Erst mal Zement?

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Hej Leute!

Die ganzheitliche Zahnsanierung scheint ja ein Fass ohne Boden zu sein.
Ich habe 4 große Amalgamplomben im Backenzahnbereich und 3 Kleine.

Anfangs wollte ich die Großen gleich mit einem Keramikinlay versorgen lassen
und die kleinen mit Komposit. Aber umso mehr ich mich erkunde, desto
schwieriger wird die Entscheidung.

Mein jetziger Stand der Dinge:

Alles Amalgam in einer Sitzung raus unter folgenden Techniken:

Niedertouriges Bohren; Ionenkollektor; Sauerstoffzufuhr; und
anschließendes Trinken von Spurenelementen.

Natürlich würde ich dann noch eine Ausleitungskur fortsetzen.
Hab da an die Schwermetallausleitung von "life light" gedacht und
zusätzlich noch Rizinusöl.

Aber was kommt in die Zähne?

Ich zöger noch mit den Keramikinlays und überlege mir erstmal alles
zu zementieren. Aber mit welchem Zement?
Welcher ist gut verträglich und gut haltbar?

Der Herr Dr. war natürlich nicht sehr begeistert. Mit Keramik macht er halt
mehr Kohle. ;)

Was meint Ihr? Wie schauen eure Erfahrungen aus?

GLG. semir.
 
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Hallo semir,

Hier mal was zum lesen:

http://www.symptome.ch/vbboard/zahn...384-wurzelentzuendung-kunststofffuellung.html

http://www.symptome.ch/vbboard/zahn...ein/102786-schmerzende-zaehne-fuellungen.html

http://www.symptome.ch/vbboard/zahn...llungtausch-amalgam-zement-zahn-schmerzt.html

Also ich denke schon, dass man gleich Kunststofffüllungen nehmen könnte, man muss nur darauf achten, dass richtig unterfüttert wird.

Ich habe einen Zahn mit Glasiomer-Zement füllen lassen und bind damit sehr zufrieden. Es ist recht widerstandsfähig und bis jetzt, hat es sich so gut nicht abgenutzt.

Jedoch ist Zement auch nicht ganz unproblematisch.

http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/74862-zement-gleich-keramik.html

Grüsse
derstreeck
 

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26.07.09
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Für mich das Sinnvollste wäre, mir einen Zahnarzt zu suchen, der wirklich Erfahrung mit den verschiedenen Möglichkeiten hat, und der auch weiß, was die Unterschiede sind - bevor ich mit meinem Zahnarzt allzu lange diskutieren oder ihn gar "fortbilden" muss. Denn wie soll er dann ohne Erfahrung die Arbeit wirklich gut machen.


Gruß, Gerd
 
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26.07.09
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Wenn Du mit dem Quecksilber bisher keine Probleme hast, dann würde ich nicht mit einer Zement-Füllung rummachen......

Woran würdest Du das erkennen, Martin, dass Du mit Quecksilber im Körper "keine Probleme" hast?

Und woher wüsstest Du, ob und wann vielleicht aus "bisher nicht" ein "bald" werden könnte?

Das heißt, was würdest Du raten, auf welche Probleme sollte man warten bis zu einer Sanierung?

Denn dass es Probleme geben könnte, sagst Du ja mit dem Satz "wenn man bisher keine hat".


Gerd
 
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Für mich das Sinnvollste wäre, mir einen Zahnarzt zu suchen, der wirklich Erfahrung mit den verschiedenen Möglichkeiten hat, und der auch weiß, was die Unterschiede sind - bevor ich mit meinem Zahnarzt allzu lange diskutieren oder ihn gar "fortbilden" muss. Denn wie soll er dann ohne Erfahrung die Arbeit wirklich gut machen.


Gruß, Gerd
mach ich ja auch. aber mit stellt sich trozdem die frage ob ich
kunststoff im mund haben will. oder auch fluorid, welches ja in vielen
zementen enthalten ist.

das sind alles fragen die ich nicht dem zahnarzt überlassen will,
sondern meine eigene entscheidung treffen werde.
 
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20.05.13
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Hallo ihr Lieben,

hoffe das mir hier noch jemand antwortet.

Ich brauche dringend euren Rat, da morgen früh mein zweiter Amalgamsanierungstermin ansteht.

Nun sind in dieser Woche meine ersten beiden (von 6) Amalgamfüllungen unter allen Sicherheitsvorkehrungen entfernt worden. Nach dem entfernen habe ich noch mit Natriumthiosulfat gespült, was ja auch chelatbildend ist. Bei der anschließenden Füllung habe ich mich für Zement entschieden, da es überall heißt, dieser saugt die evtl. verbliebenen Amalgamreste auf wie ein Schwamm. ABER - wenn man diese provisorischen Füllungen dann irgendwann austauschen lässt, dann müsste man das ja im Grunde auch wieder mit Kofferdamm etc. machen lassen. Im Endeffekt mag es ja gut und schön sein, dass das Zement Amalgamstäube nochmals aufsaugt, aber ohne Sicherheitsvorkehrungen würde das Ganze dann doch wieder beim rausbohren in die Mundschleimhaut geschleudert werden. Das bringt einen doch dann auch nicht wirklich nach vorne. (Und es wäre ja auch wieder mit erheblichen Kosten verbunden). Aber ohne Sicherheitsvorkehrungen macht es doch m.E. eigentlich keinen Sinn!?!
Ich bin hin und her gerissen, weil ich nicht weiß, wofür ich mich bei meinen nächsten Sanierungen entscheiden soll.

Wie seht ihr das?

Beste Grüße,
Holly
 
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