Gabamax und Schlaflosigkeit

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Hallo! Seit 4 Wochen nehme ich nun Gabamax 2x2 wegen Neurostress. Habe nach wie vor Einschlafprobleme (1 -1 1/2Std) bis zum Einschlafen und dann schlafe ich auch nur 3-4 Stunden, dann ist die Nacht vorbei. Irgendwelche Ideen, was ich noch machen könnte? DAnke.
 
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Hallo Lengstorff,

vielleicht ist dieser Thread für Dich interessant?: http://www.symptome.ch/vbboard/neurostress/87375-gaba-max-gaba-night.html

Auch wenn die Werbung für Gabamax vielversprechend ist, muß das nicht unbedingt auch für Dich zutreffen.
Nur so nebenbei: ich finde, daß die Werbung für Medikamente zum Teil unglaublich vielversprechend ist, was sich im Nachhinein dann als total überzogen heraus stellt.

Vielleicht wäre Gaba Night für Dich besser?Oder eine andere (einschleichende Dosierung)?
Oder etwas ganz Anderes?

...
Stufe 1: Basistestung

Durchführung eines Basistestprogramms, wie des NEUROSTRESS Profils, des kleineren NEUROSTRESS basis Profils oder diagnosebezogener Spezialprofile, die die Messung der Stresshormone im Speichel (Cortisol, DHEAS) und der Neurotransmitter im zweiten Morgenurin, Ergebnisdiskussion und Behandlungsplanung enthalten.
Das Testergebnis wird erläutert und mit einer Behandlungsempfehlung zugeschickt.

Stufe 2: Initialbehandlung

In der zweiten Stufe wird zunächst die inhibitorische, dämpfende Achse des Neurotransmitter-Netzwerks gestärkt und in erster Linie der fast immer feststellbare Serotoninmangel angegangen: Präparat: SerenePro oder CalmPro.

Bei gravierenderen inhibitorischen/excitatorischen Gleichgewichtsstörungen werden zusätzlich zu Serotonin auch GABA-Vorstufen substituiert: z.B. durch GABAMax. Seltener steht zu Beginn der Mangel sowohl inhibitorischer als auch excitatorischer NTs im Vordergrund. Dann kommen kombinierte Präparate wie Neuro Replete, Balance DS zusätzlich AdreCor zur Stärkung der Nebennierenrindenfunktion zum Einsatz. Wenn der seltene Fall eines zusätzlichen Dopaminmangels vorliegt, wird Balance D bzw. Mucuna D empfohlen. Mucuna pruriens, das in beiden Präparaten zugefügt ist, enthält zusätzlich eine Dopaminvorstufe. Bei Schlafstörungen haben sich SerenePro, GABAMax oder GABA Night bewährt.

Die Stresssteroide, insbesondere Cortisol, sind erst über einen längeren Behandlungszeitraum nachhaltig beeinflussbar. Infolge der intensiven Wechselbeziehung zwischen Neurotransmitternetzwerk und Neurosteroiden kann jedoch indirekt nach Normalisierung der Neurotransmitterbalance auch die Stresshormonachse harmonisiert werden.

Stufe 3: Herstellung der Neurotransmitter-Balance

Nach der Anhebung von Serotonin (und GABA) wird auf eine Kombinationsbehandlung umgestellt, die einen höheren Anteil an Vorstufen excitatorisch wirkender Neurotransmitter aufweist, um das Neurotransmitternetzwerk auf höherem Niveau zu optimieren. Basispräparat dieser Phase ist NeuroReplete, AdreCor gilt als ergänzendes Kombipräparat. Die Einnahme der Vorstufen von Serotonin, GABA und/oder Dopamin erfolgt über die Präparate SerenePro, GABAMax, Balance D und Balance DS. Während dieser Phase sollen die Neurotransmitterwerte im Urin über den Normalbereich hinaus angehoben werden, bis die neuronalen Neurotransmitterpools im ZNS wieder aufgefüllt sind und die renale Ausscheidungsrate wieder reguliert ist.

Die Aminosäuredosis muss ggf. noch mehrmals erhöht werden, um das angestrebte klinische Ansprechen zu erreichen. Veränderungen der Dosis werden in Intervallen von drei bis zehn Tagen vorgenommen.

Laborkontrollen: Nach vier bis sechs Wochen sollte möglichst eine Kontrolle der initial auffälligen Stresshormonwerte und/oder Neurotransmitter im 2. Morgenurin erfolgen, um anhand dieser Daten die Substitutionsbehandlung anzupassen. Eine erneute Laborkontrolle ist frühestens nach drei Monaten sinnvoll, bis die optimalen Neurotransmitterspiegel erreicht sind und die klinische Symptomatik stabil bzw. normalisiert ist.

In speziellen Fällen, wenn die Aminosäuresubstitution keinen oder kaum Erfolg hat, ist ggf. auch die Suche nach genetischen Varianten beteiligter Enzymsysteme zu empfehlen, deren Bedeutung für die NT-Synthese, speziell die Serotoninverfügbarkeit, in den letzten Jahren gezeigt wurde: vor allem Genvarianten der Tryptophanhydroxylase (Tph), des geschwindigkeitsbestimmenden Enzyms der Serotoninsynthese, des Serotonintransporters (5HTT) oder auch des zentralen Serotoninrezeptors 5HTR2a.

Stufe 4: Dauertherapie

In der letzten Stufe ist das vorrangige Ziel, die Dosierung der Aminosäuren langsam zu reduzieren oder auf eine minimale Erhaltungsdosis einzustellen. Eine Kontrolle der Neurotransmitter- und/oder Stresshormonwerte wird alle drei bis sechs Monate empfohlen. Die Dauer der Substitutionsbehandlung ist nicht absehbar. Sie kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren andauern, abhängig von der Ausgangssituation und der zugrunde liegenden Störung.

Eine Balance zwischen inhibitorischem und excitatorischem Neurotransmittersystem sowie Neuroendokrinium/Stressachse und Nervensystem ist notwendig für ein optimales körperliches und psychisches Wohlbefinden. Bei nachgewiesenem Ungleichgewicht mit entsprechender klinischer Problematik hat sich gezeigt, dass die Korrektur durch Behandlung mit Aminosäurevorstufen zu signifikanter Verbesserung der Beschwerden bis zur völligen Gesundung führt.

Das Verständnis der inhibitorischen und excitatorischen Balance der Neurotransmitter ist der Schlüssel zur optimal kalkulierten Anwendung einer zielgerichteten Aminosäuretherapie.
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Therapiekonzept, NeuroLab Therapiekonzept, Behandlungskonzept Aminosäuretherapie | Neurolab
Neurostress – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Grüsse,
Oregano
 

Bei Schlafstörungen kann Baubiologie hilfreich sein

Elektromagnetische oder geopathische Belastungen am Schlafplatz können zu Schlafstörungen führen. Dazu gehören dauernd funkende Geräte, welche das Schlafhormon Melatonin und Gehirnwellen sowie Schlafphasen negativ beeinflussen.

Aber auch das Blaulicht von Smartphones, Tablets und Fernsehern trägt dazu bei, dass viele Menschen schlecht ein- und durchschlafen und nicht erholt aufwachen.

Statistiken lassen ebenfalls vermuten, dass die rasant gestiegene Anzahl an Menschen mit Schlafproblemen in hohem Masse mit der gestiegenen Strahlenbelastung zusammenhängt.
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