Drehschwindel - bislang keine Ursache gefunden. Was tun? Erfahrungen?

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Hallo, ich hoffe sehr, dass mich hier jemand versteht und vielleicht auch damit kämpft, ich bin 60 Jahre und leide seit circa 3 Jahre durchgehend einmal besser einmal schlechter an Drehschwindel, es wurde bereits alles in und an meinem Körper angeschaut, laut Ärzte bin ich komplett gesund, keine Auffälligkeiten, Blutwerte alle top usw. ich bin derzeit schon am verzweifeln vielleicht kennt das jemand und hat Empfehlungen für mich?? lg Christine
 
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Hallo Christine,

willkommen im Forum :-)! Ich wünsche Dir, daß Du zu Deinem Problem hilfreiche Antworten bekommst ;-).
Du schreibst, daß Du wohl schon alle Ärze durch hast und bisher kein Ergebnis der Untersuchungen weiter geführt hat.
Bei welchen Fachärzten warst Du denn im ganzen?

Weißt Du, ob es einen Auslöser für den Schwindel gegeben hat, z.B. einen Unfall oder irgendeine Giftbelastung? Medikamente? Zahnbehandlungen? Hast Du Allergien oder ähliche Probleme?

Sind Deine Zähne in Ordnung und da vor allem der Aufbiß?

Grüsse und 1759433289357.png
Oregano
 
. ich bin derzeit schon am verzweifeln vielleicht kennt das jemand und hat Empfehlungen für mich?? lg Christine

Mein Mitgefühl hast du..❣️

Du kennst die Übungen, die man machen muss um die Ohrkügelchen wieder an ihren Platz zu bringen.?

Meinen erster Dreh-schwindel hatte ich als junge Erwachsene, der Arzt wusste damals nicht was mit mir los war und ich noch weniger, er, der Drehschwindel hat mich mein Leben lang begleitet, es war der Horror, aber ich lernte damit umzugehen und im Bett zu liegen und zu warten bis es vorbei war, es dauerte immer etwa ein Tag.

Meine Geschichte ist zu lang um hier zu posten und es würde dir nicht helfen, aber heute bin ich frei davon.

Aus meiner heutigen Sicht, wird dieser Schwindel, auch wenn er heute physisch erklärt werden kann, psychisch ausgelöst, denn das "warum" kann kein Mediziner erklären.
Wie oft hast du ihn.?

Willkomme hier 🙂
 
Blutwerte alle top
Vielleicht mal die Blutbilder (OHNE NAMEN) hochladen? Immer wieder einmal kann man aus Blutbildern doch noch hilfreiche Informationen ziehen in der Zusammenschau der Werte. Bestehen weitere Symptome? Medikamente wurden unter anderem ja schon genannt. Wurde abgecheckt, ob es sich um eine bekannte Nebenwirkung handeln könnte? Blutdruck OK?
 
in solchen Fällen wo alles "klinische" ausgeschlossen ist, prüfe ich Folgendes:

Als Erstes die Halswirbelsäule, speziell den Atlas. Fehlstellungen oder Blockaden dort sind ein häufiger Auslöser für Drehschwindel. Osteopathie oder Atlastherapie können hier sehr hilfreich sein.

Danach schaue ich nach homöopathischen Mitteln – vor allem, ob sich eine Causa finden lässt, also ein genauer Auslöser, warum der Schwindel angefangen hat. Das kann durchaus auch etwas Seelisches sein, wie der Verlust eines geliebten Menschen oder eine starke Belastungssituation.

Darüber hinaus können auch weitere Dinge eine Rolle spielen (hier nur ein paar Stichpunkte):

Lagerungsschwindel: hier helfen spezielle Lagerungsmanöver (z. B. nach Epley oder Semont).

Durchblutung und Mikrozirkulation: Magnesium, B-Vitamine oder Ginkgo können unterstützend wirken.

Ernährung: manchmal steckt eine Histaminproblematik dahinter. Selten aber möglich.

Stress / vegetatives Nervensystem: Entspannungsverfahren, Atemübungen.

Oft ist es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Wichtig ist, systematisch vorzugehen und nicht vorschnell aufzugeben.

Ich würde aber zuerst bei der HWS anfangen... Leider muss ich sagen, dass die meisten Therapeuten den Atlas nicht richtig beurteilen können bzgl. dessen Stellung. Und dann käme ja noch die Frage der Behandlung...
 
Das homöopathische Komplexmittel Vertigoheel hat in meinem Bekanntenkreis schon geholfen. Es soll gegen Schwindel verschiedener Ursache helfen.
 
Drehschwindel bezeichnet das Gefühl dabei (wie wenn es einen dreht). Lagerungsschwindel bezeichnet die Abhängigkeit von der Kopfhaltung bei dieser speziellen harmlosen (!) Schwindelform, wo die Steinchen im Gleichgewichtsorgan schuld sind. Drehschwindel ist der viel breitere Begriff.

Es gibt eben auch Drehschwindel, der vom Gehirn kommt oder von Entzündungen im Ohr oder von der Halswirbelsäule, und vermutlich noch mehr.

Man könnte das unterscheiden, wenn man mehr über den Schwindel wüßte: wann er auftritt, wie er sich anfühlt, wie er verläuft. Lagerungsschwindel ist ganz leicht zu diagnostizieren: Wenn der Schwindel aufhört, sobald man den Kopf 2 Minuten nicht bewegt (manchmal reichen schon 45 bis 60 Sekunden), dann ist es Lagerungsschwindel. Nur dann können die Übungen (Lagerungsmanöver) helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Drehschwindel bezeichnet das Gefühl dabei (wie wenn es einen dreht).

Das Drehen, als Gefühl zu bezeichnen, scheint mir nicht so richtig, alles dreht sich blitzschnell, auch die Augen zu zumachen hilft nicht und da man nicht mehr weis wo oben und unten ist, kann man auch nicht aufstehen zum erbrechen oder auf Toilette zu gehen das ist nicht einfach ein bisschen Schwindel, das Drehen ist unerträglich.

Aber mir fällt ein, dass die letzten zwei mal (Drehschwindel) bei mir nach dem Umzug war, also nach viel körperlicher Arbeit, rumschleppen von schweren Sachen und so, ich bin umgezogen und musste wegen einem Wasserschaden zwei Monate in eine Wohnung auf ein anderes Stockwerk und wieder alles rumscbleppen und hatte in kurzer Zeit das zweite mal den Drehschwindel.

Könnte also mit den Halswirbeln zu tun haben.?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber medizinisch üblich:
Der Begriff Drehschwindel bezeichnet eine Form des Schwindels. Unterschieden werden hierbei der horizontale Drehschwindel (hier haben Betroffene das Gefühl, als würden sie in einem Karussell fahren) und den vertikalen Drehschwindel (vergleichbar mit dem Gefühl eines hinauf bzw. hinabfahrenden Fahrstuhls).
Quelle: https://medlexi.de/Drehschwindel
 
... Aber mir fällt ein, dass die letzten zwei mal (Drehschwindel) bei mir nach dem Umzug war, also nach viel körperlicher Arbeit, rumschleppen von schweren Sachen und so, ich bin umgezogen ... Könnte also mit den Halswirbeln zu tun haben.?

Das ist als Ursache bekannt:

... Äußere Faktoren
Verschiedene äußere Faktoren können ebenfalls Schwindel auslösen. Dazu gehören:
  • Medikamenten-Nebenwirkungen: Viele Medikamente können als Nebenwirkung Schwindel verursachen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Medikation überprüfen lassen, wenn Sie anhaltenden Schwindel verspüren.
  • Psychische Belastungen: Stress, Angst und Depressionen sind häufige Auslöser für Schwindel. Ein ausgewogenes Leben mit Techniken zur Stressbewältigung kann hier sehr hilfreich sein. Ebenso helfen natürliche Mikronährstoffe die Stress-Toleranz zu verbessern.
  • Erkrankungen der Halswirbelsäule: Probleme in der Halswirbelsäule können die Durchblutung zum Gehirn beeinträchtigen und Schwindel auslösen. Physiotherapie und gezielte Übungen können hier Abhilfe schaffen.
  • Erkrankungen des Innenohrs: Infektionen oder andere Probleme im Innenohr können das Gleichgewicht stören und Schwindel verursachen. Eine gründliche Untersuchung und gezielte Behandlung sind hier notwendig. ...

Man sieht an dieser Aufstellung, daß es ganz verschiedene Ursachen gibt - u.a. auch Wassermangel, also zu wenig Trinken. Deshalb ist die Behandlung von Schwindel ja auch so komplex.

Grüsse,
Oregano
 

Meine Erfahrung mit Drehschwindel – und wie mir endlich geholfen wurde


Ich kann wirklich mitfühlen, wie belastend Drehschwindel ist. Wer ihn nicht selbst erlebt hat, kann kaum nachvollziehen, wie stark er den Alltag beeinträchtigt.

Vor etwa drei Jahren hatte ich selbst mit heftigem Drehschwindel zu kämpfen. In Deutschland bin ich damals von Arzt zu Arzt gegangen – leider ohne Erfolg. Schließlich bin ich auf Rhodos gelandet, bei einem Osteopathen. Dort wurde mir tatsächlich geholfen.

Der Osteopath, führte das sogenannte Epley-Manöver durch – zweimal hintereinander. Und danach war der Schwindel einfach verschwunden. Ich konnte es kaum glauben!

In Deutschland kennen viele HNO-Ärzte dieses Manöver zwar, aber ob und wie gut sie es anwenden, weiß ich nicht. Meine Erfahrung auf Rhodos war jedenfalls durchweg positiv, und ich bin bis heute dankbar, dass mir dort so schnell geholfen wurde.

Das Epley-Manöver selbst dauert keine zehn Minuten – auch wenn es mir damals viel länger vorkam. Beim zweiten Durchgang wurde der Schwindel so stark ausgelöst, dass mir sogar übel wurde. Aber danach war er weg – vollständig.

Ich kann diese Behandlung daher wirklich empfehlen.

Liebe Grüße Katrin
 
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Da geht es um dieses Manöver bei Lagerungsschwindel.
 

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