HIT: Zusammenhang meiner Symptome mit Histamin? (Nea)

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10.01.04
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Hallo,

Metformin ist ja nun kein harmloses Medikament und hat eine Menge möglicher Nebenwirkungen, die u.a. Magen und Darm betreffen:

Metformin

Warum wird denn die Bekannte gedrängelt, das Metformin zu nehmen, Kullerkugel? Was soll damit erreicht werden?

Grüsse,
oregano
 
wundermittel
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01.06.10
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Hallo Oregano,

siehe hier:https://www.symptome.ch/vbboard/sch...dlung-starker-unterfunktion-schilddruese.html

Du weißt , ich bin immer skeptisch , wenn Forenmitglieder mit ganz latenter UF der SD zum "Spezialarzt für SD" geschickt werden.

Denn auch in schwereren Fällen gibt es nur eine stetige Steigerung der Hormone ( ohne bisherigen Erfolg ) und wie in diesem Fall das Metformin, allerdings privat zu zahlen.
Metformin wegen leichter Insulinresistenz.

Ich hoffe , sie findet bald einen Arzt , der auch die Zusammenhänge zu HIT ( meine Vermutung ) und Auffälligkeiten bei der Gyn findet ...

LG K.
 
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12.03.10
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Nun wurde bei meinem IgG4 Nahrungsmittelscreening ja auch u.a. Tomanten und Äpfel festgestellt,
- ist es hier auch so das ich sie, erhitzt, essen kann?

Unter dem Screening stand übrigens "Achtung, bei einigen Nahrungsmitteln könnte es sich auch um Kreuzallergien handeln" - heißt das es ist gar keine Allergie die IgE Reaktionen UND IgG4 auslöst, sondern der IgG4 Test erkannte fälschlicherweise auch IgE Allergien?
(Oder wie soll man den Hinweis mit den Kreuzallergien verstehen?)

Ich würde den Hinweis so verstehen, dass es IgE-Allergien gibt und - als Kreuzreaktionen - IgG-Reaktionen mit den Kreuzallergenen.

(Scheint bei mir ähnlich mit Birkenpollen als IgE-Reaktion und der Unverträglichkeit von Soja, obwohl es da keine IgE-Reaktion gibt...)

Allerdings tendiere ich dazu, die dann ganz wegzulassen...

Histamin und andere biogene Amine sind ja so weit ich weiß hitzestabil, also hier würde erhitzen /kochen/backen keinen Sinn machen, um sie verträglicher zu machen, oder?

(Gibt es dazu eigentlich Informationen? Die Hitzestabilität wäre ja schon sehr interessant...)
Aber sind auch die so genannten Histaminliberatoren hitzestabil?

Alle biogenen Amine sind hitzestabil inkl. aller ihrer Nebenwirkungen (Hemmung von Abbauenzymen, Freisetzung von Histamin) - das betrifft also Histamin, Tyramin, etc.

Und auch sonstige Histaminliberatoren wie auch DAO-/HNMT-Hemmer sind hitzestabil - Nahrungszusatzstoffe wie Farbstoffe, Citronensäure, Citrate, Phosphate, Aromen etc.

Was genau ist in Tomaten eigentlich der Bestandteil der eine Histaminausschüttung bewirkt, es ist nicht das selbe Protein das die IgE Allergie hervorruft, oder?
(Dann wäre es hitzeinstabil, was ja toll wäre :) Weiß man das?)

Das weiß man sicher - auch Tomatenmark und Schältomaten und sonstige Tomatenerzeugnisse wirken als Histaminliberatoren.

Oder soll ich zu dem Thema einen neuen Thread aufmachen?

Bitte nicht!
Wenn, dann die Frage in einem der Rezepte- oder ernährungsbezogenen Threads posten... Dazu sind die Thementhreads ja da. :)

lieben Gruß,
rosmarin
 
regulat-pro-immune
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01.06.10
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Hallo , ich habe lange nicht mehr über siese Zusammenhänge nachgedacht, aber ich würde es nicht machen, ein Medikament wegen der Nebenwirkungen eines anderen zu schlucken.
Im Beipackzettel der SD Hormone steht drin, ...erhöht den Insulinausstoß ... und der nette Arzt verschreibt dann Metformin...als Gegenmaßnahme.

LG K.
 
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12.03.10
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Bei mir werden ja ständig erniedrigte Cortisolwerte festgestellt, allerdings machte mich der Arzt /Endokrinologe auch schon darauf aufmerksam dass nach längere Stressphase (für ihn natürlich nur so etwas wie psychischen Stress) die zuvor hohe Cortisolausschüttung heruntergefahren wird/erschöfpt ist...

Auf jeden Fall sind bei einer Histaminintoleranz die Nebennieren auch betroffen. Es hat auch ggf. zu tun mit ständiger Allergie-Aktivität - ist ja wie eine chronische Entzündung. Das ist eine häufige Ursache für einen Cortisol-Mangel.

Der zweite Punkt,
ich bin ja ständig Unterzuckert (nur ein Gefühl, gemessen wurde es nicht, in der Praxis ist mein Blutzucker immer in Ordnung, bei den Tests wurde allerdings auch angeordnet zwischendurch normal zu essen),
mir ist sehr schnell schwindelig, mir ist ständig kalt, ich muß häufig etwas essen um nicht umzukippen.

Wie war das eigentlich mit dem Vitamin D-Status?

Was PCO und Metformin betrifft, so wäre auch ein Ausgleich eines Vitamin-D-Mangels schon mal eine Option.
Bei mir wurde dadurch die Metformin-Empfehlung überflüssig (wurde mir nahegelegt, habs aber nicht genommen, sondern wollte erstmal Vitamin D ausprobieren - mit Erfolg.)

Meint ihr die "Behandlung" des Histamins wäre eine Möglichkeit auch gleichzeitig das Cortisol, SChilddrüsenhormon und PCO/Insulinresistenz Problem zu kurieren?

Ich denke ja, dass auch ein Histaminproblem ggf. Ursachen hat...
U.a. mindern sich möglicherweise die Symptome bei einem konsequenten Meiden von Allergenen.

Welche Werte müßten bei einem Verdacht auf einen unausgewogenen Histaminspiegel eigentlich alles gemessen werden?

Hier findet sich mehr dazu - Laborwerte rund um Histamin - mitunter ist die Suchfunktion auch nicht schlecht. ;)

rosmarin
 

Nea

Themenstarter
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18.05.11
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Wie war das eigentlich mit dem Vitamin D-Status?

Was PCO und Metformin betrifft, so wäre auch ein Ausgleich eines Vitamin-D-Mangels schon mal eine Option.
Bei mir wurde dadurch die Metformin-Empfehlung überflüssig (wurde mir nahegelegt, habs aber nicht genommen, sondern wollte erstmal Vitamin D ausprobieren - mit Erfolg.)

Ich habe grade meine Ergebnisse vom Endokrinologen durchgeschaut,
einmal wurde wohl der D Status kontrolliert.
Ergebnis:
Die Calcium- und Vitamin D Stoffwechsellage ist bei der jetzigen Kontrolle ausgeglichen. Die Collagenstoffwechselparameter sind regelrecht. Eine Vitamin D Substitution ist nicht erforderlich.

Nun finde ich die passenden Werte nicht bzw. weiß nicht welche Werte zu welchem Hormon/Status etc. gehören,
alk.Phosphatase 55 (35-104)
Calcium 2,23 (2,10-2,60)
1-84 Biointakt PTH 40,90 (11-67) (ist das dieses Parathormon?)
25-OHD3 64,00 (kein Referenzbereich angegeben)
25-OH-Vit.D 25,60 (19,1-57,6)

Ich sehe auch grade dass er wegen meiner Angabe häufiger unter B12 Mangel gelitten zu haben die Parietalzellen AK getestet hat,
die waren negativ..
B12 war bei diesem Test ausnahmsweise mal recht normal
(606 (300-1100).

Wenn ich scheinbar B12 gut verwerten kann,
wie kam es dann zu den Mängeln die in der Vergangenheit festgestellt wurden? Nur Ernährungsbedingt?

(Was mir auch grade auffällt, seit meiner Kindheit sind bei fast jeder Blutuntersuchung die Neutrophile erniedrigt)

Meinst du eine Vitamin D Einnahme könnte mir bei dem PCO und Blutzucker trotzdem helfen? Wenn ja, in welcher Dosis?
Du hast mal geschrieben dass man Vitamin D zusammen mit Vitamin A nur einnehmen soll, wenn man keinen nachgewiesenen Vitamin D Mangel hat, - warum eigentlich? (Oder habe ich das falsch verstanden)

Dann habe ich noch eine Frage wegen dem IgE Nahrungsmitteltest,
ist ein Test der IgE Test im Blut genauso zuverlässig wie der Prick-test?
(Er wird aber wahrscheinlich nicht von der Krankenkasse bezahlt, oder?)
Ich bin in der Vergangenheit bei jedem Prick-Test umgekippt (naja, ich lag sicherheitshalber schon, aber mir wurde total schwindelig), und die Quaddeln waren teilweise noch zwei Tage später zu sehen, eine Rötung über Tage hinweg.
Ich glaube auch dass ich mich am nächsten Tag total "ausgepowert" gefühlt habe, der Arzt meinte aber immer das könnte nicht sein.

Bei einem IgE Bluttest wäre ich ja praktisch aus der Schusslinie :) aber wahrscheinlich müßte ich das dann privat bezahlen...

Ich frage mich auch wie ich (habe grade die negative Kritik des Ärzteblattes Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Nahrungsmittelallergie und - unverträglichkeit: Bewährte statt nicht evaluierte Diagnostik" (08.07.2005) zu dem IgG Nahrungsmittelscreening gelesen) meine IgG4 Ergebnisse nun einschätzen soll...

Es heißt:
"IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel entsprechen einer intakten Immunantwort und sind keinesfalls als krankmachend im Sinne einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (weder NMA noch NMI) einzustufen (10). Aus diesem Grund sind Diätempfehlungen und therapeutische Konsequenzen aufgrund von IgG-Bestimmungen gegen Nahrungsmittel als unbegründet abzulehnen (16)."

In der Tat kamen bei mir ja nur Nahrungsmittel raus, die ich tatsächlich in den Tagen zuvor verzehrt habe...
Nur warum die unterschiedlichen Werte bzw. AK Reaktionen,
über 100 bei Mandeln und "nur" 1,6 bei Kasein...

Warum setzt sich mein Immunsystem mit Mandeln stärker auseinander als mit Kasein? (oder anderen Lebensmitteln, Weizen hatte ich ja auch verzehrt, aber da reagierte ich gar nicht drauf)

Lieben Gruß und Danke,

Nea
 
regulat-pro-immune
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