Fiese Übelkeitattacken,Verschlechterung der der HWS/KG Symptome nach Bandscheibenvorfall

Mitglied 36589

Vor knapp einer Woche hatte ich während dem Bücken plötzlich starke schmerzen im Lendenwirbelbereich und konnte 2 Tage kaum aufrecht laufen,( möglicherweise ein Bandscheibenvorfall) jetzt ist es etwas besser geworden, dafür haben sich die HWs Symptome verschlechtert, Beim stehen und laufen wird mir ganz eklich schwindlig und benommen, Wattegefühl in den Ohren, und Koordinationstörungen , Sachen Fallen mir oft aus der Hand, Gangunsicherheit, fühle mich wie auf einen Schiff bei starkem Seegang. Zusätzlich seit 2 Tagen Übelkeitsattacken, zb. beim Sazieren gings erst noch halbwegs und plötzlich von einer Sekunde auf die andere ist mir so richtig schlecht geworden der Magen hat sich verkrampft, Brechreiz, allgemeines Unwohlsein... bin mir aber nicht ganz sicher ob die Übelkeitsattacken von der instabilen HWS kommen (zb. Hirnstammreizung) oder vom Magen, da ich Gestern endeckt habe das im Brot, welches ich die letzten Tage gegessen hab Schimmel ist.

Meine Frage an euch: könnte es sein das sich durch den mutmaßlichen Bandscheibenvorfall die ganze Wirbelsäulenstatik bis zur Hws ungünstig verschoben hat und die Beschwerden deshalb noch schlimmer geworden sind?
Und kennt ihr solche Übelkeitattacken wie oben beschrieben auch im zusammenhang mit HWS/KG bzw. Wirbelsäule?
oder können auch Magendarminfekte oder schimmliges Brot solche Attacken auslösen, oder wäre es einem dann eher dauerhaft schlecht im Magen? bei mir schwankt es von gar nicht- ein bischen -und massive Magenprobleme/ Übelkeit.



Bin Dankbar für Antworten,,
Viele Grüße,
Legoli,
 
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wundermittel
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Dein Bandscheibenvorfall könnte auch ein Hexenschuß gewesen sein. Bei beidem nimmt der Körper Schonhaltungen ein, und damit verändert sich auch die Muskeltätigkeit weiter oben.

könnte es sein das sich durch den mutmaßlichen Bandscheibenvorfall die ganze Wirbelsäulenstatik bis zur Hws ungünstig verschoben hat und die Beschwerden deshalb noch schlimmer geworden sind?
Das ist m. E. sehr gut möglich. Die HWS kann wiederum auf den Sympathikusnerv einwirken und die Verdauungssymptome hervorrufen, aber es können natürlich auch die direkten Nerven sein, die bei einzelnen Wirbeln der BWS abgehen, um die Organe zu versorgen. Das kann man wahrscheinlich nur unterscheiden, wenn man die Symptome sehr genau beobachtet. Je lokalisierter, desto eher ein Einzelnerv, je breitflächiger, desto eher das vegetative Nervensystem.

Zum Sympaticus kann man hier ein bißchen nachlesen:

Wenn die Übelkeit direkt vom Magen/Darm kommt, sollte sie eigentlich mit zwei Tagen Schonkost oder Fasten wieder komplett weg sein.
 
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Beim stehen und laufen wird mir ganz eklich schwindlig und benommen, Wattegefühl in den Ohren, und Koordinationstörungen , Sachen Fallen mir oft aus der Hand, Gangunsicherheit, fühle mich wie auf einen Schiff bei starkem Seegang. Zusätzlich seit 2 Tagen Übelkeitsattacken, zb. beim Sazieren gings erst noch halbwegs und plötzlich von einer Sekunde auf die andere ist mir so richtig schlecht geworden der Magen hat sich verkrampft, Brechreiz, allgemeines Unwohlsein...

Diese Symptome kommen dann am ehesten von dem Gleichgewichtsorgan/Ohr welches von der vielleicht in Mitleidenschaft gezogene HWS getriggert wird und Schwindel, Gangunsicherheit und Übelkeit auslösen kann. Ähnlich wie Seekrank.

bin mir aber nicht ganz sicher ob die Übelkeitsattacken von der instabilen HWS kommen (zb. Hirnstammreizung) oder vom Magen, da ich Gestern endeckt habe das im Brot, welches ich die letzten Tage gegessen hab Schimmel ist.
Schimmel könnte man für Deine Übelkeit schon mit in Betracht ziehen.
Wie empfindlich ist denn Deine Halswirbelsäule, gab es vorher dort auch schon Probleme?
Und kennt ihr solche Übelkeitattacken wie oben beschrieben auch im zusammenhang mit HWS/KG bzw. Wirbelsäule?
Ich kenne dieses Seekrank Phänomen (Übelkeit, Gangunsicherheit, Koordinationsstörung) nach HWS- Krankengymnastik die zuviel war. Das hält dann ein paar Tage, manchmal leider auch länger an.
Jedenfalls würde ich, außer vielleicht Schwindelübungen zur Stärkung des Gleichgewichtsorgans, keine HWS Übungen zur Linderung machen. Höchstens den Yoga - Baum mit Fixierung eines Punktes an der Wand und sich am Stuhl festhalten, wenn man schwankt.


Liebe Grüße
Kayen
 
regulat-pro-immune

Mitglied 36589

@ Malvegil ,danke für die Antwort
Dein Bandscheibenvorfall könnte auch ein Hexenschuß gewesen sein. Bei beidem nimmt der Körper Schonhaltungen ein, und damit verändert sich auch die Muskeltätigkeit weiter oben.
Schonhaltung hatte ich die erste Tage, die letzten Tage hat sich die Haltung nach meinem empfinden wieder normalisiert.Aber Schmerzen sind bei manchen Bewegungen und nach dem Auftstehen noch da.

Sympathikusstress ist es denke ich eher nicht, da andere typischen Symptome wie Herzrasen, Schweissausbrüche,Aufregung usw.
nicht da waren, dafür aber ein ganz komisches Benommenheitsgefühl im Kopf als ob man nicht mehr ganz da wäre,Auch die ganze Woche habe ich mich immer wieder Verwirrt und desorientiert gefühlt, ich fürchte es liegt an den oberen Kopfgelenken, Hirnstammreizung oder Vertebraliskompression.
Brustwirbel sind bei mir auch Problematisch, Der 6 Brustwirbel beeinflusst den Magen habe ich gerade gelesen . Aber das erklärt nicht dieses Benommenheitsgefühl.

Wenn die Übelkeit direkt vom Magen/Darm kommt, sollte sie eigentlich mit zwei Tagen Schonkost oder Fasten wieder komplett weg sein.
Fasten ist vielleicht nicht so gut, bin schon sehr im Untergewicht,
Jetzt gerade ist die Übelkeit ganz weg und ich habe Hunger,vor paar Stunden ist mir schon beidem Gedanken an Essen noch schlechter geworden,würde das nicht eher für ein Wirbelproblem sprechen?, oder kennst du das auch das auch bei Magenproblmen solche Schwankungen Auftreten können?

Grüße

Legoli,
 

Mitglied 36589

Diese Symptome kommen dann am ehesten von dem Gleichgewichtsorgan/Ohr welches von der vielleicht in Mitleidenschaft gezogene HWS getriggert wird und Schwindel, Gangunsicherheit und Übelkeit auslösen kann. Ähnlich wie Seekrank.
Ich hatte mir Oropax aus Silikon ziemlich fest in die Ohren gedrückt und immer wieder nachgedrückt weil ich so Geräuschempfindlich bin, könnte das vielleicht auch einen Einfluss gehabt haben?,
Schimmel könnte man für Deine Übelkeit schon mit in Betracht ziehen.
Wie empfindlich ist denn Deine Halswirbelsäule, gab es vorher dort auch schon Probleme?
Ich habe schon seit Über 2 Jahren die Symptomatik einer Instabilen Hws/KG auch immer wieder mal Phasen mit Übelkeitsattacken gehabt, aber so schlimm wie jetzt war es noch nicht. Schwierig einzuschätzen ob die Übelkeit jetzt vom Schimmel kommt oder ein Begleitsymtom der Hws oder auch des Innenohrs ist.
Ich kenne dieses Seekrank Phänomen (Übelkeit, Gangunsicherheit, Koordinationsstörung) nach HWS- Krankengymnastik die zuviel war. Das hält dann ein paar Tage, manchmal leider auch länger an.
Jedenfalls würde ich, außer vielleicht Schwindelübungen zur Stärkung des Gleichgewichtsorgans, keine HWS Übungen zur Linderung machen. Höchstens den Yoga - Baum mit Fixierung eines Punktes an der Wand und sich am Stuhl festhalten, wenn man schwankt.
Hattes du da auch Benommenheitsgefühle , als ob du nicht richtig da wärst? und auch kognitive Einschränkungen?
Jetzt ist mir auch schon wieder schlecht...

Den Yoga Baum werde ich mal ausprobieren.



Liebe Grüße

Legoli,
 
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Schonhaltung hatte ich die erste Tage, die letzten Tage hat sich die Haltung nach meinem empfinden wieder normalisiert.
Dann war es sicher kein Bandscheibenvorfall. Das ist doch schon mal gut.

Aber Schmerzen sind bei manchen Bewegungen und nach dem Auftstehen noch da.
Das ist bei einem Hexenschuß normal. Dabei handelt es sich um eine reflexartige Muskelverspannung oder einen aktivierten Triggerpunkt. Man kann sich selbst mit Massagen (auf die Fäuste oder einen Tennisball legen) helfen, oft ist es der Muskelstrang direkt neben der Wirbelsäule zwischen unterster Rippe und Becken. Oder zum Osteopathen gehen.

Daß deine Übelkeitsanfälle damit direkt zusammenhängen, glaube ich eher nicht.

Wenn du aber eh schon HWS-Probleme hast, könnte die zweitägige ungewohnte Belastung der HWS durch die andere Haltung natürlich etwas gereizt haben, was auch vorher als Problem schon da war, genau wie Kayen schreibt.
 

Mitglied 36589

Man kann sich selbst mit Massagen (auf die Fäuste oder einen Tennisball legen) helfen,
Oder zum Osteopathen gehen.
oder zum orthopäden plus physiotherapeuten, dann zahlt es die kasse.
Bei mir ist es schwierig das Umzusetzen,es besteht der Verdacht auf eine Bindegewebserkrankung,ich habe zu lockere Bänder. Druck, Massagen und Anwendungen durch Physiotherapeuten und Osteopathen haben mir bisher mehr geschadet als genutzt, Die Wirbel verschieben sich ganz schnell, wie " Mikardostäbchen " hat mal eine Physiotherapeutin gesagt. Ich habe da aufgrund meiner Erfahrungen kein vertrauen mehr in Therapeuten, und will nicht noch eine weiter verschlechterung riskieren. Helfen tun mir Kräftigungsübungen, aber mein bisheriges Trainigsprogramm hat mir auch nicht so gut getan vielleicht zu viel Belatung für den Nacken, habe auch Liegestütz gemacht. Und Vierfüsslerstand...
Meine Frage an Kayen: möchtest du vielleicht beschreiben was du für Übungen du konkret gemacht hast um dich zu stabilisiieren?,


Wenn du aber eh schon HWS-Probleme hast, könnte die zweitägige ungewohnte Belastung der HWS durch die andere Haltung natürlich etwas gereizt haben, was auch vorher als Problem schon da war, genau wie Kayen schreibt.
Könnte auch sein, jedenfalls ist es seit einer Woche wesentlich schlimmer geworden. Zusätzlich gehe ich jetzt jeden Tag spazieren, das tut meiner Lendewirbelsäule gut, aber dem Nacken schadet es mehr,habe ich das Gefühl, jeder Schritt ist wie ein Schlag für den Nacken,trotz Schuhe mit Dämpfung.

Danke für eure Antworten ,

Und Viele Grüße

Legoli
 
regulat-pro-immune
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Ich hatte mir Oropax aus Silikon ziemlich fest in die Ohren gedrückt und immer wieder nachgedrückt weil ich so Geräuschempfindlich bin, könnte das vielleicht auch einen Einfluss gehabt haben?,
Ich benutze auch Oropax, damit eine Störung des Gleichgewichtsorgans verursachen halte ich eher für unwahrscheinlich.
Ich habe schon seit Über 2 Jahren die Symptomatik einer Instabilen Hws/KG auch immer wieder mal Phasen mit Übelkeitsattacken gehabt, aber so schlimm wie jetzt war es noch nicht. Schwierig einzuschätzen ob die Übelkeit jetzt vom Schimmel kommt oder ein Begleitsymtom der Hws oder auch des Innenohrs ist.
Im Zusammenhang mit der LWS Symptomatik kann ich mir am ehesten eine Reizung des Gleichgewichtsorgans über die HWS vorstellen. Man ahnt aber selbst am Besten was am wahrscheinlichsten ist.
Hattes du da auch Benommenheitsgefühle , als ob du nicht richtig da wärst? und auch kognitive Einschränkungen?
Jetzt ist mir auch schon wieder schlecht...
Diese Symptome sind ja sehr einschränkend und vorstellbar sind kognitive Störungen ebenso wie Benommenheit.
Den Yoga Baum werde ich mal ausprobieren.
Diese Übung ist wunderbar für das Gleichgewichtsorgan und bitte einen Punkt dabei an der Wand fixieren.
Mehr würde ich in dieser Akutsituation nicht machen, weil es leicht zu viel sein könnte. Weniger ist besser.
Also 2 - 3 mal täglich ein paar Minuten den Yogabaum stehen:

Der Yoga Baum wird oft praktiziert und zählt zu den stehenden Gleichgewichtsübungen. Er fordert die Konzentration und das Gleichgewicht. Auf einem Bein stehend findest du deine Balance, gleichst das wackeln aus, hältst Hüfte und Oberkörper gerade und fixierst dich auf einen Punkt.

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Gute Besserung.
 
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