Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Aha, komme gerade von meiner HP und sie hat einen Galle-Leberstau festgestellt... deshalb hätte ich auch immer soviel Luft im Bauch... kann es sein, dass deshalb das Rizinusöl bei mir nicht so gut gewirkt hat? Es kam ja immer nur sehr wenig Galle... oder hat das Rizinusöl vielleicht den Stau verursacht? Jedenfalls werd ich wohl erstmal drauf verzichten und mich um meine Galle kümmern... sie meinte dass das auch psychische Ursachen hat bei mir..

In meinem Wiki-Beitrag über Rizinusöl habe ich hierzu ausdrücklich geschrieben:

"Ausschluß bzw. Einschränkungen in der Anwendung von Rizinusöl

Aus dem beschriebenen Wirkungsmechanismus ergibt sich: - Das Abführen mit Rizinusöl setzt voraus, daß die Lebergänge frei sind; u. U. ist vorher die Leber nach Clark zu reinigen. - Die Fettverdauung muß in Ordnung sein, damit haben Bauchspeicheldrüse und Gallenblase funktionstüchtig zu sein. - Die Gallenblase darf keine Steine enthalten, da sonst Koliken nicht auszuschließen sind. - Soll durch die Einnahme von Rizinusöl eine abführende Wirkung erzielt werden, dürfen keine Antihistaminika eingenommen werden."

Alles Gute!
Gerold
 
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Ja das wusste ich ja vorher nicht....wegen der Leberreinigung... da graut mir ja ein bißchen vorl.. hast Du das vorher gemacht? meinst Du es reicht wenn ich jetzt nur die Hewechol Artischocke Dragees von meiner HP nehme...?
 
Ja das wusste ich ja vorher nicht....wegen der Leberreinigung... da graut mir ja ein bißchen vorl.. hast Du das vorher gemacht? meinst Du es reicht wenn ich jetzt nur die Hewechol Artischocke Dragees von meiner HP nehme...?

Als ich damals im August 1992 erstmals Rizinusöl eingenommen habe, wußte ich von all dem nichts und bin froh darum, daß es bei mir diesbezüglich keine Komplikationen gegeben hat. So habe ich selbst nie eine Leberreinigung durchgeführt, jedoch weiß ich von anderen, daß für diese vor der ersten Einnahme von Rizinusöl mehrere Leberreinigungen unabdingbar gewesen sind. Deshalb empfehle ich dringend, sich hierzu an einen Fachmann zu wenden und dies professionell durchführen zu lassen.

Alles Gute!
Gerold
 
Hallo Gerold,
du fragst, wie meine Bauchschmerzen am Abführtag waren. Ich hatte sie in der Mitte des Bauches, also um den Nabel herum, und zwar, ähnlich den Wehen, intervallartig wiederkehrend. Wenn ich "normale" Bauchkrämpfe habe, sind diese meistens heftiger und eher auf der linken Bauchseite. Also ich glaube schon, dass es sich hierbei um die Prostaglandinsynthese E2 gehandelt hat, nur dass die Dosis eben nicht ausreichte, um Galle "herauszubefördern". Deshalb werde ich das nächste Mal 30 ml RÖ nehmen.
Danke dir,
Gruß Yasmin
 
Hallo Gerold,
du fragst, wie meine Bauchschmerzen am Abführtag waren. Ich hatte sie in der Mitte des Bauches, also um den Nabel herum, und zwar, ähnlich den Wehen, intervallartig wiederkehrend. Wenn ich "normale" Bauchkrämpfe habe, sind diese meistens heftiger und eher auf der linken Bauchseite. Also ich glaube schon, dass es sich hierbei um die Prostaglandinsynthese E2 gehandelt hat, nur dass die Dosis eben nicht ausreichte, um Galle "herauszubefördern". Deshalb werde ich das nächste Mal 30 ml RÖ nehmen.
Danke dir,
Gruß Yasmin

Yasmin,

es ist großartig, in welcher Weise Du dies genau zu beschreiben vermagst. Nach meiner Erfahrung ist es für das Eintreten der Prostaglandinsynthese E2 charakteristisch, daß die Entleerungen selbst derart heftig sind, daß man meint, daß sich alles Innere nach außen kehrt.

Alles Gute beim nächsten Versuch!
Gerold
 
Hallo Gerold, Deine Ausleitungsempfehlung mit R-Öl ist sehr Interessant!!!

Ich habe am 18.12 meine erste Amalganausbohrung unter
3-Fach Schutz.

Habe alles mögliche hier rumliegen womit ich mit bis
zum Tag der Bohrung vollstopfen werde.
Chorella,Bärlauch,MSN,NAC,Chitosan,Glutathion,Liponsäure,
Selen,Zink,Vit.C (falls jemand meint etwas davon wäre schlecht bitte melden,
bzw. Tips hat was man wieviel (Tage) vorher schon nehmen sollte)

Wollte direkt nach der Bohrung (10Uhr) zuhause mit
30-60ML Rizinusöl beginnen!!!

Du sagtest mal das Chorella nur gut ist wenn man Stunden später
ein Abführmittel für den Dickdarm nimmt!?

Ist Rizinusöl nicht genauso dafür zu gebrauchen bzw.
wenn man sehr viel Chorella zu sich nimmt, wird es
dann nicht im Magen wieder resorbiert (Quecksilber)?

Wäre dankbar für eine Antwort

LG Jan
 
Nachstehend werde ich mich bemühen, auf die einzelnen Fragen in angemessener Weise zu antworten, auch bin ich jederzeit für Korrekturen aus dem Forum dankbar.

Hallo Gerold, Deine Ausleitungsempfehlung mit R-Öl ist sehr Interessant!!!

Ich habe am 18.12 meine erste Amalganausbohrung unter
3-Fach Schutz.

Habe alles mögliche hier rumliegen womit ich mit bis zum Tag der Bohrung vollstopfen werde. Chorella,Bärlauch,MSN,NAC,Chitosan,Glutathion,Liponsäure,
Selen,Zink,Vit.C (falls jemand meint etwas davon wäre schlecht bitte melden,
bzw. Tips hat was man wieviel (Tage) vorher schon nehmen sollte)

> Ist es wirklich gut, sich nach dem Eingriff derart viele unterschiedliche Substanzen einzuverleiben?

Wollte direkt nach der Bohrung (10Uhr) zuhause mit 30-60ML Rizinusöl beginnen!!!

> Dies sehe ich als Unfug an, vielmehr sollte man die Anspannung aufarbeiten und die Verspannungen behutsam lösen, damit man wieder bei sich ist. Ich habe es damals so gehalten, daß ich jeweils am Tag nach dem Eingriff morgens früh Rizinusöl eingenommen habe, wobei für den Anfang die Dosis 30 ml genügt.

Du sagtest mal das Chorella nur gut ist wenn man Stunden später ein Abführmittel für den Dickdarm nimmt!?

> Nicht nur ein dickdarmwirksames, sondern eines, das den gesamten Darm ausräumt.

Ist Rizinusöl nicht genauso dafür zu gebrauchen bzw. wenn man sehr viel Chorella zu sich nimmt, wird es dann nicht im Magen wieder resorbiert (Quecksilber)?

> Grundsätzlich vermag man nach der Einnahme von Chlorella am darauffolgenden Tag mit Rizinusöl abzuführen. Ene Rückresorption der Quecksilberverbindungen erfolgt nicht im Magen, sondern im Darm.

Wäre dankbar für eine Antwort

LG Jan

Alles Gute!
Gerold
 
Ok also versuche nochmals Zusammenzufassen.

Quecksilber wird bei Chorellabindung auf jeden Fall egal bei welcher Dosis im
Magen resorbiert!
(hatte mal gelesen das bei sehr viel Chorella dies nicht passiert)

Da ich Chorella auf jeden Fall nehmen werde am Tag der Ausbohrung
(vorher), sollte ich also danach ein Abführmittel nehmen.

Nur: Abführmittel am Tag der Ausbohrung +Rizinusöl am nächsten Tag
ist mir irgendwie zu heftig!

Daher: Wenn Rizinusöl auch als "Darmabführmittel" funktionieren
könnte???, wieso nicht direkt nach der Ausbohrung zu Hausse nehmen.

Weshalb sollte es am nächsten Tag besser wirken, die Amalgam
Belastungen steigen doch kurz nach oder während der Ausbohrung
auf Maximum, wenn es brennt kommt die Feuerwehr doch auch
nicht erst am nächsten Tag!?!?!?!?!?

Und ob ich morgens oder mittags Rizinusöl nehme ist meinem
Körper eigentlich egal, bin da net so empfindlich.
 
Hallo, pm2,

die Amalgamentfernung soll gut vorbereitet sein.
Hast Du schon die Dentalflickstoffe ausgetestet, die danach kommen?
Viele davon verursachen auch die Allergien.
Man sollte das einsetzen, was Dein Körper verträgt.
Wie man die Amalgamsanierung ohne Schäden übersteht
und was sollte man "danach" tun, steht im unserem Wiki.

https://www.naturheilt.com/amalgam/

Viele Grüße
goldi
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nachstehend werde ich mich bemühen, auf die einzelnen Fragen in angemessener Weise zu antworten, auch bin ich jederzeit für Korrekturen aus dem Forum dankbar.

> Grundsätzlich vermag man nach der Einnahme von Chlorella am darauffolgenden Tag mit Rizinusöl abzuführen. Ene Rückresorption der Quecksilberverbindungen erfolgt nicht im Magen, sondern im Darm.



Keine Korrektur, eine Frage:

Weißt Du - oder weiß es jemand anderes - wo genau im Darm diese Gift-Rückresorption stattfindet? Es müsste ja dort sein, wo auch die übliche Nährstoffresorption geschieht. Aber wo ist das der Fall? Im Dünndarm? Oder im Dickdarm? Weiter oben, weiter unten? Weiß das jemand?

Ich habe nämlich gerade die Tage selber noch überlegt und mit jemandem darüber gesprochen, der es auch nicht wusste. Es ging ums Thema "Einlauf".
Viele machen ja nur so nen kleinen Einlauf, um den Enddarm zu entleeren. Die Einläufe mit etwas mehr Wassermenge spülen einen Teil des Dickdarms, wohl nicht den gesamten. Der Dünndarm wird wohl nur in Einzelfällen bei besonders hohen Einläufen und von besonders "trainierten" Personen erreicht... wenn überhaupt - gibt es da nicht auch noch so eine natürliche Barriere im Darm? Wie auch immer... es ging darum, dass mit Einlauf ja auch immer der Gedanke "Entgiftung" verbunden ist. Da beim Einlauf aber allenfalls der untere Teil des Dickdarms gespült wird, dürfte die "Entgiftung" ja nur funktionieren, wenn in diesem Teil des Darms erst die Resorption stattfinden sollte. Wenn sie dagegen schon vorher war, dann würde der Einlauf auch kaum noch entgiftungsmäßig was nutzen können und würde allenfalls noch als Mittel gegen Verstopfung herhalten können. Wenn man aber nicht an Verstopfung leidet sondern eine gute Stuhlgangsfunktion oder eher Durchfall hat, dann könnte man sich den Einlauf auch gleich komplett schenken, man hätte einfach keinen Nutzen daraus.

In welchem Darmabschnitt findet die Resorption (der Nährstoffe wie auch der Gifte) statt?
Weiß es jemand?

Grüße
Lukas
 
Hab ich nicht irgendwo auch gelesen, dass man Rizinusöl nicht bei akuten Vergiftungen nehmen soll? Wenn Du nun die Ausbohrung machen lässt, handelt es sich doch erstmal um eine akute Vergiftung oder?
 
Keine Korrektur, eine Frage:

Weißt Du - oder weiß es jemand anderes - wo genau im Darm diese Gift-Rückresorption stattfindet? Es müsste ja dort sein, wo auch die übliche Nährstoffresorption geschieht. Aber wo ist das der Fall? Im Dünndarm? Oder im Dickdarm? Weiter oben, weiter unten? Weiß das jemand?

Ich habe nämlich gerade die Tage selber noch überlegt und mit jemandem darüber gesprochen, der es auch nicht wusste. Es ging ums Thema "Einlauf".
Viele machen ja nur so nen kleinen Einlauf, um den Enddarm zu entleeren. Die Einläufe mit etwas mehr Wassermenge spülen einen Teil des Dickdarms, wohl nicht den gesamten. Der Dünndarm wird wohl nur in Einzelfällen bei besonders hohen Einläufen und von besonders "trainierten" Personen erreicht... wenn überhaupt - gibt es da nicht auch noch so eine natürliche Barriere im Darm? Wie auch immer... es ging darum, dass mit Einlauf ja auch immer der Gedanke "Entgiftung" verbunden ist. Da beim Einlauf aber allenfalls der untere Teil des Dickdarms gespült wird, dürfte die "Entgiftung" ja nur funktionieren, wenn in diesem Teil des Darms erst die Resorption stattfinden sollte. Wenn sie dagegen schon vorher war, dann würde der Einlauf auch kaum noch entgiftungsmäßig was nutzen können und würde allenfalls noch als Mittel gegen Verstopfung herhalten können. Wenn man aber nicht an Verstopfung leidet sondern eine gute Stuhlgangsfunktion oder eher Durchfall hat, dann könnte man sich den Einlauf auch gleich komplett schenken, man hätte einfach keinen Nutzen daraus.

In welchem Darmabschnitt findet die Resorption (der Nährstoffe wie auch der Gifte) statt?
Weiß es jemand?

Grüße
Lukas

In einem älteren medizinischen Fachbuch habe ich hierzu die nachstehend notierte allgemeinverständliche Darstellung gefunden:

"4-5 Stunden nach der Aufnahme einer Mahlzeit tritt, von einer kräftigen peristaltischen Welle des Dickdarmes getrieben, der erste dieser Mahlzeit entstammende Darminhalt durch die sich öffnende Iliocöcalklappe [= Bauhin-Klappe d. Verf.] in das Coecum des Dickdarmes über. Im Gegensatz zu den Pflanzenfressern ist beim Menschen, bei der üblichen gemischten Kost, dieser Darminhalt weitgehend frei von verdauungsfähigen und resorbierbaren Nahrungsbestandteilen. Es hat mit anderen Worten der Dünndarm die Aufgabe der Verdauung und Resorption so weit getrieben, daß dem Dickdarm eine eigentliche Verdauungsarbeit nicht mehr übrig bleibt. Bei rein pflanzlicher Kost allerdings kann durch Einschluß in unverdauliche Cellulosehüllen noch ein beträchtlicher Teil verdaubarer Stoffe in den Dickdarm gelangen. Dort wirken die Dünndarmfermente weiter; in geringem Umfange werden die resultierenden Spaltprodukte resorbiert. Zum größeren Teile aber fallen solche unverdaute Nahrungsstoffe im Dickdarm der Zerstörung durch Gärung und Fäulnis anheim. Eigene Verdauungsfermente vermag der menschliche Dickdarm nicht zu sezernieren."
Quelle:
Rein, H. und Schneider M. (Hrsg.): Einführung in die Physiologie des Menschen - 14. Aufl. / Berlin; Göttingen; Heidelberg: Springer, 1960, S. 299.

Alles Gute!
Gerold
 
Hab ich nicht irgendwo auch gelesen, dass man Rizinusöl nicht bei akuten Vergiftungen nehmen soll? Wenn Du nun die Ausbohrung machen lässt, handelt es sich doch erstmal um eine akute Vergiftung oder?

"Rizinusöl soll nicht bei Vergiftungen gegeben werden, weil es die Resorption fettlöslicher Stoffe verbessert."
Quelle:
Küttler, Th.: Spezielle Pharmakologie - 12. Aufl. / Neckarsulm; Stuttgart: Jungjohann, 1994, S. 131.

Da es sich bei den nach der Amalgamentfernung gebildeten Quecksilberverbindungen mit Sicherheit nicht um "fettlösliche Stoffe" handelt, sehe ich keinen Hinderungsgrund, anschließend die Giftausleitung mit Rizinusöl zu beginnen.

Alles Gute!
Gerold
 
hi gerold (und andere),

hab zurzeit das problem, dass mein stuhl gelb ist. im internet liest man dass gelber stuhl zb bei leber u gallenerkrankungen oder bei pankreaserkrankungen.

@gerold: du meintest, dass man vor rizinus ev ne leberreinigung durchführen sollte. hab im netz die leberkur von dr.clark mit bittersalz, olivenöl, grapefruit gefunden. meinst du diese?

leide seit der stuhlsache auch unter nachtschweiss, zur "leberzeit".

ist nur rizinus sinnvoll, oder vorher leberkur?

oder nur mariendistel zur unterstützung?

greetz
human
 
Sorry nochmal eine Frage:

Gehe zu einer Ganzheitlichen Zahnärztin,
leider hatte die Sprechstundengehilfin gesagt sie
hätten Sauerstoff, nun ist es aber nur eine
"Quecksilberschutzmaske"(wird glaube ich durch Gold gefiltert)

Jedoch wird niedrigtouriger Hartmetallbohrer verwendet,
sowie der "Spezialabsauger", auf Wunsch Kofferdamm

Meint ihr die Quecksilbersutzmaske ist auch ok???

Oder trotzdem zu Gefährlich!???
 
"Rizinusöl soll nicht bei Vergiftungen gegeben werden, weil es die Resorption fettlöslicher Stoffe verbessert."
Quelle:
Küttler, Th.: Spezielle Pharmakologie - 12. Aufl. / Neckarsulm; Stuttgart: Jungjohann, 1994, S. 131.

Da es sich bei den nach der Amalgamentfernung gebildeten Quecksilberverbindungen mit Sicherheit nicht um "fettlösliche Stoffe" handelt, sehe ich keinen Hinderungsgrund, anschließend die Giftausleitung mit Rizinusöl zu beginnen.

Alles Gute!
Gerold

Also irgendwie verstehe ich das nicht ganz...fettlöslich sind eine ganze Menge Gifte, die jeder im Körper haben dürfte. Hieße das nun, dass man bei einer chronischen Vergiftung mit fettlöslichen Giften kein Rizinus nehmen soll, oder wie ?

Ist gemeint, dass man Rizinusöl nicht bei akuten Vergiftungen nehmen soll ?

Das wäre erst zu klären, denn ich kann mir vorstellen, dass diese beiden Arten zu unterscheiden sind.

Im Übrigen fand ich dies hier:
Ein großes Problem bei Quecksilber schafft der Körper selbst: Bestimmte Enzyme, die Methylgruppen übertragen, können auch Quecksilber methylieren. Das entstehende Dimethylquecksilber, eine metallorganische Verbindung, ist fettlöslich und kann daher die Zellmembran durchdringen. Das Schwermetall wird über den ganzen Körper verteilt und reichert sich im Fettgewebe an.
[Quelle: https://www2.chemie.uni-erlangen.de/education/medchem/amalgam/quecksilber_t.html]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also Quecksilber reichert sich doch gerne im Fett an!?

Also dürfte Rizinusöl Quecksilber binden, wenn allerdings
die Resorption gefördert wird ist es wahrscheinlich
das selbst wie bei Chorella!?
 
hi gerold (und andere),

hab zurzeit das problem, dass mein stuhl gelb ist. im internet liest man dass gelber stuhl zb bei leber u gallenerkrankungen oder bei pankreaserkrankungen.

@gerold: du meintest, dass man vor rizinus ev ne leberreinigung durchführen sollte. hab im netz die leberkur von dr.clark mit bittersalz, olivenöl, grapefruit gefunden. meinst du diese?

leide seit der stuhlsache auch unter nachtschweiss, zur "leberzeit".

ist nur rizinus sinnvoll, oder vorher leberkur?

oder nur mariendistel zur unterstützung?

greetz
human



Hatte 2004 über Monate hinweg tgl. gelber Stuhl. War nach zwei Clark-Leberreinigungen innerhalb 14 Tage wieder normalfarbig.
 
In einem älteren medizinischen Fachbuch habe ich hierzu die nachstehend notierte allgemeinverständliche Darstellung gefunden:

"4-5 Stunden nach der Aufnahme einer Mahlzeit tritt, von einer kräftigen peristaltischen Welle des Dickdarmes getrieben, der erste dieser Mahlzeit entstammende Darminhalt durch die sich öffnende Iliocöcalklappe [= Bauhin-Klappe d. Verf.] in das Coecum des Dickdarmes über. Im Gegensatz zu den Pflanzenfressern ist beim Menschen, bei der üblichen gemischten Kost, dieser Darminhalt weitgehend frei von verdauungsfähigen und resorbierbaren Nahrungsbestandteilen. Es hat mit anderen Worten der Dünndarm die Aufgabe der Verdauung und Resorption so weit getrieben, daß dem Dickdarm eine eigentliche Verdauungsarbeit nicht mehr übrig bleibt. Bei rein pflanzlicher Kost allerdings kann durch Einschluß in unverdauliche Cellulosehüllen noch ein beträchtlicher Teil verdaubarer Stoffe in den Dickdarm gelangen. Dort wirken die Dünndarmfermente weiter; in geringem Umfange werden die resultierenden Spaltprodukte resorbiert. Zum größeren Teile aber fallen solche unverdaute Nahrungsstoffe im Dickdarm der Zerstörung durch Gärung und Fäulnis anheim. Eigene Verdauungsfermente vermag der menschliche Dickdarm nicht zu sezernieren."
Quelle:
Rein, H. und Schneider M. (Hrsg.): Einführung in die Physiologie des Menschen - 14. Aufl. / Berlin; Göttingen; Heidelberg: Springer, 1960, S. 299.

Alles Gute!
Gerold



Danke Gerold.

Das heißt also, man sollte sich nicht besonders viel von Einläufen erhoffen. Zumindest nicht, was die angebliche Entgiftungsleistung der Einläufe anbelangt.

Grüße
Lukas
 
Das heißt also, man sollte sich nicht besonders viel von Einläufen erhoffen. Zumindest nicht, was die angebliche Entgiftungsleistung der Einläufe anbelangt.

sag das nicht,

ich hab vor ein paar wochen gefastet und am anfang nicht gescheit abgeführt

an einem morgen bin ich mit einem starken schmerzhaften druck im oberbauch aufgewacht,
den ich so bei mir nicht kenne

so dass ich schon fast mit dem fasten brechen wollte

vorher hab ich mich dann aber doch das erste mal an einen einlauf gewagt

- der schmerz war kurz darauf wie von zauberhand verschwunden

die frage ist vielleicht in diesem zusammenhang noch,
in welchen teil des darmes die leber ihre gifte entleert
..?

grüsse von karin
 

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