HPU/KPU und Parkinson

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Hallo an alle!

Bin neu hier im Forum und habe ein paar wichtige Fragen die ihr mir hoffentlich beantworten und ein paar tips geben könnt.

ich bin 28 Jahre alt und habe vor etwa drei Monaten den Urin-Test gemacht und bin, wenn man es so nennen mag, HPU- positiv. Seit etwa zwei Monaten nehme ich Depyrrol-Plus und konnte feststellen, dass sich einige der Symptome deutlich verbessert haben, wie z.B. bei der Akne, Konzentration usw.

Nun beziehen sich meine folgenden Fragen nicht auf mich, sondern auf meine Mutter. Zu ihrer Person: sie ist 63 Jahre alt und hat seit ca. 25 Jahren Parkinson, sie ist also im so genannten Endstadium ihrer Krankheit mit schweren Bewegungseinschränkungen. Zusätzlich leidet sie unter Artrithis und Depressionen. Nun haben wir auch bei ihr den Urin-Test durchgeführt, und wie sollte es anders sein, das ergebnis war positiv. Der Wert war bei ihr sehr hoch, sage und schreibe 58 ug/dl!! Der normalwert liegt ja bekanntlich bei 10 - 15 ug/dl. Die Symptome ihrer parkinsonschen Krankheit (oder HPU??) im Anfangsstadium waren folgende: kribbeln in den Armen, Rückenschmerzen, Depression, Restless-Leg-Syndrom, Muskelschwäche- und zucken, ihr Hang zum Perfektionismus (was sie heute noch hat) die Wohnung musste z.B. immer tip top aussehen.

Nun haben mir meine Eltern und mein Bruder mir erzählt, dass sie anfangs von Arzt zu Arzt gerannt sind und keiner der Ärzte die Beschwerden richtig deuten und einordnen konnte. Schließlich lautete die Diagnose des Neurologen: Morbus Parkinson.

Ich habe mir in den letzten Wochen einiges über HPU/KPU/Kupfervergiftung/Parkinson durchgelesen (über letzteres lese ich schon seit Jahren) und die Überschneidungen von HPU Symptomen und der parkinsonschen Krankheit sind enorm! Nun ist ja auch bekannt, dass nur einige wenige Ärzte auf HPU spezialisiert sind und viele wissen nicht ein mal mit dem begriff was anzufangen, der beste Beweis ist meine Schwester, sie ist Medizin Studentin und legt bald ihr Examen ab, sie wusste ebenfalls nichts damit anzufangen.

Nun zu meinen Fragen:

1. Wie ist der Zusammenhang zwischen HPU/KPU und einer Kupfervergiftung?

2. Ist es möglich, dass eine Stoffwechselerkrankung wie HPU (wenn sie über Jahrzehnte hinweg unerkannt bleibt) zu Morbus Parkinson führen kann?

3. Stimmt es, dass Parkinson Kranke die mit L-Dopa behandelt werden kein Vitam B6 einnehmen dürfen (das hatte ich ebenfalls in einem Forum gelesen) ?

Ich hoffe Ihr könnt mir ein wenig helfen, wie gesagt habe ich schon einiges im Internet gelesen, habe es aber nicht geschafft die Einzelinfos zu einem schlüssigem Ganzen zusammenzuführen. Vielleicht könnt Ihr mir auch ein paar weiterführende Links verraten?

Hoffe auf baldige Antwort :)
 

Kate

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:welcome: Zara,

ein brisantes Thema und ich sage gleich mal vorweg, dass ich keine Ahnung von Parkinson habe. Aber mir ist gleich der Herr Kuklinski eingefallen, der auch Parkinson erwähnt unter den vielen Folgekrankheiten, die durch nitrosativen Stress und die dadurch verursachte Mitochondropathie entstehen können (auch die KPU sieht er als Begleitsymptom dieser Mitochondropathie). Ich verweise Dich dazu mal auf's Wiki, obwohl ich noch etwas daran bastele... dort findest Du auch Links.

Zu Deinen Fragen:

1. Eine Kupferüberladung kann durch den Zinkmangel entstehen, da Kupfer und Zink im Körper "Gegenspieler" sind.

2. Nach Kuklinski können wie gesagt BEIDES (KPU und Parkinson) Folgen der Mitochondropathie sein.

3. Das weiß ich leider nicht.

Liebe Grüße
Kate
 

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Ich verstehe auch nichts von Parkinson. Aber ich finde diesen Artikel ganz informativ:
http://www.switamin.com/index2.php?seite=praevention_detail.php&detail=49
....
Ernährungsempfehlungen
Eine proteinarme Diät kann bei Parkinson'scher Krankheit vorteilhaft sein. L-Dopa ist eine von verschiedenen Aminosäuren, die sich gegenseitig die Aufnahme aus der Blutbahn ins Gehirn streitig machen. Während der Behandlung mit L-Dopa vermindert die Begrenzung des Proteinanteils der Ernährung die "Konkurrenz" von seiten anderer Aminosäuren, was L-Dopa den Zugang zum Gehirn erleichtert. Ein Problem bei der Behandlung mit L-Dopa ist der Umstand, dass seine heilende Wirkung im Laufe des Tages unberechenbar schwankt. Die Einschränkung der Proteinzufuhr kann diese tageszeitlichen Schwankungen vermindern und die Wirksamkeit der Behandlung mit L-Dopa steigern, insbesondere, wenn der Grossteil des Proteins abends gegessen wird.

Schäden durch freie Radikale scheinen bei der Parkinson'schen Krankheit ebenfalls eine Rolle zu spielen. Eine Ernährung, die reich an natürlichen Antioxidantien (wie z.B. die Vitamine C und E und Beta-Carotin) ist, kann das Risiko, dass sich die Parkinson'sche Krankheit entwickelt, vermindern, und dort, wo sie bereits ausgebrochen ist, den Verlauf verlangsamen.


Nährstoffempfehlungen
Nährstoff Kommentar Produkt

Antioxidantien Präparat Antioxidantien schützen vor Zellabbau. AntiOx

Vitamin C Mildert die Symptome, insbesondere, wenn es als Begleitmassnahme zur Behandlung mit L-Dopa eingesetzt wird. Natural VitC 1000 time release
Natural VitC Complex
PurVitC 500 Time Release

Vitamin-B-Komplex Menschen, die unter der Parkinson'schen Krankheit leiden, häufig Mängel an Niacin, Folsäure und Vitamin B6. entwickeln Mangelhafte Vitamin-B-Reserven können die Symptome verschlimmern. VitB Complex 5 + C
VitB Complex 50

Gamma-Linolensäure (GLS) als Nachtkerzenöl (EPO) Besonders wirksam zur Verminderung des Zitterns. EPOPureEveningPrimrose Oil



Besondere Hinweise

Schwermetallvergiftungen - insbesondere Vergiftungen durch Aluminium und Quecksilber- können die Entwicklung der Parkinson'schen Krankheit fördern. Untersuchungen auf und Entgiftung von diesen schädlichen Schwermetallbelastungen können von Vorteil sein. Meiden Sie Eisen und Mangan in hohen Dosen, denn diese können die Parkinson'sche Krankheit verschlimmern. ...
Hier steht nichts davon, daß bei einer Behandlung mit L-dopa B-Vitamine gemieden werden sollen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
... Der Prozentsatz der Patienten mit erhöhten Homocysteinwerten war bei Parkinson-Patienten mit 78% fast doppelt so hoch wie in der Normalbevölkerung (30–40%). Während die üblichen Gefäßrisikofaktoren nicht mit der Höhe des Homocysteins korrelierten, bestand eine signifikante positive Korrelation zwischen Homocysteinspiegeln und der verabreichten L-Dopadosis. Patienten mit erhöhtem Homocystein hatten signifikant häufiger artherosklerotische Gefäßveränderungen und vaskuläre Läsionen, was auf eine potentielle Gefäßschädigung durch erhöhte Homocysteinwerte hinweist. Die enge Korrelation zwischen BMI, Homocysteinwerten und Intimadicke d. A.carotis legt neben der allgemein empfohlenen Vitamingabe (B6, B12, Folsäure) eine Gewichtsreduktion als mögliche therapeutische Maßnahme nahe....
http://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/aktneu/doi/10.1055/s-2005-866702

Ein erhöhter Homocystein-Spiegel gilt als Indikator für einen Mangel an B-Vitaminen, vor allem Folsäure.

Auch nur Bruchstücke - leider !
Grüsse,
Uta
 

Kate

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Das
Schäden durch freie Radikale scheinen bei der Parkinson'schen Krankheit ebenfalls eine Rolle zu spielen
ist ja hochinteressant und stellt einen Berührungspunkt zu Kuklinskis Forschungsansatz da. Er schreibt, dass durch den nitrosativen Stress und die dadurch ausgelösten Mitochondrien-Schädigungen sich diese zu "freie-Radikale-Kanonen" entwickeln...

Nach Vit B6-Vermeiden klingen Utas Ausführungen nicht, eher im Gegenteil - komisch, aber darüber weiß ich nichts.

Wollte noch anmerken, dass es auf der Orthomedis-Seite eine Menge zum Thema Kupfer gibt, unter Pyrrolurie und Histapenie (diese fallen mir spontan ein, musst halt mal stöbern, Zara).

Gruß
Kate
 
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Hallo ihr beiden,

danke für eure Recherchen, werde mir die Links gleich anschaun!

Lieben Gruß
 
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Der Thread ist zwar schon etwas sehr alt, aber einen passenden, aktuelleren habe ich nicht gefunden.

Ich habe den Zeitungsartikel (im Anhang) heute im Zug gefunden und es geht um Parkinson, Genetik und tatsächlich auch um Mitochondrien. Letztendlich haben Forscher des MP-Instituts herausgefunden, dass z.B. Bulgarischer Joghurt und unreifes Obst bzw. deren Inhaltsstoffe die durch den Energiemangel geschädigten Nervenzellen wieder herstellen können.

Ich finde es sehr spannend, was da für Erkenntnisse bei raus kommen/kamen.

Das beteiligte Gen heißt übrigens DJ-1.

Gruß

hitti

P.S.: Ich verlinke auch mal hierhin:

http://www.symptome.ch/vbboard/cfid...gszyklus-geht-mir-besser-166.html#post1018990
 

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Servus Gemeinde,

bin neu hier und mit dem Faktor Parkinson, wurde durch einen Neurologen vor 4 Jahren diagnostiziert. Mein jetziges Alter ist 51 und die Behandlung lief bis jetzt unspektakulär über die "normale Medizin" mit Azilect, Neupo (Pflaster derzeit 8mg) und Dopadura ab.

Durch das Forum sind aber nun auf den Geschmack der ganzheitlichen Heilung gekommen.

Was ist zu tun?

Raus gelesen hab ich schon, die Schwermetalle aus den Zähnen (aktuell 3 Füllungen) zu entfernen, um die Gifte aus zu leiten.

Gibt es sanfte Methoden? Bisher hab ich nur von der Methode Chlorella gehört. Lässt sich die Schulmedizin durch diesen Ansatz komplett zu ersetzen oder ist eine Beigabe aus der weißen Welt notwendig? Sollte der Wechsel radikal stattfinden, harter Schnitt aus der weißen Welt, was dann wohl einem Entzug gleich kommt? Da die jetzigen Medikamente ja bereits seit 4 Jahren eingenommen werden.

Freue mich auf euren Wegweiser - Danke.
 
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26.02.12
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Was ist zu tun?

Raus gelesen hab ich schon, die Schwermetalle aus den Zähnen (aktuell 3 Füllungen) zu entfernen, um die Gifte aus zu leiten.

Gibt es sanfte Methoden? Bisher hab ich nur von der Methode Chlorella gehört. Lässt sich die Schulmedizin durch diesen Ansatz komplett zu ersetzen oder ist eine Beigabe aus der weißen Welt notwendig? Sollte der Wechsel radikal stattfinden, harter Schnitt aus der weißen Welt, was dann wohl einem Entzug gleich kommt? Da die jetzigen Medikamente ja bereits seit 4 Jahren eingenommen werden.
Hallo creativ2 und willkommen!

Deine Diagnose ist ja eine heftige! Ich kenne auch jemanden, der hat diese Diagnose mit ca. 40 Jahren erhalten und hat vorher in einer Zahnarztpraxis gearbeitet.

Ich denke, dass Dir hier niemand im Forum ein "Wegweiser" für Dich sein kann (und auch nicht darf!).

Ich kann Dir nur von meinen persönlichen neurologischen und ganzheitlichen Erfahrungen erzählen. Und meine Empfehlung: Mach auf keinen Fall einen "harten Schnitt"! Am günstigsten ist es, wenn Du Therapeuten hast, die Dich bei Deinem Wunsch nach mehr Alternativmedizin professionell unterstützen. Man sollte sich auf jeden Fall auch nicht einfach so die Füllungen raus nehmen lassen, schon gar nicht, wenn man schon neurologische Probleme hat.

Ich denke, Dir bleibt erstmal als Aufgabe, Dich weiter intensiv zum Thema zu informieren, vor allem auch das zu lesen, was Menschen vor Dir schon mit der Amalgamententfernung und -entgiftung erlebt haben. Das findest Du z.B. hier, allerdings in anderen Threads.

Viele Wege führen nach Rom, aber nicht alle Wege sind für jeden geeignet!

Und noch was: Hast Du denn auch HPU? Und wenn ja, was machst Du dafür?

Und mein persönlicher Tipp: Die DVDs von Dr. Dietrich Klinghardt zum Thema neurologische Probleme.

Klinghardt, Dietrich - Das Gift in unserem Gehirn - DVD - Steinhardt-Verlag Shop

Klinghardt, Dietrich - Die sanfte Heilung v. neurolog. Erkrankungen u. Lernstörungen b. Kindern -DVD - Steinhardt-Verlag Shop

INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt

Hier findest Du auch eine Liste von Therapeuten:

INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt

Viel Erfolg und alles Gute!

hitti
 
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