Der Einlauf

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ich hab über das Symptom in einem anderen thread geschrieben

25 OT-Beiträge in den passenden Thread verschoben: symptome.ch/threads/dr-house-gesucht-krieg-nicht-raus-was-mein-problem-ist-magen-darm.146790/page-4#post-1374912
 
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@satchmo
Weißt du, aus welchem Buch die von dir oben eingefügten Seiten zum Einlauf stammen?

Ich finde nur so wenige hilfreich Ifos zum Einlauf. Kennt jemand ein Buch oder kennt sich jemand aus. Insbesondere mit den Themen "Einlaufserie" (=ca. 3 Einläufe hintereinander) sowie hoher Einlauf (2-5 l Flüssigkeit).

Die von mir weiter oben verlinkte Seite ist schon recht interessant und erläutert, wie man mit hohen Einläufen und Einlaufserie wirklich gute Reinigungerfolge erzielt, die eine Colon-Hydrotherapie ähnlich sind.

Einläufe waren ja hierzulande früher auch sehr gebräuchlich, aber dteaillierte Infos über Anwendungsarten sind kaum zu finden.
DDr. Gerhard Venzmer
Der neue Hausarzt
 
Vor kurzem wieder ein Webinar dazu gehört/ gesehen.

Die Frau empfiehlt halt, sich mal über 3 - 6 Wochen täglich einen Einlauf machen - allein mit Wasser.
Dann soll man halt - während das Wasser drin ist - so Massagen im Darm machen...in der Anordnung des Dickdarms, und halt auch den Unterkörper in die Höhe und links und rechts - es sollte sich einfach das Wasser vermischen mit... und so halt natürlich auch eine, weiss nicht, Viertelstunde halten.
Das Thema war: "Vergessenes Heilmittel Einlauf"

Eigentlich habe ich das dann mal "in Angriff" genommen, aber man tut sich schon schwer, das täglich zu machen irgendwie.
 
So kurmäßig habe ich das noch nie gemacht. Ich halte mich an die Empfehlung, höchstens 1 x pro Woche einen Einlauf zu machen. Unter dem Strich sind es aber bei mir vielleicht nur 3x im Jahr, wenn ein konkreter Anlass besteht. Natroneinläufe z. B. helfen super bei Blähungen und Verstopfung. Kaffeeeinläufe fördern den Gallenfluß und damit die Entgiftung.
 
Zu Einläufen gibt es - grade von schulmedizinischer Seite her oft negative Beurteilungen,
wo maximal 1 - 2 Einläufe jährlich empfohlen werden:


und, aber von naturheilkundlicher Seite her tönt es hier aber sehr viel positiver:

 
Was soll man von einem Artikel halten, der in der Zusammenfassung einen Einlauf bei Darmverschluß empfiehlt, im Artikel selbst dann aber schreibt:
Ein Darmverschluss (Ileus) ist eine absolute Kontraindikation, da die Flüssigkeit nicht abfließen kann und die Situation gefährlich werden kann
Abgesehen davon ist ein Darmverschluß immer eine Sache für den Notarzt.
 
Zugegeben - ist heikel die Aussage, weil nur - aber immerhin - teilweise richtig, wie KI dazu schreibt:

"...Ein Darmverschluss (Ileus) ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der sofort in ein Krankenhaus gehört. Ein Einlauf kann nur bei bestimmten Formen (wie einem paralytischen Ileus oder Dickdarmverschluss) zur Linderung eingesetzt werden, keinesfalls jedoch bei einem kompletten mechanischen Verschluss ohne ärztliche Anweisung.

Wichtige Fakten zum Einsatz von Einläufen bei Darmverschluss:
  • Nur nach ärztlicher Diagnose: Ein Einlauf darf nicht eigenständig bei Verdacht auf einen Verschluss durchgeführt werden. Die Diagnose (Ursache und Ort) bestimmt die Therapie.
  • Anwendungsbereich: Ein Einlauf kann bei einer Darmlähmung (paralytischer Ileus) helfen, den Stuhlgang anzuregen. In manchen Fällen von Dickdarmverschlüssen kann ein Einlauf zur Entlastung beitragen.
  • Alternative Behandlungen: Häufiger als ein Einlauf wird eine Magensonde genutzt, um Druck vom Darm zu nehmen.
  • Operation: Ein kompletter, mechanischer Darmverschluss erfordert meist eine umgehende Operation.
  • Risiken: Ein nicht fachgerechter Einlauf bei einem mechanischen Verschluss kann zu einer Darmperforation (Darmdurchbruch) führen.
Typische Symptome eines Darmverschlusses:
  • Plötzliche, heftige Bauchschmerzen
  • Erbrechen (teilweise mit Fäkalgeruch)
  • Aufgeblähter Bauch
  • Kein Stuhlgang/Winde mehr möglich
Handeln Sie bei Verdacht auf einen Darmverschluss sofort: Rufen Sie den Notarzt oder suchen Sie die Notaufnahme auf..."
 

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