Epididymitis

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Sehr geehrtes Team

Ich habe eine sogenannte chronische Nebenhodenentzündung (Epididymitis).
Sie ist nicht so schlimm, dass ich nicht mehr laufen könnte, auch Wasserlassen ist in Ordnung. Was gibt es für natürliche Hausmittel dagegen? Was sollte ich besser lassen?

Kann es zuviel Fluorid sein?
Kann es ein Mangel an Vitamin B, Eisen sein?

lg D
 

ory

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hallo walbero ,

oben rechts in der suchfunktion "chronische Nebenhodenentzündung (Epididymitis)." eingeben ,dadurch sich öffnen einige beiträge /threads zu deinem thema , eventuell findest du da schon einmal etwas was dir weiterhelfen kann ,eh sich ein user , mit einer antwort bei dir meldet .

viel glück
fg ory
 

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Hallo Ory

Danke vielmals für Dein Feedback:

Genau, das tat ich. Ich wurde leider nicht fündig. Gibt es vielleicht ein natürliches Mittel dagegen?

lg D.
 

ory

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hallo walbero,

Ich habe eine sogenannte chronische Nebenhodenentzündung (Epididymitis). .
Magst du schreiben ,wie lange /wie oft du schon diese symptome gehabt hast und was du schon unternommen hast ?.
Kann es zuviel Fluorid sein?
Kann es ein Mangel an Vitamin B, Eisen sein?
Eher würde ich sagen ,das es sich um eine rezidivierende entzündung handelt , die womöglich durch eine verschleppte akute infektion herstammt

Gibt es vielleicht ein natürliches Mittel dagegen?
homöopathie wäre ein versuch wert ,dies würde ich aber nicht auf eigener faust ausprobieren ,sondern einen klassischen homöopathen hinzuziehen .

alles gute
fg ory
 
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Liebe Ori, erst mal danke für Deine Antwort:

Ich habe die Symptome seit ca 1-2 Wochen. Wir machten einen Veloausflug von 4 Stunden. Mir war aufgefallen, dass mir nichts wehtat, bis eben die Stelle wo der lange Teil des Sattels auf die Körperunterseite drückt, kurz hinter dem Hoden. Der linke Hoden hatte schon immer Probleme gemacht, das heisst, ca 7 Jahre und ich war permanent zum Urologen gegangen. Es war nie so schlimm, dass ich nicht mehr gehen könnte aber es zieht seltsam, pulsiert aber nicht. Unternommen habe ich nichts. Da ich ziemlich viel Sport treibe, d.h. täglich, habe ich auch zur Bauchseite links ein Ziehen und unter dem Hinterteil zum Kreuz ein Ziehen. Ich lagere den Hoden stets hoch und dusche ihn kalt ab, was vorübergehende Linderung bringt. Was gibt es denn für homäopatische Mittel dagegen? Was muss ich beachten bei Antibiotika? Könnte ich das auch örtlich spritzen, um die Darmflora nicht in Mitleidenschaft zu ziehen?

Danke fürs Feedback und bis bald

lg W.
 

ory

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hallo walbero,

wenn du diese beschwerden erst seit ca 1-2 wochen hast ,ist es womöglich keine chronische eher ein akute nebenhodenentzündung ,hast du dazu auch eine diagnose bekommen !?.

mal zur info :Nebenhodenentzündung (Epididymitis) | Praxis für Urologie, Dr. med. Christoph Kraft

Nebenhodenentzündung (Epididymitis) - Onmeda.de

Der linke Hoden hatte schon immer Probleme gemacht, das heisst, ca 7 Jahre und ich war permanent zum Urologen gegangen.
welche behandlungen hattest du deswegen denn schon gehabt ? .

fg ory
 
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Liebe Ory

Ja, ich war beim Urologen. Der hat eine chronische diagnostiziert. Allerdings klang diese innerhalb ein - zwei Wochen immer wieder ab. Auch jetzt ist der Hoden nicht extrem warm und ich bin auch nicht extrem fieberig. Ich bemerke einfach immer dieses Ziehen das stündlich stärker und schwächer wird.

Eine Behandlung habe ich noch nicht gehabt.

lg W.
 

ory

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hallo walbero,

Eine Behandlung habe ich noch nicht gehabt.
....da du schon 7 jahre lang probleme mit dem hoden hast und noch nie eine behandlung folgte ,wäre es an der zeit deinen jetzigen urologen zu wechseln .

eine akute nebenhodenenzündung die nicht behandelt und somit chronisch wird ,kann unter umständen zu einer dauerhaften schädigung der hoden führen und das mit entsprechenden folgen für die fruchtbarkeit, bis hin zur notwendigkeit den betroffenen nebenhoden operativ entfernen zu müssen.

Bei deinen jetzigen symptomen ,kann zumindest die möglichkeit bestehen ,das durch die lange (4std.) radfahrt einiges in dieser zeit nicht wirklich an seinem platz saß und eine quetschung/reibung der hoden mit sich brachte .
nicht wirklich schlimm ,aber da du eben schon diese 7 jahre probleme mit dir rumträgst , sollte wirklich eine umfangreiche untersuchung vorgenommen werden .

Labortests

Bei einer Nebenhodenentzündung weisen Urinuntersuchungen fast immer einen Harnwegsinfekt nach.
In Urinkulturen wird die genaue Art des Erregers und seine Reaktion auf Antibiotika bestimmt (Resistenztestung).
Dies ist wichtig, um ein geeignetes Antibiotikum auswählen zu können. Zusätzlich wird manchmal ein Abstrich von der Harnröhrenöffnung genommen.

Bildgebende Verfahren

Besteht der Verdacht auf eine Abflussbehinderung im Harnsystem, die den Harn in Samenleiter und Hoden presst, werden Röntgenuntersuchungen der Harnwege mit einem Kontrastmittel (Urografie) durchgeführt.
Sie können beispielsweise Engstellen in der Harnröhre aufzeigen (Urethrastrikturen).
Bei Verdacht auf eine Nebenhodenentzündung ist die Ultraschalluntersuchung des Hodens (Hodensonografie) zur Diagnose besonders wichtig.

Sie lässt sich jederzeit wiederholen und ist völlig gefahrlos.

Deshalb eignet sich die Sonografie hervorragend, um den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen.

Der Urologe erkennt die Ausdehnung der Entzündung und ob sich der Prozess bereits auf den benachbarten Hoden ausgebreitet hat.
Auch eine beginnende Abszessbildung kann rechtzeitig erkannt werden.

Besonders wichtig ist eine möglichst rasche Unterscheidung zwischen einer Nebenhodenentzündung und einer Hodentorsion.

Bei der Hodentorsion kann eine Entzündung des Nebenhodens als Begleiterscheinung auftreten.
Dies ist ein Notfall und muss binnen weniger Stunden operiert werden.
Diagnose: Nebenhodenentzündung - NetDoktor.de

fg ory
 
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Hallo Ory

Vielen herzlichen Dank für die umfangreiche Info. Ich habe jetzt keine Schmerzen mehr. Ich behandelte den Hoden täglich mit kaltem Wasser. Wenn ich drankomme tut er nicht mehr weh, allerdings ist es unangenehm, wen ich die Beine zu lange zusammenhalte. Ich muss den typischen Cowboysitz einnehmen, das heisst, breitbeinig. Wie gehen wir vor?

lg w
 
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Sali Ory

Es geht heute wieder schlechter. Immer dieses Ziehen im linken Hoden.
Ich meine damit: wie soll das weitergehen? Da es jetzt immer wieder zurückgekommen ist. Wie gesagt, die Schmerzen sind vernachlässigbar..

lg Daniel
 

ory

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hallo daniel ,

Da es jetzt immer wieder zurückgekommen ist.
wie es ausschaut hast du bisher immer noch keine behandlung gehabt,demnach kann sich auch nichts verändert haben .;)

....da du schon 7 jahre lang probleme mit dem hoden hast und noch nie eine behandlung folgte ,wäre es an der zeit deinen jetzigen urologen zu wechseln .

eine akute nebenhodenenzündung die nicht behandelt und somit chronisch wird ,kann unter umständen zu einer dauerhaften schädigung der hoden führen und das mit entsprechenden folgen für die fruchtbarkeit, bis hin zur notwendigkeit den betroffenen nebenhoden operativ entfernen zu müssen.
http://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-maennern/125085-epididymitis.html#post1074965

fg ory
 
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