- Beitritt
- 19.03.07
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Hallo ,
was ich teilweise jetzt gelesen habe macht mich einfach sprachlos....
Ich habe in bebus Links folgende Aussagen gefunden und möchte nur meine Gedanken dazu schreiben:
Quelle : https://www.ica-ev.de/downloads/Pressebericht-NeueForschungsergebnisse64.pdf
Was bei einer Schwangerschaft geschlechtsunabhängig sein soll , verstehe ich nicht. Aber ich lese die Erkenntnis , das es Frauen mit IC in der Schwangerschaft besser geht. Das Gleiche beobachten auch Frauen, die an Histaminintoleranz oder chronischen HIstaminproblemen leiden. Zum Einen wird in der Schwangerschaft sehr viel mehr DAO ( Abbauenzym des Histamins im Darm ) zum Schutz des Fötus gebildet. Zum Anderen wird auch verstärkt Progesteron gebildet. Das Progesteron soll auch sehr mit dem Funktionieren des Immunsystems zusammenhängen...u.a.....nicht meine Erfindung, habe gerade ein Buch darüber gelesen ( Buch )
Zusammenhänge zwischen HIstaminproblemen und Progesteronmangel wurden hier im Forum schon diskutiert .....Histaminprobleme schädigen Schleimhäute ( eigene leidvolle Erfahrung )
Progesteronbehandlung hilft auch gegen histaminbedingte Stoffwechselprobleme , z.B. bei NNS und SD Problemen.....von Erfolgen berichten im Forum Betroffene....und ich konnte die positiven Wirkungen auch erfahren.
Mein Fazit , da ich ja die These von nur "einer Haut" vertrete ....also Darmschleimhaut, in den Atmungsorganen ( allerg. Astma ....) , und im Genital- wie Blasenbereich sind zusammen betroffen ....schließt sich da für mich wieder der Kreis zum Behandlungsansatz über Ernährung/ Meidung allergener Stoffe .....( ich würde da nicht das lebenswichtige Kalium meiden sondern Allergene, die Mastzellen anregen und Entzündungsbotenstoffe ausschütten )
Und von übermäßig festgestellten Mastzellen in der Blasenschleimhaut wurde von Meira berichtet. Hätte man andere Orte mit Schleimhaut untersucht, würde man auch da vielleicht vermehrt Mastzellen finden ????? Ist nur eine Vermutung.
Ich finde, hoffentlich forscht man in dieser Richtung weiter.....
Ansonsten kommt mir noch die Idee , den Immunstatus von Patienten mit IC zu untersuchen....denn in der Spezialsprechstunde , wo ich damals war, kannte man sehr wohl den Zusammenhang zwischen floriden Allergien und verstärkter Mastzellaktivität.
LG K.
:freu:
Prima Zusammenfassung, liebe Kullerkugel, vielen Dank!
Aber das mag man hier nicht hören, oder kann es nicht verstehen, ich weiß es nicht.
Was mein Buch angeht, das betrifft vor allem die Rolle von Ansäuerung als Prophylaxe-Strategie und Kalium in diesem Zusammenhang. Was ich zum Thema Allergien im weitesten Sinne sagen, ist als Nachbesserung zu dem Buch zu verstehen.
LG