Schwermetalle beeinflussen Enzyme
Eine besondere Rolle spielen die Schwermetalle. An wissenschaftlichen Arbeiten konnte gezeigt werden, dass bei Anwesenheit von Schwermetallen ein Anstieg der Aktivität der Glutathion-S-Transferasen (GST) zu verzeichnen ist. Bei diesen GST handelt es sich um Enzyme, die in vielen verschiedenen Untergruppen in nahezu allen Organismen vorkommen. Sie dienen vereinfacht dargestellt der Entgiftung belasteter Zellen, indem sie den Angriff von Sauerstoffradikalen auf das menschliche Erbgut, die DNS, verhindern.
Der Abbau giftiger Substanzen
Giftige Substanzen wie Schwermetalle und Quecksilber können also von körpereigenen Enzymen, den Glutathion-S-Transferasen, abgebaut werden. Dabei ist der Grad der negativen Auswirkungen einer Belastung direkt abhängig von der Aktivität dieser Enzyme. Nun ist aber die Aktivität dieser Enzyme nicht bei allen Menschen gleich, weshalb der Abbau von Schwermetallen bei einigen besser und bei anderen schlechter funktioniert. Auch die Fibromyalgie wird mit Abweichungen in der Glutathion-S-Transferase in Zusammenhang gebracht.
Was folgt aus diesen Beobachtungen?
Es scheint also eine genetische Disposition des Menschen hinsichtlich seiner Schwermetallverträglichkeit zu geben, die sich in der unterschiedlichen Zusammensetzung seiner Glutathion-S-Transferasen zeigt und damit prinzipiell auch durch einen Gentest messbar ist.
Quelle