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Das Sandspiel

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In Todtmoos-Rütte, im Zentrum, das einstens der Graf Dürkheim und die Maria Hippius aufgebaut haben, wurde auch das "Ton-Spiel" entwickelt: Die Menschen arbeiteten mit Ton (Lehm) in einem Kasten und formten so ihre Gedanken, Gefühle und Emotionen. Es soll sehr befreiend sein.

Hier etwas Ähnliches: Das Sandspiel
[FONT=Arial,Helvetica,Univers,Zurich BT]Was verbirgt sich hinter dem Begriff Sandspiel?[/FONT][FONT=Arial,Helvetica,Univers,Zurich BT]
Fast jede/r von uns wird sich erinnern können, als Kind im Sand gespielt zu haben, am Meer Burgen gebaut und sie mit Muscheln geschmückt zu haben. Manche von uns werden sich erinnern können, wie sie völlig selbstvergessen in dieses Spiel vertieft waren.
Als Erwachsener trauen Sie sich das wohl nur noch, wenn Kinder mitmachen. Dabei werden Sie dann häufig merken, dass es immer noch Spaß macht und dass Sie sich auf seltsame Weise hinterher sehr entspannt fühlen.
Begonnen habe ich mit dem Sandspiel dann auch mit Kindern. Zu Anfang war es einfach eine Beschäftigungsmöglichkeit während einer langen homöopathischen Anamnese, die verschiedene Kinder gerne genutzt haben. Dann bemerkte ich, dass sich im Verlauf einer homöopathischen Behandlung die Bilder durchaus verändert haben. Sie wurden zunehmend harmonischer und die Kinder haben sich zusätzlich besser entwickelt.
Da ich mir selbst eine gewisse Kindlichkeit und Freude an handwerklichem und gestalterisch kreativem Tun bewahrt habe, faszinierte mich dieses Spiel von Anfang an. Mir hat es große Freude bereitet, eine Sandkiste aus Holz zu bauen, sie an langen Abenden immer wieder zu lackieren, die Figuren beispielsweise auf dem Flohmarkt oder aus Spielzeugkatalogen auszusuchen und sie in die Regale einzusortieren. Dann begann ich selbst in einer schwierigen Lebenssituation eigene Sandbilder zu machen. Es war verblüffend für mich, wie viel Spaß es mir gemacht hat, wie ich auf einfache Weise das, was in mir war und herauswollte, ausdrücken konnte und wie gut ich mich danach gefühlt habe. Ich bemerkte, dass Sachverhalte, die ich als ganz schlimm ansah, hinterher weniger schlimm waren, ja sich teilweise auflösten und ich mich nach so einem Spiel seltsam entspannt fühlte.
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Sandspiel
 
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Also, es ist ja nicht ganz so einfach, das hier mal zu schreiben. Aber das Thema lässt mich seit es hier gepostet wurde, doch nicht los.
Ich erinnere mich, dass ich als Kind sehr, sehr gerne im Sand gespielt habe. Zuhause hatten wir immer einen großen Haufen mit etwas groberem Quarzsand, als Erdbeimischung. Damit konnte man prima Burgen und Tunnel und alles mögliche bauen.

Als meine Tochter dann später e n d l i c h so weit war, wenigstens mit Sand spielen zu können, habe ich diese Liebe zum Wühlen und Bauen mit Sand wiederentdeckt. Anfangs machte sie mir mehr kaputt als dass sie "mitarbeitete", später bauten wir gemeinsam größere Gebilde. Oft auch am Strand, da konnte man dann das Element Wasser mit einbeziehen.

Ich habe immer eine tiefe Beruhigung und Entspannung gespürt, wenn wir mit Sand gebaut haben.

An den Stränden hier oben kann man manchmal richtige Kunstwerke bewundern.... .



Herzliche Grüße von
Leòn
 
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