Die ersten Wildkräuter des Jahres zeigen ihre grünen Spitzen...

  • Themenstarter Themenstarter Kate
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"...Bärlauch kann die Schilddrüse je nach Art der Erkrankung unterschiedlich beeinflussen. Da er Inhaltsstoffe enthält, die in die Hormonproduktion eingreifen können, ist die Wirkung von der individuellen Diagnose abhängig.

Wirkung auf die Schilddrüsenfunktion:

Bärlauch enthält Schwefelverbindungen (wie Allicin und N-Propyldisulfid) sowie Glucosinolate, die als natürliche "Schilddrüsenblocker" oder Goitrogene wirken können. Diese Stoffe können die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmen.

Bei Schilddrüsenüberfunktion (z. B. Morbus Basedow):
Die bremsende Wirkung auf die Hormonproduktion kann hier tendenziell positiv sein. Dennoch sollte Bärlauch eher als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und nicht als gezieltes Therapeutikum eingesetzt werden.
  • Bei Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto-Thyreoiditis:
    Bei einer bestehenden Unterfunktion oder Hashimoto sollte Bärlauch nur in moderaten Mengen verzehrt werden. Ein übermäßiger Konsum (mehr als eine Handvoll) könnte die Hormonsynthese weiter drosseln.
Positive Begleiteffekte:

Trotz der potenziell hemmenden Wirkung bietet Bärlauch gesundheitliche Vorteile, die auch für Schilddrüsenpatienten relevant sein können:
  • Eisenquelle: Bärlauch ist reich an Eisen, einem Spurenelement, das für die Bildung von Schilddrüsenhormonen essenziell ist.
  • Entzündungshemmend: Seine Antioxidantien können Entzündungsprozessen entgegenwirken, was besonders bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto hilfreich sein kann.
  • Stoffwechsel: Er unterstützt die Entgiftung und wirkt positiv auf den Blutdruck und die Gefäße.
Hinweis: Bei Unsicherheiten oder einer geplanten Frühjahrskur mit Bärlauch sollten Betroffene Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten..."
 
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Deine Wegweiser:
Bärlauch enthält [...] Glucosinolate,
Bin mir nicht sicher, ob das stimmt. In der Wikipedia steht:
Senfölglycoside kommen in Mitteleuropa ausnahmslos in Kreuzblütlern vor. Ansonsten sind sie bei den Kaperngewächsen verbreitet, sporadisch kommen sie bei Kapuzinerkressengewächsen, Wolfsmilchgewächsen und anderen Pflanzensippen vor.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Senfölglycoside

Man findet die Angabe zwar im Internet, aber gelegentlich so verballhornt, daß da ein Fehler passiert sein muß:
Zu den Inhaltsstoffen vergleiche [3, 4]:
  • Schwefelverbindungen (Senfölglykoside) wie etwa Alliin und Allicin: Bärlauch weist einen höheren Gehalt an schwefelaktiven Substanzen auf als Knoblauch (bis 7,8g im Vergleich zu 1,7g pro 100g Trockensubstanz). Senfölglykoside wirken stark entgiftend und anregend auf das Immunsystem.
Quelle: https://natuerlich.thieme.de/heilpflanzen/detail/baerlauch-eine-wuerdigung-3354

Das Zitat ist Unfug. Die Begriffe "Schwefelverbindungen" und "Senfölglykoside" sind nicht austauchbar, und die typischen Schwefelverbindungen in Zwiebelpflanzen (Alliin, Allicin) haben absolut gar nichts mit Senföl zu tun. Von solchem Unfug wird dann natürlich wieder abgeschrieben. Eine wirklich substanzielle botanische Aussage konnte ich nicht finden.

Hier ist eine Seite mit glaubwürdigen Quellenangaben, und da gibt es kein Senföl in Bärlauch:

P.S. @Kate: Das hat sich mit deiner Antwort überschnitten ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern war mein "Highlight" bei der Wanderung um die Katzenseen, dass ich "Waldmeister" gefunden habe! :)

"...Waldmeister gehört auch zu den Labkräutern, und ist eine alte Heilpflanze - wird wegen seinem Geschmack geschätzt:

Waldmeister (Galium odoratum) ist eine traditionelle Heil- und Duftpflanze, die seit dem Mittelalter geschätzt wird. Bekannt für sein Aroma durch Cumarin, wirkt er in geringen Dosen krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend. Er wird oft in Maibowle, Tees oder Süßspeisen verwendet, wobei aufgrund des Cumaringehalts Vorsicht geboten ist.

Wichtige Fakten zur alten Heilpflanze:
  • Heilwirkung: Volksheilkundlich wurde Waldmeister bei Leber- und Gallenleiden, Nervosität, Schlafstörungen und Kopfschmerzen eingesetzt. Er wirkt krampflösend.
  • Inhaltsstoffe & Wirkung: Der Hauptinhaltsstoff Cumarin verleiht den typischen Waldmeistergeruch. Während geringe Mengen beruhigend wirken, können hohe Dosen Kopfschmerzen, Schwindel und Leberschäden verursachen.
  • Verwendung: Beliebt ist der Krautansatz für Maibowle, Tees, Limonaden und Desserts. Die Wirkung entfaltet sich am besten, wenn die Blätter angewelkt sind.
  • Erntezeit: Ideal ist die Ernte vor der vollen Blüte, da danach der Cumaringehalt stark ansteigt.
  • Volksglaube: Früher wurde Waldmeister als "Waldmännchen-Kraut" gegen böse Kräfte eingesetzt und zur Mottenabwehr in Schränke gelegt.
Sicherheitshinweis: Waldmeister sollte nur sparsam dosiert werden (maximal ca. 3 g

getrocknetes Kraut pro Liter Getränk), um cumarinbedingte Nebenwirkungen zu vermeiden.."

Jetzt habe ich etwas mitgenommen. Und ja - er blühte schon... dann hätte ich wohl ein Problem mit zu viel Cumarin...hmmmm

Ja, KI - und ich glaube von dem Inhalt, was da verzapft wird, grad verlässlich..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte das für einen KI-Text, @Remy. Wir bitten darum, dies deutlich zu kennzeichnen.

Gerade hier im Thread hat sich kürzlich gezeigt, wie sehr man die Aussagen mit Vorsicht genießen muss. Bitte auch gern vor dem Posten die jeweiligen Quellen ein wenig überprüfen.
 
Gundermann oder Gundelrebe ist auch gerade allerorten anzutreffen.

Sogar direkt vor meiner Haustür ist er zu Hauf auffindbar.

Gund bedeutet althochdeutsch Eiter oder Geschwür.

Hildegard von Bingen und Sebastian Kneipp lobten ihn gleichermaßen.
Er sei schleimlösend, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd.

Mehr Info findet Ihr auf dieser schönen Seite :


 

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