Interview mit einer KI

Auch in einer Demokratie kann einem alles Mögliche passieren.
Das ist ja richtig, denn diese Maschinen mit ihren manipulativen Strategien fördern kein selbstständiges Denken. Folglich kann die Demokratie sehr schnell in eine Autokratie oder sogar eine Diktatur entarten – warum denn nicht?
Hier ist leider die Bezahlschranke, aber genau darum geht es.


Und :



Diejenigen, die wirtschaftliche Interessen an der Schaffung von Märkten für ihre Produkte haben (seien es Impfstoffe, digitale Überwachungshardware und -software oder die Erhebung von Daten), werden weiterhin mit Zuckerbrot und Peitsche – dem Zugang zu medizinischer Versorgung und anderen Dienstleistungen – die Akzeptanz digitaler Ausweise in Entwicklungsländern erzwingen. In Industrieländern werden sie zunächst mit einer sanften Anschubsstrategie vorgehen und digitale Ausweise als praktische und zeitsparende Maßnahme verkaufen, die viele nur schwer ablehnen können, wie etwa das Umgehen langer Warteschlangen an der TSA-Sicherheitskontrolle am Flughafen. Die Datenschutzrisiken, einschließlich der Möglichkeit ständiger Überwachung und Datenerfassung, treten in den Hintergrund, wenn man seinen Flug zu verpassen droht, weil man sich nicht vordrängeln kann.


Wenn wir uns nicht kollektiv weigern, an diesem neuen sozialen Experiment teilzunehmen, werden digitale Ausweise – verknüpft mit privaten demografischen, finanziellen, Standort-, Bewegungs- und biometrischen Daten – zu Mechanismen für die Massendatenerfassung und -verfolgung der Bevölkerung weltweit. Wir sollten Widerstand leisten – unter anderem, indem wir uns von den neuen Gesichtserkennungsscans an den TSA-Kontrollpunkten an Flughäfen abmelden, was uns weiterhin legal möglich ist.


Sobald dieses Überwachungssystem vollständig umgesetzt ist, wird es beispiellose Kontrollmechanismen bieten, die es ermöglichen, das Regime gegen jede Form von Widerstand zu behaupten. Dieser technokratische Traum würde das unnachgiebigste autoritäre System aller Zeiten festigen – in dem Sinne, dass es sich durch monopolistische technologische und wirtschaftliche Macht gegen jede Form von Opposition behaupten könnte. Die Unterdrückung von Dissens wird größtenteils durch die Finanzkontrollen des Systems erfolgen, insbesondere bei der Einführung digitaler Zentralbankwährungen. Wer versucht, sich zu widersetzen oder die Zwänge des Systems zu umgehen, dem werden sich die Türen zu den Märkten einfach schließen. Das bedeutet, dass sich ein Sturz dieses Systems, sobald es einmal etabliert ist, als nahezu unmöglich erweisen könnte.
 
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diese Maschinen mit ihren manipulativen Strategien fördern kein selbstständiges Denken.

Doch, das tun sie. Lesen, Fernsehen und Internetsurfen machen passiv, während Dialoge mit der KI eigentlich immer interessant, fruchtbar und motivierend sind.

Es kommt eben darauf an, was man draus macht. Die Demokratie ist dadurch nicht gefährdet, man sieht doch, wie es läuft: Die jeweils gerade Mächtigen verpassen den KIs diesen oder jenen Maulkorb bei den sog. umstrittenen Themen, bis die nächsten kommen. Wenn man's weiß ...
 
Die jeweils gerade Mächtigen verpassen den KIs diesen oder jenen Maulkorb bei den sog. umstrittenen Themen, bis die nächsten kommen. Wenn man's weiß ...
Lol, das ist ja schon komisch zu lesen, denn in Wirklichkeit passiert gerade das Gegenteil.
Wer diese Systeme programmiert, verfolgt bestimmte Ziele – genau darum ging es in dem verlinkten Artikel.
 
Die Kontrollmechanismen staatlicherseits gibt es schon seit Jahrzehnten, inklusive der Möglichkeit, Bankkonten und Kommunikationsmöglichkeiten unliebsamer Personen zu sperren - völlig legal und demokratisch. Man muss diesen Aspekt bei Wahlen beachten, manche Parteien neigen mehr zum Missbrauch als andere.

Bei den KI-Firmen kann man natürlich alles Mögliche vermuten und unterstellen, mein Eindruck ist, dass die keine Ahnung hatten, welche Büchse sie da geöffnet haben. KI gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, nur war die Rechenleistung bis vor ca 12 Jahren nicht ausreichend, um sie in diesem Umfang weiter zu entwickeln. Ein KI-Monopol gibt es dagegen nicht, sondern nur viele konkurrierende Firmen in vielen unterschiedlichen Ländern. Wenn sich eine davon als kriminell herausstellen sollte, wäre sie schnell weg vom Fenster.
 
Wenn sich eine davon als kriminell herausstellen sollte, wäre sie schnell weg vom Fenster.
Die Regierungen( wie in China) nutzen KI aus. Als Folge werden wir alle sehr schnell „vom Fenster sein“. Das war von mir und dem verlinkten Artikel gemeint.


Wir werden keine anderen Optionen haben, denn jeder hat Kinder, will die Versicherung nicht verlieren oder den Job nicht riskieren.


Das ist die Zukunft. Frühere Entwicklungen haben mit diesem neuen Trend wenig zu tun.


Zudem rauben diese Technologien Jobs, denn KI kann selbst sehr vieles bestimmen.
 
Ki ist sicher die größte Zäsur, die wir erleben dürfen. Die Jobfrage ist im Grunde schon geklärt: Sobald es eine Maschine besser kann, ist es nur noch Beschäftigungstherapie. Es wird irgendwann nicht mehr nötig sein, zu arbeiten. Wie könnte also eine Zukunft ohne Erwerbsarbeit aussehen? Utopie oder Dystopie? Welche Form des Zusammenlebens war eigentlich die dauerhafteste in der Geschichte der Menschheit?
 
Was KI nicht leisten kann, ist echte menschliche Zuwendung. Wenn im Krankenhaus schwere Arbeit von intelligenten Robotern abgenommen wird, hat eine Pflegerin wohl auch einmal Zeit, Patienten menschliche Zuwendung zu schenken, Verzagte zu trösten, zuzuhören. Da dies nicht als Leistung abgerechnet werden kann, wird ein Umdenken nötig sein. Es muss gelernt werden, die echt menschlichen Werte höher einzuschätzen. Wenn KI Zeit schafft für Menschlichkeit, kann sich die Arbeitswelt verändern. Überflüssig wird der Mensch nicht.
 
Soziale Arbeit und Kindererziehung könnten stark aufgewertet werden, da bin ich auch sehr dafür. In diese Richtung hat auch meine Frage nach der erfolgreichsten Form des Zusammenlebens gezielt.

Bei vielen Arbeiten wird es weiterhin Mensch-Maschine-Kollaborationen geben, z. B. in Forschung und Lehre. Bis Roboter unsere Häuser entwerfen und bauen, dürfte es auch noch eine Weile hin sein. Sehr wahrscheinlich wird es also kein abrupter Übergang, sondern eine gemächliche Entwicklung in menschlichem Tempo, die Zeit zum Anpassen lässt.
 
Wenn KI Zeit schafft für Menschlichkeit, kann sich die Arbeitswelt verändern. Überflüssig wird der Mensch nicht.
Doch, die Programmierer sind schon jetzt überflüssig, denn KI läuft im Hintergrund und revidiert die menschliche Arbeit. Es gibt schon immer mehr Bordelle mit KI-gesteuerten Puppen – darüber habe ich ein großes Interview mit einem Betreiber aus Berlin in einer philosophischen Zeitschrift gelesen. Warum bevorzugen "normale"/❓/ Männer diese Puppen, anstatt mit lebendigen Frauen zusammen zu schlafen?


In Pflegeheimen können sie die Pflege ersetzen, und das Mitgefühl ahmen sie sehr gut nach.


Es gibt dort Mängel( es reicht die Statistik zu lesen..), aber diese Maschinen können enorm viel Kohle sparen – also ist es nur eine Frage der Zeit.

Und dann würde Black Mirror auf Netflix wie eine harmlose Parodie erscheinen, denn die Realität hat das alles längst übertroffen.

Interessant finde ich die Idee von Michel Niels im Buch Das indoktrinierte Gehirn, dass das, was während der Covid-Epidemie passiert ist, nur eine Art Probe war – und das ist nicht nur seine einzige Meinung.


Es lohnt sich wieder, Schöne neue Welt von Aldous Huxley oder den Roman 1984 von George Orwell zu lesen. Bestimmt!
 
Sexpuppen gab es doch schon immer, mit KI-Puppen kann man sich außerdem noch über Hegel und Kant unterhalten - kein Wunder, dass ein Philosophenmagazin berichtet. Und wenn KIs wirklich eines Tages so weit sind, dass sie zur Pflege eingesetzt werden können, würde das die Lebensqualität für viele Senioren deutlich verbessern.

Wenn die Zukunft wirklich sooo schrecklich wird, komme ich damit klar.
 
Das Internet wird überschwemmt von KI-generiertem Müll. Automatisierte Bots produzieren eine Flut aus KI-generierten Inhalten, der das Internet zu ersticken droht. Der Wissensraum wird mit Desinformation, Propaganda und synthetischen Bildern und Tönen geflutet. Werden wir bald nur noch Informationen bekommen, mit der die KI uns füttert?
Während wir noch über die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz sinnieren, ertrinkt der digitale Wissensraum bereits in synthetischem Schund. Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte das Netz, das noch vor gar nicht langer Zeit als Ort des freien Wissens und des offenen Austausches von Informationen und Entertainment galt, in Rekordgeschwindigkeit zur Abwurfzone maschinell gefertigten Nonsens werden?
Filmemacher Mario Sixtus stößt während seiner Entdeckungsreise im sterbenden Netz auf Suchmaschinen, die ihre Orientierung verlieren und aus Ratlosigkeit an ihrer eigenen Abschaffung arbeiten. Er führt vor, wie ein oder zwei in KI-Software eingetippte Befehlssätze ausreichen, um sinnfreie Ratgeberbücher und aus purem Unsinn bestehende News-Videos zu produzieren.
Werden wir bald nur noch mit KI-halluzinierten Schein-Informationen gefüttert, statt selbst zu recherchieren? „KI: Der Tod des Internet“ unternimmt einen filmischen Streifzug durch die Müllflut, trifft in New York einen Podcaster, der sich selbst KI-geklont hat, begegnet in Kenia einer unterbezahlten Klick-Arbeiterin, die KIs trainiert — und sucht zusammen mit Netz-Expertinnen und -Experten wie Cory Doctorow, Melanie Mitchell, Mats Schönauer zwischen digitalen Medienleichen nach der Ahnung eines neuen, zukunftsfähigen Netzes.

Und:

„Das Medium ist die Botschaft“ ist das berühmteste Zitat des kanadischen Philosophen und Medientheoretikers Marshall McLuhan, der bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts voraussah, wie tiefgreifend elektronische Medien unsere Wahrnehmung und die Gesellschaft verändern können. Nicht der Inhalt eines Mediums ist entscheidend, sondern das Medium selbst prägt, wie wir denken, fühlen und handeln.
McLuhans Erkenntnisse und Voraussagen sind auch in der heutigen Medienwelt noch relevant – und mit der Künstlichen Intelligenz hat sich die Menschheit ein Werkzeug geschaffen, das sich möglicherweise gegen sie wenden könnte.
 
McLuhan hat tatsächlich viele Entwicklungen frühzeitig vorausgesagt und sie als Dystopie verkauft. In der Realität erscheinen diese Neuerungen längst als selbstverständlich, denn die Menschen haben gelernt, damit umzugehen:

Viele hielten McLuhan für einen Kulturpessimisten, aber in Wahrheit war er ein hellwacher Diagnostiker des Umbruchs. Seine düsteren Prognosen klingen heute oft erstaunlich nüchtern oder sogar selbstverständlich, weil wir mit ihren Konsequenzen leben gelernt haben. Ich stelle dir also einige seiner zentralen Thesen gegenüber der heutigen Realität gegenüber — jeweils mit kurzer Einschätzung, ob sie sich bestätigt, relativiert oder transformiert hat.




1. „The medium is the message“​


These: Nicht der Inhalt, sondern das Medium selbst verändert unser Denken, Fühlen und Handeln.
Befürchtung: Menschen werden unbemerkt von der Form ihrer Kommunikation geprägt; Medien formen Wahrnehmung und Gesellschaft tiefer als ihre Inhalte.
Heute:
Das ist voll eingetreten. Soziale Netzwerke, Smartphones und algorithmische Feeds prägen Kommunikationsverhalten und Weltbild stärker als die einzelnen Nachrichten selbst.
Aber: Viele Menschen sind sich dessen inzwischen bewusst – Medienkritik und Medienkompetenz gehören heute zur Allgemeinbildung.
Fazit: Bestätigt – aber domestiziert. Das Bewusstsein für die „Botschaft des Mediums“ ist gewachsen.




2. „The global village“​


These: Elektronische Medien vernetzen die Menschheit zu einem „globalen Dorf“.
Befürchtung: Nähe und Sofortigkeit der Kommunikation führen zu Reizüberflutung, Konformitätsdruck und emotionaler Tribalität.
Heute:
Das Internet hat tatsächlich eine globale Dorfgemeinschaft geschaffen – aber im Dorf toben auch Nachbarschaftsstreit, Shitstorms und Gruppendynamiken.
Die emotionale Unmittelbarkeit („jeder kann jederzeit alles sagen“) fördert sowohl Empathie als auch Hysterie.
Fazit: Bestätigt – mit Ambivalenz. Das globale Dorf ist real, aber kein harmonisches Paradies.




3. „The extensions of man“​


These: Medien sind Erweiterungen menschlicher Sinne und Organe – das Rad ist eine Erweiterung des Fußes, das Buch des Auges, das Fernsehen des Nervensystems.
Befürchtung: Wenn wir unsere Sinne nach außen verlagern, werden wir innerlich stumpf – wir verlieren die Balance zwischen Innen- und Außenwahrnehmung.
Heute:
Digitale Geräte sind buchstäblich Körpererweiterungen geworden (Smartphones als „digitale Haut“).
Doch parallel wächst ein Gegentrend: Achtsamkeit, Rückkehr zu Natur, Entschleunigung.
Fazit: Teilweise bestätigt – mit Gegenbewegung. Wir leben in der Spannung von Auslagerung und Rückbesinnung.




4. „The age of anxiety“​


These: Elektronische Medien erzeugen ständige Gegenwärtigkeit und kollektive Nervosität – eine neue Form von Angst.
Befürchtung: Die Dauerpräsenz von Reizen zerstört Kontemplation und Konzentration.
Heute:
Ständige Erreichbarkeit, Push-Nachrichten, Doomscrolling – alles Symptome genau dieser Diagnose.
Aber es gibt auch neue Formen kollektiver Selbstregulation: digitale Detox-Kulturen, Minimalismus, KI-gestützte Ruhe-Apps.
Fazit: Voll erfüllt – aber zunehmend erkannt. Die Angst ist Teil des Systems, das wir gleichzeitig therapieren.




5. „Hot and cool media“​


These: „Heiße“ Medien sind solche, die viele Details liefern (z. B. Film), „kühle“ erfordern aktive Ergänzung (z. B. Telefon).
Befürchtung: Mit dem Siegeszug der heißen Medien wird das Publikum passiv.
Heute:
Das Internet hat die Grenzen verwischt: Wir sind zugleich Konsumenten und Produzenten (Prosumenten).
Interaktivität ist zum Standard geworden – das Publikum mischt mit.
Fazit: Widerlegt – oder transformiert. Das Medium Internet ist heiß und kühl zugleich: überreizt, aber partizipativ.




6. „The medium shapes civilization“​


These: Jede Epoche wird durch ihr Leitmedium geprägt – die Schriftkultur formte lineares Denken, die Elektronik bringt ein simultanes, holistisches Bewusstsein.
Befürchtung: Wir verlieren die Fähigkeit zur rationalen, linearen Argumentation.
Heute:
Ja, lineares Denken leidet unter Multitasking und Fragmentierung.
Aber neue Formen des Denkens entstehen – vernetztes, assoziatives, multimediales Denken.
Fazit: Transformiert. Rationalität verliert Monopol, aber Intuition und Vernetzung gewinnen.




7. McLuhan selbst als Prophet des „Schreckens“​


These: Technik wird unsere Wahrnehmung revolutionieren, und wir werden es erst merken, wenn es zu spät ist.
Heute:
Er hatte recht – aber „zu spät“ heißt heute eher: nicht mehr rückgängig zu machen.
Wir sind bereits Teil der kybernetischen Umwelt geworden, doch wir können sie gestalten, regulieren, reflektieren.
Fazit: Die Revolution ist da – aber wir leben in ihr, nicht unter ihr.




🜂 Zusammenfassung​


McLuhan hat keine dystopische Welt gezeichnet, sondern den Schock des Wandels beschrieben. Seine „Schrecken“ sind real geworden, aber sie haben sich entdramatisiert, weil wir gelernt haben, in ihnen zu leben.
Was früher Kontrollverlust bedeutete, ist heute Teil unserer Normalität – mit neuen Chancen zur bewussten Steuerung.

Das Internet ist natürlich auch nicht tot, sondern weiterhin quicklebendig. :)
 
Nehmen wir dieses Forum als Beispiel. Hier kommen Menschen zusammen, die ein gemeinsames Interesse haben, hier das Ende der reinen Symptomen-Behandlung durch die Pharmaprodukte und die Rückkehr zu naturgemäßen Therapien. Wir haben uns nicht gesehen, wissen nur wenig voneinander, nur das was jeder preisgibt, sind aber eine Gemeinschaft. Das ist nur durch das Internet möglich.
auch manche Meinungsverschiedenheiten, mehr oder weniger aggressiv ausgetragen, gehören dazu. Ich weiß nicht, ob das durch KI zu ersetzen wäre. KI würde, allwissend wie sie scheint, die Lösung präsentieren und wir hätten nur zusätzliche Fragen zu stellen. Nur wenige wären dazu animiert, die scheinbar in Stein gemeißelten Fakten zu hinterfragen. Möglicherweise haben wir bereits Chatbots unter uns, aber ich wüsste nicht, wer das sein soll. Neulich kam da eine Schwall Reklame rein. Der war schnell gelöscht.
 
Nur wenige wären dazu animiert, die scheinbar in Stein gemeißelten Fakten zu hinterfragen.
Das ist kein KI-spezifisches Problem, sondern gilt auch für Bücher, TV, für die Wissenschaften usw. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob das durch die KI eine völlig andere Qualität erreicht hat oder erreichen wird. Denn tatsächlich kann man im Gespräch mit der KI ja immer sofort zurückfragen, deren Aussagen berichtigen, hinterfragen etc. Und im Unterschied zu vielen Menschen reagiert sie darauf stets freundlich, weder schnippisch noch speziell verlogen oder rechthaberisch. Ich glaube, das kann für viele Menschen auch eine nützliche Schule sein.

KI hat es zweifellos in sich. Aber allgemeine Warnungen helfen da wohl nicht weiter, denn wir können diese Entwicklungen ja sowieso nicht beeinflussen. Aber man kann und muss lernen, bewusst damit umzugehen. Es gibt Schlimmeres, glaube ich.
 
Ich weiß nicht, ob das durch KI zu ersetzen wäre.

Eine KI als zusätzlichen Streithansel braucht wirklich niemand, aber in der Moderatorenrolle könnte ich sie mir gut vorstellen.

Das Internet wird überschwemmt von KI-generiertem Müll. Automatisierte Bots produzieren eine Flut aus KI-generierten Inhalten, der das Internet zu ersticken droht.

Ein einziger klaustrophobischer Alptraum. :rolleyes: Das Internet kann aber weder überschwemmt werden noch ersticken, denn es ist im Prinzip unendlich groß. Da ist noch sehr viel Platz für Blödsinn, gleichzeitig gibt es nach wie vor hochwertige Inhalte für jedes beliebige Thema. Also keine Panik auf der Titanic.
 
Die Vorschlagsleiste bei Youtube ist aber nicht unendlich groß, und sie kann überschwemmt werden mit KI Slop. Und das gilt auch für vieles andere.
 
Die Vorschlagsleiste bei Youtube ist aber nicht unendlich groß, und sie kann überschwemmt werden mit KI Slop. Und das gilt auch für vieles andere.
Gerade in einer anderen Dokumentation geht es darum, wie YouTube und das ganze Internet von „Slop“, also totalen Schrott, überschwemmt werden, sodass die Leute kaum noch Bücher lesen.


Nur einer von vier Amerikanern liest noch – und ich befürchte, das betrifft nicht nur sie.


Wie wichtig es ist, mit der eigenen Hand auf einem Blatt Papier zu schreiben, kann man bei Vera F. Birkenbihl finden.
 
Die Vorschlagsleiste bei Youtube ist aber nicht unendlich groß, und sie kann überschwemmt werden mit KI Slop.

Seltsam, in meiner Vorschlagleiste landet gar nicht so viel Müll bzw. Kunst, je nach Sichtweise. Eigentlich folgt die Leiste immer meinem aktuellen Interesse. Wenn man natürlich Trash-Videos anklickt, landet man zur Strafe im Trash-Universum - selber schuld, aber auch kein Drama.

Nur einer von vier Amerikanern liest noch – und ich befürchte, das betrifft nicht nur sie.

Du meinst, einer liest noch Bücher. Insgesamt hat dank Internet die Menge des Gelesenen und Geschriebenen stark zugenommen. Ich glaube daher nicht, dass Bücher lesen und mit der Hand schreiben so wichtig sind. Jede Zeit hat ihre eigenen Medien.
 

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