Doc Fischer - Histaminintoleranz, gibt es so wohl doch nicht - oder?

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Obwohl ich sie nicht mehr habe, so hat mich der Bericht doch interessiert. Und ich war mal wieder enttäuscht.

Histaminintoleranz ist schwer zu definieren, so scheint es in diesem Bericht. Das mag für manche Personen wohl stimmen. Bei mir waren die Symptome immer die gleichen und reproduzierbar, zum Beispiel, wenn ich Hefe gegessen hatte.

Merkwürdigerweise finden diejenigen, die diese Krankheit erforschen, kaum Personen, bei denen die Erkrankung klare Symptome hervorbringt. Ich kenne das aus meinem Umfeld anders.


 
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wundermittel
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Hallo Iris,

hier noch ein Interview mit Dr. Reese zum gleichen Thema:

Ich finde ihre Argumentation nicht wirklich überzeugend, aber ich denke, sie spricht allen sogenannten Fachärzten auf dem Gebiet der Allergien und Intoleranzen aus dem Herzen, wenn sie das Thema HIT als nicht nachgewiesen bezeichnet.

Grüsse,
Oregano
 
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Die Aussagen von Dr. Reese sind schon sehr oberflächlich und wenig nachvollziehbar.

Nur weil verschiedene Personen nicht immer reproduzierbar auf ein und denselben Auslöser reagieren, das Krankheitsbild an sich infrage zu stellen, ist schon sehr seltsam.

Andererseits ist es mir egal, ob meine derzeitigen Schübe nun durch Histamin im eigentlichen Sinn, oder durch allergene Lebensmittel (oder was auch immer) ausgelöst werden. Wichtig ist, dass ich endlich meine Auslöser finde, egal welchen Namen sie haben mögen.

Andere Ärzte beschreiben die Reaktion auf Allergene im Prinzip aber auch so, dass diese im Körper Histamin auslösen, das wiederum Beschwerden auslöst. D.h. bin ich allergisch auf eine Birne oder auf das Histamin der Birne oder auf das Histamin, dass die allergische Reaktion auslöst? Somit gibt es drei Ansätze für ein und dasselbe Problem mit entsprechender Hautreaktion.

Anstatt im Beitrag die Existenz von HIT zumindest stark anzuzweifeln, hätte sie besser Lösungsansätze und Vorschläge aufzeigen sollen. Aber so war dieser Beitrag bei Doc. Fischer ein Reinfall, leider.

Gruß
Klaus
 
regulat-pro-immune
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22.04.19
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Prinzipiell gebe ich ihr recht. Histamin kann ein Segelboot sein das kentert, aber nicht der Grund für den Wellengang. Nur fehlt mir ein bisschen die Hilfestellung. Wir wissen nach diesem Beitrag, dass Histamin vielleicht nicht der Verursacher ist, sondern das Problem anderswo liegt. Kann ich bestätigen, war bei mir auch so. Nur bleibt sie schuldig, uns zu sagen, wo laut Empirie (und ich hoffe auf was anderes bezieht sie sich nicht, bei der Aussage) denn gesucht werden soll. Zu allem Überfluss wird den Leidtragenden dann auch noch das eizige was ihnen hilft, nämlich die histaminarme Ernährung abgesprochen, als "Regiment" und "nicht notwendig". Meine Ärztin meinte auch zu mir "ja, aber ich sagen ihnen was, es ist nicht das Essen". Meine Antwort "kann sein, aber die Diät ist das einzige, was meine Situation im Moment erträglich macht".
 
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