Der Körper besteht zu 99,99999999% aus Nicht-Materie - müssen ursächliche Therapien das "feinstoffliche" immer einbeziehen?

Das ist Haarspalterei. Ein Atom besteht auch nicht aus Atomen, aber es existiert.

In moderner Physik (Quantenfeldtheorie) gilt Materie nicht als feste Substanz, sondern als Energiezustand von Feldern. Damit ist das, was wir Materie nennen, vollständig Energie in unterschiedlichen Formen und Strukturen.
Das kann man so sehen. Aber das Entscheidende ist: gibt es Regeln, wie diese Form beschaffen ist, oder können diese Energieformen jederzeit oder gar zufällig ineinander übergehen? Ist die ganze Chemie als Wissenschaft also hinfällig oder nicht?
 
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Das kann man so sehen.

Für mich ergibt sich daraus eine Nachvollziehbarkeit, warum nichtmaterielle, energetisch-feinstoffliche Einfllüsse (Geistheilung/ Fernheilung, Homöopathie hochpotenziert, Placebo, Besprechen etc etc) überhaupt wirken (können). Und das oft tiefer und ursächlicher als "stoffliche" Mittel. Um solche Fragen soll es im Thread ja gehen. Oft ist natürlich auch eine Kombination aus stofflich u feinstofflich erst zum Erfolg führend. Ich halte keines von beidem für verzichtbar aus meiner heutigen Sicht.
 
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Für mich ergibt sich daraus eine Nachvollziehbarkeit
Aber sorry, du überträgst Erkenntnisse der Quantenphysik, die im subatomaren Bereich (für das Innenleben von Atomen bzw. für Elementarteilchen) gelten, auf den makroskopischen Bereich. Genau das verbietet die Quantenphysik. Es gibt zwar keine scharfe Grenze, ab der die Gesetzmäßigkeiten nicht mehr gelten (sie könnten auch für einzelne Atome noch gelten), aber die Größe des Dings, das betrachtet wird, ist schon entscheidend:


Das ist ja auch logisch, denn wenn das Gehirn aus 100.000.000.000.000.000.000.000.000 Atomen besteht und jedes davon seine Quantenunschärfen hat (z. B. wo es gerade ist), hebt sich das alles gegenseitig auf. Die Beobachtungsparadoxien, die für Quantenphänomene immer (!) gelten, werden in der normalen Welt nie beobachtet. Denn sonst wäre die Quantenphysik ja keine neue Physik gewesen, sondern man hätte diese seltsamen Phänomene immer schon gekannt.

Allerdings hat die Physik verschiedene Theorien, um zu erklären, warum das so ist, also warum in der Alltagswelt diese Phänomene nie beobachtet werden:
so z.B. die Dekohärenztheorie:
[der] zufolge interagiert die (makroskopische) Umgebung mit dem Quantenobjekt – also beispielsweise die Katze mit dem Atom. Dadurch reduziert sich die Zahl der quantenmechanischen Möglichkeiten so lange, bis nur noch ein einziger Zustand übrigbleibt: entweder tot oder lebendig. Demnach befände die Katze sich zu keinem Zeitpunkt in einem Zwitterzustand – zu viel interagierende Umgebung, die das verhindere.
und die Ghirardi-Rimini-Weber-Theorie:
Die GRW-Theorie wiederum postuliert, dass jedes Quantenobjekt nach langer Zeit, im Durchschnitt nach rund 100 Millionen (10 hoch 8) Jahren, spontan "kollabiert" – also seine Zustandsmöglichkeiten auf eine einzige reduziert. Dabei "reißt" es seine Umgebung mit sich, so dass sich diese ebenfalls für eine eindeutige Realität "entscheidet". Weil eine Katze [gemeint: die Katze aus Schrödingers Gedankenexperiment] aus rund 10 hoch 30 Atomen – also Quantenobjekten – besteht, geschähe dies binnen kürzester Zeit: Denn immer werde, erklärte Leggett, zumindest "irgend eines von all diesen Atomen bald dran sein mit dem Kollaps".
 
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du überträgst Erkenntnisse der Quantenphysik, die im subatomaren Bereich (für das Innenleben von Atomen bzw. für Elementarteilchen) gelten, auf den makroskopischen Bereich.
??

nein, ich übertrage Energetisches (energ. Heilen) auf Energetisches (Materie).
So mißverständlich hab ich mich auch garnicht ausgedrückt, wie kömmst du also darauf ? :rolleyes:
 
Weil die Materie eines Atoms oder eines Elektrons anders funktioniert als die Materie eines Gehirns. Habe ich doch versucht, darzulegen.
Das eine kann einen Welle-Teilchen-Dualismus haben, das andere nicht. Usw.
 
Weil die Materie eines Atoms oder eines Elektrons anders funktioniert als die Materie eines Gehirns.(...) Das eine kann einen Welle-Teilchen-Dualismus haben, das andere nicht. Usw.
Die "Materie" eines Gehirn besteht aber auch aus der "Materie" von Atomen/ Elektronen ?

Abgesehen davon, dass es Materie im Grunde nunmal garnicht gibt ?
 
Das stimmt doch im Grunde gar nicht mit dem leeren Raum, die Elektronenwolke, in der sich die Elektronen bewegen, füllt den Raum flächendeckend aus:

Hier im Video wird das ganz gut erklärt, Zitat 7:15 -

In Wirklichkeit enthalten Atome keinen leeren Raum. Vielmehr sind sie vollständig mit verstreuten Elektronen gefüllt, die überall den gleichen Raum mit Dichtewellen füllen.

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Schau dir das Video an (den Anfang) dann verstehst du, warum es zu diesen falsch verstandenen Aussagen mit den 99% kommt und Zeilinger sagte übrigens:

profil: In der Esoteriker-Szene wird häufig mit "Quantenheilung" geworben, auch gegen Covid. Wie finden Sie das?

Zeilinger: "Quantenheilung" ist schlicht und einfach Mumpitz. Esoterikern, die mir damit kommen, sage ich, dass die Quantenphysik viel radikaler ist als ihre Erklärungsversuche über heilende Quantenfelder. Ich rate ihnen, sich einmal ernsthaft damit zu beschäftigen. Dann würde es sie umhauen.

 
Wieso - die Aussagen widersprechen sich nicht, sie ergänzen sich. Du verwechselst da was. Lesch spricht über Bindungsenergie.

Elektronenwolken sind das eine, Bindungsenergie das andere. Bei einem geht es um Räumlichkeiten, Volumen, beim anderen um Massen.

Oder wie es perplexity formuliert:

Bindungsenergie ist also tatsächlich ein Maß für den Masse- oder Energieverlust bei der Bildung gebundener Systeme. Die Elektronenwolke beschreibt hingegen das räumliche Volumen, das Elektronen im Atom einnehmen.
 
Die "Materie" eines Gehirn besteht aber auch aus der "Materie" von Atomen/ Elektronen ?
Ja, richtig. Aber: In einem Körper aus Trilliarden von Trilliarden von Atomen gelten andere physikalische Gesetze als in einem künstlich isolierten Atom oder gar einem Elektron, das übrigens nur ca. ein 22.000stel von einem Kohlenstoffatom wiegt.

Nochmal:
Die Beobachtungsparadoxien, die für Quantenphänomene immer (!) gelten, werden in der normalen Welt nie beobachtet. Denn sonst wäre die Quantenphysik ja keine neue Physik gewesen, sondern man hätte diese seltsamen Phänomene immer schon gekannt.
 
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Ja, richtig. Aber: In einem Körper aus Trilliarden von Trilliarden von Atomen gelten andere physikalische Gesetze als in einem künstlich isolierten Atom oder gar einem Elektron

ok.. wenn also nur ein "künstlich isoliertes" Atom auf feinstoffliche/ energetische Einwirkungen reagieren kann, der Körper, der aus Trilliarden Atomen besteht, wegen "anderer Gesetze" aber nicht, lernen wir folglich: es kann garnicht funktionieren. Logisch..:geek:(y)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hattest nicht du angefangen, die Quantenphysik als Unterfütterung deiner "feinstofflichen" Thesen heranzuziehen? Aber die Quantenphysik gibt nichts dafür her!

Außer du erfindest dir eine Quantenphysik, die nichts mit der üblichen Quantenphysik zu tun hat ...

Und wenn du gedacht hast, in der Quantenphysik gilt "anything goes", dann irrst du dich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bruce Lipton über Materie
Ausschnitt - Vortrag, warum wir keine rein physischen Wesen sind, sondern Energiefelder, die alles miteinander verbinden.
Erfahre, wie Quantenmechanik unser Verständnis von Materie und Bewusstsein revolutioniert hat!

Kurzen Shorts:

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Auch nur kurz:

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Aber ich bitte dich... in Wikip. steht doch, daß Prof. Bruce Lipton auch ein "pseudowissenschaftlicher Spinner" sei :cool::whistle:
Ist er nicht, im Gegenteil, so einen Ruf hat er durch andere Wissenschaftler bekommen, die höchsten neidisch sind auf seine Entdeckungen, schau dir die Geschichte und den Werdegang von ihm an, er ist den herkömlichen Wissenschaftlern um länger voraus.

Aber es könnte sein, das du das Ironisch meinst.?
 
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