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EU: Warum Quecksilber ein Problem ist (englischer Text)

DMT

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21.11.04
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37
"Development of an EU strategy on mercury
Why is mercury a problem?

Mercury and its compounds are highly toxic to humans, especially to the developing nervous system. They are also harmful to ecosystems and wildlife populations. Microbial metabolism of deposited mercury can create methylmercury, which has the capacity to collect in organisms (bioaccumulate) and to concentrate up food chains (biomagnify), especially in the aquatic food chain. Methylmercury readily passes both the placental barrier and the blood-brain barrier."

Quelle:
https://europa.eu.int/comm/environment/chemicals/mercury/index.htm
 

DMT

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Brief vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Auszüge:

"Im Hinblick auf die gefährlichen Eigenschaften von Quecksilber..."

"Die Abgabe von quecksilberhaltigen Kontroll- und Messgeräten an private Endverbraucher
sollte untersagt werden, da geeignete Alternativen (z.B. elektronische Messgeräte) mit vergleichbarer
Messgenauigkeit zur Verfügung stehen. Private Endverbraucher verfügen i.d.R.
nicht über geeignete Kenntnisse und Materialien zur sicheren Entsorgung von verschüttetem
Quecksilber (z.B. bei Bruch eines Thermometers oder Barometers). Im industriellen und gewerblichen
Bereich müsste zunächst geprüft werden, ob es für alle Anwendungen geeignete
Alternativen gibt. Gegebenenfalls wären für spezielle Anwendungen Ausnahmeregelungen
zu schaffen."

Messgeräte die Quecksilber enthalten sollen also nicht an Privatleute abgegeben werden.
Aber direkt in den Körper zu implantieren, stellt dann seltsamerweise überhaupt kein Problem da...

"Nach der Richtlinie 2002/95/EG darf Quecksilber ab dem 1. Juli 2006 in Elektro- und
Elektronikgeräten nicht mehr enthalten sein. Medizinische Geräte und Überwachungs- und
Kontrollinstrumente sind befristet von dem Verbot ausgenommen. Darüber hinaus sind
Ausnahmen für ganz bestimmte Einzelverwendungen definiert. Im Hinblick auf ein vollständiges
"Phase-out" sollte zunächst geprüft werden, in welchen Bereichen auf die Verwendung
von Quecksilber (noch) nicht verzichtet werden kann. Falls dies ein sehr kleiner und
überschaubarer Bereich sein sollte, könnte an ein generelles Verbot (Richtlinie oder Verordnung)
des Inverkehrbringens und Verwendens von Quecksilber mit Ausnahmen für bestimmte
Anwendungen gedacht werden.
Im Hinblick auf die Verwendung von Quecksilber im medizinischen Bereich ist eine Abstimmung
mit den für Medizinprodukte und Arzneimittel zuständigen europäischen Behörden
erforderlich. Bezüglich Dental-Amalgam kann aus Sicht der zahnärztlichen Fachgremien
in Deutschland derzeit nicht auf die weitere Verwendung verzichtet werden."


In Elektro- und Elektronikgeräten darf kein Quecksilber mehr enthalten sein, im Mensch schon !
Warum können Zahnärzte denn nicht auf Dental-Amalgam verzichten ? Sind sie vielleicht unfähig andere Materialien zu verarbeiten ? Warum können in anderen Ländern die Zahnärzte auch ganz ohne Amalgam auskommen ?
Haben die Zahnärzte in Russland eine viel bessere Ausbildung als z.b. in Deutschland ?
Warum behebt man nicht diese eklatanten Defizite bei den Zahnärzten ?
Wäre das nicht sinnvoller, als aufgrund der mangelnden Kompetenz, den Menschen hochtoxischen Sondermüll direkt in den Körper zu implantieren ?
Wenn ein Handwerker einen Wasserrohrbruch nur mit flüssigen Quecksilber stopfen kann, weil ihm die mangelnde Fachkompetenz für andere Materialien fehlt, muss der Kunde es deswegen dulden, dass sein Rohr mit hochtoxischem Quecksilber abgedichtet wird ?

"Das bei der Zahnbehandlung ausgebohrte Dentalamalgam wird entsprechend den Regelungen
der Abwasserverordnung durch in den Zahnarztbehandlungsstühlen integrierte Amalgamabscheider
zu 95 % zurückgehalten. Das aufgefangene Dentalamalgam wird nach den
abfallrechtlichen Vorschriften einer Verwertung zugeführt. In einigen Mitgliedstaaten gibt es
vergleichbare Vorschriften. Die Aufnahme einer entsprechenden europaweiten Regelung zur
Rückhaltung des ausgebohrten Amalgams würde daher begrüßt."

Von den entstehenden Quecksilberdämpfen, die bei der Ausbohrung entstehen ist komischerweise keine Rede.
Warum gelten die strengen Vorschriften für die Amalgamabscheidung nicht auch für den menschlichen Körper ?

"Der Betrieb von Anlagen zur Feuerbestattung ist in der 27. BImSchV geregelt. Eine Notwendigkeit
für eine Novellierung dieser Verordnung bzw. für weitergehende (EU-) Regelungen
wird nicht gesehen. Bei der Einäscherung jüngerer Plombenträger können wegen der inzwischen
zunehmenden Verwendung anderer Dentalwerkstoffe als Amalgam Quecksilberemissionen
weitgehend ausgeschlossen werden. Dies gilt in der Regel auch bei Verstorbenen höheren
Lebensalters (herausnehmbare "dritte Zähne"). Deshalb ist davon auszugehen, dass
Emissionen aus Quecksilber bei Einäscherungen, auch aufgrund der höheren Lebenserwartung
der Bundesbürger, in den nächsten Jahren zurückgehen werden."

Warum gelten tote Menschen die Amalgamfüllungen tragen als hochtoxischer Sondermüll, für die man extra Filter installieren muss ?

"Das Recycling von quecksilberhaltigen Abfällen kann auch dann sinnvoll sein, wenn das
Quecksilber nur eine unerwünschte Verunreinigung ist, die abgetrennt wird, damit der restliche
Abfall verwertet werden kann (z.B. Metallschrotte)."

Warum ist Quecksilber im menschlichen Körper keine "unerwünschte Verunreinigung" ?

"In Deutschland wird zur Zeit ein Zwischenlagerungs- und Deponierungskonzept
für metallisches Quecksilber in der Untertagedeponie Herfa-Neurode geprüft."

Warum gilt auch der menschliche Körper als Zwischen- und Endlager für hochtoxischem Sondermüll in Form von Quecksilber ? Verstösst dies nicht ganz klar gegen das Grundgesetz und gegen die Menschenrechte ?

"Ein weiterer Schwerpunkt für eine EU-Initiative sollte in der Entwicklung und Förderung
von Techniken zur Entfernung von Quecksilber aus Abgasen von Verbrennungsanlagen liegen."

Warum ist es nicht auch ein Schwerpunkt der EU-Initiative Quecksilber aus dem menschlichen Körper zu entfernen ?

https://europa.eu.int/comm/environment/ chemicals/mercury/pdf/germany.pdf
 
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