Digitales Fernsehen

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27.01.04
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Guten Abend zusammen,

habe da mal eine Frage!

Bald kommt ja das Digitale Fernsehen,schadet man sich irgendwie dabei.....falls die Frage blöd klingt,sorry! (@)
Und wie sieht es mit einem Digitalen Receiver aus,gefählich bezüglich Strahlung,oder nicht?Die zweite frage möchte eine Bekannte von mir beantwortet haben,sie hat kein Internet!
Wäre nett wenn ihr mir helfen würdet,habe von der Materie nicht viel Ahnung!
Danke!

LG Anna
 
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12.01.04
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Hallo liebe Anna,

die Frequenzen des digitalen Fernsehens schaden nicht in dem Ausmaß wie die des Mobilfunks. Generell kannst Du aber davon ausgehen, daß keine Funkverbindung der Gesundheit dient. Alles in allem sind die Stahlen mit ihren Frequenzen eine Belastung für die Gesundheit. Vieleicht merkst Du nichts davon und auch nicht gleich, aber ich kann Dir nur abraten davon. Du hast nur den Vorteil beweglicher zu sein. Aber wer verantstaltet schon einen Lauf durch die Wohnung mit dem Receiver unterm Arm. Ist nicht so "in", aber letztlich besser.

Liebe Grüße

Silke
 

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.
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09.01.04
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Hallo Anna
Hallo Silke

ich mache mal den Versuch, Digital TV und co. zu erklären.

Digital TV ist und wird weniger schädlich, als das aktuelle Analogsystem, bedingt durch die mehrheitlich verbreiteten Flachbildschirme, wo es eigentlich auch effizient zum tragen kommt. Bei Digital TV wird eigentlich nur das übertragungs System geändert. Das verspricht eine höhere Auflösung, mehr Farbdichte, unter dem Strich einfach ein viel besseres Bild. Um die Optionen auszukosten, muss man natürlich auch einen neuen TV kaufen. Ich glaube nicht, dass jemand der alten "Strahl-Röhren-Bildschirmen" nachweint, die sind an ihrer Leistungsgrenze angelangt, von deren schädlichen Strahlen mal abgesehen!!

Digital Receiver werden eigentlich die Sateliten Empfänger bezeichnet. Das sind ja nur Empfänger, die eigentlich keine schädlichen "wasauchimmer" aussenden. Zukünftig werden auch die Rundfunk-Empfänger Digitalisiert, was wiederum mehr Hörgenuss erwarten lässt.

Als Fazit, kann ich nur anmerken, dass das ganze Unterhaltungs-Geschäft durch die Digitalisierung zu neuem Aufschwung angekurbelt wird und der Konsument zwangsweise neue Audio-Visuelle geräte kaufen muss.

Meinen Beitrag müsst Ihr als eine "ultra Kurzfassung" betrachten. Es würde mich freuen, wenn Ihr noch Fragen hättet oder wenn ich etwas zu "Technich = Unverständlich" geschrieben habe, berichtigen könnte!!

Liebe Grüsse, Michael
 
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12.01.04
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Hallo liebe Anna,

Michael schreibt:" ... Als Fazit, kann ich nur anmerken, dass das ganze Unterhaltungs-Geschäft durch die Digitalisierung zu neuem Aufschwung angekurbelt wird und der Konsument zwangsweise neue Audio-Visuelle geräte kaufen muss. ... "

Hiemit ist Deine Frage beantwortet. Der Konsum macht die auch noch so schädlichen Techniken tragbar.

Viel Glück

Silke
 
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12.01.04
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Und noch was.

Digitalfernsehen verspricht viele Vorteile. Klar. Aber nicht nur. So wird auch der strahlungsärmere Bildschirm schnell durch digitale Übertagungssysteme wieder wett gemacht. - Und alles nur für bessere Ton- , Bild-, oder Übertragungsqualität!? - Ganz ohne Gesundheitliche Risiken verteht sich, aber vor allem ohne Finazielle Risiken.

"Bei Digital TV wird eigentlich ..."

"Digital Receiver werden eigentlich ..."

"die eigentlich keine schädlichen ..."

Danke! Meine Fragen sind beantwortet.

Schönen Abend

Silke
 
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09.01.04
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Hallo Silke

eine kleine Anmerkung: Die Digitalisierung bei den Unterhaltungsmedien hat mit Strahlung und dergleichen nichts zu tun. Die Übertragung zum Empfänger erfolgt nach wie vor per Kabel, nicht zu verwechseln mit DECT / GSM Handy's und sonstigen Drahtlos berieselungen.
Das Innenleben der zukünftigen Audio/Video Medien werden hauptsächlich aus einem herkömlichen PC bestehen, der disign - mässig wie eine normale Stereoanlage aussieht, natürlich mit der entsprechenden Funktions Einschränkung, damit auch "Otto-Normalo" es bedienen kann!!

Michael
 
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12.01.04
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Hi Michael,

das meinte ich damit als ich schrieb, daß die Strahlung nicht so schlimm ist wie die der Handys und co.

Ich glaube Anna fragte auch nicht nach dem Aufbau der Geräte. Völlig unabhängig des Aufbaus müßen die Geräte Strahlung empfangen können, um kabellos arbeiten zukönnen.
-Kabellos arbeiten heißt Stahlung zu empfangen.

DENN - Ohne Kabel und ohne Strahlung da keine Funktion.

LG

Silke
 
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12.01.04
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Wireless (Kabellos) LAN (W-LAN) ist die Antwort. Die neue Technologie die Laut Michael:" In der Schublade liegt." Ganz ohne Kabel nur noch per Funk.
Darauf wird hin gearbeitet.

Die besten Wünsche

Silke
 
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09.01.04
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Liebe Silke

ich glaube wir haben aneinander vorbei geschrieben.

Ich ging davon aus, dass die Europäischen Ballungszentren mehrheitlich mit TV kabel aus einer Zentrale vernetzt sind. Diese Zentralen (Kopfstationen) werden von den Sendeanstalten per Richtfunk versorgt. Daneben sind natürlich noch die therestrischen Übertragungen der Rundfunkanstalten, durch die digitalisierung kann ein Grosstel der Sendeleistung gesenkt werden, mit gleichbleibender Qualität.

Die Digitalisierung ist für uns als Konsumenten vorteilhafter, was die Strahlung angeht, auf jeden Fall sieht es von der Technischen Seite sehr positiv aus. Die Zeit wird es uns in der Praxis zeigen, ob die Messwerte das halten was sie versprechen. Eine gesunde Portion von Skepsis ist bestimmt angebracht, aber gleich das Kind mit dem Badewasser ausschütten wäre verfrüht!

Was den W-Lan angeht, die Entwicklung und die Zukunftprognosen ganze Städte berieseln, sehe ich mit Besorgnis entgegen. Weniger wegen der Strahlenbelastung, vielmehr wegen der Staatlichen-Total-Überwachung! Aber das ein anderse Thema!

!!!Sorgenfalten verdunkeln mein Antlitz!!!

Michael
 
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22.04.06
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Digital TV schadet nicht mehr. Die Leitungen (fernseh) können heute schon so hohe Kapazitäten senden. Von daher wwird es keine Unterschiede geben.
Digitales Fernsehen wird in der Schweiz erst etwa 2009 eingeführt, einige Sender bieten es aber schon an, doch nur über Satelitt. Voraussetzung für digitales Fernsehen in der Zukunft ist ein Fernseher, welcher 1280 x 720p Auflösung darstellen kann und einen HDMI-Eingang (heute bei DVD Playern noch SCART) hat. Es gibt 2 verschiedene HDTV (High-Definition-TV) Fromate. Das Standart heisst 720p (also 720 volle Breitpixel) und das TRUE HD (also 1080 volle Breitpixel). True-HD aka 1080p wird aber sicher erst 2012 eingeführt :) Zurzeit schauen wir noch Fernseher in 480i (also 480 HALBBILDER in der Breite), halbe Pixel bedeuten, dass eigentlich nur die Hälfte der Pixel existiert, das Auge fügt aber die andere Hälfte der Pixel hinzu (da es ja so gescheit ist :D ) und somit erscheint es als klares Bild.
 
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16.02.05
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Hallo Michael117, Dein Text ist leider voll von Fehlern.

Wenn Du schon was über Halbbilder schriebst dann bitte den richtigen Inhalt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Halbbild
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildaufbau

Hallbbilder haben nichts mit halben Pixeln zu tun und die Halbbilder sind nur Halbzeilen die aufgrund der Trägheit des Bildschirms (Röhre) im Zeilensprungverfahren zu einem ganzen werden. Es werden keine Bildanteile vom Auge dazugedacht. Aber man kann mit diesem Verfahren 50% Informationen "verschwinden" lassen und trotzdem ein stabiles Bild darstellen.

Um bei Thema zu bleiben stellt sich die Frage ob das digital gepulste Signal der DVBT Sendestationen nicht irgendeinen Einfluss auf uns haben wie es vom digitalen Handyfunk behauptet wird. Denn bei der "neuen" Technik die heute "2006" im Gegensatz zur Zeit der Fragestellung "2004" ziemlich flächendeckend anstelle des Analog-TV eingeführt wurde. Es ist ja auch keine Frage mehr ob wir den Sprung Richtung digitaler Datenübertragung machen sollten sondern wann Sie uns erschlägt. Polizei und andere Behörden (Europol) bekommen bald Ihr eigenes Betreibsfunknetz neben dem D- E- und UMTS Netz aufgeschaltet und Bundesweit sollen alle Autobahnen W-LAN bekommen. RFID ist auf dem Vormarsch und der Fingerabdruck Scanner am Medion Laptop ist längst eingebaut. Es stellt sich also nicht mehr die Frage was macht digitales sondern was kann digitales. Und in Zeiten täglich neu aufgespielter Betriebssysteme auf das Flashprom winzigkleiner Alleskönner bleibt kaum noch Platz für eine lächerliche Frage was miene Druckerpatrone schon alles kann. Der TV der Zukunft wird alles können. Eine frei programmierbare Leitzentrale mit Schnittstellen im ganzen Haus. Während wir hier noch Bus-Syteme von Busch Jäger installieren sind die Japaner schon einen Schritt weiter und präsentieren gerade Ihre Vorstellung der digitalen Zukunft. Sensoren und Kameras in allen Winkeln damit Ajo und Nij lernen können. Kleine niedliche Roboterbabys im Tamagotchi-Look aber ohne Lemming Qualität. Die kennen sogar die Betriebs-System Temperatur Ihres Herren wenn er gerade Sex hat. Der verschämte Volkszähungsgegner von 1987 wird sich noch umschauen wenn er irgendwann in 10-20 Jahren mal an seine Daten kommen sollte. Und da stecken die Gefahren einer gelobten Technik die Fussball im Breitbildaufklapphandy zu einem 24/7 Erlebnis an jedem Ort werden lassen. Kinderüberwachungstechnik für die Geheimdienste vor 20 Jahren noch jeden umgebracht hätten der sowas besessen hätte.

Ansonten ist Digital natürlich harmlos so wie Du es ausdrückst. Aber wenn ich darüber nachdenke das Tintenpatronen der neuesten Generation sogar schon nachgefüllte Tinte über Sensoren registrieren... und das alles nur zu meinem besten...
 
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19.11.04
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hallo,

hier ist immer nur von den kabeln die rede. besteht ein unterschied in der belastung, wenn ansstatt einer analogen "schüssel" eine digitale "schüssel" empfängt?
oder macht das keinen unterschied, da die schüssel passiv ist?

danke und lg,
ming
 
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19.11.04
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hallo,

hier ist immer nur von den kabeln die rede. besteht ein unterschied in der belastung, wenn man ansstatt einer analogen "schüssel" eine digitale "schüssel" am haus hat, die empfängt?
oder macht das keinen unterschied, da die schüssel passiv ist? oder ist die schüssel nicht passiv?

danke und lg,
ming
 
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04.04.07
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hallo,
ja die schüsseln sind passiv, also nur empfangend.

die kabel sind hocheffezient abgeschirmt was magnetfelder praktisch ausschließt zumal die spannung sehr gering sind. da ist jedes stromkabel 1000x strahlungsstärker.
(geschirmt sind antennen/tvkabel um signalverschlechternde einstahlungen zu verhindert. die abschirmung wirkt aber immer in beide richtungen)

lieber gruß
andreas
 
Beitritt
19.11.04
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hallo holon,

vielen dank, hast du dazu vielleicht noch eine quelle, oder ähnliches? zu dem thema ist im netz nicht viel zu finden.

ich selbst versuche mich weitestgehend vor elektrosmog zu schützen, glaube dir und meinen bisherigen anderen quellen das, bzw. ging ich selbst erst einmal von diesem sachverhalt aus. allerdings habe ich noch jemanden, der noch etwas schwerer zu überzeugen ist.

ich konnte bisher nur das hier finden, was für die person als statement nicht ausreichen wird (punkt 4):

www.forum-elektrosmog.de/forumelektrosmog.php/cat/41/title/EMF-Quellen#Satellit


vielen dank & lg
ming
 
Beitritt
04.04.07
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hi mingus,

ich habe keine besonderen quellen ausser mich ;) .

ich befasse mich aber seit 20 jahren sehr mit hifi und allem was damit zu tun hat.
zu den schüsseln ist dann noch zu sagen das sie das signal schon auch verstärken aber zu den geschirmten leitungen hin abgeben.
das beste argument wird sein ein feldstärkenprüfinstrument zu besoregen und einfach zu messen.
aber das worüber wir hier reden ist zum beispiel gegen die strahlung eines röhrenfernseher oder pc-monitor kalter kaffee.
da gehts um feldstärken die um weit mehr als das 1000 fache höher sind. viel besser sind da lcd-geräte.
diese meßgeräte kann mann bisweilen bei umweltorganisationen leihen.
Ich habe das übrigens gemacht und mein haus vermessen, daher also auch diese angaben.
ich finde z.b. die gesendeten inhalte oft schon viel bedenklicher und unserem wohlbefinden abträglicher.

aber evtl. ist ja das hauptprobl. eine gewisse phobie deines freundes.
generationen von millionen leuten dieser enormen tv-röhrenstrahlung ausgesetzt waren/sind und es offenbar kein massensterben oder krankwerden gibt.
gleichwohl werde ich meinen tv baldigst austauschen. weil ich diese starke strahlung als leichtes missbefinden wahrnehme.

lieber gruß
andreas
 
Beitritt
19.11.04
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hallo andreas,
vielen lieben dank für deine erläuterungen:freu: , vielleicht leihe ich mir auch mal so ein gerät aus, kannst du mir stellen per pn nennen?

vielleicht die letzte möglichkeit, die bedenken der anderen mietpartei auszuräumen. doch selbst dann gelingt es mir wahrscheinlich nicht, die phobie (die wie du schon vermutest) bei der person abzulegen.

falls jemand noch zufällig über einen weiteren link zu diesem thema stolpern sollte, bitte posten:wave:

danke & liebe grüße
mingus
 
Beitritt
25.01.05
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Grüss euch,

das Problem mit der Digitalstrahlung ist nicht so sehr in der Quantität sondern weit mehr in der Qualität zu suchen.

1. Digitale Strahlung ist gepulste Strahlung, im Falle von WLAN, DECT-Telefon, GSM und UMTS. Mehr dazu Umfrage: Gepulste Strahlung (Signale) und ihre biologische Relevanz

2. Ob auch das zunehmend für den terrestrischen Empfang (also weder Satelit noch Kabel) digitale Fernsehsendesignal gepulst ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Tatsache ist, dass zunehmend "gesunde" Gewässer offensichtlich "kippen", ohne dass es dafür eine plausible Erklärung gibt.

Experten äussern sich dahingehend, dass eine regelmässige Strahlung (analog) weit weniger problematisch als eine gepulste (digitale) ist. Die alterniederende Strahlungsintensität ist der eigentliche Stressfaktor.

Dass da der Mittelwert - dieser ist massgebend für die Grenzwerte - nicht relevant sein muss zeigt uns eindrucksvoll das Wettergeschehen: Die Durchschnittstemperatur übers Jahr lässt nicht erahnen, dass man sich im Winter den Allerwertesten abfrieren und sich im Sommer einen Hitzschlag holen kann. Somit ist kein Durchschnittswert wirklich aussagekräftig.

nein, sie sind nicht bekloppt

Auch diese Seite bietet einiges zum Nachdenken.

herzlichst - Phil :)
 
Beitritt
30.11.04
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Hallo!

Ja, ja - die digitalen Techniken!

Hier ein kleiner Ausflug in die Mathematik und Schwingungslehre, der sehr gut zeigt, wie dass mit den "digitalen Schwingungen" funktioniert.

Digitale Schwingungen ist eigentlich ein UNWORT, weil Schwingungen immer analogen Gesetzen unterworfen sind, sonst sind es keine Schwingungen, sondern "Schockwellen". In der Regel besitzen Schwingungen die Form von kontinuierlichen Sinuskurven. Veränderlich ist dabei die Amplitude(Höhe der Ausschläge) und die Frequenz(Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit). Durch Überlagerung reiner Sinus-Schwingungen können Veränderungen in der Kurvenform auftreten.

Wenn man den Unterschied zwischen diesen Vorgängen in der Natur und auch in der Technik darstellen will, geht das hervorragend mit dem mathematischen Verfahren der Fourier-Analyse. Dies ist ein Verfahren um zu zeigen, dass Schockwellen(einmalige Änderungen) oder Rechteckwellen(dazu gehören alle gepulsten Signale, die sich wiederholen, eben die gesamte Digitale Technik) auch zerlegt werden können in kontinuierliche echte Schwingungsvorgänge mit unterschiedlicher Frequenz und Intensität.

Mit dieser Technik, der Fourier-Analyse, kann man zeigen, dass beliebige Kurvenformen erzeugbar sind, also auch Rechteckige (die sogenannten digitalen bzw. gepulste Signale) und auch Abwandlungen davon, z.B. Dreieck-, oder Sägezahnkurven über der Zeitachse.

Diese Methode funktioniert auch umgekehrt, d.h. wenn man digitale Signale (Rechtecksignale) mathematisch oder messtechnisch zerlegt erhält man Auskunft, welche Analogsignale(Sinuskurven) letzlich in den Digitalen Signalen versteckt sind.

Sieht man sich eine solche Analyse, eben die Fourier-Analyse genauer an, so erkennt man, dass sie auch einer Vielzahl von Sinuskurven besteht. In der Regel besitzen diese Schwingungen gleiche und höhere Frequenzen als die Digitale Grundfrequenz. Diese entstehenden, bzw. enthaltenen höheren Frequenzen nennt man "Oberwellen". Es können aber auch "Unterwellen" beteiligt sein.

Diese in jedem "Digitalen Signal" enthaltenen "Oberwellen" bergen die eigentlichen Gefahren in sich. Wie der Name schon sagt, besitzen sie höhere Frequenz al die Basisschwingung. Die Oberwellen unterscheidet man nach ihrer Ordnung. Dabei heisst 2. Ordnung, doppelter Frequenz, 3. Ordnung 3fache Frequenz als die Basisfrequenz, usw.

Je grösser die Ordnungzahl, deste höher die Frequenz, aber i.d.R. auch um so niedriger ist die Intensität(Höhe der Amplitude) der Schwingung. Meist betrachtet man nur die Oberwellen bis in den Bereich der 7.- 11. Ordnung, weil das ausreicht um z.B. eine saubere Rechteckkurve zu erzeugen oder nachzuweisen, enthalten sind aber auch die darüberliegenden, aber eben immer weniger intensiv.

Die Gefahr eines digitalen Signales liegt in der weitaus höheren Frequenz der enthaltenen Signale, die aber mit der Höhe der Frequenz an intensität verlieren.

Hier ein anschauliches Beispiel (Excel-Dokument), bei dem man sogar selbst Kurven erzeugen kann:
EXCEL Animation zur Addition von Schwingungskomponenten
http://www.ulfkonrad.de/exceldat/physik/oberwellen.xls
 
Beitritt
04.04.07
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hallo,

die frage war doch ob das anschauen solcher programme zusätzliche probl. bringt.
und das ist doch nicht der fall, denn die sendungen werden ja eh ausgestrahlt.
die übertragenden leitungen geben ja praktisch keine felder ab.
im übrigen haben genaueste untersuchungen immerwieder entgegen allen gerüchte über z.b. handys, welche ja auch digital empfangen und senden keinen einzigen nachweis in bezug auf schädigungen erbringen können.
obwohl handys ja recht ordendliche felder erzeugen.

alle neue technik bekommt ja immer mythen angehängt in bezug auf ihre krankmachende wirkung und nicht immer muß was dran sein.
so ist ja auch, als die ersten züge eingestzt wurden, erklärt worden die "extreme" geschwindigkeit (kaum 70 kmh) würde die menschen unweigerlich erblinden lassen. :schock:

ich würde auch nicht unter einem sendemast lebenwollen, aber wie gesagt das was von geschirmten antennenkabeln ausgeht ist sicher weniger als das was uns erreicht wenn der mensch im nachbarhaus sein handy anmacht.

lieber gruß
andreas
 
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