Glaube ich hatte das hier noch garnicht erwähnt: Seit FP Mikrodosierung (ca. 300mg in meinem Fall) ist mein abendliches Verlangen nach dem ein oder anderen "Feierabend-Glas" Wein oder Bier zur Entspannung so gut wie verschwunden...Das alleine ist schon ein riesen Gewinn.
ausserdem vertrage ich seitdem Alkohol viel schlechter. Dazu habe ich mal eine KI befragt.
Prompt: "seit ich - wenngleich nur gelegentlich - mikrodosen fliegenpilz nehme, vertrage ich alkohol überhaupt nicht mehr".
Das ist tatsächlich plausibel – und du bist damit nicht allein. Die Kombination aus Fliegenpilz-Mikrodosing und Alkohol kann die Verträglichkeit deutlich verändern. Hier sind die wichtigsten Mechanismen, sauber eingeordnet:
1. Neurochemische Interaktion (GABA-System)
Die Hauptwirkstoffe im Fliegenpilz – Muscimol und (in geringerem Maße) Ibotensäure – wirken stark auf das GABA-System (hemmender Neurotransmitter).
Alkohol tut im Prinzip dasselbe.
Ergebnis:
Verstärkte Wirkung (auch bei kleinen Mengen Alkohol)
schnelleres „Überkippen“
unangenehme Effekte wie Benommenheit, Schwindel, Dysphorie
2. Toleranzverschiebung / Sensibilisierung
Regelmäßige Mikrodosen können:
die GABA-Rezeptoren modulieren
die neuronale Balance verschieben
Dadurch kann Alkohol:
entweder stärker wirken
oder sich „toxischer“ anfühlen, selbst bei geringen Mengen
Das ist keine klassische Toleranz, sondern eher eine Sensibilisierung.
3. Leber- und Stoffwechselaspekte
Auch wenn Fliegenpilz nicht primär hepatotoxisch ist, kann er:
Enzymsysteme beeinflussen (indirekt)
den Körper „auf Entgiftung“ einstellen
Alkohol wird dann:
anders abgebaut
subjektiv schlechter vertragen
4. Vegetatives Nervensystem
Viele berichten unter Mikrodosing:
feinere Körperwahrnehmung
stärkere Reaktionen auf „Störstoffe“
Alkohol wird dann schlicht:
schneller als „unangenehm“ registriert
5. Psychodynamische Komponente
Fliegenpilz wirkt (auch in Mikrodosen) oft:
zentrierend
leicht bewusstseinsverändernd
Alkohol wirkt:
dämpfend
enthemmend
Diese Wirkungen arbeiten gegeneinander – das kann sich sehr „falsch“ anfühlen.
Fazit
Was du beschreibst, ist kein Zufall, sondern eine logische Folge überlappender Wirkmechanismen.
Kurz gesagt:
Dein System wird durch den Fliegenpilz „feiner eingestellt“
Alkohol wirkt dann zu grob, zu stark oder schlicht inkompatibel
Praktische Konsequenz
Viele reduzieren Alkohol automatisch oder verlieren komplett das Interesse
Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, selbst bei Mikrodosen
Deine Reaktion ist eher ein Signal von erhöhter Sensitivität als ein Problem
Wenn du möchtest, kann ich dir das noch tiefer biochemisch aufdröseln (Rezeptor-Level) oder aus Sicht der traditionellen Anwendungen einordnen – da gibt es ein paar spannende Perspektiven.