Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

hallo Ado0 gibt es bei Dir nach Abführen Besserung, ich meine sind einige Beschwerde die Du vor Abführen hattest jetzt besser geworden? Gruss
 
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Hallo ani,
nein, ich denke, dieses Mal hat sich noch nichts (merklich) verbessert.
Ich hoffe aber, bei den nächsten Malen.

LG
 
Hallo ani,
nein, ich denke, dieses Mal hat sich noch nichts (merklich) verbessert.
Ich hoffe aber, bei den nächsten Malen.

LG

Nach einer ersten Einnahme von Rizinusöl tut sich noch nicht viel. Bei mir war es so, daß nach 7 Jahren und etwa 225 Anwendungen sämtliche Allergien verschwunden waren. Es hat sich ergeben, daß ich seither auch den Geschmack von Rizinusöl nicht mehr als störend empfinde. Dabei nahm ich damals Rizinusöl noch pur ein, weil ich nichts von einem Orangensaft-Rizinusöl-Mixgetränk wußte.

Damit braucht man beim Giftausleitung mit Rizinusöl vor allem Geduld und Ausdauer. Bei den Ausleitungsreaktionen achte man einerseits darauf, ob man die Dosis Rizinusöl noch beizubehalten hat oder diese behutsam zu erhöhen vermag, andererseits prüfe man, ob man den bisher gewählten zeitlichen Abstand von einer Anwendung von Rizinusöl zur nächsten noch beizubehalten hat oder diesen zu verkürzen vermag. Hier ist es sehr wichtig, ständig auf alle Signale des Körpers zu achten.

Alles Gute!
Gerold
 
hallo Gerold, hast Du noch was zusetzlich zu Rizinusöl ganze 7 jahre genohmen ( ich meine Algen oder was ehänliches).
Was ist alles besser geworden oder weggegangen von Deinem Beschwerden seit Du Rizinusöl benutzt?

Gruss
 
hallo Gerold, hast Du noch was zusetzlich zu Rizinusöl ganze 7 jahre genohmen ( ich meine Algen oder was ehänliches).
Was ist alles besser geworden oder weggegangen von Deinem Beschwerden seit Du Rizinusöl benutzt?

Gruss

Außer Rizinusöl habe ich darüber hinaus nichts eingenommen. Seither sind bei nicht nur sämtliche Allergien verschwunden, darüber hinaus wage ich zu behaupten, daß ich ein neuer Mensch geworden bin: Derart leistungsfähig und grundsätzlich positiv eingestellt bin ich seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen. Auch bin ich seither bei weitem nicht mehr so krankheitsanfällig wie früher.

Bei der Einnahme von Algen zur Entgiftung erlaube ich mir, erneut daran zu erinnern, daß es unbedingt erforderlich ist, beizeiten den Dickdarm zu entleeren, da diese dort sonst wie sonstiges Obst oder Gemüse auch verdaut werden, wodurch die in den Algen deponierten Gifte erneut vom Körper aufgenommen werden.

Alles Gute!
Gerold
 
Bei der Einnahme von Algen zur Entgiftung erlaube ich mir, erneut daran zu erinnern, daß es unbedingt erforderlich ist, beizeiten den Dickdarm zu entleeren, da diese dort sonst wie sonstiges Obst oder Gemüse auch verdaut werden, wodurch die in den Algen deponierten Gifte erneut vom Körper aufgenommen werden.
Das glaube ich nicht, denn dann würden die Algen nicht den Stuhl grün färben.
Liebe Grüße:wave:
 
Das glaube ich nicht, denn dann würden die Algen nicht den Stuhl grün färben.
Liebe Grüße:wave:

Dies bezweifle ich, indem ich auf die Farbe des Stuhls nach einer Spinatmahlzeit verweise. In diesem Zusammenhang erscheint mir folgenden Beitrag wichtig:
www.libase.de/thread.html?threadid=15430&page=1&hl=R%C3%BCckvergiftung+Algen
hier: Beitrag von Alischa vom 24.08.2006, 21:16 Uhr

Alles Gute!
Gerold
 
Hi Gerold,

mir ist das eher so bekannt:

..."Der entscheidende Unterschied zwischen Chlorella und Spirulina besteht darin, dass Chlorella im Gegensatz zu Spirulina neben dem festen Zellkern (C.G.F.) eine feste Zellwand aus Zellulose besitzt. Letztere ist unverdaulich und bindet Schwermetalle"...

Gruß Gunter
 
kann ja sein, aber warum wird dann damit geworben, dass Chlorella neben dem Entgiftungseffekt weiterhin noch viele Vitamine und Spurenelemente hat ?

Also, wenn es unverdaulich sein soll, muss ja hier einer falsch liegen, sonst bringen ja auch die Spurenelemente nichts, wenn sie nicht verdaut werden...
 
kann ja sein, aber warum wird dann damit geworben, dass Chlorella neben dem Entgiftungseffekt weiterhin noch viele Vitamine und Spurenelemente hat ?

Also, wenn es unverdaulich sein soll, muss ja hier einer falsch liegen, sonst bringen ja auch die Spurenelemente nichts, wenn sie nicht verdaut werden...

In diesem Zusammenhang dürfte es nützlich und hilfreich sein, sich folgenden grundlegenden Beitrag über Algen zu Gemüte zu führen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Algen

Alles Gute!
Gerold
 
Hallo Gerold,

ich empfehle eher folgende Links zu Chlorella:
https://www.danziger138.de/chlorella/doc/Unterschied_zwischen_Chlorella_vulgaris_und_Chlorella_pyrenoidosa.pdf
https://www.danziger138.de/chlorella/doc/wissenschaftliche_Ausarbeitung_Dr_Ecke.pdf
https://www.widukind-apotheke.wolfsburg.de/gesundheit/algen/wirkung_amalgam.html

Hier vier Zitate aus dem zweiten Link:
Die Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe ist aber auch bereits aus intaktem Zellmaterial ausreichend [6] gegeben. Ein Zellaufschluß, z. B. durch geeignete Mahlprozesse, erhöht die Verwertung nur unwesentlich [7].
RAUMA et al. konnten in einer zwei Jahre währenden Studie nachweisen, daß sich strikt veganisch ernährende Versuchspersonen durch orale CVB – Aufnahme ausreichend mit Vitamin B12 versorgen können, wobei sich die über die Algen aufgenommene Vitamin B12 – Menge mit derjenigen im Serum korrelieren ließ . [56]
MATSUURA et al. konnten zeigen, daß durch Eisenmangeldiät anämische Ratten dosisabhängig durch CVB- Fütterung genesen [57].
D) Chlorella vulgaris – ein risikoloses Mittel zur Beschleunigung der Exkretion von Umweltgiften ?
Die in der Chlorella vulgaris vorliegende mehrschichtige Zellwand, besitzt stark adsorbierende Eigenschaften gegenüber Xenobiotika, so daß ein grundlegendes Potential zur Aufnahme sowohl affiner organischer Schadstoffe als auch diverser Schwermetalle vorliegt. Auch ist die Fähigkeit des Chlorinkörpers des Chlorophylls zur Komplexierung einer Reihe von Metallen in diesem Zusammenhang von Bedeutung.
Obwohl in der populärwissenschaftlichen Literatur häufig über die Nutzung der Chlorella speziell zur Quecksilberausscheidung berichtet wird, konnte in der medizinischen Fachliteratur kein Exaktversuch dazu gefunden werden. Es existieren allerdings eine Vielzahl von Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Umwelttechnik, die die extreme Fähigkeit der Chlorella zur Adsorption toxischer Metalle (z. B. Quecksilber und Cadmium) belegen und den Einsatz derartiger Biomasse zur Gewässerreinigung beschreiben [49] [50] [51].
Dementsprechend könnte eine vergleichbare Adsorption auch im Magen–
Darmtrakt stattfinden, wobei die Metallexkretion vorwiegend über den Stuhl erfolgen sollte.
Am Beispiel des Cadmiums konnte diese Vermutung bestätigt werden. HAGINO et al. [52] berichten über eine 3- bis 7-fache Beschleunigung sowohl der fäkalen als auch der renalen Cadmiumausscheidung durch regelmäßige CVB – Gabe bei der Behandlung der Itai- Itai- Krankheit.
Über eine Beschleunigung der fäkalen Exkretion von Dioxin aus mit diesem gefütterten Ratten durch einen Zusatz von 10 % CVB zum Futter berichten MORITA et al. [53]. PORE et al. [54] erzielten einen vergleichbaren Effekt an Chlordecon- kontaminierten Ratten.
CVB = Chlorella vulgaris Biomasse

Es werden also Nährstoffe abgegeben und Schwermetalle absorbiert.

An bestimmte Stoffe kommt der Körper nicht ohne weiteres heran, die können aber mit Spezialverfahren extrahiert werden:
Hauptaugenmerk wurde dabei auf durch Extraktion der Chlorella mit z. B. Wasser, Aceton oder CO2 erhältliche, aus Nukleinsäuren, Peptiden, Enzymen und Vitaminen bestehende Gemische, in populärwissenschaftlichen Berichten häufig als „Chlorella Growth Factor“ bezeichnet, gerichtet.
Das beweist eindeutig, daß Teile der Algenzelle verdaut werden und andere Teile der Algenzelle vom Körper nicht verdaut werden können.
Liebe Grüße:wave:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da es sich bei der Verdauung sonstiger Pflanzen im menschlichen Körper ebenso verhält, bin ich mit der zuletzt notierten Aussage gerne einverstanden. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß man alles zu tun hat, die Teile der Algenzelle mit allen dort deponierten Giften, die im Dickdarm verdaut werden, vor einer Rückresorption der Gifte in geeigneter Weise hinauszubefördern, sei es durch Abführmittel oder Einläufe.

Alles Gute!
Gerold
 
So, gestern war mein zweiter Rizinus Tag.
Also wieder 3 Uhr morgens genommen. Kein Blähbauch, kein Drücken im Bauch, nichts. Halb sechs 1. Abführen, kein Brennen. Halb 11 und eine 3/4 Stde später noch mal eine kleine Restmenge, helle Färbung. 19.30 Uhr zum letzten Mal, wieder hell. Außer Schwindel am Tage keine weiteren Reaktionen, keine Krämpfe, keine dunkle Galle.

Wat nu? Kann ich so auch nicht entgiften? Soll ja bei mir irgendwie blockiert sein.

LG
 
So, gestern war mein zweiter Rizinus Tag.
Also wieder 3 Uhr morgens genommen. Kein Blähbauch, kein Drücken im Bauch, nichts. Halb sechs 1. Abführen, kein Brennen. Halb 11 und eine 3/4 Stde später noch mal eine kleine Restmenge, helle Färbung. 19.30 Uhr zum letzten Mal, wieder hell. Außer Schwindel am Tage keine weiteren Reaktionen, keine Krämpfe, keine dunkle Galle.

Wat nu? Kann ich so auch nicht entgiften? Soll ja bei mir irgendwie blockiert sein.

LG

Es ist denkbar, daß sich hier deshalb nicht viel tut, weil zunächst die Leber nach Clark gereinigt werden muß. Vermutlich sind darauf auch die Schwindelanfälle am Tage zurückzuführen.

Alles Gute!
Gerold
 
Nachtrag:
Kurze Krämpfe und dunkler, geruchsintensiver Stuhl kamen dann am nächsten Tag spät abends.

LG
 
Tja, und normal ist das bei mir nicht. Oft pfeif ich die Sachen sehr schnell wieder raus, hmpf:confused:

LG
 
Ekel bei Einnahme

Hallo Gerold,

meine bisherige Bilanz nach drei "Ausleitungen":

die ersten zwei Ausleitungen scheinen für mich total anregend gewesen zu sein;
hatte kurz nach der zweiten Ausleitung zunhemmend heftig werdende Entgiftungsysmptome an mir bemerkt, welche ich zuletzt bei der Umstellung meiner Ernährung auf Rohkost vor knapp drei Jahren durchlief. Daraufhin führte ich bereits knapp sechs Tage nach der zweiten die dritte Ausleitung mit Maximaldosierung durch. Zuvor und parallel nahm ich noch eine große Dosis an "Kassia Fistula", einem klassischen rohköstlichen Entgiftungsmittel, ein.
Dies führte dann letztendlich zu total heftigen und übelriechenden Entleerungen, die gut über 15 Stunden anhielten, wobei ich anmerken möchte, dass der Stuhl bei 100%iger rohköstlicher Ernährung normalerweise gut geformt und i.d.R. absolut geruchslos ist. D.h. irgendwelche Altlasten wurden wohl gelöst und hinausbefördert.

Nun mein eigentliches Problem:
diese dritte Ausleitung liegt nun mittlerweile schon gut drei Wochen zurück. Ich hatte seither eigentlich kein inneres Bedürfnis mehr, eine weitere Ausleitung durchzuführen, fühl(t)e mich einfach nur super gut.

Letzten Freitag, Samstag und Sonntag probierte ich nun jeweils ein weiteres Mal auszuleiten (da ich mir halt vorgenommen hatte, eine solche alle 2-3 Wochen durchzuführen). Aber jedesmal wenn ich die Emulsion einnehmen wollte, überfiel mich schon bei Geruch der Mischung ein bislang nicht bekanntes Ekelgefühl und ich mußte beim/nach dem ersten Schluck abbrechen - es ging einfach nicht (und dies, nachdem ich vor einigen Wochen berichtete, daß die Emuslion eigentlich gar nicht sooo übel mundet!?).

Hattest Du in Deiner langjährigen Praxis mal ne ähnliche Phase?

Gruß
Harry
 
Dies kenne ich sehr wohl: Anfangs vermochte ich nicht mehr als drei bzw. fünf Anwendungen von Rizinusöl pro Jahr zu verwirklichen, dies jeweils nur mit 30 ml.
Hier empfehle ich zweierlei: Einerseits abwarten, bis man wieder so weit ist, andererseits bis auf weiteres bei der Minimaldosis von 30 ml zu bleiben.

Alles Gute!
Gerold
 
lieber harry,
- na so ne eindeutige sperre ist doch wohl ein schutzmechanismus deines körpers, der die ausleitungsgeschichte erst mal ein bisschen bremsen möchte - meinste nicht?

lieber gerold,
seit der rizinus-ausleitung, die ich erstmalig anfang september durchführte, litt ich die wochen darauf unter einem richtigen reizmagen. ich musste sehr aufpassen, was ich esse, säurelocker wie nüsse etc. gingen fast gar nicht. ich kam gar nicht auf den gedanken, dies mit der rizinus-kur in verbindung zu bringen - da ich in den vorbereitungen zur schriftlichen heilpraktiker prüfung steckte, schob ich es auf den stress. die magenbeschwerden sind seit einer woche besser bzw. an manchen tagen wieder ganz verschwunden. nun habe ich beim überfliegen dieses threads gelesen, dass du zu beginn deiner rizinus-erfahrungen ebenfalls probleme mit der magenschleimhaut hattest...
nun traue ich mich ehrlich gesagt gar nicht mehr, die kur zu wiederholen... hm...
wieso kann denn das rizinus-öl überhaupt die magenschleimhaut angreifen?

lg

uschi
 

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