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Ich wollte auch gerade eine Hymne auf das April-Grün singenIch liebe ... das frische Grün
eine Asiatische oder Indische Kermesbeere (Phytolacca acinosa), deren Blätter giftig sind




Ja, ebenso bzw. guten Mittag, liebe WildasterGuten Morgen, liebe Kate![]()
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In einem Park - eigentlich mitten in der Stadt, wenn auch idyllisch. Meine Emoticons sollten auch signalisieren, dass ich mir nicht so sicher bin bezüglich der Einordnung. Es scheint aber zu passen und es ist eine Tulipa sylvestris:Wachsen sie echt wild oder in einem Park?
Ansätze zum Verblühen zeigten diese auch schon, ich hatte also Glück auf meinem Zwischendrin-Spazierweg. Womöglich sind sie in Deiner Gegend schon verblüht? Vielleicht hast Du aber auch noch Glück.Nach langem Suchen fand ich einige Stellen, aber leider waren alle Tulpen schon verblüht.
Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung und habe eben die App "Flora Incognita" befragt: Demnach ist es eine Asiatische oder Indische Kermesbeere (Phytolacca acinosa), deren Blätter giftig sind, während die Beeren (noch keine dran) essbar sein sollen. Also nix SalatWas ist das für ein Salat am Stengel?
... Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung und habe eben die App "Flora Incognita" befragt: Demnach ist es eine Asiatische oder Indische Kermesbeere (Phytolacca acinosa), deren Blätter giftig sind, während die Beeren (noch keine dran) essbar sein sollen. Also nix Salat![]()
Die Indische Kermesbeere (Phytolacca acinosa), auch als Essbare Kermesbeere, Asien-Kermesbeere oder Asiatische Kermesbeere bezeichnet
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Pharmakologie
Die Indische Kermesbeere ist potenziell giftig. Sie enthält das Triterpen-Saponin Phytolaccagenin, allerdings in weit geringerer Konzentration als etwa die Amerikanische Kermesbeere (Phytolacca americana).[3] Es konzentriert sich in der Wurzel und in den Samen. Letztere enthalten zudem Betanin und Iso-Betanin, was ihnen eine rötliche Tönung verleiht. In den Blättern sind weitere Triterpene und in allen Pflanzenteilen verschiedene Proteine (Eiweiße) nachweisbar. Chinesischen Berichten zufolge wirkt Phytolacca acinosa psychoaktiv. Eine betäubende Wirkung ist nicht auszuschließen.
Ethnobotanik
Aus altchinesischen Berichten geht hervor, dass die Pflanze in China bereits zwischen 1000 und 500 v. Chr. bekannt war und als Arznei- und Nahrungspflanze genutzt wurde. Junge Blätter werden als Gemüse, Samen als Schneckenmittel verwendet.[3] Die Wurzel (Radix Phytolaccae) wurde als Ersatz für die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) zu Rauschzwecken genutzt, durchaus auch als Zusatz bei der Zubereitung von Sake. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Indische Kermesbeere zur Behandlung von Tumoren, Ödemen und bei bronchialen Beschwerden eingesetzt, in Tibet bei schmerzenden Verletzungen.
Die französischen Siedler, die in Nordamerika mit den indianischen Stämmen der Shawnee aus Virginia in Kontakt standen, haben die Pflanze in ihre Färbekunde und Kräuterapotheke aufgenommen und deshalb auch später auf europäischem Boden eingeführt.
Die Shawnees verzehrten sie traditionell im „Poke Cooked Salat“. Dazu wurden junge Blätter mehrmals in Wasser gekocht, wobei das Wasser nach jedem Kochen erneuert werden musste; es wird über tödliche Vergiftungen berichtet, wenn dies unterlassen wurde.
Die Wurzel wurde in niedrigen Mengen intern verwendet, um verschiedene Atemwegsinfektionen, Angina, Arthritis und Rheuma zu behandeln. Mit Salben oder Umschlägen wurden dermatologische Probleme wie Pilzinfektionen, Akne oder Krätze behandelt. Schließlich wurde angenommen, dass die Wurzel entzündungshemmende, antivirale und mitogene Eigenschaften hat.
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Rohe oder nicht fertig gekochte Pflanzenteile sind giftig, da sie stark schleimhautreizende Saponine und giftige Lektine enthalten. Der Verzehr führt zu Erbrechen, blutigen Durchfällen, Schwindel und Blutdruckabfall. In schweren Fällen treten Krämpfe auf, die zum Tod durch Atemlähmung führen können.[1]
Die Beeren wurden jedoch früher in Frankreich, Spanien und Portugal zum Färben von Rotwein verwendet. Der rote Fruchtsaft wurde zum Färben von Zuckerfarben, als nicht sehr lichtechter Textilfarbstoff und als wenig permanente Tinte benutzt. Der Farbstoff Betacyan ähnelt dem der Roten Bete. Gekochte junge Schösslinge und Blätter wurden früher ähnlich wie Spargel und Spinat gegessen, und abgekochte Früchte als Küchenzutat verwendet. Aus dem Wurzelstock kann Seife gewonnen werden. In Nordamerika wurde Phytolacca americana auch als Brech- und Abführmittel eingesetzt.
Sie wurde gegen Rheuma, andere Autoimmunerkrankungen, Drüsenschwellungen, Ulkus, Bronchitis und Krebs eingesetzt. Die getrockneten Wurzeln und Beeren haben schmerzstillende, entzündungshemmende, antirheumatische, auswurffördernde und narkotisierende Wirkung. Die Anwendung im Bereich der antiviralen Therapie bei Grippe, Polio und HIV-Infektion wird erforscht (Stand 2000). In der Homöopathie wird sie als Mittel gegen Mandel- und Gelenksentzündungen und gegen grippale Infekte eingesetzt.[1]
... wenn man was "psychoaktives" essen möchte ...
Ich weiß, liebessie sieht im Grund auch sehr schön aus, sogar dann, wenn die Beeren-Reben von den Vögeln abgeerntet wurden (ich schneide sie ab und löse die Beeren dann in Ruhe im Haus), weil die so schön rötlich zwischen den grünen Blättern hervorlugen...
Ähem, ja, ich lasse Dir das (vor-)letzte Wortäh, nein, sie bestätigen meine Aussage - Du musst zwischen der Indischen (roh essbaren) und der Amerikanischen (nur mittels Abkochen essbar) unterscheiden, so wie ich es jeweils verlinkt/zitiert hab...
klingt aber zumindest für den einen oder anderen vielleicht etwas Indikations-einschränkendIn den Blättern sind weitere Triterpene und in allen Pflanzenteilen verschiedene Proteine (Eiweiße) nachweisbar. Chinesischen Berichten zufolge wirkt Phytolacca acinosa psychoaktiv. Eine betäubende Wirkung ist nicht auszuschließen.
Ich fand sie auch sehr schön... daher meine Fotos. Umso feiner, wenn ich jetzt @Wildaster auch noch eine Anregung gegeben habe.aber auch ich bediene mich ab und zu (junge Triebe/Blätter, Beeren) - und, sie sieht im Grund auch sehr schön aus
Das hier aus der Wikipedia zur Asiatischen Variante
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klingt aber zumindest für den einen oder anderen vielleicht etwas Indikations-einschränkendAb davon bin ich vorhin mangels Zeit hier etwas zu schnell drüber geflogen.



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