Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Lukas,

zwar ist es eine notwendige Voraussetzung zur Einnahme von Rizinusöl, daß der Magen leer ist - damit am besten morgens früh unmittelbar nach dem Aufstehen -, jedoch ist hierfür ein leerer Darm nicht erforderlich. Dieser wird vielmehr durch die im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl einsetzende Darmperistaltik vollständig entleert werden.

Guten Erfolg!
Gerold
 
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Deine Wegweiser:
Hallo Gerold,

gestern wars mir irgendwie zu viel mit dem Rizinusöl. Ich habe es vorhin (18:45 Uhr) mit Orangensaft eingenommen. War erst heute Morgen ins Bett gekommen und bin seit Freitag eh nüchtern, d.h. gestern Abend hab ich mal etwas Gemüsebrühe und nen Apfel gegessen...

Jetzt, eine dreiviertel Stunde nach Einnahme, wirds mir grade kotzübel...

Viele Grüße
Lukas
 
Hallo Gerold,

gestern wars mir irgendwie zu viel mit dem Rizinusöl. Ich habe es vorhin (18:45 Uhr) mit Orangensaft eingenommen. War erst heute Morgen ins Bett gekommen und bin seit Freitag eh nüchtern, d.h. gestern Abend hab ich mal etwas Gemüsebrühe und nen Apfel gegessen...

Jetzt, eine dreiviertel Stunde nach Einnahme, wirds mir grade kotzübel...

Viele Grüße
Lukas

Denke daran, ich habe immer empfohlen, Rizinusöl morgens früh auf nüchternen Magen einzunehmen; da verträgt man es am besten.

Bis zum nächsten Mal.
Gerold
 
Hallo Gerold,

ich weiß, aber nüchtern war / bin ich ja. Und für mich ist die Nacht meist das, was für andere der Tag...

Viele Grüße
Lukas
 
Lukas,

dennoch meine ich, daß dadurch die optimale Ausleitung aus der Leber verfehlt wird. Man vermag nichts daran zu ändern, zu welchen Zeiten die Leber ihr Optimum entfaltet.

Alles Gute!
Gerold
 
Wie ist denn das jetzt mit der Winterzeit? Sollte man da was ändern?

LG
 
Derzeit bin ich auch dabei, mich von der bisherigen Osteuropäischen Zeit (OEZ) in die Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) hineinzufinden. Auch ich habe erfahren, daß hierbei das Abführen mit Rizinusöl völlig anders als sonst verläuft. In einer Woche wird sich das gegeben haben.

Alles Gute!
Gerold
 
Hallo,
ich habe mich auch endlich mal getraut. Ich hatte bisher immer noch Bedenken, wegen der Histaminintoleranz.

Bei mir war es gestern folgendermaßen:

-9.30 Uhr: Einnahme von 30 ml Rizinusöl, 5 Minuten verschüttelt mit 200 ml Orangensaft
=> schmeckte viel besser als ich dachte, allerdings leichte Reaktion auf den Orangensaft in Form von Husten, Kratzen im Hals und Herzstolpern (hielt ca. 5 Minuten an)
- um 11 Uhr aufgestanden, leichtes Bauchgrummeln
- 11.30 trinken eines Kräutertees
- 12 Uhr erste Darmentleerung, Stuhl hat normale Konsistenz
- 13 Uhr starke Darmkrämpfe, extremes gurgelndes Geräusch
- 13.30 Uhr durchschlagender Erfolg, flüssiger grüner Stuhl (wegen Algen), Geruch neutral, leichtes Afterbrennen
- 16 Uhr erneut flüssiger Stuhl, allerdings sehr strenger Geruch, starkes Afterbrennen
-17 Uhr letzte Darmentleerung, Galle konnte ich nicht erkennen

Außer ständigem Bauchgrummeln, Müdigkeit und zeitweise etwas Übelkeit, habe ich mich gestern insgesamt wohl und entspannt gefühlt.
Heute habe ich immer noch Grummeln im Darm, fühle mich etwas erleichtert, aber im Großen und Ganzen nicht so anders, als vorher.

Mit der nächsten Anwendung werde ich vom Gefühl her 3-4 Wochen warten.

Insgesamt war die Anwendung viel angenehmer, als ich erwartet hatte und ich werde Rizinusöl auf jeden Fall in mein Entgiftungsprogramm einbauen.

Danke, Gerold für die Einführung in dieses Thema!

Gruß Kerstin
 
Hallo,

also kann schon sein, dass die Leber zu gewissen Zeiten besser arbeitet als zu anderen... aber bei mir ist eh nichts im und am Körper, wie es von Natur aus sein sollte... von daher also... na ja.

Meine erste Rizinusölanwendung sah also so aus:

18:45 Uhr:
60 ml Rizinusöl + 190 ml Orangensaft + Saft von halber Zitrone (mit Mixstab)

19:40 Uhr:
1. Entleerung

20:40 Uhr:
2. Entleerung

22:00 Uhr:
3. Entleerung

00:00 Uhr:
4. Entleerung

02:15 Uhr:
5. Entleerung

Habe noch nicht geschlafen und vorhin gerade so eine Art "Einlauf" gemacht. Also Duschschlauch her und Wasser aufgedreht :D
Da kam dann noch irgendwelches Glibber-Schleimzeugs raus.

Ansonsten waren die Entleerungen alle hell und geruchlos, eigentlich nur hellbraunes Wasser. Da ich ja schon vier Mal vorher (seit Freitag 18 Uhr) im Rahmen der Clark'schen Leberreinigung mit je 25 Gramm Bittersalz (in je 200 ml Wasser) abgeführt hatte und nur etwas Gemüsebrühe und nen Apfel gegessen habe, konnte ja auch nicht mehr viel rauskommen. Manches sah auch etwas ölig aus.
Das wars eigentlich schon.
Bis zur ersten Entleerung wars mir ziemlich übel, danach gings dann.

Habe dann heute Nacht nochmal eine Gemüsebrühe mit Hirseflocken gegessen.

Jetzt will ich gerne die 10 g Kohle einnehmen.

Frage (ich stelle die "Kohle-Frage" hier, weil hier wohl mehrere mitlesen):

a)
Wie lange soll man nach einer Einmalgabe Kohle nüchtern bleiben (konnte diesbezüglich keine Antwort beim Toxcenter finden).
b)
Und wann - nach Kohlegabe - wäre es sinnvoll, nochmal mit Bittersalz die Ausscheidung der Kohle (mit Giften verbunden?) zu beschleunigen? Also nach wieviel Stunden sollte ich dann das Abführmittel nehmen?

Viele Grüße
Lukas
 
Hallo Lukas,
ich habe den Eindruck, Du willst es jetzt aber wirklich wissen! - Meinst Du nicht, daß Du etwas viel auf einmal machst und Dir damit evtl. sogar schadest statt zu nutzen?

Ich kann gut verstehen, daß Du eine Verbesserung haben möchtest, aber bei dieser Art Roßkur könnte ich auch Deinen Körper verstehen, wenn er anfängt zu streiken.

Alles Gute,
Uta
 
Jetzt will ich gerne die 10 g Kohle einnehmen.

Frage (ich stelle die "Kohle-Frage" hier, weil hier wohl mehrere mitlesen):

a)
Wie lange soll man nach einer Einmalgabe Kohle nüchtern bleiben (konnte diesbezüglich keine Antwort beim Toxcenter finden).
b)
Und wann - nach Kohlegabe - wäre es sinnvoll, nochmal mit Bittersalz die Ausscheidung der Kohle (mit Giften verbunden?) zu beschleunigen? Also nach wieviel Stunden sollte ich dann das Abführmittel nehmen?

Viele Grüße
Lukas

Hallo, Lukas,

a) nach meiner 9-monatiger Erfahrung mit Kohle mindestens 6 Stunden
(je länger um so besser), dabei fleißig
(Leitungs-)Wasser trinken, danach ballastreiches Kost, Gemüse, Obst.

b) Bittersalz sollte man gar nicht nehmen (Magnesiumsulfat)
man könnte mit Glaubersalz nachhelfen (Natriumsulfat), ist aber
normaleweise nicht nötig, nur wenn man Verstopfung hat.

Glaubersalz kann man unmittelbar nach Kohle, oder zusammen mit Kohle,
oder Stunden danach einnehmen, nach Gefühl.

Wie das alles mit Rizinusöl verträgt, kann ich Dir nicht sagen,
da ich Rizinusöl als Allergen ablehne.

Viele Grüße

goldi
 
Hallo


@ Uta:
ich dachte mir, die Reihenfolge sei durchaus sinnvoll, um mal so richtig "sauber" zu werden... und um das alles in einem Aufwasch zu machen.
Am liebsten würde ich jetzt noch eine zwei- bis dreiwöchige Fastenkur dranhängen und dabei - hätte ich Geld - tgl. eine Colon-Hydro-Therapie-Behandlung durchführen...
Aber Geld habe ich keins und was Fasten angeht, da habe ich (noch) nicht so das nötige Wissen, obwohl schon viel darüber gelesen... aber ich bin schon eher untergewichtig und dann mit den schweren chronischen Erkrankungen usw. ... das wäre vielleicht unter Aufsicht oder zumindest fachgerechter Anleitung dann doch besser...


@ goldi:
also die Kohle habe ich so kurz nach 12 Uhr genommen, dann könnte ich ja durchaus heute Abend mal wieder etwas Gemüsebrühe essen (wenn ich dann nicht mal endlich schlafe).
Könntest Du mir bitte noch sagen, weshalb kein Bittersalz verwendet werden sollte? Ich habe das eigentlich als "bessere" Alternative zum Glaubersalz in Erinnerung (und bei der Leberreinigung soll es ja auf jeden Fall Bittersalz sein, da das Glaubersalz angeblich die Gallengänge nicht weiten würde)... und ich habe auch gar kein Glaubersalz hier...
Also ist Bittersalz nur nach Deiner Erfahrung nicht so toll oder weißt Du sicher, dass man es nicht zu bzw. nach Kohlegabe nehmen soll?

Wieviel Kohle nimmst Du eigentlich und wie oft?


Danke und viele Grüße
Lukas
 
@ goldi:
also die Kohle habe ich so kurz nach 12 Uhr genommen, dann könnte ich ja durchaus heute Abend mal wieder etwas Gemüsebrühe essen (wenn ich dann nicht mal endlich schlafe).
Könntest Du mir bitte noch sagen, weshalb kein Bittersalz verwendet werden sollte? Ich habe das eigentlich als "bessere" Alternative zum Glaubersalz in Erinnerung (und bei der Leberreinigung soll es ja auf jeden Fall Bittersalz sein, da das Glaubersalz angeblich die Gallengänge nicht weiten würde)... und ich habe auch gar kein Glaubersalz hier...
Also ist Bittersalz nur nach Deiner Erfahrung nicht so toll oder weißt Du sicher, dass man es nicht zu bzw. nach Kohlegabe nehmen soll?
Wieviel Kohle nimmst Du eigentlich und wie oft?
Danke und viele Grüße
Lukas

Hallo, Lukas,

bitte keine Bittersalz mit Kohle! Nur Glaubersalz. Oder gar nichts.
Ausführlich schreibe ich heute abend, da im Moment keine Zeit.
Und jetzt nicht einschlafen: im Schlaf entgiftet der Körper nicht.

Bis später..

goldi
 
Hallo goldi,

gut, ich nehme kein Bittersalz und bin mal gespannt, was Du zu berichten hast :)

Schlafen werde ich jetzt auch nicht, ich gehe mir nachher eine Natroninfusion und B-Vitamine geben lassen... und Spritzen wegen den Arthrosen... ...

Da könnte ich auf dem Nachhauseweg noch ein paar Gramm Glaubersalz in der Apotheke besorgen...

Viele Grüße
Lukas
 
Hallo,

also kann schon sein, dass die Leber zu gewissen Zeiten besser arbeitet als zu anderen... aber bei mir ist eh nichts im und am Körper, wie es von Natur aus sein sollte... von daher also... na ja.

Meine erste Rizinusölanwendung sah also so aus:

18:45 Uhr:
60 ml Rizinusöl + 190 ml Orangensaft + Saft von halber Zitrone (mit Mixstab)

19:40 Uhr:
1. Entleerung

20:40 Uhr:
2. Entleerung

22:00 Uhr:
3. Entleerung

00:00 Uhr:
4. Entleerung

02:15 Uhr:
5. Entleerung

Habe noch nicht geschlafen und vorhin gerade so eine Art "Einlauf" gemacht. Also Duschschlauch her und Wasser aufgedreht :D
Da kam dann noch irgendwelches Glibber-Schleimzeugs raus.

Ansonsten waren die Entleerungen alle hell und geruchlos, eigentlich nur hellbraunes Wasser. Da ich ja schon vier Mal vorher (seit Freitag 18 Uhr) im Rahmen der Clark'schen Leberreinigung mit je 25 Gramm Bittersalz (in je 200 ml Wasser) abgeführt hatte und nur etwas Gemüsebrühe und nen Apfel gegessen habe, konnte ja auch nicht mehr viel rauskommen. Manches sah auch etwas ölig aus.
Das wars eigentlich schon.
Bis zur ersten Entleerung wars mir ziemlich übel, danach gings dann ...

Viele Grüße
Lukas

Dies ist ein Musterbeispiel dafür, wie es einem ergeht, wenn man Rizinusöl abends, statt morgens früh einnimmt.

Weiter warne ich dringend davor, sich in der hier beschriebenen Weise mit einem Duschschlauch und aufgedrehtem Wasserhahn einen Einlauf zu verabreichen, da bei dem hohen Wasserdruck die Gefahr besteht, daß der Darm reißt - und dann besteht höchste Lebensgefahr.

Deshalb vermag ich nur allezeit zu empfehlen, vorsichtig und behutsam mit sich (und anderen) umzugehen!

Gerold
 
Hallo Gerold,

Dies ist ein Musterbeispiel dafür, wie es einem ergeht, wenn man Rizinusöl abends, statt morgens früh einnimmt.

wie oft hast Du das Rizinusöl denn schon abends eingenommen, und wieviele andere "Musterbeispiele" sind Dir bekannt, dass Du das mit einer solchen Gewissheit hier behaupten kannst?

Im Übrigen finde ich zur großen Mehrheit der Leute hier, die über ihre Erfahrungen mit Rizinus geschrieben und allesamt das Öl am frühen Morgen eingenommen haben, überhaupt keinen Unterschied. Die meisten geben ja an, dass sie keinerlei auffälligen oder stinkenden Ausscheidungen hatten. Da bist Du vielleicht eher einer der seltenen Sorte - ganz unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme.

Viele Grüße
Lukas
 
Hallo Lukas,

ich kenne Deinen Fall in groben Zügen.
Du hattest damals auch im Daundererforum geschrieben und ebenfalls Erfahrungen mir D. machen dürfen.
Bis dahin und einige Monate darüber hinaus hattest Du eine klare Linie Diagnostik und Therapie betreffend verfolgt.
Was Du jetzt machst, besorgt mich etwas.
Die Darmspül/-reinigungsexperimente können in Deiner Situation übel nach hinten losgehen.
Rizinus wird hier im F. sehr propagiert, Du bist ja auch schon fleißig am anwenden. Ich nicht. Und meine Situation - die auch nicht rosig ist - chr. Schwermetallintoxikation (s. Amalgam-Testergebnisse) ließe es evtl. noch ehr zu.
Glaubersalz wird zur Vorbereitung in der Klinik auf eine Darmspiegelung eingesetzt - das GS ist zwar ungiftig und unproblematischer als Rizinus - wird aber nur bei entsprechender Indikation eingesetzt.
Oder beim Heilfasten, dann oft unter ärztlicher Aufsicht.
Bitte versuche Dich wieder auf Deine vernünftigen Ansätze zu konzentrieren, und lasse die Finger von Clark und ähnlichem.
Lass Deinen Körper zur Ruhe kommen, stabilisiere Dich durch gesunde Ernährung und Schlaf.
Wenn es Dir dann möglich ist, fahr zum Dr. K.
Versuch das irgendwie zu organisieren - Deine Diagnostik in Hinblick aufs TC steht ja soweit.

Habe Deine letzten postings gelesen und mache mir wie gesagt etwas Sorgen.

Letztendlich ist aber jeder für sich selbst verantwortlich.

Grüße, Bodo
 
Hallo Bodo,

ich habe nicht ein paar Monate sondern ein paar Jahre lang "Daunderer-Diagnostik" und "-Therapie" betrieben. Um ehrlich zu sein, es gibt eigentlich nichts mehr, was mir nach Daunderer an Diagnostik oder Therapie noch ausstehen würde.
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass keiner hier oder in den anderen Foren so viel Daunderer-Diagnostik und -Therapie betrieben hat wie ich.

Bei Kreger war ich schon vor über drei Jahren und er hatte mich damals nicht umsonst als viel zu krank zum Eingriff empfunden.
Übrigens war er es auch, der zur Entgiftung und Immunstärkung eine ganze Palette an Vitaminen und Co. empfohlen hatte...

Ich habe jetzt drei Jahre lang darum gekämpft, gesundheitlich einen Zustand zu erreichen, um überhaupt erst von Kreger behandelt werden und eine Kiefersanierung angehen zu können. Und jetzt sind mir meine Therapeutika weggefallen (wenn Du meine Postings gelesen hast, dann weißt Du Bescheid) und finanziell nicht mehr möglich. Und gesundheitlich ist mir eine Fahrt nach München auch nicht (mehr) möglich. Und ich habe niemanden, der mich fahren würde. Im Gegensatz zu Euch habe ich keine Familie und als Krüppel auch keine Freizeitvergnügungsbekanntschaften oder -freunde. So ist es.

Viele Grüße
Lukas
 

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