Chlorella Vulgaris gegen Chlorella Pyrenoidosa

Eugen

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Hallo,
es gibt diese zwei Arten, die für Ausleitung gut gelten. Nun die Frage...

Welche Chlorella Art ist besser für die Ausleitung?
Welche Vor- Nachteile?
 
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Hallo Eugen,
anscheinend ist nicht wirklich klar, ob das nun zwei Sorten sind oder nur eine:

Das bedeutendste Ergebnis in diesem Zusammenhang ist die Feststellung, daß das Taxon "eChlorella pyrenoidosa„ nicht existent ist. D. h, bei den bisher unter dem Begriff "eChlorella pyrenoidosa„ beschriebenen Algen handelt es sich nicht um Vertreter einer eigenen Art, sondern um verschiedene (!!!) Stämme anderer, definierter Chlorella- Arten, und zwar der: Chlorella vulgaris, Chlorella sorokiniana und der Chlorella fusca var. vacuolata.
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Was ist der Unterschied zwische Pyrenoidosa und Vulgaris?

INK Chlorella pyrenoiodsa: 100 % Chlorella pyrenoidosa; aufgrund des einzigartigen sekundären Pflanzenstoffes Sporopollenin entgiftet Pyrenoidosa besonders effektiv.

INK Chlorella vulgaris: 100 % Chlorella vulgaris; aufgrund der dünneren Zellwand entgiftet Vulgaris besonders sanft.

Die Erfahrung zeigt, dass aus Verträglichkeitsgründen mit Chlorella Vulgaris begonnen werden soll und dann nach der Eingewöhnung kann man auf Chlorella Pyrenoidosa umsteigen
INK Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH - FAQ

Wenn Chlorella vulgaris verträglicher sein soll, würde ich damit anfangen. Geht es Dir gut damit, bleib' dabei. Wenn Du meinst, umsteigen zu wollen, steige um. - Letztlich musst Du das sowieso selbst entscheiden.


Gruss,
Uta
 

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Eugen

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Uta danke sehr für deine Hinweise!
 
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21.05.06
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Kann ich nur bestätigen. Ist mir gar nicht vorher aufgefallen dass es zwei Sorten gibt. Hatte lange Zeit Vulgaris genommen und jetzt gewechselt auf die pyr... und ich hab mehr Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nackenverspannungen etc. Aber wenn sie effetkiver entgiftet...na ja, vielleicht komm ich dann endlich mal mehr voran.
 

Binnie

Kann ich nur bestätigen. Ist mir gar nicht vorher aufgefallen dass es zwei Sorten gibt. Hatte lange Zeit Vulgaris genommen und jetzt gewechselt auf die pyr... und ich hab mehr Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nackenverspannungen etc. Aber wenn sie effetkiver entgiftet...na ja, vielleicht komm ich dann endlich mal mehr voran.
Hallo Carrie,

bei der Einnahme von Chlorella Pyrenoidosa habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Verträglichkeit sehr stark von der Ernährung abhängt. Ich ernähre mich seit dem sehr gesund (viel Müsli, Rohkost, KEIN raffinierter Zucker!, Fleisch sowieso kaum ;) ). Außerdem haben wir uns einen Entsafter zugelegt. Damit machen wir so 3 mal die Woche einen Karotten-Apfelsaft (aus Bioobst!) und selbstverständlich ohne Zuckerzusatz. Der schmeckt superlecker und hilft der Leber bei der Entgiftung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leber bei der Ausleitung immer wieder der Unterstützung bedarf. Meine HP hat mir dafür auch noch Taraxacum und Zink verordnet.

Viele Grüße
Sabine
 
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Danke für die Tipps, aber ich glaube auch bei der Entgiftung mit Chlorella vulgaris spielt die Ernährung eine Rolle ;)
Nee, ernsthaft, seit einem Jahr esse ich Berge von Obst und Gemüse. Ich müsste mehr trinken, das stimmt.
Ich frage mich nur im MOment ob die Chlorella vulgaris dann überhaupt was gebracht hat oder ob ich jetzt erst anfange mit der pyrenoidosa...:confused:
Hach, ein Entsafter...hätt ich auch gern:klatschen
Liebe Grüße Carrie
 
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Nur zur Erinnerung,dass bei der Ausleitung die Öle und Fette nicht vergessen werden sollten:

... 60% des Gehirns besteht aus Fett - Fettsäure. Deshalb müssen wir die Fette oder Öle - die ein wichtiger Bestandteil des sehr verwundbaren Gehirns sind-, wieder zuführen und einer der wichtigsten Faktoren, die bei der Schädigung durch das Quecksilber entsteht beseitigen, weil nämlich metallischesQuecksilber fettlöslich ist, d.h. es hat eine Affinität für Fett.

Man kann das Gehirn wieder reparieren, wiederherstellen. Selbst bei sehr ernsthaften Erkrankungen! Es ist möglich, das Gehirn zu reparieren.

Wir haben in den USA einen enormen Zuwachs an Leuten der Parkinson-Diagnose, MS, ALS, Autismus, Gehirnverletzung und viele von den anderen schlimmen Erkrankungen unserer Zeit. Viele von diesen Erkrankungen attackieren wir jetzt sehr mutig und sehen oft dramatische Verbesserungen bei den Patienten. Viele von den Ärzten in den USA benutzen die Prinzipien, die sie von mir gelernt haben.

Denkt immer dran, die Quecksilbervergiftung macht eine Schädigung der Fette in derZellwand und wenn wir das nicht reparieren, dann kriegen wir den Patienten nicht wieder in Ordnung.

Tierische Fette, auch Butter und Schlagsahne, die haben einen hohen Anteil an gesättigtenFettsäuren und die geben den Zellen ihre Steife, ihre Figur.

Aber es ist auch wichtig, das die Zellen genauso diese bestimmte Starrheit brauchen, brauchen sie auchElastizität und Fluidität und die wird eben durch die ungesättigtenFettsäuren vermittelt.

Das sind dieessentiellen Fettsäuren, die wir z.B. im Sonnenblumenöl finden oder im Distelöl, Fischöl, Lachsöl, Leinsamenöl. Diese Öle, wenn die eingenommen werden, eingebaut werden in die Zellwand, geben der Zelle ihre Elastizität.

Eine Fettsäure die einen sehr schlechten Namen hier in Europa hat, ist die Arachidonsäure, (= vierfach ungesättigte essentielle Fettsäure) die zu unrecht einen schlechten Namen hat. Die hauptsächlich enthalten ist in Eier, Käse und Butter.

Aber es ist in Wirklichkeit diewichtigste Fettsäure von allen, die alle anderen kontrolliert.

Wenn wir ´ne Quecksilbervergiftung haben, werden hauptsächlich Omega-6 Fettsäuren aus dem Körper vermehrt ausgeschieden und verbrannt, und wir verarmen an diesen und damit mit dem Vorläufer der Arachidonsäure.

OK, jetzt kommt ein bißchen Biochemie und Ihr müßt es bitte ertragen.

Es gibt 2 Familien von Fettsäuren, die Omega-6 Fettsäure und die Omega-3 Fettsäure.

Innerhalbder Omega-6 Fettsäure, gibt es 2 Familien: 1. die Distel- und Sonnblumenöle und das Nachtkerzenöl, die werden dann abgebaut oder umgebaut zu der Prostaglandin I - Serie.

Prostaglandine sind verantwortlich für die Kommunikation von Zelle zu Zelle, sie sind sozusagen die e-mails oder Briefe die die Zellen hin und her schicken. Es geht immer über die Moleküle von Arachidonsäure und wenn Euch diese Öle fehlen in der Nahrung oder wenn die Quecksilbervergiftung Euch daran verarmt hat, dann bricht die interzelluläre Kommunikation zusammen.

Das zweite sind die Fettsäuren - die Arachidonsäure - die hauptsächlich in Fleisch und Eiern, in tierischen Produkten vorhanden sind.

Die Omega-3 Fettsäuen, die Linolensäure, Leisamenöl, und das EPA von Fischöl und die Docosahexaensäure, der andere Teil vom Fischöl.

Es muß nun unbedingt eine Balance zwischen diesen beiden geben.

Ohne Zufuhr von den richtigen Ölen, keineGehirnfunktion.

Bei der Heilung von schwermetallgeschädigten Patienten, ist die Berücksichtigung der Öle, der wichtigste diätetische Punkt. Wichtiger als alles andere, ob Ihr nun Vegetarier seid oder was anderes, kein Punkt ist so wichtig wie die Öle.

Dr. Sholomo Yehuda hat empfohlen, dass das Verhältnis zwischen diesen beiden Ölanteilen 4 : 1 ( 4 Anteile Omega-6 und 1 Anteil Omega-3) sein soll. Wir haben das bestätigen können, durch testen an Patienten und in dem anerkanntestem Fettsäure-Labor in den USA und auch durch klinische Beobachtung.

Ihr könnt das Öl auch einfach selbst erzeugen, indem Ihr 4 Teile Sonnenblumenöl und 1 Teil Leinöl zusammenmischt und es zum Salat bzw. zu Euren Speisen gebt - ein paar EL pro Tag. Leinöl ist das einzige Pflanzenöl, das einen so hohen Omega-3-Anteil wie Fischöl hat.

Manche Leute sind der falschen Annahme, das Olivenöl essentielle Fettsäuren enthält.

Aber es gibt auch eine kompetitive Hemmung zwischen den Ölen, d.h. wenn man zuviel Omega-3 gibt, werden die Omega-6 Öle unterdrückt!

Meist brauchen die Schwermetall belasteten Leute das EPA vom Fischöl.

Das Problem ist, das die Öle die so zugesetzt werden müssen, erst einmal verdaut werden.

Der erste Schritt der Verdauung ist das Pankreasenzym, Lipase, und dann muß der Gallensaft im Dünndarm vorhanden sein, der die Fette wasserlöslich macht, damit sie aufgenommen werden können.

Es ist also relativkompliziert für den Körper Fette überhaupt aufzunehmen. Vor allem für die Schwermetallgeschädigten, wo das Pankreas überhaupt nicht funktioniert und die Gallenblase auch nicht funktioniert.

DieGallenflüssigkeit hat, ganz hoch interessant für uns, eine Doppelfunktion.

Einmal werden über die Galle die ganzen Umweltgifte ausgeschieden, auch ein Teil der Metalle und zum anderen ist die Gallenflüssigkeit selbst notwendig, um die Öle zuabsorbieren, die dann den Nervenschaden reparieren.

Normalerweise hat die Zelle einen hohen Gehalt an Kalium und niedrigen Gehalt an Natrium, er verschiebt sich, dadurch gibt es auch die Lähmungserscheinungen bei neurologischen Erkrankungen, das Taubheitsgefühl und abnormale Empfindungen. Fettsäuren gehen verloren.

Eine Sache, die relativ leicht zu meistern ist, ist die Zunahme von Kohlehydraten zu reduzieren . Es ist oft sehr erstaunlich und dramatisch, was bei unseren neurologischen Patienten passiert, wenn sie aufhören die konzentrierten Kohlehydrate zu sich zu nehmen, also Brot, Kuchen, Torte, Kekse und Nudeln. Ich zähle auch den Reis dazu und auch die ganzen alternativen Körner.

Erst einmal in der therapeutischen Anfangsphase, wo wir ALS- oder MS - Patienten versuchen zu stabilisieren oder das Kind mit seinem Krampfleiden, alle Körner weg!

Nur Gemüse essen, nur ein bißchen Fleisch, Fisch oder Eier dazu.

Niacin ist Vitamin D 3.

Nikotinsäure ist mit dem Niacin nahe verwandt. Raucher haben oft einen Mangel, es ist in den Zigaretten enthalten, sie müssen Rauchen, weil sie sonst den Vit. D 3- Mangel spüren.

Bei hyperaktiven Kindern benutzen wir den Nikotin-touch, was phantastisch funktioniert....
www.power-for-life.com/Schwermetall/Vortrag2/vortrag2.html

Uta
 
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21.05.06
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Stimmt, die letzten Tage war ich auch sparsam mit dem Öl bzw. hatte es weggelassen. Ist schon erstaunlich, da hat mein Hirn wohl gemuckt ;)
 

Binnie

Hallo zusammen,
in welcher Form und in welcher Menge nimmt man das Fett denn am besten ein? In einem älteren Vortrag von Dr. Klinghardt habe ich gelesen, dass man 4 Teile Sonnenblumenöl mit 1 einem Teil Leinöl mischen soll wegen dem richtigen Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3. Auf seiner Website schreibt er aber jetzt bei den FAQs:

Kann ich meine täglichen Bedarf an EPA/DHA auch mit vegetarischen Mitteln decken wie z.B. Leinöl?

Um den täglichen Bedarf an EPA und DHA zu decken, gibt es zum regelmäßigen Verzehr bestimmter Meeresfische oder zur Einnahme von hochwertigsten Fischöl- bzw. Lachsölkapseln keine vegetarische Alternative.
Danke und viele Grüße
Sabine
 
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21.05.06
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Ich hab da das gefunden:

ω-3 Fettsäuren pflanzlicher Herkunft


Vorkommen: Im Körper wird aus der in hochwertigen pflanzlichen Ölen wie Leinöl (ca. 58% alpha-Linolensäure), Hanföl (ca. 20% + 2-4% gamma-Linolensäure), Sojaöl (ca. 8%), Rapsöl (ca. 7%), Walnussöl (ca. 5%) und Kürbiskernöl (ca.2%) vorkommenden alpha-Linolensäure (18:3) die Eicosapentaensäure (20:5) und Docosahexaensäure (22:6), aufgebaut, die dann die unter ω-3 Fettsäuren tierischer Herkunft (s.u.) beschriebenen Stoffwechselwirkungen entfalten können.
Körperinterner Stoffwechselweg: Die Effizienz des Stoffwechselweges zum Aufbau der Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure im menschlichen Körper hängt von hormonellen Einflüssen ab. Daher unterliegt die Bildungsrate körperinternen Gleichgewichten, die durch den Lebensstil beeinflussbar sind. Sie wird also nicht allein von der aufgenommenen Menge an alpha-Linolensäure bestimmt.

ω-3 Fettsäuren tierischer Herkunft


Vorkommen: In nennenswerten Mengen kommen die langkettigen omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (20:5) und Docosahexaensäure (22:6) als direkte Wirksubstanzen in Fischen und Meeresfrüchten vor.
Stoffwechselwirkungen: Als Ausgangsstoffe der Bildung der Prostaglandine der Serie 3 sind diese Fettsäuren an einer Vielzahl von Stoffwechselwegen beteiligt. Sie können daher unterstützend innerhalb der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen des Darmtraktes, aber auch bei anderen mit entzündlichen Vorgängen einhergehenden Prozessen wie Rheuma oder Allergien eingesetzt werden. Darüber hinaus haben sie einen hemmenden Einfluss auf mögliches Tumorwachstum. Die omega-3 Fettsäuren unterstützen die Normalisierung des Blutcholesterin- und -triglyceridgehaltes. Unter anderem verbessert sich durch ihren Einbau in die Zellgrenzflächen auch deren Elastizität. Sie wirken also in mehrfacher Hinsicht arteriosklerotischen Vorgängen entgegen (s.a. unten) .

Demnach können auch pflanzliche Omega 3 Fettsäuren dieselben Stoffwechselvorgänge veranstalten wie tierische. Oder hab ich das falsch verstanden?
 
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10.01.04
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Dr. Sholomo Yehuda hat empfohlen, dass das Verhältnis zwischen diesen beiden Ölanteilen 4 : 1 ( 4 Anteile Omega-6 und 1 Anteil Omega-3) sein soll. Wir haben das bestätigen können, durch testen an Patienten und in dem anerkanntestem Fettsäure-Labor in den USA und auch durch klinische Beobachtung.

Ihr könnt das Öl auch einfach selbst erzeugen, indem Ihr 4 Teile Sonnenblumenöl und 1 Teil Leinöl zusammenmischt und es zum Salat bzw. zu Euren Speisen gebt - ein paar EL pro Tag. Leinöl ist das einzige Pflanzenöl, das einen so hohen Omega-3-Anteil wie Fischöl hat.

Manche Leute sind der falschen Annahme, das Olivenöl essentielle Fettsäuren enthält.

Aber es gibt auch eine kompetitive Hemmung zwischen den Ölen, d.h. wenn man zuviel Omega-3 gibt, werden die Omega-6 Öle unterdrückt!

Meist brauchen die Schwermetall belasteten Leute das EPA vom Fischöl.
Ich nehme an, man muss es ausprobieren, ob man die Fischölkapseln verträgt und ob es einem damit besser geht.

So steht es in dem Klinghardt-Vortrag oben...

Gruss,
Uta
 
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21.05.06
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Ich hatte ja vor über einem Jahr angefangen mit der Ausleitung, da hatte ich auch die kleinen Chlorella genommen, ich nehme an es war Pyrenoidosa und hatte auch arge schlimme Beschwerden. Bei meiner zweiten HP bin ich dann auf die Vulgaris umgestiegen und sie hatte mir ne andere Dosierung gesagt als die erste. Nur weiß ich gar nicht ob sie wusste dass ich die 500 mg Vulgaris nehme oder ob sie von 200 mg Pyrenoidosa oder was auch immer ausgegangen ist. Jedenfalls bin ich mit dieser Dosierung 2x500 mg Vulgaris gut gefahren. So gut, dass ich keine Beschwerden hatte, aber auch keine Besserung merkte.
Jetzt bin ich aus Preisgründen wieder auf die 200 mg Pyrenoidoda umgestiegen und seitdem hab ich wieder arge Beschwerden. Den ganzen Tag über dumpfe Kopfschmerzen, den ganzen Tag Stuhlgang, schlechte Laune, schlechte Haut, Muskelverspannungen. Ich hab natürlich versucht die Dosierung an die 2x500 mg anzupassen, hab dann mit 2x14 angefangen weil ich dachte die kleinen hätten 250 mg. Die haben aber nur 200 mg, oder?
Jedenfalls hab ich dann versucht 2x18x200 mg. Aber irgendwie klappt es nicht. Hab es dann mit 3x10 versucht, heute 3x11... aber irgendwie gehts mir mit den Dingern schlecht.
Jetzt weiß ich nicht...ist das ein gutes Zeichen, weil sich was tut (im Gegensatz zur Vulgaris) oder ist es ein schlechtes Zeichen?
Beschwerdemäßig würd eich wieder auf Vulgaris umsteigen, aber da ist halt der Gedanke, dass sie nicht so gut entgiftet. Wenn es mit Pyrenoidosa schneller geht, wär mir das natürlich lieber.
Langes Geschreibsel, tut mir leid. Vielleicht hat ja einer von Euch Ideen dazu? Soll ich mit der Dosierung lieber raufgehen oder runter? Soll ich es lieber auf
2, 3 oder 5 mal am Tag verteilen?
:confused:
Liebe Grüße Carrie
 
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26.07.07
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Hallo Carrie und alle anderen in diesem Post.

Ich habe zu der geführten Diskussion um Chlorella pyrenoidosa oder Chlorella vulgaris (Anwendung und Dosierung) - Omega-Fettsäuren aus Pflanzenölen noch einige vielleicht hilfreiche Anmerkungen.

1. Chlorella pyrenoidosa ist wegen seiner besonderen (auch hier schon beschriebenen) Affinität zu Schwermetallen in einer Ausleitung in jedem Fall vorzuziehen. Bei Verdauungsbeschwerden sollte die Dosis vor der eigentlichen Ausleitungsphase langsam gesteigert werden. Eine dreimalige Einnahme am Tag ist sinnvoll. Hierbei ist in der Ausleitungsphase von entscheidender Bedeutung, dass die Chlorellas ca. 30 Minuten vor dem Essen eingenommen werden.

Hintergrund: schon bei der Zufuhr von Fettsäuren im Mund beginnt der Körper Gallenflüssigkeit auszuschütten. Bereits in der Leber befindliche Umweltgifte gelangen so in den Darm und können dort nur aufgenommen werden, wenn die Mikroalgen bereits dort sind. Einfach ausgedrückt.

2. Eine Ausleitung auf Basis von naturheilkundlichen Präparaten, wie Bio Bärlauch Bitter und Bio Frischpflanzen Korianderbitter und der beschriebenen Bio Chlorella pyrenoidosa ist nur in Kombination sinnvoll. Es hat sich bewährt mit einer 1 Phase ausschließlich mit Bärlauch/Chlorella zu beginnen. Erst nach etwa drei Wochen sollte mit dem Koriander begonnen werden. Die Dosierungsempfehlung der Chlorella als Nahrungsergänzung liegt bei ca. 3g am Tag. In Ausleitungsphasen sollte diese Dosierung ca. 9g betragen. Sollten Verdauungsbeschwerden solch eine Dosierung unmöglich machen, muss zuerst am Darm und meist auch der Leber vorgearbeitet werden. In diesen Fällen muss der Körper sorgfältig auf die Ausleitung vorberreitet werden.

3. Vor jeder Ausleitung von Umweltgiften, wie Schwermetallen oder Xenobiotika sollte der Säuren-Basen-Haushalt stimmen und die Leber gereinigt werden. Eine sinnvolle und effektive Leberreinigung ist die Wellnest Leber-Kraft Kräuter Vitalkur

4. Eine Supplementierung von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren während einer Ausleitung im Verhältnis 1:4 ist sinnvoll. Man muss allerdings einerseits die - bereits beschriebene - gegenseitige Hemmung der Aufnahme ebenso beachten, wie den Umstand, dass der Körper Omega-3 aus Planzenölen erst synthetisieren muss. In Fischölen ist das benötigte DHA und EPA bereits für den Körper verfügbar vorhanden. Bei eingeschränkter Syntheseleistung der Leber - und die ist in der Ausleitung wirklich gefordert - ist die Einnahme von gereinigten Fischöl-Kapseln sinnvoll.

Einen sinnvoll ausgearbeiteten Ausleitungsplan unter Beachtung des Säuren-Basen-Haushalts, des Aspektes Darmpilze, wie Candida albicans, der ausreichenden Supplementierung mit Omega-Fettsäuren und Mineralien, der ausreichenden Aufnahme von Chlorella pyrenoidosa Algen - möglichst alles in Bio-Qualität - und der vollen Leistungsfähigkeit der Leber finden Sie hier.

Ich hoffe, mit meinen Hinweisen sind hilfreich. Ich persönlich beschäfte mich bereits seit Jahren aus beruflichen Gründen mit dem Thema Umweltgifte und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Die Hinweise sind Erfahrungswerte, insbesondere auch im Austausch mit einem bundesweiten Netz von Therapeuten ermittelt, und können nur einen allgemeine Herangehensweise skizzieren. Eine Ausleitung sollte immer vor dem Hintergrund der persönlichen (Vor-)Belastungen, der individuellen Konstitution und Lebensumstände erfolgen.
 
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29.03.08
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Hallo,

also ich habe mit Chlorella pyrenoidosa sehr gute Erfahrungen gemacht.
Am Anfang war ich wegen dem Preis recht geschockt. Vor ein paar Jahren hat das Kilo ja noch ein paar hundert Mark gekostet. Aber irgendwann habe ich dann endlich einen günstigen Lieferanten gefunden.
www.bienenschwarmmm.de
Da sind die Chlorella bezahlbar und in einer sehr guten Qualität. Kann ich nur empfehlen. Die Ausleitung war am Anfang echt heftig. Mich hats ein paar Mal fast umgehaun aber mittlerweile geht es echt viel besser.

Liebe Grüße
Franz
 
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