Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

hi,

mein 2ter rizi tag ist vorbei und ich hatte wieder ca 10 entladungen, jedoch war es diesmal etwas angenehmer aus welchen grund auch immer.
habe folgendes durchgeführt, 1 x 500 mg dmsa auf nüchternen magen mit 1 liter wasser und tee getrunken, um ca 10 uhr nochmals 500 mg dmsa mit einem liter getrunken, danach 50 ml rizinus und grapefruit und zitrone gemischt im shaker verrührt und getrunken. danach musste ich sofort etwas saures essen sonst wäre es mir wieder hochgekommen. über den tag verteilt 10 entleerungen wobei einige sehr grün waren, was auch immer das zu bedeuten hatte
ist es normal das beim stuhlgang es immer brennt.
das nächste mal leite ich mit dmsa und ala aus mal sehen was passiert

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
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hi, habe den wiki artikel gelesen und auch die infos vom ausschlag und der farbe und des geruches des stuhles.

aber es könnte auch sein wenn es so nach schwefel riecht das es vom dmsa kommt. da dies auch sehr schwefelhaltig ist.

auch bin ich mir mit der farbe des stuhls noch nicht sicher es könnte die gallenfarbe ein. ob das gut oder schlecht ist weiss ich noch nicht. ich denke es ist gut und man sieht ja beim nächsten mal was passiert und wie sich die farbe ändert.
 
Eins ist sicher, jedes Mal gibt es andere Überraschungen. Mal größer mal kleiner. Die heutige Kur habe ich beispielsweise ohne das üblicherweise auftretende kurze Üelkeitsempfinden trinken können. Mal sehn, was der Tag noch so bringt.
 
Eins ist sicher, jedes Mal gibt es andere Überraschungen. Mal größer mal kleiner.

Dies vermag ich nach mehr als 20 Jahren Erfahrungen mit der Einnahme von Rizinusöl zu bestätigen: Selbst nach dieser langen Entgiftungszeit bin ich immer neu überrascht, wenn im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl von irgendwo im Körper - vermutlich aus dem Fettpolster - Gifte nachrücken und mit spektakulären Begleiterscheinungen ausgeschieden werden.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo Gerold und alle anderen,

Ersteinmal grosse Anerkennung für deine geduldige Betreuung der Community
in Sachen R-Öl in all den Jahren.So eine Konstanz sieht man heutzutage selten .Mach weiter so!

Bin gerade dabei den Megathread durchzuarbeiten(gerade auf Seite 200), da ich gerne Rizinusöl probieren würde.
Mich würde interessieren welchen Einfluss das Öl auf die Darmflora hat .da
ich höchstwahrscheinlich das leaky gut sndm habe.
Ausserdem habe ich gerade eine nötige AB Einnahme (Doxy) hinter mir, die
ihre Spuren hinterlassen hat(Borrelioseverdacht).
Mir geht es echt mies z.Z. Egal was ich esse,sobald die Nahrung im Darm angekommen ist fühle ich mich wie veregiftet.Totale Erschöpfung ,Müdigkeit,
Kreislaufprobleme(Bd bei 100:60).
Dabei esse ich schon nur gedünstetes Gemüse Kartoffeln und Bio Eier sowie
hochwertiges Leinenöl.Glutenfrei Laktosefrei und Histaminarm.
Ausserdem versuche ich die Flora mit fermentierten Lebensmitteln sowie Probiotika wieder aufzubauen.Dazu nehme ich noch FLohsamenschalen ein.

Ich würde nun gerne wissen:

1. Schädigt das doch recht heftige mechanische Geschehen beim Abführen die Flora?

2.Die mobilisierten Gifte +Galle werde doch sicher das Milieu verändern, so dass dies dann auch einen negativen Effekt hat?

Ich möchte mir nichts leisten was dem Aufbau der FLora im Wege steht. Andererseits bin ich von dem Verfahren überzeutgt und möchte auch
eigentlich keinen Tag verstreichen lassen mir der Entgiftung.
Ich habe ca 15 Jahre lang geraucht und auch so nicht abstinent gelebt, viele schwere Medikamente nehmen müssen, wegen meines chronischen Morbus Crohns, so dass es def. einiges zu entgiften gibt.

Zur Ablauf der Rizinusprozedur habe ich folgende Überlegungen angestellt und würde gerne Eure Meinug dazu hören.Ich denke man kann den Ablauf folgendermassen optimieren.:

1. Ca. 1 Stunde vor der Einnahme des R-Öls nimmt man 10-15g Magnesiumsulfat(Bittersalz) ein genau wie bei der Leberreinigung.
Das hat den Effekt, dass dadurch die Gallengänge geweitet und entspannt werden und die Mobilisation der Galle besser funtioniert nach dem Stimulationsmechanismus des R-Öls.
2.Hat man nun seine letzte Ausscheidung hinter sich ist der komplette Darmtrakt noch mit der Gallegiftmischung ich will mal sagen kontaminiert.
D.h. es wäre sicherlich klug direkt eine "Putzkolone" hinterher zu schicken.
Am besten geeignet scheinen mir dafür Flohsamenschalen, die sich wie ein geschmeidiger Pfropfen hindurchschieben und die Reste mit sich reissen.
3.Als Abschluss wäre es denkbar noch einmal Mg-sulfat nachzuschieben quasi als Abschluss um den"Putzpfropfen" so schnell wie mgl. nach draussen zu beförden

Man müsste dies zeitlich optimieren in dem man die Spannen in etwa kennt, wann die Spaltung des R-Öls abgeschlossen ist, so dass es fertig zum ausscheiden wäre, um dann zeitnahe die Flohsamenschalen einnehmen zu können.Was haltet ihr davon?

Über eure Einschätzungen würde ich mich freuen .

mfg Terry
 
Moin,

1. Schädigt das doch recht heftige mechanische Geschehen beim Abführen die Flora?

"Schädigung" ist eine Interpretationssache - ich sags mal so:
Es wird ja ziemlich gründlich abgeräumt (incl. Besiedelung). Wenn sich grade eine (noch ziemlich "wackelige") Besiedelung neu aufbaut und der Trend positiv ist, dann kann zu dem Zeitpunkt eine Rizikur schon kontraproduktiv sein. Wenn der Trend eher "weniger" Positiv ist, wäre das imho eher nützlich, weil auch einiges an unerwünschten "Gästen" mit rausgeht....

2.Die mobilisierten Gifte +Galle werde doch sicher das Milieu verändern, so dass dies dann auch einen negativen Effekt hat?

Ja - dieses Geschehen hast Du aber permanent (meist unmerklich), weil nicht ausgeschiedene Gifte ständig kreisen. Ich würde dem einmaligen Abräumen positive Effekte zuschreiben, aber da der Körper auch mehr mobilisiert, wenn er mehr loswird, erhöht das u.U. auch die Giftlast im Darm (zumindest für einige Zeit). Dafür wüsste ich keine Lösung - das Zeug muss ja raus und das kann man imho etwas modulieren, aber nicht vermeiden...

Gruss
Karl
 
Ich würde dem einmaligen Abräumen positive Effekte zuschreiben, aber da der Körper auch mehr mobilisiert, wenn er mehr loswird, erhöht das u.U. auch die Giftlast im Darm (zumindest für einige Zeit). Dafür wüsste ich keine Lösung - das Zeug muss ja raus und das kann man imho etwas modulieren, aber nicht vermeiden...

Deshalb ist es sinnvoll, nach einer Rizinusölanwendung einen hohen Einlauf zu nehmen, um die noch im Dickdarm verbliebenen Gifte herauszuschwemmen.

Alles Gute!

Gerold
 
Vor wenigen Tagen hat mich eine Apothekerin auf die Tatsache aufmerksam gemacht, daß auch der Speichel Lipasen enthält, die Lipide (Fette, Wachse, Öle) zu hydrolysieren vermögen. Dies ist mag der Grund sein, daß nach einem hinreichend langen Einspeicheln von Rizinusöl vor dem Schlucken dieses
1. seinen unangenehmen Geschmack weitgehend verliert,
2. dünnflüssig wird,
3. die Magenschleimhaut nicht mehr reizt.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo Karl

Danke für deine Antwort.

Wie der Trend ist weiss ich atm noch nicht, da ich heute das letzte AB nahm.
Aber es scheint alles recht platt zu sein da nicht mal mehr gedünstete Möhren und Kartoffeln vernünftig verdaut werden.
Ist nun halt Abwägungssache.
Weist du das genau, dass die Besiedlung auch mit abgeräumt wird?
Dann würde ich ja immer wieder die Flora nullen, nach jeder R-Öl Anwendung?
Wissenschaftliche Fakten wird es dazu sicher nicht geben.:D
Bin unschlüssig.
Ich denke ich werde morgen mal eine Anwendung machen, dann ist der potenzielle Schaden am geringsten, kurz nach dem die Bombe explodiert ist..

mfg Terry
 
Weist du das genau, dass die Besiedlung auch mit abgeräumt wird?
Dann würde ich ja immer wieder die Flora nullen, nach jeder R-Öl Anwendung?

Tja - was soll ich dazu sagen? Dass ein Teil der Besiedlung mit rausgeht, ist imho unstrittig (da logisch). Wieviel? Keine Ahnung!

Im Körper ist nix digital, also "alles oder nichts".

Aus persönlicher Erfahrung spielt es aber eine große Rolle, wie man bspw. die Ernährung unmittelbar nach der Rizikur gestaltet und damit auch eine Neubesiedelung bzw. "Auffüllung" gestaltet. Ist die eher mistig, geht's abwärts, ist die eher gut, geht's aufwärts. Mit zeitlichem Abstand haben einmalige "Entgleisungen" (bspw. Kuchen/Zucker usw.) bei mir deutlich weniger Auswirkungen.

gerold schrieb:
Deshalb ist es sinnvoll, nach einer Rizinusölanwendung einen hohen Einlauf zu nehmen, um die noch im Dickdarm verbliebenen Gifte herauszuschwemmen.

Aber das hat doch nix mit der Mobilisierung zu tun, die in den folgenden Tagen/Wochen stattfindet, sondern schwemmt nur die "Reste" der Rizikur raus.

Gruss
Karl
 
Hallo Karl

Ich habe mich entschieden,werde morgen anfangen und danach direkt mit
kwass ,probiotikum etc. einsteigen und hoffe das es sich gut entwickelt.
Je nachdem wie ich mich fühle dann die nächste festlegen.
Habe gestern schon nen halbes Kilo Brenneseln gepflückt und mir daraus nen grossen topf gemixt mit knobi etc.das hilft sicher auch.
Hoffe das sich die kleinen Freunde dann wieder zahlreich ansiedeln:D
Rein vom Gefühl her denke ich, dass der positive Nutzen durch de Entlastung des
Organismuses überwiegt.
Es berichteten ja auch schon einige hier, dass ihre Darm Beschwerden sich mit
stetiger Einnahme verbesserten.
Vielleicht hatte jmd. ähnliche Vorrausetzungen,als er anfing und mag berichten.
Ich würde mich freuen.
Morgen früh werde ich auf jeden Fall die erste Einnahme starten.
Mal sehen was passiert.

mfg Terry
 
Puh...heute ist mein vierter Rizinusöl-Tag und ich finde das Zeug echt mit jedem Mal widerlicher.
Beim ersten Mal konnte ich es noch locker pur eingespeichelt nehmen, beim zweiten Mal hat es mich dabei schon gewürgt, beim dritten Mal ging es gut mit Tomatensaft und heute mit Tomatensaft vermischt irgendwie gar nicht. Ich musste drei Pausen machen, weil's mich echt richtig geschüttelt hat und den letzten Schluck hab ich dann gar nicht mehr runter bekommen. Vielleicht steige ich, auch wenn's teuer ist, doch auf Kapseln um?

Ihr Langzeitanwender sagt aber, das wird auch irgendwann wieder besser, richtig?
 
Guten Morgen

Habe heute ca. 5 Uhr meine erste Mischung genommen, bestehend aus 50ml R-Öl
sowie 200ml kalten O-Saft mit einem Mixer emulgiert.
Zuvor nahm ich 10g MG-Sulfat sowie einen grossen Schwedenbitter, bloss ohne
Alkohol, als Aufguss der Kräuter zu mir ,um die Ausscheidung der Galle extra zu
stimulieren.
Die Einnahme erwies sich als unkompliziert und der Geschmack ist absolut erträglich mMn , mal sehen wie es beim x-ten mal dann ist:D.
Jetzt nach ca 2,5-3h erste Entleerung breiig, mit wenigen Fettaugen.
Mals sehen was sich noch so eereignet.
Ist es besser das Gemisch auf "EX" wegzuziehen oder in kleinen Schlucken zu trinken?

mfg Terry
 
Puh...heute ist mein vierter Rizinusöl-Tag und ich finde das Zeug echt mit jedem Mal widerlicher.
Beim ersten Mal konnte ich es noch locker pur eingespeichelt nehmen, beim zweiten Mal hat es mich dabei schon gewürgt, beim dritten Mal ging es gut mit Tomatensaft und heute mit Tomatensaft vermischt irgendwie gar nicht. Ich musste drei Pausen machen, weil's mich echt richtig geschüttelt hat und den letzten Schluck hab ich dann gar nicht mehr runter bekommen. Vielleicht steige ich, auch wenn's teuer ist, doch auf Kapseln um?
Ihr Langzeitanwender sagt aber, das wird auch irgendwann wieder besser, richtig?

Als ich im Jahre 1992 mit der Einnahme von Rizinusöl begann, habe ich in die damals zunächst eingenommene Dosis 30 ml Rizinusöl immer 20 ml Ouzo hinzugegeben und eingerührt, nachdem Rizinusöl einerseits alkohollöslich ist, andererseits Ouzo dessen unangenehmen Geschmack vorzüglich überdeckt.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo

Nach 6 Entleerungen war es gegen Mittag vorbei.
Die letzten beiden Male war eine recht glibbrige gelbe Substanz dabei,sicherlich die Galle.Sie roch nicht sonderlich gut.
Fühle mich danach müde und ausgelaugt.
Scheint ja schon ein bissl abgegangen zu sein.

Allen anderen viel Erfolg beim ausleiten.

mfg Terry
 
Ihr Langzeitanwender sagt aber, das wird auch irgendwann wieder besser, richtig?

Mit mehr als 70 Einnahmen war ich wohl ein Langzeitanwender, allerdings ein ketzerischer, und ich sage das nicht. Ich habe meinen nie abnehmenden Ekel nach einer längeren Einnahmepause so interpretiert, dass mein Körper das Öl und die damit verbundene enorme Anstrengung einfach nicht will. Ich habe seitdem aktiv andere Wege der Entgiftung eingeschlagen, und es geht mir damit deutlich besser. Auch nach fast eineinhalb Jahren, in denen ich kein Rizinusöl mehr genommen habe, wird mir schon extrem übel, wenn ich nur daran denke.

Aber auch hier gilt natürlich: Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.

Viele Grüße:
Reinhard
 
Aber auch hier gilt natürlich: Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.

Dieser Aussage schließe ich mich gerne an und erlaube mir in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, aus welchem Anlaß ich intuitiv auf die Einnahme von Rizinusöl gekommen bin. Nachdem mich Mitte 1992 mein Hautarzt mit einer Extremform von Sonnenallergie aufgegeben hatte, war ich auf mich gestellt. Irgendwie bin ich auf Rizinusöl gekommen und habe dies erstmals im August d. J. eingenommen, dies mit grauenvollen Begleiterscheinungen, so daß ich die ersten Jahre nur alle ein/zwei Monate eine Anwendung wagen durfte, wobei ich gerne zugestehe, daß auch mich damals der Geschmack von Rizinusöl angewidert hat. Jedenfalls bin ich dabei geblieben und nach sieben Jahren mit insgesamt 225 Anwendungen haben sich bei mir folgende seltsame Dinge ereignet:
- Der Geschmack von Rizinusöl hat mich unversehens nicht mehr gestört, weshalb ich auf dessen Einnahme mit längerem Einspeicheln übergehen konnte.
- Zu meiner großen Überraschung war ich meine Lichtallergie samt allen anderen vormals bei mir vorhanden gewesenen Allergien auf Dauer los.
Im Rückblick hat es sich für mich gelohnt, dies alles auf mich zu nehmen.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo

Ich habe mir 1l R-Öl bestellt auf dem steht "kaltgepresst" ,nicht raffiniert oder i-was anderes.Kann ich es bedenkenlos anwenden?
Sind die giftigen Anteile noch enthalten?

mfg Terry
 
Jedes in einer Apotheke verkaufte Rizinusöl entspricht den Reinheitsforderungen des Deutschen Arzneibuches.

Alles Gute!

Gerold
 

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