.

Ich hatte schon länger Probleme mit dem Atmen durch die Nase und habe 2021 dann eine Nasenscheidewand-OP machen lassen. Dann war ein Jahr alles bestens, und dann wurde es schleichend schlechter.
Mal ist sie zugeschwollen, mal läuft sie, mal ist Blut im Taschentuch.
Nichts dramatisches, nicht mal ein ganzer Blutstropfen, nur minimale Rückstände, aber natürlich trotzdem kein gutes Zeichen. HNO hat mir dafür Bepanthen Nasensalbe empfohlen.
Gelegentlich ist sie sogar mal fast einen ganzen Tag frei, bis es dann scheinbar grundlos wieder los geht.

Opipramol habe ich nur bis 2016 genommen (oder 2017, wenn ich mir meinen alten Post anschaue). Ist auf jeden Fall schon lange her.
Momentan nehme ich nur noch eine Quetiapin bei Bedarf zum Schlafen, durchschnittlich so an 3 Tagen in der Woche würde ich sagen.

Die Sache mit den Augen ist leider völlig unabhängig von Situation oder Ort.
Egal ob zu Hause, auf der Arbeit, im Park, im Urlaub.
Trockene Luft oder Wind machen das ganze natürlich schlimmer, aber da ist ja klar.
Seit ca. einem halben Jahr kommt es wieder besonders häufig vor, davor hatte ich fast ein Jahr lang praktisch keine Probleme. Zumindest keine, die so schlimm gewesen wären, dass ich mich jetzt noch daran erinnern könnte.
Es ist mir nur aufgefallen, dass es schlimmer wird wenn ich die Augen so drehe, dass ich nach oben schaue.
Wenn also der untere Teil des Augapfels Kontakt mir der Luft hat.

Ich habe nur Kunststofffüllungen, hatte auch nie welche aus Amalgam.

Ich bin seit meinem alten Post auch zweimal umgezogen, ist also auch eher unwahrscheinlich dass Wohngifte die Ursache sind.
Ich hatte in meiner aktuellen Wohnung vor drei Jahren minimale Schimmelbildung im Bad und an der Wand hinter meinem Sofa.
Habe sie aber rechtzeitig entdeckt und mit entsprechenden Reinigern entfernt.
Seitdem habe ich ein Hygrometer und lüfte regelmäßig und hatte keine Schimmelprobleme mehr.
Habe mir jetzt auch einen Luftfilter besorgt, für den Fall dass es eine unentdeckte Allergie sein sollte, oder dass sonst was in der Luft ist. Selbst wenn er nur Staubpartikel aus der Luft holt um Augen und Nase zu entlasten.
Lebe zwar auf dem Land, sprich Feinstaub etc. ist kein Problem, dafür aber eben alle Arten von Pollen.
 
RLS:
  • Hilft denn irgendwie regelmäßig P5P (B6), zusammen mit Vitamin B2?
  • Die Dopaminrezeptoren setzen bekanntlich bei ihrer Aktivierung starke Radikale frei. Mglw. kann deren Zerfall also durch Radikalfänger abgemildert werden. NAC mit Glycin oder ALA helfen dazu mglw. Beide könnten auch gut für die Leber sein (Übelkeit, Erbrechen), je nach Ursache und Phase.
  • Durchblutung?
  • Funktionaler Eisenstoffwechsel? Das beinhaltet Unverfügbarkeit von Eisen mitsamt übermäßiger zellulärer Eisenablagerungen.
    Serumkupfer, Serumcoeruloplasmin und Serum-Transferrinsättigung (Serumeisen + Transferrin) sind wichtige Marker.

Augen:
  • Zur Lichtempfindlichkeit und mglw. Vermeidung zunehmender Glaskörpertrübungen gibt es im Drogeriemarkt z.B. von taxofit Lutein & Zeaxanthin Kapseln. Wirkung bemerkt man erst schleichend nach mehreren Wochen.
  • Glaskörpertrübungen kommt man mglw. auch mit Iodid bei. Wirkmechanismus ist unbekannt.
    Die in deutschen Apotheken Lento Nit K sind sehr niedrigkonzentriert mit 0,5%. Von Unimed Pharma gibt es 2%ige Augentropfen bestellbar aus Rumänien, Ungarn oder der Slovakei für schmale €4 + Versand (JODID DRASELNÝ 2 %) bzw. mit Arztverordnung über eine internationale Apotheke.
  • DMSO 3%ige Augentropfen könnten vielleicht für sich genommen schon Linderung verschaffen. Es gibt auch welche mit zugesetztem Magnesium, wenn ich mich korrekt erinnere.
Tinnitus:
  • Bei Tinnitus hängt neben Kiefergelenk-Quetschung (Begutachtung durch Kieferorthopäden) ganz viel an der Durchblutung. Also mangelnde Feindurchblutung der Kapillaren. Die braucht es natürlich auch bei den Augen. Ganz offensichtlich auch im Gehirn (i.B. falls das RLS temporär durch Calciumkanalblocker wie Nimodipin bessert).
    Eine andere temporär-wirksame zum Austesten verbesserter Kapillardurchblutung ist Inhalation von molekularem Wasserstoff. Im geringeren Umfang mglw. auch Rotlichtbestrahlung (670nm, Handgelenkgerät oder i.v.) der Blutgefäße.
    Chronische Ursachen dafür gibt es viele. Der Rosseck verweist dabei mit unaufhörlichem Nachdruck auf den Verdacht chronischer Bartonella. Das kann man aus dem Serum testen lassen.
Nase, NNH:
  • Chronisch wässrig tropfende Nase lässt bei den Ärzten eine Allergie vermuten.
    Wenn es eine solche nicht ist, ist es eine chronisch belastende Infektion und/oder systemisch umgreifende Schleimhautreizung (Darm). Für letztere beiden fehlen ihnen halt die Arbeitsanweisungen zur diagnostischen Aufarbeitung.
  • Ein genauerer Blick beim HNO per Sonde und CT-Bildern auf den Bereich des Infundibulums als Übergang zu den NNH kann verraten, ob da operativ mglw. noch mehr verbesserbar ist.
    Im Übrigen wird die HNO-Scheidewand OP Schwuppdiwupp ohne gebotene Knorperversetzung geschehen sein. Sodass die ausgedünnte und geschwächte Struktur mit den Jahren (wie berichtet) nachgegeben hat.
Nervosität usf.:
  • Taugt deine Serumkonzentration von Vitamin B12? Nebst B6+B2 wie o.g.
  • Bemerkst du Linderung durch erhöhte Calciumeinnahme? Z.B. durch 4x tgl. eine halbe Brausetablette?
  • Bemerkst du Linderung durch erhöhte Kaliumeinnahme? Z.B. durch mehrmals tgl. so ein Kalium+Magnesium - Stick aus dem Drogeriemarkt?
Urologisch wird da auch schlechte Wundheilung und eine mglw. chronische Infektion eine Rolle spielen können. Vor Allem haben Schmerzen beim Wasserlassen doch nichts direkt mit der zurückliegenden OP zu tun, falls da keine überspannende Infektion wäre?
Urintests und Abstriche wurden gemacht.
Lari-fari Urintests zeigen da oft genug garnichts. Das muss Verstand haben und der fehlt üblicherweise und wird durch die Vergütungsrahmen auch nicht angereizt. Die Abstriche waren wohl auf Gonokokken?
Eine Bakterien- und Pilzkultur samt PCR (Urea- und Mycoplasmen, sonst ggf. Ak im Serum bei V.a. Blasenwandbesiedelung) auf die allerersten 10ml Morgenurin sollte z.B. schon dabei gewesen sein. Wenn nicht gar gleich ein bakterieller 16S-Universal-PCR mit Differenzierung.
 
Augenbrennen und viele Deiner anderen Symptome können, wie ich schon vorher geschrieben habe, die Ursache von Mineralstoffmangel sein. (...)

Quelle:https://web.archive.org/web/2025051...rgesundleben.de/anzeichen-fuer-vitaminmangel/

Durch die Medikamente, die Du einnimmst, werden noch mehr Vitamine und Mineralstoffe verbraucht.
Wahrscheinlich kannst Du nicht alles durch die Ernährung ausgleichen. Vielleicht könnte ein gutes Vitamin- und Mineralstoffpräparat mit B-Vitaminen, Magnesium und Zink hilfreich sein.
Hallo
Das ist ein sehr guter Ansatz und meist auch die Ursache.Mal im Labor testen lassen ,ja ist teuer aber lohnt meist.
In der Nahrung sind nicht mehr viele gute Vitamine vorhanden,daher messen und korrigieren.
Wird Vitamin D eingenommen?
Gruß hen
 
Wow, danke erstmal für die ganzen ausführlichen Tipps!
Gleichzeitig etwas schockierend, dass man hier so hilfreiche Beiträge erhält, während die meisten Ärzte einen mit dem Kommentar "damit müssen die leben" abwimmeln... also nochmal: Danke!

Ich nutze seit ca. einem halben Jahr diverse Nahrungsergänzungsmittel (Multivitamin, Magnesium etc.).
Bisher leider keine Verbesserung.
Ich werde mir zusätzlich noch die besorgen, die du empfohlen hast und auf das Beste hoffen.

Die Nase läuft zwar etwas, sprich ich bin am Schniefen und putze mir die Nase ca. alle 60 Minuten, weitaus störender ist aber, dass sie dauerhaft zugeschwollen ist, besonders links.
Ich fühle ganz eindeutig dass da "etwas" ist, aber auf dem CT ist angeblich nichts zu sehen, was ich mir nicht erklären kann.
Falls sich jemand mit der Auswertung von CT-Scans auskennt, könnte ich auch den Link zu meinem NNH-Scan schicken (per persönlicher Nachricht).

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau auf was der Urologe getestet hat, ich habe nur erfahren, dass es nichts bakterielles ist. Ein Test auf Geschlechtskrankheiten war auch negativ, wobei ich hier auch wieder nicht weiß, auf was genau getestet wurde ... aber für 160 Euro sollte es wohl das ganze Programm gewesen sein.
Muss ich nochmal nachfragen, nur um sicher zu sein.

Ich werde die Punkte davon auch nochmal bei meinem Hausarzt ansprechen und sehen, ob er mir weiterhelfen kann bzw. mir einige Überweisungen besorgen.

Viele Grüße
sidekick
 

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