Borrelien / Ehrlichien

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Hallo,

nachdem bei mir der Westernblot auf Borrelia Burgdorferi negativ war, hat jetzt der LTT-Test in Ettlingen diese Ergebnisse gebracht:

Borrelien LTT
- Wildtyp-Mischantigen 2,37 SI (Ref < 2,00)
- OspC(p25) rekombinant 2,37 SI (Ref < 2,00)
- DBPA rekombinant 2,08 SI (Ref < 2,00)
- visE-Antigen rekombinant 1,39 SI (Ref < 2,00)

Ehrlichien LTT(HGE)
- HGE-p44-Antigen rekombinant 9,42 SI (Ref<2,00)
- HGE-AnkA-Antigen rekombinant 1,26 (Ref < 2,00)

Bartonellen + Babesien negativ

Kann irgendjemand was damit anfangen ... ? Arzttermin habe ich erst in 3 Tagen.

Viele Grüße
Frank
 
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Hallo Frank,

steht unter den Ergebnissen keine Befundinterpretation drunter?

Der LTT-Borrelien ist leicht positiv oder im Grenzbereich und der LTT-Ehrlichien positiv, wie es aussieht.
Ich würde die Sache weiter verfolgen, denn soweit ich weiß, können Ehrlichien das Immunsystem unterdrücken und eine Immunschwäche hervorrufen. So kann es denn auch daher kommen, dass die Borrelienwerte aufgrund einer noch zusätzlichen Infektion mit HGE nur schwach positiv sind bzw. die Serologie negativ, obwohl eine Borreliose vorliegen könnte.

Ein LTT macht im Grunde nur Sinn, denke ich, wenn man diesen in Behandlung bei einem Spezi macht bzw. vor hat, einen aufzusuchen, da dieser die Ergebnisse besser aus Erfahrung im Zusammenhang mit dem klinischem Bild sehen kann (habe so zumindest auch die Erfahrung gemacht). Ich würde jedenfalls einen Spezi aufsuchen, um mir Klarheit zu verschaffen.

Hast du den Termin bei einem borrelioseerfahrenen Arzt?

Viele Grüße Quittie
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank,

steht unter den Ergebnissen keine Befundinterpretation drunter?

Da stand nur drunter, dass Borrelien grenzwertig seien und ein deutlicher Verdacht auf HGE (Ehrlichien) vorlägen. Allerdings treffen außer starken Kopfschmerzen eigentlich keine der klassischen Symptome auf mich zu. Die Sache mit dem Immunsystem ist allerdings interessant, das muss ich mal weiter verfolgen.

Und den Spezialisten muss ich mir erst noch suchen ...

LG
Frank
[/QUOTE]
 
Hallo,

nachdem bei mir der Westernblot auf Borrelia Burgdorferi negativ war, hat jetzt der LTT-Test in Ettlingen diese Ergebnisse gebracht:

Borrelien LTT
- Wildtyp-Mischantigen 2,37 SI (Ref < 2,00)
- OspC(p25) rekombinant 2,37 SI (Ref < 2,00)
- DBPA rekombinant 2,08 SI (Ref < 2,00)
- visE-Antigen rekombinant 1,39 SI (Ref < 2,00)

Ehrlichien LTT(HGE)
- HGE-p44-Antigen rekombinant 9,42 SI (Ref<2,00)
- HGE-AnkA-Antigen rekombinant 1,26 (Ref < 2,00)

Bartonellen + Babesien negativ

Kann irgendjemand was damit anfangen ... ? Arzttermin habe ich erst in 3 Tagen.

Viele Grüße
Frank

Wie sind bartonellen und Babesien getestet worden?ELISA?
Werte zwischen zwei und drei werden in der Regel als Grauzone angesehen.
Vielleicht machst du noch den CD75+NKZelltest, das wäre bei einem Wert unter 60 noch ein Hinweis, dass du evt. nicht richtig auf eine vorhandene Borreliose reagieren kannst.
LG, katimaki
 
Und den Spezialisten muss ich mir erst noch suchen ...

Das würde ich jedenfalls tun, wenn du anders nicht weiterkommst. Mit Co-Infektionen wird sich häufig noch weniger ausgekannt. :rolleyes:

Bei mir war der LTT-Borrelien auch fast immer nur im Grenzbereich, trotz florierende Infektion.
Negative Borrelienserologien (Elisa,WB) können auch an den nicht standardisierten Testkits liegen - ich war auch von einigen Labors neg. getestet worden, aber von anderen wiederum pos. .

Viele Grüße Quittie
 
Wie sind bartonellen und Babesien getestet worden?ELISA?
Werte zwischen zwei und drei werden in der Regel als Grauzone angesehen.
Vielleicht machst du noch den CD75+NKZelltest, das wäre bei einem Wert unter 60 noch ein Hinweis, dass du evt. nicht richtig auf eine vorhandene Borreliose reagieren kannst.
LG, katimaki

Bartonellen und Babesien sind standardmäßig als IgG und IgM gemessen worden.

Ich warte jetzt mal auf Morgen, mal sehen, was passiert.

LG
Frank
 

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