Geister-Äpfel - Ein geheimnisvolles Naturphänomen
Geisteräpfel sind ein ungewöhnliches und faszinierendes Naturphänomen, das vor allem in besonders kalten Regionen auftreten kann.
Es handelt sich dabei um verrottete Äpfel, die von gefrierendem Regen umhüllt werden, bevor sie vom Baum fallen. Wenn der Apfel schließlich matschig wird, rutscht er aus der eisigen Hülle und hinterlässt diese - immer noch am Baum hängend.
Doch damit ein solch besonderer Apfel entsteht, müssen mehrere Dinge eintreffen. Zuerst muss es gefrierenden Regen geben, bei dem die Wassertropfen schon in der Luft eine eisige Konsistenz einnehmen, um sobald sie mit den Äpfeln in Berührung kommen, zu gefrieren.
Die Äpfel, die von diesem Phänomen betroffen sind, sind oft bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Verwesung und die Eisschicht schützt den verrottenden Apfel vor dem Herunterfallen, da er in der eisigen Hülle stecken bleibt.
Wenn der verrottende Apfel schließlich zu einer breiigen Masse wird, verliert er seinen Halt und fällt durch die Öffnung, der nicht komplett zugefrorenen Struktur, zu Boden. Dabei bleibt die eisige Hülle am Baum zurück.
Dies erzeugt den Eindruck eines "Geisterapfels", da nur noch die eisige Schale übrig bleibt, die wie ein durchscheinender Apfel aussieht.
Neben Nordamerika und Kanada, kann man auch in Europa dieses seltene Phänomen beobachten. Länder wie beispielsweise Norwegen und Schweden, sind Orte, die auf Grund ihres kalten Klimas prädestiniert für solch einen wunderschönen Fund sind.