Heuschnupfen durch Ausleitung?

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Hallo,
mache seit ca. 2 Monaten eine Ausleitung und brauche dringend Rat von Leuten, die bereits Erfahrung damit haben.

Doch zunächst zu meiner Vorgeschichte: Ich habe selber nie Amalgamfüllungen gehabt, bin aber vermutlich durch meine Mutter (bin ihr zweites Kind) amalgambelastet.

Wegen diverser Beschwerden, u.a. Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, ließ ich zunächst einen Allergietest machen. Der Test ergab eine Allerige auf Pollen und Hausstaubmilben. Seit Anfang 2004 mache ich eine Hyposensibilisierung. Einige Symptome, z.B. Reizung der Augen, Schnupfen, Müdigkeit haben sich seitdem gebessert. Andere, insbesondere immer wiederkehrende starke körperliche Erschöpfung, haben sich seitdem verstärkt.

Deshalb habe ich mich im Februar 2006 auf meine Quecksilberbelastung hin testen lassen. Die Ärztin vermutet als Ursachen für meine Beschwerden eine starke Elektrosensibilität und eine starke Belastung mit Quecksilber.

Seit Februar mache ich nun eine Ausleitung nach Dr. Klinghardt. Begonnen habe ich mit Bärlauch und Chlorella. Nachdem ich in der ersten Woche starke Beschwerden hatte, besserte sich mein Gesundheitszustand sehr schnell. Sogar auf die Hyposensibilisierungs-Spritze, die ich im März bekam (diese Behandlung mache ich weiterhin parallel) zeigten sich keinerlei (!) körperliche Reaktionen. Normalerweise reagiert mein Körper zumindest mit einem brennen an der Stelle, an der ich die Spritze bekommen habe und meistens auch mit mehr oder weniger starker Müdigkeit und Erschöpfung. Diesmal gab es aber nicht die geringste Reaktion, was mich sehr hoffnungsvoll gemacht hat.

Seit Ende März leit ich zusätzlich mit Koriander aus. Die erste Woche verlief problemlos, doch dann begannen die Beschwerden. Zunächst für 2-3 Wochen depressive Stimmung, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, starke körperliche Erschöpfung. Ich habe daraufhin die Chloerella-Dosis von 20 auf zunächst 30 Tabletten erhöht. Viel gebessert hat sich dadurch allerdings nicht.

Seit ca. einer Woche sind die Depressionen verschwunden. Fast zeitgleich damit kam der Heuschnupfen. Zwar hatte ich früher auch von Zeit zu Zeit Heuschnupfen, aber längst nicht so schweren wie jetzt. Es geht jetzt schon eine Woche so. Starker Heuschnupfen, starke Reizung der Augen, Schweißausbrüche, usw.

Deshalb meine Frage: Kann Heuschnupfen durch die Ausleitung hervorgerufen und sogar verstärkt werden? Welche anderen Ursachen wären denkbar, das es gerade jetzt zu so starken Symptomen kommt? Habe ich evtl. zu früh mit Koriander begonnen, und sollte es zunächst wieder absetzen?

Vielen Dank für Eure Antworten.
 
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24.10.05
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Entstehung von Allergien

Möglicherweise lassen sich die beschriebenen Symptome durch eine nachstehend notierte Zusammenfassung aus einem älteren medizinischen Fachbuch angemessen deuten.
Vogt, Helmut: Grundzüge der pathologischen Physiologie / München; Berlin: Urban & Schwarzenberg, 1953, S. 451-465.

Hiernach entsteht eine Allergie immer dann, wenn auf ein im menschlichen Körper deponiertes Antigen von außen ein Allergen stößt. Das Antigen kann vom Menschen außer durch den Verdauungskanal auch durch die Haut oder die Atemwege aufgenommen werden, die beiden letztgenannten Fälle treten allerdings erst nach einer längeren Exposition und dem Wegfall des natürlichen Schutzes auf.

Da weiter aus der Umweltmedizin bekannt ist, daß die vom Körper aufgenommenen Umweltgifte als Antigene wirken, kommt alles darauf an, diese zielstrebig und systematisch auszuscheiden, da anschließend bei einer beliebig hohen Belastung durch Allergene keine Allergie mehr auftreten kann. Auch wenn diese Ausscheidung in der Form einer Entgiftung im Regelfall unangenehm ist und hierbei Krisen durchzustehen sind, wird ein jeder im Rückblick froh sein, diese zeitlich begrenzte Last auf sich genommen zu haben.

Alles Gute!
Gerold
 

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15.05.05
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Hmm alles sehr sehr "Schwammig".

Ich habe selber nie Amalgamfüllungen gehabt, bin aber vermutlich durch meine Mutter (bin ihr zweites Kind) amalgambelastet.
Kann möglich sein, muss aber nicht. Es stimmt schon, dass der Embryo im Mutterleib große Mengen an Quecksilber aufnehmen kann. Aber 1. Muss zu diesem Zeitpunkt eine Amlagam-Exposition vorgelegen haben und/oder 2. die Mutter aus den Körperzellen (durch versch. Ursachen) begonnen haben Toxine aus den Körperzellen aubzubauen.

Wegen diverser Beschwerden, u.a. Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, ließ ich zunächst einen Allergietest machen. Der Test ergab eine Allerige auf Pollen und Hausstaubmilben. Seit Anfang 2004 mache ich eine Hyposensibilisierung. Einige Symptome, z.B. Reizung der Augen, Schnupfen, Müdigkeit haben sich seitdem gebessert. Andere, insbesondere immer wiederkehrende starke körperliche Erschöpfung, haben sich seitdem verstärkt.
Pollenallergie ist komischerweise heutzutage sehr verbreitet. Auf welche Pollen genau reagierst du denn allergisch. Auf Haustabmilben kann man keine Allergie haben. Da sie viel zu groß sind um in den Organismuss einzudringen. Du kannst nur auf den Kot der Milbe allergisch sein. Und der ist je nach Aufenthaltsort der Milbe unterschiedlich.

Im Allgemeinen: Der Körper hat das Potential auf fast alle Antigene (Molekühle auf den Erregern) eine Immunantwort zu geben. Der Körper bildet Antikörper auch nicht nur spezifisch auf ein Antigen, sonder auf auf Antigene die diesem ähnlich sind. Stichwort Kreuzallergie.

Bei einer Allergie (Überentfindlichkeit) hilft als erstes Mittel immer Expositionsstop. Das ist bei Polen nur schwer möglich, aber Pollen sind auch nicht die einzigen Allergene und Alleinverursacher von Überentfindlichkeiten.

Deshalb habe ich mich im Februar 2006 auf meine Quecksilberbelastung hin testen lassen. Die Ärztin vermutet als Ursachen für meine Beschwerden eine starke Elektrosensibilität und eine starke Belastung mit Quecksilber.
Diagnosemethode?

Seit Februar mache ich nun eine Ausleitung nach Dr. Klinghardt.[...]
Nun gut. In wie weit das mit der Klinghart-Methode funktionieren soll ist mir immer noch ein Rätzel. Naja lassen wir das...

Grüße, Toks
 
Themenstarter
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01.01.06
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gerold schrieb:
Möglicherweise lassen sich die beschriebenen Symptome durch eine nachstehend notierte Zusammenfassung aus einem älteren medizinischen Fachbuch angemessen deuten.
Vogt, Helmut: Grundzüge der pathologischen Physiologie / München; Berlin: Urban & Schwarzenberg, 1953, S. 451-465.

Hiernach entsteht eine Allergie immer dann, wenn auf ein im menschlichen Körper deponiertes Antigen von außen ein Allergen stößt. Das Antigen kann vom Menschen außer durch den Verdauungskanal auch durch die Haut oder die Atemwege aufgenommen werden, die beiden letztgenannten Fälle treten allerdings erst nach einer längeren Exposition und dem Wegfall des natürlichen Schutzes auf.

Da weiter aus der Umweltmedizin bekannt ist, daß die vom Körper aufgenommenen Umweltgifte als Antigene wirken, kommt alles darauf an, diese zielstrebig und systematisch auszuscheiden, da anschließend bei einer beliebig hohen Belastung durch Allergene keine Allergie mehr auftreten kann. Auch wenn diese Ausscheidung in der Form einer Entgiftung im Regelfall unangenehm ist und hierbei Krisen durchzustehen sind, wird ein jeder im Rückblick froh sein, diese zeitlich begrenzte Last auf sich genommen zu haben.

Alles Gute!
Gerold
Bezieht Vogt sich ausdrücklich auf Quecksilber als Antigen? Welche anderen Umweltgifte nennt er noch?

Gruß
Kuddel
 
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