gegangen

Lukas

Seit gestern erstrahlt am Katzenhimmel ein neuer - und ganz besonders heller - Stern. Sein Name ist Simba.


Lieber Simba,

Du fehlst uns, und wir werden Dich immer vermissen.
Danke, dass wir für Deine Zeit hier auf Erden Deine "Papas" sein durften.
Deine Brüder und Deine Papas stupsen Dir zum Gruß Dein Näschen und sagen "Leb' wohl" und mach es gut - bis wir uns irgendwann einmal wiedersehen.

Dir von Herzen alles Liebe und ein schönes Weihnachtsfest mit all Deinen neuen Freunden.
 
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09.11.04
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es ist traurig wenn ein geliebtes Tier wieder gehen muss, leider können sie ja nur eine kurze Zeit bei uns bleiben.

Ich kenne das, sie schleichen und schnurren sich in unser Herz und wenn sie wieder gehen dann ist man am Boden zerstört, fast so als wenn ein Familienmitglied gestorben ist...........aber das kann wohl nur ein Tierbesitzer nachvollziehen...........

LG
Sternchen
 
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07.01.04
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Hallo Sternchen

Es ist nicht nur fast so wie ein Familienmitglied. Es ist so wie ein sehr enges Familienmitglied. Sie sind ja dauernd um einem rum. Das ist ein Onkel z.B. im Normalfall nicht. Ich musste im Mai letzen Jahres einer meiner Hunde einschläfern. Er hatte Zungenkrebs. Ich hatte ihn nur 1 1/2 Jahre, hab ihn vom Grossvater übernommen als dieser ins Pflegeheim kam. Aber auch jetzt muss ich immer noch heulen wenn ich an ihn denke. Tiere sind in den Empfindungen auch viel sensibler als die Menschen. Auch Familienmitgliedern kann man was vorspielen. Wie man sich fühlt. Einem Tier nicht. Das spürt es ganz genau. Ein Haustier ist ein Familienmitglied.

Auch was früher so verpöhnt war. Ein Tier einzuäschern und die Urne zu haben gilt heute schon als normal. Längst wird auch heute nicht mehr auf den Geldbeutel geschaut wenn es um die Gesundheit des Tieres geht. Auch die Verspottung "die hat den Hund nur als Kindsersatz" hört man immer weniger. Ich hatte auch immer nur Hunde und keine Kinder. Sie sind auf jeden Fall einen Ersatz bei mir. Aber gewollt. Als Mutter wäre ich wohl gänzlich ungeeignet, aber nicht als Hundebesitzerin.

Auch hatte ich mal noch Enten. Sogar zu solchen Tieren kann man eine Beziehung aufbauen. Egal wo sie waren wenn ich rief kamen die immer. Sogar wenn sie mein Auto hörten kamen sie angewatschelt. Ich konnte die sogar streicheln. Gehörte zwar nicht zu deren Lieblingsbeschäftigung, aber sie liessen sich von mir anfassen, und nur von mir. Ich frag mich immer noch wie der Dieb das angestellt hat dass er sie mitnehmen konnte. Auch dieser Verlust schmerzt mich sehr.

Dieser Spruch "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere" mag wohl hart klingen, aber hat er nicht auch was an sich?

Gruss

Whitney
 
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09.01.04
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Hallo Whitney

schön wieder von Dir zu hören!:fans::freu:
Nachträglich, möchte ich mich auch noch an die Geburtstags-Glückwünsche anschliessen. Meine Tochter feierte Ihren 30-sten am 19.12.2005!

Zu Deiner Schilderung vom Familienmitglied, kann ich Dir nur beipflichten!

Vor einem Jahr mussten wir, kurz hintereinander unsere zwei Hunde einschläfern lassen. Beide sind in meinen Armen eingeschlafen, ich bin zwar nicht sehr Zartbeseitet, aber meine Augen sind mir trotzdem überlaufen!
Sie erreichten, für Hunde, ein wirklich Biblisches Alter (15 J / 16 J) Übrig geblieben ist uns ein greiser Nimpfensittich (22 J), der immer noch sehr vital und lebensfroh ist!
Wir haben ein Jahr gebraucht, bis die Gegenwart der Tiere etwas verblasste, in unseren Herzen werden sie immer präsent sein! So, dass wir gegenwärtig wieder auf der Suche sind, nach einem neuen Familienmitglied.

Das, mit Deinem Hund tut mir leid, vielfach ist es humaner für das Tier, wenn er von seinem Leiden erlöst werden kann! Für uns Menschen steht diese Option, ausser mit grossen Hindernissen (Exit), nicht zur verfügung!

Du hast mir mal Photos von Deinen Zwergenten geschickt, die waren ja wirklich "härzig". Wie kommt es, dass sie Dir jemand klaut, oder war es ein Marder?

:wave: Michael
 
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07.01.04
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Hallo Michael

Nein keine Zwergenten, geschützte Pommernenten, fast so gross wie Gänse. Hier mal ein Bild von zweien:

mypage.bluewin.ch/whitney/enten/0005g.JPG

Und das war ganz sicher kein Marder oder Fuchs. Es war auch tagsüber und gleich alle miteinander? Wie es dazu kam weiss ich nicht. Ich hab darauf hin einen Leserbrief in unserer Regionalzeitung geschrieben und anschliessend wurde ein ganzseitiger Bericht gemacht.

Ich kann auch deren Ausdruck nicht vergessen wenn sie einem meiner Hunde zuschauten wie sich der in ihrem Wasserbecken vergnügte. Einmal auch standen sie alle im Halbkreis um den einen Hund der nach Mäusen scharrte. Ich konnte auch alle zusammen im Garten frei lassen. Die machten sich nichts. Nur musste ich schauen dass die Hunde das Entenfutter nicht frassen.. Es war einfach ein Stückchen freie Natur.

Auch sind sie sehr nützlich, da sie Ungeziefer und Schnecken fressen, das merkte ich sehr stark.

Auf den Bericht in der Zeitung bekam ich auch Angebote für Enten welche mir geschenkt werden wollten, ich lehnte aber ab, ich hab viel zu grosse Angst, dass auch die wieder geklaut werden.

Gruss

Whitney
 
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