Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Danke schön du ganz liebe Hexe :hexe:,

wir sind uns ziemlich sicher eine Infrarotkabine anzuschaffen. Mein Mann hat auch öfters mit der Muskulatur zu tun, da er gerne joggt und auch Marathon läuft. Ich friere auch sehr und möchte die Entgiftung durch das Schwitzen anregen. Ich schwitze auch im Sommer kaum, habe eher einen Hitzestau, was mir sehr unangenehm ist.

Liebe Grüße :freu:
Hanni
 
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Deine Wegweiser:
Habe gestern vor dem Schlafengehen zum 15. Mal Rizinusöl eingenommen (1ml/kg Körpergewicht in O-Saft mit etwas Zitronensaft).
Habe davor ca. 10g Kohle eingenommen und gestern mit einer Heißwassertrinkkur begonnen.
Hatte bisher 9 Entleerungen, bis auf die erste alle schwarz von der Kohle, teilweise mit starkem Brennen im Analbereich.
Ich habe den Eindruck, daß die Heißwassertrinkkur den Entgiftungsvorgang bei mir deutlich beschleunigt und intensiviert.
Gruß,
Liberty

Genau dies interessiert mich auch: Hat es bei der Rizinusöleinnahme vor dem Schlafengehen überhaupt eine Nachtruhe gegeben?

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo,
nachdem ich den ganzen Thread nun durch bin und mich zum Rizinusfan entwickelt habe, gibt es doch noch eine Sache, die mich beschäftigt:
Beim Ausleitungsgeschehen ist es doch möglich, dass es durch die Prostaglandinsynthese (richtig?) zu Krämpfen kommen kann, auch zu Uteruskontraktionen. Ich habe derzeit eine Spirale eingesetzt mit der ich ganz glücklich bin. Kann es denn sein, dass sich die durch solche Kontraktionen verschiebt? Weiß das jemand?
Am liebsten würde ich schon morgen mit Rizinus anfangen, aber ich möchte nicht gerne meine Spirale verlieren...

Liebe Grüße und vielen Dank, dass ich an eueren Erfahrungen teilhaben darf!
 
Hallo,
nachdem ich den ganzen Thread nun durch bin und mich zum Rizinusfan entwickelt habe, gibt es doch noch eine Sache, die mich beschäftigt:
Beim Ausleitungsgeschehen ist es doch möglich, dass es durch die Prostaglandinsynthese (richtig?) zu Krämpfen kommen kann, auch zu Uteruskontraktionen. Ich habe derzeit eine Spirale eingesetzt mit der ich ganz glücklich bin. Kann es denn sein, dass sich die durch solche Kontraktionen verschiebt? Weiß das jemand?
Am liebsten würde ich schon morgen mit Rizinus anfangen, aber ich möchte nicht gerne meine Spirale verlieren...

Liebe Grüße und vielen Dank, dass ich an eueren Erfahrungen teilhaben darf!

Dies vermag man doch risikolos in der empfängnisfreien Zeit auszuprobieren; da wird sich dies schon zeigen.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo zusammen, hallo Gerold,

erstmal vielen Dank für diesen hochinteressanten Thread, den ich nun zu einem großen Teil durchgelesen habe.

Vorgestern hatte ich probeweise meinen ersten Rizinustag, der unspektakulär verlaufen ist: Einnahme von 30 ml Rizinusöl mit 200 ml Orangensaft vermischt, danach leichte Überkeit, die ich erfolgreich mit einer Wärmflasche auf die Lebergegend bekämpft habe. Im Grunde der gleiche Effekt wie bei der Clarkschen Leberreinigung (Olivenöl mit Grapefruitsaft vermischt). Nach 3 Stunden die erste Entleerung. Danach ca. 6 weitere im Lauf des Tages, die letzte, geringfügige Entleerung 10 Stunden nach Einnahme. Keine Bauchkrämpfe o.ä., aber auch keine Galle erkennbar, da alle Stühle noch Kotbestandteile enthielten. Schon am Nachmittag wieder voll auf dem Damm.

Meine Leber-Laborwerte sind unaufällig, bis auf einen langjährig leicht erhöhten Bilirubinwert, auch erkennbar an einer leichten Gelbfärbung der Augen (Morbus Meulengracht, laut Arztauskunft "ohne Krankheitswert").

Wegen eines erhöhten Augeninnendrucks (Risikofaktor für Glaukom, aber noch kein Glaukom) nehme ich Prostaglandin-haltige Augentropfen zur Drucksenkung. Deswegen haben mich besonders die Berichte über die Besserung von Augenleiden durch Rizinus-Kuren interessiert, ebenso die Aussagen über den Zusammenhang von Leber und Augenproblemen. Dann spielt das Prostaglandin anscheinend eine wichtige Rolle bei der Rizinusanwendung. Ist da möglicherweise ein Zusammenhang?:confused:

Ich hatte noch vor 20 Jahren eine sehr starke Quecksilberbelastung, die im Lauf der Jahre durch Chelat-Therapien auf eine nunmehr mäßige bis leichte Belastung reduziert wurde.

Mir geht es also hauptsächlich um die Beseitigung von "Altlasten". Ich will nun bis auf weiteres wöchentlich Rizinustage einlegen, mit jeweiligen Steigerungen der Dosis: 40, 50, 60 ml.

***Bin ich hiermit auf dem richtigen Weg?

***Kann man etwas Konkretes aus der leichten Übelkeit schließen, die bei mir immer dann auftritt, wenn ich eine größere Menge Öl auf einen Schlag zu mir nehme (was ich natürlich normalerweise nicht tue)?

***Empfiehlt es sich eventuell, den Rizinusöl-Cocktail noch dahingehend zu "verbessern" oder zu "verschärfen", dass man Galle-treibende Mittel beifügt, also z.B. Artischockensaft, Tausengüldenkrautabsud o.ä.?

Für jeden Hinweis bin ich dankbar.

Beste Grüße, Odil
 
@Levrone und gerold:
Ich mache das meistens so, die erste Entleerung kommt fast immer ca. 6 Stunden später...
Bis dahin schlafe ich ruhig, denn Darmgrimmen ist die letzten Male auch nicht mehr aufgetreten.
Gruß,
Liberty
 
@Liberty: meine 1. Entleerung kommt nach spätestens 3 Stunden.


Bei mir ist der Ekel und die Übelkeit fast ganz weg. Kann sogar das Öl pur in den Mund nehmen und vor dem Schlucken minutenlang Einspeicheln. Vor Wochen undenkbar. Der alleinige Gedanke daran hätte mir den Magen umgedreht.

Ich brauch wirklich mindestens 100ml. Vorgestern hab ich zu wenig erwischt und die Abführung war unvollständig. Heute daher nochmal mit ausreichender Dosis.
 
Hallo Gerold

Kannst Du bitte nochmals auf Posting https://www.symptome.ch/threads/ent...zinusoel-erfahrungen.1804/page-76#post-136588 Bezug nehmen?

Wie ist das mit Rizinus und Uteruskontraktionen? Rizinus wird ja auch zur Geburtseinleitung verwendet. Wenn es Uteruskontraktionen auslösen kann, ist dies bei Spiralenträgerinnen tatsächlich eine berechtigte Frage - und hat mit der empfängnisfreien Zeit keinen Zusammenhang, oder :confused:.

Liebe Grüsse
pita
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Gerold

Kannst Du bitte nochmals auf Posting https://www.symptome.ch/threads/ent...zinusoel-erfahrungen.1804/page-76#post-136588 Bezug nehmen?

Wie ist das mit Rizinus und Uteruskontraktionen? Rizinus wird ja auch zur Geburtseinleitung verwendet. Wenn es Uteruskontraktionen auslösen kann, ist dies bei Spiralenträgerinnen tatsächlich eine berechtigte Frage - und hat mit der empfängnisfreien Zeit keinen Zusammenhang, oder :confused:.

Liebe Grüsse
pita

Gerne werde ich dies tun: Wie ich bei mir selbst erfahren habe, tritt die Prostaglandinsynthese E2 (PGE2) als zweite Wirkungsstufe nach der Einnahme von Rizinusöl mit Darmkrämpfen - bei Frauen auch mit Uteruskontraktionen - nur dann auf, wenn bestimmte Gifte ausgeschieden werden, sonst nicht. Die einzige Möglichkeit, dies herauszufinden, sehe ich in einem Test zu einer unkritischen Zeit. Auf diese Weise könnte auch eine Frau, die die Absicht hat, ein Kind zu bekommen, bereits vor der Schwangerschaft herausfinden, ob bei ihr die Einnahme von Rizinusöl zur Wehenanregung geeignet ist oder nicht.

Alles Gute!

Gerold
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Liberty: meine 1. Entleerung kommt nach spätestens 3 Stunden.


Bei mir ist der Ekel und die Übelkeit fast ganz weg. Kann sogar das Öl pur in den Mund nehmen und vor dem Schlucken minutenlang Einspeicheln. Vor Wochen undenkbar. Der alleinige Gedanke daran hätte mir den Magen umgedreht.

Ich brauch wirklich mindestens 100ml. Vorgestern hab ich zu wenig erwischt und die Abführung war unvollständig. Heute daher nochmal mit ausreichender Dosis.

An diesem Beitrag finde ich es bemerkenswert, daß es auch anderen möglich ist, offensichtlich ohne Schaden mehr als einmal pro Woche Rizinusöl einzunehmen. Allerdings sollte man dabei immer sorgfältig auf eventuell auftretende Mangelerscheinungen achten. Jeder hat für sich herauszufinden, was für ihn sinnvoll ist.

Weiter guten Mut!

Gerold
 
@Pita
Ich persönlich (bin kein Arzt!) vermute, dass es keine Auswirkung auf die Spirale haben wird.
Du hast ja auch Orgasmen, oder ;)?
 
Die Wehen in der Schwangerschaft werden nicht nur durch die Prostaglandinsynthese ausgelöst, sondern auch durch die gesamte Entspannung im Unterbauch wenn der Darm leer ist.
Wenn man einer geburtsbereiten Frau einen Einlauf mit warmem (!) Wasser verabreicht kann dies auch Wehen auslösen. Und natürlich erleichtert es die Geburt danach.
 
@Gerold
Damit dies wirklich aussagekräftig ist, hätte noch eine Kontrollgruppe OHNE Einleitung dabei sein sollen.
Es ist zum Beispiel erwiesen, dass schulmedizinisch eingeleitete Geburten häufiger in einem Kaiserschnitt enden, als Geburten ohne Einleitung. Laut diesem Text unterscheiden sich die Rizinus-eingeleiteten Geburten nicht von den Schulmedizinischen in Punkto Sektiorate.
Eine Einleitung ist eine Einleitung und ist nach Möglichkeit zu vermeiden.
 
Hallo Santa,

Ich wollt Euch schreiben, wie ich das ganze etwas verstärke, weil wenn ich nur noch die 60 ml nehme passiert nicht mehr soviel (wie auch mit Koriander und Co, Alphaliponsäure etc. :D ).
Jedenfalls mach ich das ganze jetzt so:
Am Vorabend trink ich diesen eckligen Leber/Galle-Tee und wenn es nicht allzu heiss draussen ist, dann mach ich eine Wärmflasche auf die Leber über Nacht, damit sie sich schön entspannt.
Am morgen mach ich dann einen Kaffee-Einlauf, damit sie in Schwung kommt und die Gallenwege sich schön weiten.
Ich nehm dazu auch brav Bitterstoffe (Wermut, Artischocke etc. ein)
Anschliessend gibt es das feine Rizinusölgemisch: 60 ml Rizinusöl + ca. 160 Orangensaft + ca. 40 Zitronensaft frisch gepresst.
Dann geht es wirklich wesentlich heftiger ab, als nur alleine mit Rizinusöl-Suspension.
Karin

Dies schriebst Du im letzen Jahr. Praktizierst Du diese synergetische Methode noch heute so, oder hast Du die Methode inzwischen noch weiter verfeinert?

Ich frage das, weil ich auch schon sehr viele Schwermetall-Ausleitungen (überwiegend mit Chelatoren) hinter mir habe und etliche z.T. schwerwiegende Gesundheitsprobleme damit überwunden habe, aber dennoch sind noch Reste vorhanden. Mir geht es also in gewisser Weise ähnlich wie Dir.

Übrigens: Wurde das Thema "Synergie von verschiedenen Ausleitungverfahren" in diesem Forum schon diskutiert? Bisher konnte ich nur wenig darüber finden.

Beste Grüße, Odil
 
Hallo goldi,

Rizinusöl verschiebt die Gifte überall im Körper vor allem in die fetthaltigen Körperregionen:
bei "Dicken" ins Gewebe
bei "Dünnen" ins Gehirn
bei Frauen in die Brust
...

zu diesem Beitrag von Mitte letzten Jahres fand ich leider keinen Kommentar im Forum. Deswegen meine Fragen:
***Sind dies nachgewiesene Fakten?
***Wenn ja, wie ist der physiologische Mechanismus dieser Verschiebung?

Beste Grüße, Odil
 
Hallo zusammen,

habe soeben in diesem Thread nach dem Begriff "leaky gut" (auf Deutsch: hyperpermeabler oder zu stark durchlässiger Darm) gesucht und bin nicht fündig geworden, was mich etwas verwundert hat. Das Leaky-Gut-Syndrom wurde im Jahr 2006 schon in diesem Forum (in einer anderen Rubrik, unter dem Thread "Leaky Gut Syndrom") diskutiert, wenn auch nur ganz kurz. Z.B. folgendes Zitat (Ende 2006):

Hallo Birgit,
willkommen:wave: und danke für deinen Bericht.
Ich kenne den Begriff und bin auch betroffen.
Pilzbehandlung und Ausleitung, sowie vermeiden unverträglicher Nahrungsmittel ist genau das, was ich auch tue. (Meistens:rolleyes: ) Dazu unterstütze ich Leber und Nieren und versuche weitere Belastungen zu erkennen und zu eliminieren.
Aber- genau wie bei dir- dauert es lange.
Ach ja, Entsäuerung hast du jetzt nicht expliziet angesprochen, das ist sicher auch noch ein wichtiger Punkt (hier im Forum auch nachzulesen) und vllt würde für dich noch die Gerold´sche Rizinus Kur in Frage kommen, nachdem du Clark ja schon durchlaufen hast.
Freue mich auf weiteren Austausch:wave:

Ich finde nun, dass das Leaky-Gut-Syndrom (im folgenden: LGS) ganz wesentlich zur Diskussion über den enterohepatischen Kreislauf (im folgenden: EHK) gehört. Ich will deshalb kurz darlegen, wie ich das Ganze im Moment sehe:

Der EHK ist für den kerngesunden Menschen, der einen intakten Darm ohne LGS besitzt, kein Problem, es sei denn, er nimmt Giftstoffe auf, deren Moleküle klein genug sind, um seine Darmwand zu passieren. Für gesunde, aber akut vergiftete Menschen ist deshalb eine kurzzeitige Unterbrechung des EHK sinnvoll, also die Anwendung bindender und/oder abführender Mittel wie Aktivkohle, Zeolithe, Rizinusöl, Glauber-/Bittersalz o.ä.

Bei chronisch vergifteten Menschen sieht es etwas anders aus. Viele "Amalgamis" z.B. haben, hervorgerufen durch die chronische Hg-Belastung und die oftmals dadurch entstehende Dysbakterie und Hefepilzansiedlung im Darm, ein LGS. Je durchlässiger der Darm ist, desto mehr wird der EHK zum Problem, da Giftstoffe, deren Moleküle groß genug sind um bei intaktem Darm einfach ausgeschieden zu werden, nunmehr auch wieder resorbiert werden. Für solche Menschen ist es natürlich erst recht sinnvoll, den EHK zu unterbrechen, aber man müsste dies nicht nur kurzzeitig tun, sondern über einen längeren Zeitraum, was aus offensichtlichen Gründen wiederum nicht sinnvoll ist. Ich denke deshalb, dass man in diesem Fall eine zweigleisige Strategie fahren muss:

a) Periodische Unterbrechungen des EHK

b) Dazwischen Behandlung des LGS

Gerne würde ich Eure Meinungen/Empfehlungen/Kommentare dazu erfahren, insbesondere natürlich die von Gerold und allen Beitragenden in diesem Thread, die eine Dysbakterie oder Hefepilzansiedlung (Candida albicans etc.) im Darm haben oder vermuten.

Beste Wünsche, Odil
 
Klingt für mich alles sehr einleuchtend. Und wie würdest Du das LGS behandeln? Mit Probiotika oder ähnlichem?
 
Da kann man nur froh darum sein, daß es die Natur so eingerichtet hat, daß bei einem stark mit Giften und Schwermetallen belasteten Menschen der therapeutische Effekt im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl (z. B. Darmgrimmen) sowohl intensiver als auch länger anhaltend erfahren wird als bei einem schwach belasteten Menschen. Weiter dürfte bei einer lebhaften Darmperistaltik eine Rückresorption von Giften ausgeschlossen sein.

Vielen Dank für dieses sehr informativen Beitrag!

Gerold
 

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