Derealisation, Schlafstörung, Angststörung durch Psychopharmaka

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Akute Beschwerden:

- Derealisation
- Erschöpfung/Folter (durch Schlaflosigkeit)
- Schlafstörung
- Angststörung

Warum? Alles hervorgerufen durch Psychiatrie, Psychopharmaka. Problem ist ich kann nicht absetzen weil ohne Schlaf halt ichs nicht aus! Ich kann aber schon weit mehr Schlafentzug durchstehen seit kurzem, seit dem ich das Globuli geschluckt habe! Deshalb gibt es schon einen minimal Hoffnungschimmer wie sich das noch entwickeln könnte..
 

Kate

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Derealisation

Hallo Mathematiker,

willkommen im Forum.

Ich bin nicht ganz sicher, ob Du in der optimalen Rubrik für Dein Anliegen gelandet bist, und würde ggf. Deinen Beitrag gern verschieben in den Bereich Psyche und Gesundheit - Das Ende der Symptombekämpfung. Was meinst Du?

Du schreibst "alles hervorgerufen durch Psychiatrie, Psychopharmaka". Wie kam es denn dazu, dass Du in die Psychiatrie kamst und Psychopharmaka genommen hast? Nimmst Du sie jetzt noch? Welche?

"Schlafentzug durchstehen" ist auf Dauer sicher keine gute Lösung, denn der Organismus braucht Schlaf und ein Schlafdefizit hat gesundheitliche Folgen. Von daher wäre es wichtig, dass Du nach Ursachen für die Schlafstörungen suchst. Du findest hier im Forum (im gesamten, nicht nur in dieser Rubrik) einige Anregungen zu dem Thema. Dazu empfiehlt es sich, die Suchfunktion zu nutzen.

Alles Gute :wave:
Kate
 

Bei Schlafstörungen kann Baubiologie hilfreich sein

Elektromagnetische oder geopathische Belastungen am Schlafplatz können zu Schlafstörungen führen. Dazu gehören dauernd funkende Geräte, welche das Schlafhormon Melatonin und Gehirnwellen sowie Schlafphasen negativ beeinflussen.

Aber auch das Blaulicht von Smartphones, Tablets und Fernsehern trägt dazu bei, dass viele Menschen schlecht ein- und durchschlafen und nicht erholt aufwachen.

Statistiken lassen ebenfalls vermuten, dass die rasant gestiegene Anzahl an Menschen mit Schlafproblemen in hohem Masse mit der gestiegenen Strahlenbelastung zusammenhängt.
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Derealisation

Thema kann man ruhig verschieben, da wo es passt. Ich nehme 12,5mg Truxal, das wars auch schon. Wenn das aber an einigen Tagen weg ist, bin ich schon eher in der Realität. 2010 bekam ich heftigste Komplikationen durch Zopiclon mit Entzügen und Atemnot. Das ging 1 1/2 Jahre so durchgehend und bin schlieslich in der Klapse gelandet. Das pelzige Gefühl, das Kribbeln, das Brennen nach einer durchzechten ist derartig unmenschlich. Das hat man als psychotisches Phantomstechen abgetan, passt ja in deren eugenisches Schema.
 

Kate

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Derealisation

Hallo Mathematiker,

Truxal ist demnach ein Antipsychotikum, Zopiklon ein (härteres) Schlafmittel.

Deshalb nochmal meine Frage: Wegen welcher Symptome/Diagnosen hast Du diese Medikamente, insbesondere das Truxal", ursprünglich verschrieben bekommen?

Du beklagst Dich ja über Nebenwirkungen, aber "so einfach weglassen" ist insbesondere bei einem Antipsychotikum riskant. Und die Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln, wie sie zur Neurostressbehandlung (siehe Wiki) eingesetzt werden, will auch durchdacht und am besten mit einem kompetenten Behandler besprochen sein.

Ich frage das unter anderem, um Deinen Beitrag besser einer passenden Rubrik zuordnen zu können.

Was für Globuli hast Du eigentlich genommen? Und: Bist Du bei einem Homöopathen in Behandlung?

Gruß
Kate
 
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Der Beitrag darf verschoben werden, wo du es als richtig erachtest. Bei meiner Einweisung haben sie Zopiclon weggennommen und dafür mit Neuroleptika bombardiert um den Schlaf und das Überleben zu sichern. Der Homöopath weiß worauf es ankommt und jetzt bekomm ich Globuli: Lycopodium, Arsenicum.
 
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Heute ist es mal wieder ein Tag ohne Schlaf. Der Kampf ist unerbitterlich. Ich brauch was zur Nervenstärkung.
 

Kate

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Hallo Mathematiker,

ich versuche mal, zusammenzufassen (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege):

Du leidest derzeit unter Derealisation, schweren Schlafstörungen und Angststörung. Du führst diese Beschwerden - besonders die Derealisation - auf das Antipsychotikum Truxal (Dosierung 12,5 mg/Tag) zurück, das Du seit einer Einweisung in die Psychiatrie verordnet bekommst.

Grund für die Einweisung waren schwere Nebenwirkungen des Schlafmittels Zopiklon. D.h. die Schlafstörungen hattest Du schon vorher(?)

Die Nebenwirkungen "Entzüge, Atemnot, pelziges Gefühl, Kribbeln, Brennen" hattest Du ab 2010 durchgehend, nach 1 1/2 Jahren (ist also auch schon 2 Jahre her) wurdest Du in die Psychiatrie eingewiesen. Dort hat man diese als psychotisches Phantomstechen interpretiert und Dir deshalb das Antipsychotikum Truxal gegeben.

Du bist neuerdings bei einem Homöopathen in Behandlung, der Dir - zusätzlich zum Truxal - Lycopodium und Arsenicum gibt. Die Schlafstörungen sind dadurch bislang nicht besser, aber Du kannst den Schlafentzug subjektiv besser ertragen.

---

Wenn ich das richtig verstehe (ich hatte es weiter oben wohl falsch interpretiert bzw. etwas überlesen - sorry) ist es für Dich fraglich, ob die Diagnose Psychose gerechtfertigt ist?

Wenn das so ist, würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall mindestens einen weiteren Arzt aufsuchen, um das abzuklären und ggf. - unter ärztlicher Aufsicht - einen Versuch zu machen, das Antipsychotikum abzusetzen (ich vermute, es muss es ausgeschlichen werden). Diese Medikamente haben oftmals üble Nebenwirkungen und sind - soweit ich weiß - wirklich nur bei Psychosen vertretbar und indiziert.

Gegen Schlafstörungen gibt es auch verträglichere Medikamente. Das wäre dann immer noch keine optimale Lösung, aber wohl besser als die jetzige Situation.

Dann würde ich Dir sehr empfehlen, den Ursachen für Deine Schlafstörungen auf den Grund zu gehen - soweit möglich. Anregungen dazu findest Du im Forum - von umweltbedingten/toxikologischen Ursachen (z.B. Zahnersatzmaterielien oder Wohnraumschadstoffe) über Nährstoffmängel (durch z.B. Mangelernährung, schlechte Aufnahme wegen Darmproblemen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten) bis zu Stress oder unverarbeiteten Erlebnissen.

Da ich nun unsicher bin, wo Dein Thread am besten hinpasst und wo Du ihn gern haben möchtest, verschiebe ich ihn zunächst in eine Rubrik, die sich allgemeiner mit Zusammenhängen zwischen Körper und Seele befasst.

Vorher wünsche ich Dir aber noch alles Gute :)
Kate
 
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Flummi

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Ich nehme 12,5mg Truxal, das wars auch schon.
Das ist quasi eine fast homöopathische Dosis (Tagesdosen gehen von 50-150mg, Höchstodis sind 600mg) und davon können deine Beschwerden nicht kommen. Truxal ist im Vergleich zu anderen Neuroleptika ein mildes Zeug und ziemlich Nebenwirkungs-arm (in deiner Dosis sowieso); ist halt nur ein niederpotentes NL. Wird gg Psychosen de-facto garnicht angwandt weil es nicht stark genug ist, sondern nur gg solche Schlaf-Problemchen wie Du hast.
 
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Nein. Das ist ein Sauzeug. 2 Tabletten 100mg und ich bin völlig weggeballert. Die Geschichten aus dem Internet sagen ähnliches.
 

Flummi

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Ja, 200mg sind viel; aber Du sprachst zuvor von 12,5mg.
 
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ich hatte 6 verschiedene pillen die wurden allmählich ausgeschlichen innerhalb 3 jahre
 

Flummi

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Außer von deinem Schlafmittel macht das Absetzen aber keine psychischen Beschwerden.
 
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Nein. Ich habe alles mit dem Homöopathen besprochen und konnte etwas sehr gutes in der Symptomatik beobachten.
 

Flummi

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Du beklagst Dich ja über Nebenwirkungen, aber "so einfach weglassen" ist insbesondere bei einem Antipsychotikum riskant.
Truxal hat erstmal so gut wie keine antipsychotische Wirkung, sondern es sediert so gut wie nur weil es ein niederpotentes Neuroleptikum ist. Außerdem sind 12,5mg so wenig als würde man garnichts nehmen - da beruht die Wirkung so gut wie nur auf dem Placebo-Effekt. Das kann man also von jetzt auf gleich weglassen.
 
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Flummi

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2010 bekam ich heftigste Komplikationen durch Zopiclon mit Entzügen und Atemnot. Das ging 1 1/2 Jahre so durchgehend und bin schlieslich in der Klapse gelandet.
So lange geht ein Zopiclon-Entzug nicht. Die Schlafstörung muss andere Gründe gehabt haben.
 
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