Heilpflanzen

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23.01.18
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Multipflanze Rosmarin

Einer der wichtigsten Bestandteile von Rosmarin ist sein ätherisches Öl. Es kommt in Mengen von 1,0 bis 2,5 % vor. Laut dem Europäischen Arzneibuch sollte beim Verarbeiten der Ölgehalt mindestens 1,2 % betragen. In Apotheken kann man das ätherische Rosmarinöl in Arzneibuchqualität kaufen. Aber auch ind der Küche findet Rosmarin seine Verwendung. Das enthaltene Rosmarinöl, Campher und Cineol wirken antibakteriell und stark antioxidativ. Das Ranzig werden von fettem Fleisch wird vergindert, die Blätter werden wegen ihres bitteren Geschmackes auch bei der Herstellung von Likören verwendet. Beim Grillen oder bei Brathuhnteilen verwende ich ihn auch ganz gerne. Bei der Verwendung von Rosmarin als Arzneimittel sollte allerdings darauf geachtet werden, im Bereich der Leber und der Galle vorsichtig zu sein. Bei Gallensteinen und Leberenzündungen ist Rosmarin nicht zur Selbstheilung geeignet, eine Einnahme sollte ärztlich darauf hin überwacht werden. Bei Bauchkrämpfen kann Rosmarintee eine Linderung bringen. Rosmarinöl als Hauptinhaltsstoff findet sich in Cremen gegen Muskelbeschwerden. Zur Behandlung von krampfartigen Verdauungsproblemen kann man für eine Tasse Tee einen kleinen Löffel getrocknete und kleingeschnittene Rosmarinblätter aus der Apotheke nehmen. Mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen, danach abseihen. Das ganze kann man 2 bis 3 mal am Tag machen, am besten zwischen den Mahlzeiten. Ähnlich im Geschmack ist, wenn man 20 Gramm Rosmarinblätter mit ½ Liter trockenen Weißwein übergießt und 5 Tage stehen lässt. Den Ansatzt sollte man gelegentlich schwenken. Durch ein Teesieb gefilter kann das Ganze ein bis zweimal pro Tag in Form eines Stamperls getrunken werden.
 
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23.01.18
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Mariendistel

Der in der Mariendistel enthaltene Stoff Silymarin hilft der Leber beim entgiften und stärkt das Organ. Silymarin hat gleich mehrere positive Effekte.Er verhindert das Eindringen gewisser Gifte in die Leber und wehrt freie Radikale ab. Dazu wird noch die Regeneration angekurbelt. Dies hat zur Folge, dass sich die Leber nach einer Überlastung schneller und umfassender erholt. In guter Qualität gibt es den Mariendistelnextrakt in der Apotheke. Es wird empfohlen, eine kurmäßige Einnahme über mehrere Monate zu machen, um die Wirkung auch dementsprechend zu intensivieren
 

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Mariendistel

Hallo Sven,

es gibt hier schon viele Threads, in denen es u.a. um die Mariendistel geht:
https://www.symptome.ch/vbboard/searchmobile.php?q=mariendistel

Wer sie einnehmen möchte, sollte wissen, daß die Mariendistel zu den Korbblütlern gehört und es da relativ häufig Allergien gibt:
... Dagegen hilft nur die konsequente Vermeidung der auslösenden Pflanzen/Produkte. Dafür ist natürlich Voraussetzung, dass Sie wissen, welche Pflanzen/Produkte die genauen Verursacher sind. In Frage kommen bei Ihrer Allergie insbesondere:

Salate (z. B. Kopfsalat, Endivie, Eissalat, Römischer Salat, Löwenzahn u.a.)
Gewürze (Beifuss, Estragon, Kardamom, Wermut u.a.)
Arzneitees mit Arnika, Huflattich, Kamille, Gänsekraut, Schafgarbe und/oder Löwenzahn
Gemüse wie Chicorée, Artischocke, Topinambur, Schwarzwurzel
Zichorie
(Kaffee-Ersatz)
Sonnenblume (Sonnenblumenkerne, -öl) und Distel (-öl)
u.a. Pflanzen/Produkte aus der Familie der Korbblütler ...
https://www.gesundu.de/lexikon/detail/korbbluetler-nahrungsmittelallergie

Grüsse,
Oregano
 
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Weiter oben wurde schon Basilikum genannt. Hier noch etwas mehr dazu:

... Basilikum hat nahezu jeder auf der Fensterbank, speziell im Sommer. Es schmeckt besonders gut zu Tomaten, hat aber auch gesundheitlichen Wert. Basilikum stärkt die Nieren und hilft Nierensteine zu vermeiden, wirkt gegen Blähungen und Erkältung, gegen Halsweh, Fieber und Stress.


Damit das Basilikum im Topf lange überlebt: Die zu dicht gesetzten Pflanzen auf mehrere Töpfe verteilen. Basilikumblätter nicht abzupfen, sondern ganze Triebe knapp über frischen Blättchen mit der Gartenschere abschneiden, damit sie dort frisch austreiben können und nicht blühen. Je öfter man schneidet, desto besser die Wuchskraft. Regelmäßig etwas gießen, Staunässe jedoch vermeiden!
...
Quelle: 8. Vereinsnewsletter 2019
https://natursubstanzen.com

Grüsse,
Oregano
 
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Tulsi - Die Teezeit kommt wieder

Abends eine gemeinsame Tasse Tee – diese Zeit kommt genau jetzt wieder. Tulsi, das heilige indische Basilikum schmeckt köstlich, wirkt gegen Viren und Bakterien, regeneriert stressgeplagte Nebennieren, versorgt mit Beta-Carotin und Lutein für die Augen, Vitamin K1 für die Gefäße, ist gut zu Magen und Darm und vieles mehr. Er schafft eine angenehme Atmosphäre der Gemeinsamkeit, ein traditionelles Heil- und Genussmittel der ganz besonderen Art!
Quelle:
https://lebenatur.com/index.php (Newsletter)
 
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Der Gilbweiderich ist eine in unseren Breiten vorkommende Wildstaude. Seine Bedeutung als Heilpflanze ist im Allgemeinen wenig bekannt.

...
Gilbweiderich enthält beispielsweise Vitamin C. Er konnte damit den früher in der Winterzeit entstandenen Vitaminmangel ausgleichen helfen. Auch heute noch empfehlen Kräuterkundler, Gilbweiderich zur Bereicherung des Speisezettels im Frühjahr als Gemüse zuzubereiten. Dazu werden die jungen Triebe und Blätter der Pflanze, bevor sie zu blühen beginnt, gekocht oder gedünstet und geschmort.

In der Pflanzenheilkunde wird das blühende Kraut gesammelt, um daraus einen Tee zu bereiten. Ein Esslöffel des frischen oder getrockneten Krautes wird mit einem halben Liter Wasser übergossen. Nach ungefähr drei- bis fünfminütigem Ziehen ist der Tee fertig zur Anwendung. Aufgrund seiner blutstillenden adstringierenden Wirkung wird er äußerlich zur Förderung der Wundheilung angewendet. Bei Hämorrhoiden vermag eventuell ein Sitzbad Linderung zu verschaffen.

Auch bei Couperose kann die Behandlung mit Gilbweiderich-Tee angezeigt sein. Aus der Volksheilkunde ist die Bereitung einer Wundauflage aus dem frischen zerquetschten Kraut überliefert. Bei Entzündungen der Mundschleimhaut, des Zahnfleisches und bei Zahnfleischbluten soll das Gurgeln mit dem Tee heilend und blutungsstillend wirken.

Innerlich wird der Tee oder auch eine Zubereitung als Tinktur (als alkoholischer Extrakt) in der Phytotherapie bei Husten, Nervosität, Schlaflosigkeit sowie Magen- und Darmproblemen eingesetzt. Bei Durchfall soll Gilbweiderich zudem helfen, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen.

Die Homöopathie setzt Lysimachia beispielsweise in Form von Globuli ein. Bei Durchfall sind das in der Regel Kügelchen der Potenzen D1 bis D6.

Die Traditionelle chinesische Medizin schätzt Zubereitungen aus einer anderen Gilbweiderich-Art (Lysimachia christianae) bei Leber und Gallenproblemen.
...

Grüsse,
Oregano


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07.04.10
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oh - ich glaube, die Staude habe ich im "Vorgarten" stehen.....ich wäre niemals auf die Idee gekommen, sie aufzuessen. (andere "Wildkräuter" esse ich schon seit Langem). Ich weiß auch gar nicht, ob sie sich bereits zeigt - es ist ja so dermaßen trocken, dass manches nicht so richtig gedeiht.....ich schaue gleich mal. ciaociao, movo
 
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10.01.04
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Hallo Mondvogel,

ich habe diese Pflanze mal irgendwo in der Natur ausgegraben und im Garten eingesetzt. Sie treibt gerade kräftig aus, - allerdings gieße ich, weil ich auch ein paar kleine Sträucher eingesetzt habe, die ohne Gießen eingehen würden.

Grüsse,
Oregano
 
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18.03.12
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Oh - den Gilbweiderich habe ich sehr viel in meinem Garten, denn die Pflanze ist unverwüstlich und blüht im Sommer.
Ich möchte nicht wissen, wieviel Heipflanzen sich noch in meinem Garten tummeln.

Danke, liebe Oregano!😊
 
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