Der Körper besteht zu 99,99999999% aus Nicht-Materie - müssen ursächliche Therapien das "feinstoffliche" immer einbeziehen?

ChatGPT: ...

Ist das bisher hilfreich?
Das ist alles hochinteressant und spannend. Nur: für mich ist das alles Glaubenssache. Man kann Deine langen Zitate als Tatsachen nehmen; - man kann es auch anders sehen. Es kommt meiner Meinung auf das Glaubenssystem an.

Grüsse,
Oregano
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
Schon diese erste These ist nicht richtig:
Die größten Physiker (wie zB Einstein, Heisenberg, Oppenheimer) haben dokumentiert die Mystikerin Helena Blavatsky verehrt.

Dazu Perplexity:

Es gibt keine Belege dafür, dass die größten Physiker wie Albert Einstein, Werner Heisenberg oder J. Robert Oppenheimer dokumentiert die Mystikerin Helena Blavatsky verehrt haben. Die einschlägigen Quellen und Biografien dieser Physiker erwähnen keinen besonderen Bezug oder Verehrung zu Blavatsky. Blavatsky selbst war zwar eine einflussreiche Figur im Bereich Esoterik und Theosophie, ihre Werke wurden aber vor allem in esoterischen Kreisen rezipiert und nur vereinzelt von Wissenschaftlern zur Kenntnis genommen.[1][2][3]

Manche Theosophen oder esoterische Autoren behaupten, dass Ideen der modernen Physik Ähnlichkeiten zu philosophisch-mystischen Konzepten von Blavatsky hätten. Eine persönliche Verehrung durch die genannten Physiker ist jedoch weder dokumentiert noch durch seriöse Quellen gestützt.[2][3]

[1](https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/albert-einstein-atombombe/)
[2](https://de.wikipedia.org/wiki/Helena_Petrovna_Blavatsky)
[3](https://etheritage.ethz.ch/2023/07/31/oppenheimer-ueber-sein-erstes-treffen-mit-einstein/)
[4](https://www.dieletztestunde.de/pdf/Der_Drache_kommt.pdf)
[5](https://www.stern.de/kultur/-oppenheimer---so-sahen-die-charaktere-im-echten-leben-aus_33678556-33677992.html)
[6](https://de.scribd.com/doc/197646340/2009-Ickeroth-Im-Namen-d-Gotter-Band-02)
[7](https://kupdf.net/download/der-drache-kommt_59020258dc0d60b446959e9b_pdf)

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Man fragt sich: wo hast du die Behauptung eigentlich her? Du wirst dich ja wohl kaum mit dem Leben dieser Physiker beschäftigt haben und auch nicht ihren Briefnachlaß auf dem Dachboden haben.
 
ok... kann man offen lassen, zumal es auch eigentlich keine Rolle spielt .
Nein, man kann das nicht offen lassen! Es gibt keine Belege!

Nochmal:
Man fragt sich: wo hast du die Behauptung eigentlich her? Du wirst dich ja wohl kaum mit dem Leben dieser Physiker beschäftigt haben und auch nicht ihren Briefnachlaß auf dem Dachboden haben.
Also kann sie nicht auf deinem Mist gewachsen sein. Du solltest der Quelle dieser Behauptung gegenüber Mißtrauen entwickeln!
 
warum dann überhaupt dieses Thema ansprechen?
wie erwähnt ging es eig nicht darum

Nein, man kann das nicht offen lassen! Es gibt keine Belege!
eben aus diesem Grund kann man das (es gibt auch keine Belege dagegen)

...aber eine endlose Liste von dahingehenden Beispielen:

ChatGPT

Hier ist eine erweiterte Liste von 20 Naturwissenschaftlern, die ihren Respekt gegenüber Mystikern oder spirituellen Denkern geäußert haben. Die Zitate sind mit genauen Quellenangaben versehen, um die Authentizität und Nachprüfbarkeit zu gewährleisten.




1. Albert Einstein (Physik)


  • Über Mystik:
    „Die feinste Emotion, zu der wir fähig sind, ist die mystische Emotion. Darin liegt der Keim aller Kunst und aller wahren Wissenschaft.“
    – Zitiert in Kim Lim (Hrsg.), „1.001 Perlen spiritueller Weisheit: Worte, die dein Leben bereichern, inspirieren und leiten“, 2014 todayinsci.com+1



2. Niels Bohr (Physik)


  • Über Taoismus und Komplementarität:
    „Das Yin und Yang ist ein Symbol für die Komplementarität der Gegensätze – etwas, das wir in der Quantenphysik wiederfinden.“
    – Berichte über sein Wappen, 1930er/1940er



3. Erwin Schrödinger (Physik)


  • Über Vedanta:
    „Das Ich ist nur scheinbar getrennt; das Bewusstsein ist eins. Dieses Prinzip ist die wichtigste Erkenntnis der Upanishaden.“
    – „What is Life?“, 1944; „Mind and Matter“, 1958



4. Werner Heisenberg (Physik)


  • Über Tagore:
    „Tagore lehrte mich, dass die Natur nicht nur durch Mathematik beschrieben werden kann, sondern auch durch eine poetische Intuition verstanden werden muss.“
    – Briefwechsel mit Schrödinger, 1930er



5. David Bohm (Physik)


  • Über Jiddu Krishnamurti:
    „Krishnamurti hat mir geholfen, das Problem der Ganzheit und des Einzelnen neu zu sehen. Seine Einsichten haben meine wissenschaftlichen Ideen über die implizite Ordnung stark beeinflusst.“
    – „The Ending of Time“, 1985



6. Wolfgang Pauli (Physik)


  • Über Mystik:
    „Ich gestehe ein, dass ich, sehr verschieden von dir, manchmal wissenschaftliche Inspiration in der Mystik finde... aber dies wird durch ein sofortiges Gefühl für Mathematik ausgeglichen.“
    – Brief an Niels Bohr, 1955



7. Max Planck (Physik)


  • Über Wissenschaft und Religion:
    „Es kann niemals einen wirklichen Gegensatz zwischen Religion und Wissenschaft geben; denn das eine ist der Komplement des anderen.“
    – „Where Is Science Going?“, 1932



8. Arthur Eddington (Astronomie/Physik)


  • Über Mystik und Wissenschaft:
    „Einwände gegen religiöse Mystik verlieren ihre Kraft, wenn sie ebenso gegen natürliche Mystik gerichtet werden können.“
    – „Science and the Unseen World“, 1929



9. Fritjof Capra (Physik/Systems Theory)


  • Über östliche Mystik:
    „Die Physik des 20. Jahrhunderts spiegelt in vielerlei Hinsicht die östliche mystische Weltsicht wider, wie sie im Taoismus und Buddhismus gelehrt wird.“
    – „The Tao of Physics“, 1975



10. Carl Friedrich von Weizsäcker (Physik/Philosoph)


  • Über die Verbindung von Quantenphysik und Mystik:
    „Die tiefsten Fragen der Physik führen uns zu denselben Erkenntnissen, die die Mystiker seit Jahrtausenden suchen: Einheit und Ganzheit.“
    – „Der Aufbau der physikalischen Welt“, 1952



11. Richard Feynman (Physik)


  • Über Mystische Erfahrung:
    „Manchmal führt uns das Studium der Naturgesetze an die Grenze des Wissens, wo Worte versagen – dies ist der Raum, den die Mystiker beschreiben.“
    – „The Pleasure of Finding Things Out“, 1999



12. Paul Dirac (Physik)


  • Über die Schönheit mathematischer Gesetze:
    „Die Schönheit der physikalischen Gesetze ist fast religiös, sie gibt einen Einblick in die Harmonie des Universums.“
    – „The Principles of Quantum Mechanics“, 1930



13. Teilhard de Chardin (Paläontologe/Philosoph)


  • Über Wissenschaft und Spiritualität:
    „Evolution und Bewusstsein sind Teile eines größeren geistigen Prozesses, den die Mystiker schon immer gespürt haben.“
    – „The Phenomenon of Man“, 1955



14. Johannes Kepler (Astronomie/Mathematik)


  • Über Gott und Wissenschaft:
    „Gott ist groß. Groß ist seine Macht, unendlich seine Weisheit. Lobe ihn, Himmel und Erde, Sonne, Mond und Sterne in deiner eigenen Sprache.“
    – Zitiert in „25 Famous Scientists on God“, Aleteia, 2014Aleteia



15. Robert Millikan (Physik)


  • Über Glauben und Wissenschaft:
    „Ich kann mit größter Bestimmtheit behaupten, dass die Ablehnung des Glaubens keine wissenschaftliche Grundlage hat. Meiner Ansicht nach wird es niemals einen wahren Widerspruch zwischen Glauben und Wissenschaft geben.“
    – „Famous Scientists Declare Their Faith in God“, Preaching Today, 2014preachingtoday.com



16. Elizabeth Rauscher (Physik/Parapsychologie)


  • Über Quantenmystik:
    „Die Quantenmechanik hat die Physiker weit entfernt von den einfachen materialistischen Ansichten geführt, die in der Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts vorherrschten.“
    – „Science and Mysticism in the Twentieth Century“, Center for Sacred Sciencescenterforsacredsciences.org



17. Arthur Zajonc (Physik)


  • Über Wissenschaft und Spiritualität:
    „Die Physik des 20. Jahrhunderts spiegelt in vielerlei Hinsicht die östliche mystische Weltsicht wider, wie sie im Taoismus und Buddhismus gelehrt wird.“
    – „The Tao of Physics“, 1975



18. Fred Alan Wolf (Physik)


  • Über Quantenmystik:
    „Die Quantenmechanik hat die Physiker weit entfernt von den einfachen materialistischen Ansichten geführt, die in der Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts vorherrschten.“
    – „Science and Mysticism in the Twentieth Century“, Center for Sacred Sciences



19. Bernard d'Espagnat (Physik/Philosophie)


  • Über die Natur der Realität:
    „Die Doktrin, dass die Welt aus Objekten besteht, deren Existenz unabhängig vom menschlichen Bewusstsein ist, steht im Widerspruch zur Quantenmechanik und zu durch Experimente festgestellten Fakten.“
    – „LE CARNET DU JOUR“, Le FigaroWikipedia



20. Alexander Grothendieck (Mathematik)


  • Über Mystik und Mathematik:
    „Wie eine mütterliche Brust bietet der 'große Traum' uns dicken und schmackhaften Milch, gut, um die Seele zu nähren und zu beleben.“
    – „The Key of Dreams“, 1990 The Guardian



Wenn du weitere Informationen oder spezifische Zitate zu einem bestimmten Wissenschaftler oder Thema wünschst, stehe ich dir gerne zur Verfügung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über Mystik:
„Die feinste Emotion, zu der wir fähig sind, ist die mystische Emotion. Darin liegt der Keim aller Kunst und aller wahren Wissenschaft.“
– Zitiert in Kim Lim (Hrsg.), „1.001 Perlen spiritueller Weisheit: Worte, die dein Leben bereichern, inspirieren und leiten“, 2014 todayinsci.com+1
Das ist ein völlig verbogenes, falsch übersetztes (erst Deutsch -> Englisch, dann Englisch -> Deutsch) Einstein-Zitat. Von Mystik ist nicht die Rede. Auch um "Respekt gegenüber Mystikern oder spirituellen Denkern" geht es darin nicht. Ursprünglich lautete es:
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen. Das Erlebnis des Geheimnisvollen — wenn auch mit Furcht gemischt — hat auch die Religion gezeugt. Das Wissen um die Existenz des für uns Undurchdringlichen, der Manifestationen tiefster Vernunft und leuchtendster Schönheit, die unserer Vernunft nur in ihren primitivsten Formen zugänglich sind, dies Wissen und Fühlen macht wahre Religiosität aus. Einen Gott, der die Objekte seines Schaffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden. Auch ein Individuum, das seinen körperlichen Tod überdauert, mag und kann ich mir nicht denken; mögen schwache Seelen aus Angst oder lächerlichem Egoismus solche Gedanken nähren. Mir genügt das Mysterium der Ewigkeit des Lebens und das Bewußtsein und die Ahnung von dem wunderbaren Bau des Seienden, sowie das ergebene Streben nach dem Begreifen eines noch so winzigen Teiles der in der Natur sich manifestierenden Vernunft.
Quelle: https://archive.org/details/wie-ich...-einstein-mein-weltbild-1934/page/16/mode/2up
Albert Einstein, Mein Weltbild (Abschnitt "Wie ich die Welt sehe"), Amsterdam 1934

Es ist anzunehmen, daß alle anderen Zitate genauso halbgar sind. Die Quellenangaben von ChatGPT sind kindisch, das sind alles Sekundär- und Tertiärquellen. Wir brauchen die Angabe, wo das ursprünglich geäußert wurde, und die Zitate natürlich in der Originalsprache.
 
Zuletzt bearbeitet:
@zui11: Bitte dein ChatGPT doch mal darum, die Zitate auf ihren Ursprungspunkt zurückzuführen und sie zu streichen, wenn sich keiner finden läßt. Du kannst ja nicht erwarten, daß ich das jetzt 20mal mache.
 
Das ist ein völlig verbogenes, falsch übersetztes (erst Deutsch -> Englisch, dann Englisch -> Deutsch) Einstein-Zitat. Von Mystik ist nicht die Rede. Ursprünglich lautete es:
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle
---> Der Ausdruck Mystik (von altgriechisch μυστικός mystikósgeheimnisvoll

Das ist übrigens ein sehr schönes und noch besseres Zitat.

Wo kann ich ersehen, daß das erstere davon abgeleitet wäre ("völlig verbogen") ?

weiteres Einstein-Zitat (chatGPT):
„Die religiöse Erfahrung des Menschen im Buddhismus und Vedanta hat etwas, das wir in der modernen Wissenschaft wiederfinden: Ehrfurcht vor der Gesetzmäßigkeit des Universums.“
– „Ideas and Opinions“, 1954
 
Zuletzt bearbeitet:
Was denn jetzt, mir scheint ChatGPT lebt auch in verschiedenen Welten oder soll man sagen, jeweils immer in der Welt des aktuellen Nutzers?
man kann einer KI das Blaue vom Himmel lügen und sie bastelt daraus Wahrheiten, als ob es tatsächlich existiert. Ist mir in den letzten Tagen auch wieder so oft aufgefallen und es nimmt richtig zu... Diese Verdrehungen und Schwindeleien sind ja fast noch einiges ausgeprägter, als es das "normale" Internet selbst ist.
Vielleicht sollten wir mitnehmen, dass die Befragung von KI hier nicht weiterführend ist, wenn es um Tatsachen geht (z.B. was haben die Leute tatsächlich gesagt bzw. ist glaubhaft belegt). Dass die Einzelnachweis-Quellen oft nicht passen, stelle ich auch zunehmend fest.

Die normale Internetrecherche halte ich hier für weniger kritisch, weil man sich jeweils einzeln die Quellen von Aussagen kritisch ansehen kann. So ähnlich wie "früher" bei Literaturrecherchen für z.B. Diplom-, Magister- oder sonstigen Studienarbeiten, nur dass man dafür nicht mehr in Karteikästen wühlen und u.U. Literatur per Fernleihe bestellen muss; wobei da natürlich auch schon eine Vorauswahl von Werken bestand, während ins Internet eigentlich jeder irgendwas reinschreiben kann. Es ist also mit etwas Arbeit verbunden.

Wenn Dich diese Leute so interessieren, @zui11, würde ich Dir empfehlen, zumindest mal einige davon im Original zu lesen. Z.B. CG Jung. Von Einstein gibt es auch populärwissenschaftliche Bücher, z.B. "Mein Weltbild" (s.z.B. https://web.archive.org/web/2025101...halia.de/shop/home/artikeldetails/A1060578287; habe ich in meiner Jugend ;) gelesen). Eine Abhandlung mit ähnlichem Titel gibt es hier frei zu lesen: https://archive.org/details/wie-ich...-einstein-mein-weltbild-1934/page/12/mode/2up. Einen detaillierten Einblick in die wissenschaftlichen Erkenntnisse hast Du dann natürlich immer noch nicht, nicht umsonst dauert so ein Studium viele Jahre und Physik ist auch eher ein "gefürchtetes" Fach. Außerdem setzt sich ein Weltbild aus verschiedenen Komponenten zusammen, ist durch Erfahrungen und Erlebnisse geprägt, und kommt teils auch eher "aus dem Bauch heraus".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@zui11: Bitte dein ChatGPT doch mal darum, die Zitate auf ihren Ursprungspunkt zurückzuführen und sie zu streichen, wenn sich keiner finden läßt. Du kannst ja nicht erwarten, daß ich das jetzt 20mal mache.

ich habe btr. der Authentizität der 20 Zitate perplexity bemüht:

1. Albert Einstein – Mystische Emotion​

✅ Authentisch / Paraphrase
Einstein schrieb in mehreren Texten („The World As I See It“, 1930er): „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Mysteriöse. Es ist die Quelle aller wahren Kunst und Wissenschaft.“ → Das hier angegebene „mystische Emotion“ ist im Wortlaut frei übersetzt, aber die Substanz stimmt.


2. Niels Bohr – Yin/Yang und Komplementarität​

✅ Authentisch als Symbol
Bohr wählte 1947 tatsächlich „Contraria sunt complementa“ (Gegensätze sind komplementär) mit Yin-Yang als Familienwappen. Er hat es nicht unbedingt in genau diesen Worten gesagt, aber die Verbindung Yin–Yang ↔ Komplementarität ist gesichert.


3. Erwin Schrödinger – Vedanta, Upanishaden​

✅ Authentisch / zahlreiche Schriften
In „What Is Life?“ und besonders „Mind and Matter“ zitiert Schrödinger die Upanishaden und betont „das Bewusstsein ist ein einziges“. → Voll gesichert.


4. Werner Heisenberg – Tagore​

⚠️ Nicht belegt
Heisenberg berichtet tatsächlich in seinen Memoiren („Der Teil und das Ganze“, 1969) von Gesprächen mit Rabindranath Tagore in Indien. Ein wörtliches Zitat wie angegeben ist jedoch nicht nachweisbar. Wahrscheinlich Paraphrase oder apokryph.


5. David Bohm – Krishnamurti​

✅ Authentisch
In „The Ending of Time“ (Dialoge Bohm–Krishnamurti, 1985) äußert Bohm in ähnlicher Form, wie die Begegnung mit Krishnamurti seine Sicht auf „Ganzheit“ beeinflusste. → gesichert.


6. Wolfgang Pauli – Mystik​

✅ Teilweise authentisch
In Briefwechseln (z. B. mit Jung und Bohr) schrieb Pauli über „wissenschaftliche Inspiration in mystischen Vorstellungen“, die er mit streng mathematischen Kriterien überprüfte. Wörtlich so nicht belegt, aber sehr nah an authentischen Briefen (Pauli–Bohr 1955).


7. Max Planck – Religion und Wissenschaft​

✅ Authentisch
In „Religion und Naturwissenschaft“ (Vortrag 1937, Buch 1949/engl. „Where Is Science Going?“, 1932) spricht Planck fast genau in diesem Sinn: Kein Gegensatz, sondern Ergänzung. → belegt.


8. Arthur Eddington – Mystik​

✅ Authentisch
In „Science and the Unseen World“ (1929) argumentiert Eddington tatsächlich so. → gesichert.


9. Fritjof Capra – Tao der Physik​

✅ Authentisch
Das ist der zentrale Grundgedanke von Capras „The Tao of Physics“ (1975). → gesichert.


10. Carl Friedrich von Weizsäcker – Physik & Mystik​

⚠️ Unsicher
Von Weizsäcker spricht in „Der Aufbau der physikalischen Welt“ (1946/1952) von Einheit & Ganzheit. Wörtlich dieses Zitat ist nicht nachweisbar, aber großer inhaltlicher Bezug vorhanden. → wahrscheinlich paraphrasiert.


11. Richard Feynman – Mystische Erfahrung​

❌ Nicht belegt
Feynman sprach oft über das Staunen in der Natur („nature’s mystery“), aber er distanzierte sich von Mystik. So ein Zitat gibt es nicht in „The Pleasure of Finding Things Out“. → falsch zugeschrieben.


12. Paul Dirac – Religiöse Schönheit​

⚠️ Teilweise korrekt
Dirac sprach viel von „Schönheit mathematischer Gleichungen“. Aber den Begriff „religiös“ benutzte er eher distanziert. Das genaue Zitat in dieser Form nicht belegt, jedoch nah an seiner Denkweise.


13. Teilhard de Chardin – Evolution & Bewusstsein​

✅ Authentisch
Ja, in „The Phenomenon of Man“ (1955) beschreibt er Evolution als geistig-kosmischen Prozess. → gesichert.


14. Johannes Kepler – Gott & Wissenschaft​

✅ Authentisch / Paraphrase
Kepler schrieb viele Lobeshymnen auf Gott (z. B. „Harmonices Mundi“ 1619). Dieser Wortlaut ist paraphrasiert, aber authentisch im Geist.


15. Robert Millikan – Glauben & Wissenschaft​

✅ Authentisch
Der Nobelpreisträger Millikan war gläubig und betonte regelmäßig „Kein Widerspruch zwischen Wissenschaft und Religion“. Der genaue Satz ist belegt.


16. Elizabeth Rauscher – Quantenmystik​

✅ Authentisch
Rauscher äußerte solche Aussagen im Kontext von Quantenphysik & Bewusstsein. Das Zitat ist im Netz nachweisbar, wenn auch oft in esoterischer Umgebung. → sehr wahrscheinlich echt, aber Sekundärquelle.


17. Arthur Zajonc – Falsch Attribution​

❌ Nicht authentisch
Der zitierte Satz ist identisch mit Capras „Tao of Physics“. Zajonc schrieb zwar zu „Wissenschaft und Spiritualität“, aber nicht diesen Satz. → falsch zugeschrieben.


18. Fred Alan Wolf – Quantenmystik​

⚠️ Problematisch
Das angebliche Zitat gleicht dem von Rauscher. Wolf schrieb Ähnliches, aber die wörtliche Formulierung ist unklar. → dubios/doppelte Zuschreibung.


19. Bernard d’Espagnat – Realität & Quantenmechanik​

✅ Authentisch
d’Espagnat formulierte in zahlreichen Interviews und Büchern (z. B. „On Physics and Philosophy“, 2006) genau diese Sicht: Quantenmechanik widerspricht klassischem Realismus. → gesichert.


20. Alexander Grothendieck – Mystik & Mathematik​

⚠️ Teilweise authentisch
Grothendieck schrieb poetisch-mystisch in seinen späten Texten („La Clé des Songes“ / „The Key of Dreams“). Aber das vorliegende Zitat ist eher literarische Übersetzung als exaktes Original. → Sinn stimmt, Wortlaut unsicher.


📌 Zusammenfassung​

  • Eindeutig echt / gesichert: 1, 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 13, 14, 15, 19
  • Paraphrasiert / wahrscheinlich echt, aber Quellen unsicher: 4, 10, 12, 16, 20
  • Sehr zweifelhaft oder falsch zugeschrieben: 11 (Feynman), 17 (Zajonc), 18 (Wolf)

👉 Willst du, dass ich die exakten Primärquellen (Bücher, Briefe, Seitenangaben) für die gesicherten Zitate zusammenstelle, damit du eine wissenschaftlich belastbare Liste hast?

Sehr gut 👍 Dann stelle ich dir eine wissenschaftlich belastbare Übersicht mit Primärquellen bzw. klaren Nachweisen für die gesicherten Zitate zusammen. Ich gebe dir jeweils Werk + Jahr + ggf. Kapitel/Seite an, soweit eindeutig dokumentiert.


📚 Primärquellen / Gesicherte Belege​

1. Albert Einstein – Mystische Emotion​

  • Quelle: „The World as I See It“ (1931, engl. Ausgabe).
  • Original: “The most beautiful thing we can experience is the mysterious. It is the source of all true art and science.”
  • dt. Übersetzung: „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist die tiefste Empfindung, die an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht.“

2. Niels Bohr – Yin-Yang & Komplementarität​

  • Quelle: Bohr erhielt 1947 von König Christian X. den dänischen Elefantenorden. Für sein Wappen wählte er das Yin-Yang-Symbol mit dem Motto “Contraria sunt complementa” („Gegensätze sind komplementär“).
  • Primärnachweis: Abgebildet in den Archiven der Bohr-Familie und in: Pais, A.: Niels Bohr’s Times (1991).

3. Erwin Schrödinger – Upanishaden / Einheit des Bewusstseins​

  • Quellen:
    • „What is Life?“ (1944) – vor allem aber
    • „Mind and Matter“ (Cambridge University Press, 1958), Kapitel „Subject and Object“.
  • Original (dt.): „Das Brahman des Hinduismus ist im Wesentlichen identisch mit Atman. Das Bewusstsein ist einer.“

5. David Bohm – Krishnamurti / Ganzheit​

  • Quelle: The Ending of Time (Buch mit Dialogen Bohm–Krishnamurti, 1985).
  • Bohm spricht darin explizit darüber, dass Krishnamurtis Einsichten seine eigene Theorie von „Wholeness and the Implicate Order“ beeinflusst haben.

6. Wolfgang Pauli – Mystik & Inspiration​

  • Quelle: Pauli–Bohr Briefwechsel (Brief 1955).
  • Dokumentiert in: Karl von Meyenn (Hrsg.): Wolfgang Pauli, Wissenschaftlicher Briefwechsel, Band IV A/B (Springer, 1999).
  • Pauli gesteht gelegentlich „mystische Intuitionen“ als Inspirationsquelle, die er aber streng mit Mathematik prüft.

7. Max Planck – Religion & Wissenschaft​

  • Quelle: Religion und Naturwissenschaft (Vortrag 1937; dt. Ausgabe 1949).
  • Original: „Es kann niemals einen wirklichen Gegensatz zwischen Religion und Naturwissenschaft geben, denn beide sind, obgleich in verschiedener Sprache, auf das Gleiche gerichtet: auf die Wahrheit.“

8. Arthur Eddington – Mystik​

  • Quelle: Eddington, Science and the Unseen World (1929).
  • Er vergleicht darin „scientific mysticism“ und „religious mysticism“ und betont die Legitimität beider Erfahrungen.

9. Fritjof Capra – Tao of Physics​

  • Quelle: The Tao of Physics (Shambhala Publications, 1975).
  • Einleitung/Kapitel 1: explizite These, dass moderne Physik Parallelen zu östlicher Mystik (Hinduismus, Taoismus, Buddhismus) aufweist.

13. Teilhard de Chardin – Evolution & Bewusstsein​

  • Quelle: Le Phénomène humain (Paris, 1955; engl. „The Phenomenon of Man“).
  • Dort beschreibt er die kosmische Entwicklung hin zum „Point Omega“ und verknüpft Evolution mit geistig-mystischen Dimensionen.

14. Johannes Kepler – Lobpreis Gottes​

  • Quelle: Harmonices Mundi (1619).
  • Original: „O Gott, ich denke Deine Gedanken nach nach meinem eigenen Maße!“ … und mehrfach: „Groß ist, Herr, Dein Name, und groß Deine Macht.“
  • Das angegebene Zitat ist eine mögliche Paraphrase, aber aus Keplers echten theologischen Passagen entnommen.

15. Robert Millikan – Wissenschaft & Glaube​

  • Quelle: Rede „Science and Religion“, Science Service Lecture, z.B. 1923 veröffentlicht in The Christian Century.
  • Aussagekern: „Es gibt keinen unüberbrückbaren Gegensatz zwischen wahrem Glauben und echter Wissenschaft.“

19. Bernard d’Espagnat – Realität und QM​

  • Quelle: d’Espagnat, Quantum Theory and Reality (Scientific American, 1979), später ausführlicher in On Physics and Philosophy (2006).
  • Kernaussage: „Die Doktrin eines objektiven Realismus, dass die Welt unabhängig vom Bewusstsein existiere, ist unhaltbar im Lichte der Quantenmechanik.“


📝 Zusammengefasst:​

  • Sicher und direkt belegbar: Einstein, Bohr, Schrödinger, Bohm, Pauli, Planck, Eddington, Capra, Teilhard, Kepler, Millikan, d’Espagnat.
  • Für die anderen bräuchte man tiefergehende Handschrift-Archive (z. B. Heisenbergs Privatbriefe, Grothendiecks Nachlass), wo der exakte Wortlaut nicht vollständig gesichert ist.

👉 Soll ich dir zusätzlich eine Liste mit den Zitaten, die falsch zugeschrieben sind (Feynman, Zajonc, Wolf …) samt korrekten echten Zitaten derselben Autoren erstellen, damit du das Thema sauber dokumentieren kannst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist übrigens ein sehr schönes und noch besseres Zitat.
Klar, weil Einstein ein kluger Mann war und schreiben konnte. Nur muß man halt auch versuchen zu verstehen, was er im Kontext meinte. Er spricht über die Empfinung von Rätselhaftigkeit als Antrieb zu eigener Erkenntnissuche. Mit mystischen Lehren hat das wenig zu tun. Von dem altgriech. Wort mystikos sind verschiedene deutsche Wörter abgeleitet, die nicht alle dasselbe bedeuten: mystisch/Mystik, mysteriös/Mysterium.

Wo kann ich ersehen, daß das erstere davon abgeleitet wäre ("völlig verbogen") ?
Indem du die Geschichte deines ersten Zitats nachverfolgst. Ich bin über
darauf gekommen, daß es diverse englische Übersetzungen gibt, was ja wohl beweist, daß der Ursprungstext nicht englisch war.
 
Ich verstehe vor allem deine Fixierung auf Naturwissenschaftler nicht. Es ist ja nicht so, daß alle Naturwissenschaftler an "Mystik" oder spirituelle Theorien glauben. Warum also hätten diese Naturwissenschaftler eher recht als die anderen? An dem Umstand, daß sie alle Naturwissenschaftler sind, kann es irgendwie nicht liegen. Es könnte ja sogar sein, daß die beiden Faktoren "ist Naturwissenschaftler" und "glaubt an Spirituelles" einfach unabhängig voneinander sind. ;)
 
es hat immer auch etwas mit der eigenen Lebenserfahrung zu tun. In meinem wie sicherlich auch in deinem Fall oder auch im Fall von Naturissenschaftlern, was man für sich annehmen kann oder nicht :coffee:

Ich verstehe vor allem deine Fixierung auf Naturwissenschaftler nicht.
ich bin da eigentlich überhaupt nicht fixiert, aber die Gesellschaft verlangt immer nach Wissenschaft. Du bist doch das beste Beispiel :)
 
die Gesellschaft verlangt immer nach Wissenschaft
Ja, aber wieso soll ein Gedankengebäude, das sich bewußt und absichtlich der Naturwissenschaft entzieht, plötzlich von der Naturwissenschaft bekräftigt werden wollen?

Da sähe ich dann schon mehr Sinn darin, die "spirituellen" Phänomene wirklich wissenschaftlich zu erklären (also über Psychologie etc.).
 
wieso soll ein Gedankengebäude, das sich bewußt und absichtlich der Naturwissenschaft entzieht, plötzlich von der Naturwissenschaft bekräftigt werden wollen?

ähm :)... bzgl absichtlich wird eher andersherum ein Schuh draus ....entzieht sich der NW allerdings natürlich insofern , dass es keine geeigneten technischen Meßverfahren für energetische Phänomene gibt bislang - woraus dann in geistreicher Logik argumentiert wird, das sei nicht meßbar und damit auch nicht existent oder diskutabel. Und sowieso Placebo, Betrug, Leichtgläubigkeit etc..

Echte Wissenschaft lebt aber gerade davon, Hypothesen aufzustellen, Beobachtungen ernst zu nehmen und Methoden so lange zu verfeinern, bis auch subtilere Kräfte vll irgendwann überpröft werden können. Wobei ich aber Zweifel habe, dass sich geistige, Selbstheilung induzierende Energien jemals technisch beweisen lassen werden. Ich könnte nichtmal sagen, wie man diese eigentlich treffend bezeichnen oder definieren soll.. Für mich sind sie auch mysteriös, also geheimnisvoll - aber im positiven Sinne. In etwa wie es auch in den obigen Zitaten steht.

Wie soll ein Mensch, der nach meiner Ansicht aus einer höheren geistigen Realität heraus entstanden ist, diese oder auch sich selbst verstehen können ?

die Kraft, die den Menschen erschaffen hat, kann ihn auch heilen (unbekannt)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Zitat von Albert Einstein auf Englisch: es ging hier doch auch darum, die Originaltexte zu finden. Das Zitat hier ist von 1930. Damals lebte Einstein noch in Deutschland; - er ist erst 1933 emigriert. Insofern wäre das Original auch in einer deutschen Veröffentlichung zu finden, einschl. Zusammenhang.
Das ist mir persönlich aber viel zu aufwendig und zeitraubend.

Grüsse,
Oregano
 
@zui11: Die Esoterik entzieht sich insofern absichtlich der Naturwissenschaft, als sie zum Beispiel behauptet, die Naturwissenschaft sei "materialistisch", mit ihren Logikforderungen zu eng und insofern beschränkt und könnte diese Phänomene gar nicht richtig erfassen. Weil sie halt was "Höheres" sind.
 
Selbst ein Populärwissenschaftler wie Lesch sagt, "Materie besteht nicht aus Materie"..

Er spricht aber unkorrekterweise von 99,8 Prozent. Tatsächlich sind es 99,99999999%, also 8 Neunen hinter dem Komma. Selbst diese astronomische Zahl stimmt aber nicht, in Wahrheit sind es 100% - aus einer noch grundsätzlicheren Betrachtung: In moderner Physik (Quantenfeldtheorie) gilt Materie nicht als feste Substanz, sondern als Energiezustand von Feldern. Damit ist das, was wir Materie nennen, vollständig Energie in unterschiedlichen Formen und Strukturen.

 
Zuletzt bearbeitet:

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Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

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