Eine Möglichkeit von SELF-CARE?

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Unser heutiger Gast, Dr. Nico Rönpagel, hat sich für zwölf Tage alleine in einen dunklen Raum einsperren lassen – und das vollkommen freiwillig. Denn dabei handelte es sich nicht um eine Strafe, sondern um ein Extrembeispiel für Self-Care. Und über dieses Thema möchten wir in unserer heutigen Folge sprechen. Mit dabei im virtuellen Studio ist auch sein Partner in Crime, Daniel Rieber. Die beiden haben gemeinsam das Unternehmen WEVOLVE gegründet und unterstützen bekannte Unternehmen wie eBay, Zalando und Axel Springer dabei, achtsamkeits-basierte Entwicklungsprogramme für Führungskräfte umzusetzen.

Es geht heute also um Self-Care, die Integration von Ruhe in den Alltag und welche Rolle Unternehmen dabei einnehmen können. Dafür wollen wir aber erst einmal wissen, warum sich Nico hat einkerkern lassen. Also, reinhören lohnt sich!

Jetzt reinhören!
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Das Zauberwort heißt: Self-Care, oder auch Selbstfürsorge.

Aber was ist Selbstfürsorge genau?

Der Schweizer Psychiater und Psychoanalytiker Joachim Küchenhoff definiert Selbstfürsorge als: „[…] die Fähigkeit mit sich gut umzugehen, zu sich selbst gut zu sein, sich zu schützen und nach sich selbst zu schauen, die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen richtig einzuschätzen, sich nicht zu überfordern oder sensibel auf Überforderungen zu achten“.
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Self-Care-Moment 1: Nimm dir Zeit, bewusst zu duschen

Verwandelt ein alltägliches Ritual – wie das Duschen – in etwas Neues und Erfrischendes. Hierzu müsst ihr euch als erstes von dem Gedanken verabschieden, dass die alltägliche Dusche nur dazu da ist, den Körper zu reinigen. Denn die Temperatur des Wassers und die angenehmen Gerüche haben auch eine Auswirkung auf das komplette System Mensch und damit auch auf den Geist.
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Self-Care-Moment 2: Nimm dir ein paar Minuten, um zu meditieren

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Self-Care-Moment 3: Bewege dich an der frischen Luft

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Offensichtlich gibt es mindestens zwei Bereiche, in denen Self-Care - die Selbstfürsorge - gerade als Thema wieder einmal auftaucht:
im Arbeitsbereich und im privaten Bereich. Im Arbeitsbereich gibt es oft Angebote, um Mitarbeitern die Selbstfürsorge im Betrieb zu ermöglichen und somit Arbeit und eigene Bedürfnisse in positiver Weise miteinander zu verknüpfen. Das können dann Sprachkurse, Wochenendseminare an schönen Plätzen sein, Ruheräume und Vieles mehr.

Im Privatbereich zeigt dieses Video in etwas, um was es geht:
Wichtig dabei ist die innere Haltung: diese Routinen sollen Freude machen und zufrieden. Sie sollen keine "verdammte Pflicht" sein sondern eben Freude machen. Eine gewisse Disziplin gehört auch hier dazu...

Im Betrieb kenne ich solche Initiativen nicht. - Aber ich kann mir gut vorstellen, daß solche Self-Car-Angebote durchaus reizvoll sein können und die Arbeit angenehm machen können.
Wobei: durch das Home-Office dürften auch diese Angebote in den Firmen zurück gegangen sein, weil sie ja auch Gemeinschaft bedeuten und evtl. z.B. beim Sport Nähe, die gerade nicht so angesagt ist.

Grüsse,
Oregano
 
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