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https://hormonselbsthilfe.de/selbsthilfe/themen/fibromyalgie/
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Der im deutschsprachigen Raum häufig als Synonym für Fibromyalgie verwendete Begriff „Weichteilrheumatismus“ ist falsch. Mit Rheuma hat Fibromyalgie wenig oder nichts zu tun. Seit 1990 ist das Krankheitsbild der Fibromyalgie vom American College of Rheumatology (ACR) offiziell definiert. Bei Fibromyalgie spielen extreme, unerklärliche Schmerzen die Hauptrolle, aber andere Symptome kommen dazu. Diese sind Bauchschmerzen, Sodbrennen, Druckgefühl, Verdauungsprobleme, Reizmagen- oder Reizdarmsyndrom, Übelkeit und vieles mehr.
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Wenn ich mir diese Symptome anschaue, denke ich u.a. an Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (Allergien + Intoleranzen)...

... Fibromyalgie kann leicht mit anderen Krankheiten verwechselt werden, wie z.B. mit Polymyalgia rheumatica, Muskelentzündungen, rheumatoider Arthritis, Erkrankungen des Bindegewebes, Sjögren-Syndrom, Lupus erythematodes, Polymyositis, Dermatomyositis, Borreliose oder Hypophyseninsuffizienz u.a.
Es ist nachvollziehbar, wenn der Psychiater von einer somatoformen Schmerzstörung oder von Folgen eines Burn-out spricht, der Rheumatologe von Rheuma, der Gynäkologe von Endometriose usw. Permanent wiederkehrende Schmerzen in Kopf, Muskulatur oder Gliedmaßen können auch eine mögliche Folge einer zu hohen Dosis des Schilddrüsenhormons L-Thyroxin (T4) sein! Auch ein Vitaminmangel kann Schmerzen verursachen. Genauso haben Hormone, wie Serotonin oder Cortisol eine große Auswirkung auf Fibromyalgie. ...
Stress zählt zu den Hauptauslösern bei Fibromyalgie.
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Eine Überlastung der Nebennieren führt langfristig zu einer sogenannten Nebennierenschwäche und danach zur Nebennierenerschöpfung. Die neue Situation ist wie das negative Spiegelbild der vorherigen Situation.
... auffallend niedrigen Cortisolspiegel.
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Als weiteres Hormon spielt das DHEA (Dehydroepiandrosteron)eine besondere Rolle in unserem Immunsystem. Der Körper stellt es reichlich und hauptsächlich in den Nebennieren her. Je weniger es zur Verfügung steht, umso anfälliger wird der Mensch für Allergien, Infekte, Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder eben Fibromyalgie. Zu den Besonderheiten dieses Hormons gehört es, dass es von Natur aus zu beachtlichen Mengen im Körper ansteigen kann, wenn Bakterien oder Viren unser Leben beeinflussen. Solange das DHEA reichlich zur Verfügung steht, hat der Körper eine der wichtigsten Waffen gegen gravierende Erkrankungen in der Hand.Für Fibromyalgie-Patienten wäre es sehr wichtig, das DHEA zu kontrollieren und im Falle eines Mangels zu unterstützen.
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Im Gehirn von FMS-Patienten liegt möglicherweise eine Störung von Nervenbotenstoffen für Informations- und Schmerzverarbeitung vor.
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Die Substanz P war bei einer Studie mit FMS-Patienten im Vergleich zu Normalpersonen dreifach erhöht (Messungen im Blut).Serotonin ist u.a. wichtig für eine normale Schmerzschwelle. Sinkt der Serotoninspiegel zu sehr ab, erhöht sich die Schmerzempfindlichkeit und die Blutgerinnung lässt nach. Serotonin bringt bei vielen Patienten deutliche Schmerzlinderung – aber nicht von heute auf morgen. Die Serotoninausschüttung kann durch einen gesunden Darm angeregt werden, sowie tryptophanhaltige Nahrungsmittel und vor allem durch viel Licht.
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Bei so vielen möglichen Ursachen und damit auch Ansatzstellen für eine Diagnose und Behandlung wundert es mich nicht, daß es sehr schwierig ist, entsprechende Ärzte bzw. Ärztegruppen zu finden, die aktiv werden...

Grüsse,
Oregano
 
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