Dr. Tino Merz, Patientenleitfaden MCS u.a.

Datura

in memoriam
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Hallo, Ihr Lieben!

Hier die Seite vom Dr. Merz mit vielen wichtigen Infos für Umweltkrankheiten, u.a. mit Patientenleitfaden MCS und vielen Infos mehr:

www.dr-merz.com/Umweltmedizin/Wissenschaft/Patientenleitfaden/patientenleitfaden.html
Dieser Link funktioniert leider nicht mehr.

Hier aber ein Link zu seiner Homepage:
https://www.dr-merz.com/index.html

Und diese Info noch:
https://www.dr-merz.com/resources/MCS1.pdf



Liebe Grüße

Datura
 
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wundermittel
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Dr. Tino Merz

Danke!! Sehr interessante Seite von diesem Dr. Merz. Leider nur etwas chaotisch aufgebaut und nicht ganz funktionstüchtig. Wie ich finde. Aber endlich mal jemand der Klartext redet! :schlag: Das tut so gut!!!:p)
 
regulat-pro-immune
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Dr. Tino Merz

Hier schreibt Dr. Merz über die Hintergründe der Entstehung von MCS und die Grenzwerte, die zwar festgelegt werden, aber keine Sicherheit geben, daß der Mensch bei Belastungen unterhalb dieser Grenzwerte (die sich ja auch nur auf Einzelstoffe beziehen) nicht geschädigt wird.

Wir danken Herrn Dr. Tino Merz, den Text seines Posters hier abzudrucken.

Dr. Tino Merz, Systemische Oekologie:

These
Die Wirkschwellen für Reaktionen des Menschen auf Chemikalien sind biochemisch individuelle und zeitlich variable Größen.

Zelluläre Mechanismen

1. Synergismen
Membranfunktionsstörungen erhöhen cytotoxische Wirkung schon durch Minimalkonzentrationen, Enzymhemmung und Induktion erhöhen Wirkkonzentrationen.

2. Toxikokinetische Unterschiede von Tier und Mensch
Unterschiede in der Metabolisierungsgeschwindigkeit von Tier und Mensch betragen bei manchen Substanzen Größenordnungen.

3. Genetische Disposition des Entgiftungssystems
WHO nennt 17 genetisch bedingte 'Biomarker der Empfindlichkeit'. Sie ändern die toxikokinetischen Randbedingungen und damit die Konzentrationen im Zielort, sowie die biologische Suszeptibilität. Von Arbeitsmedizin und Toxikologie wird gefordert, die genetischen Unterschiede bei der Festlegung der BTA-Werte zu beachten.

4. Einflüsse der essentiellen Nahrungsstoffe (vorm. Orthomolekularmedizin)
Die Versorgungslage mit Mineralien, Vitaminen, Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren, etc. hat Einfluß auf die Toleranz von Chemikalien, da sie bei der Entgiftung benötigt werden.

5. Zeitlicher Verlauf der Erkrankungen

Der Verbrauch der Reserven essentieller Stoffe führt zur biochemischen Erschöpfung, verknüpft mit Überreizung oder Fehlleitung des Immunsystems, oftmals zusammen mit Nervenschäden und endokrinen Veränderungen über warnende Vorstadien zu Systemzusammenbrüchen unterschiedlicher klinischer Manifestation.

Daraus leitet sich ab, daß

- die Wirkschwellen um Größenordnungen falsch sein können (1 - 3)
- der Mensch eine biochemische Individualität besitzt (1, 3, 4)
- die Wirkschwellen zeitlich variieren (Sensibilisierung) (1, 4, 5)

Die chronische Wirkung von Chemikalien auf Menschen ist von vielen endo- wie exogenen Parametern abhängig - nicht nur von der Dosis des betrachteten Stoffes. Die Paracelsusdefinition von 1427 für Gift ist dafür nicht anwendbar.
Dies entzieht dem ADI-Konzept die wissenschaftliche Grundlage. Von den aus den ADI-Werten abgeleiteten Grenzwerten geht keine Schutzwirkung aus.
...
Grenzwerte

Grüsse,
Oregano
 
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Dora

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Dr. Tino Merz

Sehr geehrte Frau


Über Leidenswege versuchen die Patientenorganisationen schon seit fast zwei Jahrzehnten aus edr Misere herauszukommen.

Aber so human ist unsere Gesellschaft nicht.


Aus mehrfachem Anlaß habe ich einen neuen Blogartikel Dr. Tino Merz | Sachverständiger für Umweltfragen zu Stand der Wissenschaft und Recht - in Sachen MCS - geschrieben.

Viele SHG wissen nicht, dass es um ihre Rechte besser bestellt ist, als sie glauben. So werden die Rechte nicht eingefordert und folglich bleibt es dabei, dass die Opfer nicht ernst genommen werden und damit auch ruiniert.

Für das schweizer Forum habe ich keine Emailadresse gefunden. Wenn aber dort mein Name stand, wird wohl auch etwas von mir dort von Interesse sein.

Bitte reichen Sie das doch weiter.


Ähnliches wie für MCS gilt auch für Borreliose: wissenschaftlich anerkannt, dennoch werden die chronischen Patienten nicht ernst genommen.

Auch versagt das rechtliche Management - auch hier sehe ich auf der Site nichts über Recht; das ist der Fehler.

U. u. werde ich demnächst auch einen Blogartikel zu Sympthomvielfalt und den typischen toxischen Mustern schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. T. Merz
 

Doktor Merz

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Dr. Tino Merz

Ich bin hier durch ein Mitglied hineingerutscht. Mein Beruf ist der des Gutachters, d. h. über den Akten hocken und den Karren wieder aus dem Dreck ziehen.
Meine website ist vor 12 Jahren entstanden und hat nach wie vor eine klare Struktur. Die ist allerdings so komplex wie mein Metier.
Wie sich in einigen Kommentaren zeigt, wird sehr oberflächlich damit umgegangen. Das ist die gleiche Haltung, die 300 € für eine Aktendurchsicht für zu teuer halten. In beiden Fällen wird das Ziel nicht erreicht. Die einen bekommen ihre Recht nicht, die anderen können ihre lädierte Menschenwürde nicht wiederherstellen.
Über meine Blogs - meine Blogsite und mein Gastblog bei CSN - enthalten mittlerweile genug Kommentare, dass man mir gezielte und vor allem produktive Fragen stellen kann.
Ich verweise schon jetzt auf meinen Blogartikel zu "Symptome"
 
regulat-pro-immune

Dora

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Dr. Tino Merz

Ich wollte Ihre kostbare Zeit gewiss nicht stehlen,
freue mich jedoch, dass ich Ihre Neugierige erwecken konnte.

Ich kann mich sehr gut in Ihre Lage versetzen und gehe,
davon aus, dass man auch Ihre Geduld manchmal überstrapaziert?

Auf der Einen Seite kämpfen Patienten mit ihrer Krankheit
und auf der Anderen Seite mit den Ämtern.
Wer nicht krank ist, kann sich kaum in so eine Lage
hinein versetzen.
Als Patient jedoch den Dschungel der Bürokratie zu durchschauen
ist nicht immer einfach und von daher bewundere ich Ihre grenzenlose Geduld.
Es gibt nur sehr wenige Ärzte, die auf der Seite des Patienten stehen.

Ich bedanke mich im Namen aller schwer Kranken Menschen,
dass Sie ihre kostbare Zeit, hier trotzdem eingebracht haben
und das Forum als sehr gut bewerten.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start, in die Neue Woche
und verbleibe mit freundlichen Grüßen
 

Dora

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Dr. Tino Merz

Ich weiß jetzt nicht ob ich etwas übersehen habe?

Dr. Merz macht sich die Mühe nicht um sonst und versucht aufzuklären.

“Psycho” kostet mehr als 50 Mrd. jährlich

Publiziert am 29. September 2011 von Dr. Merz

Wenn man etwas falsch macht, kostet es meist mehr, auch wenn richtigmachen schon teuer ist. Die neue Debatte hat den Namen Burnout. In den Nachrichten wurde erzählt, psychische Erkrankungen würden in der Arbeitswelt zu nehmen. Die IG-Metall weist aus: 27 Mrd € Behandlungskosten (Quelle: Stat. Bundesamt), Produktionsausfall wird mit 26 Mrd. € beziffert (Quelle: BKK-Bundesverband). Eine Umfrage bei den Betriebsräten ergab einen “starken Anstieg” , von 2004 bis 2010 um das Zehnfache. Der Spiegel beschäftigt sich lieber mit Promis (Rangnik, Hannawald, …). Alle sind sich einig: “es gibt keine Standarddiagnose”, “diffuses” Krankheitsbild, Sven Hannawald war beim Sportmediziner: “Blut abgenommen und alles, es gab keine Ergebnisse”. Nicht selten verberge sich dahinter eine “handfeste Depression”. Raymond Singer, der weltweit bekannte Neurologe, schrieb in seiner “Neuropsychological Toxikologie” (man beachte das Hauptwort heißt Toxikologie!), dass Depression die häufigste Fehldiagnose für eine toxische Enzephalopathie ist (TE = Hirnvergiftung). Das wurde 1990 publiziert, in der Einerjahren (2000 bis 2010) wurde viel über die Volkskrankheit Depression spekuliert, heute heißt das Spekulationsobjekt Burnout, falsch ist die medizinische Hilflosigkeit: wird der Burnout chronisch heißt die Krankheit CFS. Diese genauso wie die TE sind beide medizinisch-wissenschaftlich definiert (der Spiegel nennt das Standarddiagnose) und beide sind gemäß WHO anerkannt (ICD-10 Klassifikation: G93.3 (CFS) G92.0 (TE)). Das “anerkannt” bezieht sich auf den Rechtsbegriff des “allgemein anerkannten Stand der Wissenschaftlichen Erkenntnis”. Die Diskussion darüber blendet Wissenschaft und Recht aus: das macht die Sache so teuer und für die Betroffenen zum katastrophalen Schicksal. Um das in seiner ganzen Tiefe zu erkennen, sind folgende Details wichtig: Weiterlesen


Quelle: “Psycho” kostet mehr als 50 Mrd. jährlich | Dr. Tino Merz




Eine Bitte, greift die Menschen, die uns wirklich helfen wollen,
nicht noch persönlich an. Dadurch schadet Ihr der Sache mehr, als ihr denkt.
 
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Dr. Tino Merz

Schade, dass Dr. Merz missverstanden wird. Ich halte ihn für einen der Wenigen die sich trauen die Wahrheit auszusprechen. Seine Artikel sind intelligent und bewusstseinserweiternd. Die Umweltkranken könnten ihre Verfahren gewinnen, wenn sie sich an seinen Rat halten würden. Schade alles, wie gesagt.
 

Dora

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Dr. Tino Merz

Ob Dr. Merz falsch verstanden wird?

Um ehrlich zu sein, daran glaube ich nicht.

Ich denke eher, dass er ein schwerer Standpunkt,
gegenüber seinen eigenen Kollegen vertritt.

Gerade weil er so fair und ehrlich ist,
schätzen ihn sehr viele chronisch Kranken.
 
regulat-pro-immune

Doktor Merz

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Dr. Tino Merz

Inwieweit ich absichtlich nicht verstanden werde, weil dann die Frage der Konsequenz im Raume stünde, kann ich nicht wirklich abschätzen, soweit es Umweltmediziner und Umweltanwälte angeht.
Bei den Betroffenen allerdings gibt es kein vertun: sie wollen nicht einsehen, dass es eine rechtliche Frage ist, die auf einer pseudowissenschaftlichen Ebene ausgetragen wird. Solange die Betroffenen mit wissenschaftlichen Argumenten überzeugen wollen, tappen sie in die Konsensfalle und haben schon verloren.
Da das so gut wie alle machen, haben wir die Situation, wie wir sie haben. Die Fragen der Kausalität der Umweltkrankheiten, wurden in der 80er Jahren wissenschaftlich geklärt. Davon entfernt sich die Debatte immer mehr und wird immer schwächer. Diese Agonie kann ich nur schwer ertragen, aber ich kann auch keinen schützen, der sich aufgegeben hat.
Almera und Dora beweisen, wie recht ich habe.
 
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Dora

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Dr. Tino Merz

Ärzte wie Dr. Merz, gibt es leider viel zu wenig!!!

Ich weiß nur von einem guten Freund,
dass solche Ärzte von den eigenen Kollegen angegriffen werden.

Ich war entsetzt, als mir dann ein Rechtsanwalt gesagt hat,
dass mein guter Freund als Scharlatan beschrieben wird.

Das erinnert mich derartig an Dr. Julius Hackethal.

Auch der wurde immer wieder unschön angegriffen
und Heute, bedient man sich in der Krebstherapie mit seinen Methoden.


Professor Dr. G. ist wohl inzwischen auch von seiner Meinung abgegangen.
Früher war er noch auf der Seite von Patienten.
Heute schiebt er Rückenproblemen in die psychosomatische Ecke.


Da wundert mich der ganze Kampf im Gesundheitswesen nicht mehr.

Wir sollten das endlich begreifen und Umdenken, auch wenn es schwer fällt.


Wir können nur den Körper entgiften und aufbauen,
sowie unser Immunsystem stärken.


lg
 
regulat-pro-immune
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