Bindegewebe im Körper löst sich auf

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Hallo,
es began letztes Jahr im Mai. Ich hatte erst immer wieder leichte intervallartige Stiche im rechten Mittelbaren, neben dem Bauchnabel. Hab mir erst nichts dabei gedacht, als es jedoch nicht besser wurde ging ich zum Arzt. Labor und Ultraschall ergaben nichts. Dann wurden die Beschwerden schlimmer und ich hatte das Gefühl das sich mein Magen nicht mehr entleeren konnte, Magenspiegelung und erneuter Ultraschall haben das auch betätigt. Magenspiegelung war sonst aber unauffällig. Beim Ultraschall wurde dann ein Hämangiom festgestellt, was aber nicht gross von Bedeutung ist. Ein MRT der Leber hat das später bestätigt. Dann hatte ich so massive Beschwerden, keinen Appetit mehr, ich konnte nur mit Oberkörper erhöht schlafen und zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme hatte ich das Gefühl es würde in meinem Darm gären. Ich kam nachts nicht mehr zur Ruhe, konnte kaum noch schlafen. Eine Darmspiegelung hat ausser vereinzelten Divertikeln nichts ergeben, das haben ja viele. Unverträglichkeitstests haben ebenfalls nichts ergeben. Dann hatte ich an einem Abend so starke Bauchschmerzen das ich die Tage drauf das Gefühl hatte irgendwas kommt tröpfchenweise aus meinem Darm, genau aus der Stelle die miChance immer etwas schmerzte. Danach war alles anders. Ich hatte Schmerzen um den Rippenbogen und es war als hätte ich Luftbläschen an und unter den Rippen. Meine Mutter hat das auch getestet. Meine Ärztin meinte es wäre abgeschaltes Fettgewebe von den Rippen. Und komisch war, wenn man drauf gedrückt hatte war das Gewebe weg und erst später wieder tastbar. Es folgte ein CT vom Abkommen, was ich bis heute bereue ein MRT wäre ohne Strahlung besser gewesen, na egal. Es war bis auf eine leicht vergrößerte Milz und Zysten in den Eierstöcke normal. Ende Oktober war ich erleichtert, meine Magen und Darm Beschwerden gingen langsam weg, Appetitlosigkeit blieb jedoch. Das Gewebe unter den Rippen war dann auch weg ausser in einem Bereich, am rechten unteren Zwischenrippenraum. Dann ging ich eines Abends ins Bett und hatte plötzlich brennende Schmerzen am rechten Unterschenkel, oberhalb des linken Innenknöchels. ÄUnser lich war nichts sichtbar, doch beim tasten fühlte man eine ca. drei bis vier cm grosse Schwellung, mein Mann konnte sie auch fühlen. Es war Wochenende und nach drei Tagen war die Schwellung weg, das Gewebe war genauso wie unter dem Rippenbogen, wie kleine poröse Bläschen die auf Druck platzen. An Weihnachten bekam ich plötzlich leichte muskelkaterartige Schmerzen, am Gesäß, an den Knien und meiner rechten Hand, diese vergingen nach einem Tag und seit diesem Tag an fingen all meine Gelenke von den Füßen angefangen an zu knacken. Ich bekam Schmerzen im Schultergürtel und dann fühlte man das veränderte Gewebe auch dort sowie an der gesamten Wirbelsäule lang. Meine Sehnen im Bereich des Nackens und an der Oberschenkel Innenseite knirschen und die Fasern wirken als wären sie porös. Total komisch und sehr beängstigend. Ich hatte plötzlich Probleme mit den Ohren, hab seit ca. drei Monaten Schwierigkeiten den Druckausgleich erst im linken und nun in beiden Ohren hinzugekommen. Hab beim schlucken immer so ein knirschen und gluckerndes im Hals und kann seit kurzem nachts nicht mehr auf meinen Ohren liegen, ich werde vor Schmerzen wach und habe morgens hochrote Ohren. Mein rechtes Ohr knirscht und vor zwei Tagen hatte ich am Gehöreingang eine Schwellung die sich überreichen aber nicht eitrig entleert hat. Zudem habe ich seit ein Paar Wochen einen metallischen Geschmack im Mund und hatte die letzten drei Tage auch immer wieder Blut im Rachen. Meine Laborwerte sind weiterhin normal, nur die Leukozyten springen immer hoch und runter und die Schikdrüssenwerte sind normal aber an der unteren Grenze. Ich habe langsam richtig Angst, dieseS Gewebe ist mittlerweile fast überall. An meiner Bauchdecke kann man Fettgewebe richtig verschieben. Meine rechte Schulter reibt über eine Sehnen und meine Gelenke blockieren manchmal. Rheumawerte waren negativ. Tagsüber habe ich bis auf das knacken und knirschen kaum Beschwerden nur nachts werde ich wach weil mir die Rippen oder Gelenke oder Ohren schmerzen. Es ist als würde dieses Gewebe meine Sehnen, das Bindegewebe und Knorpel angreifen. Nur was kann das sein, ohne das irgendwelche Entzündungszeichen erhöht sind. Ich habe seit Juli 10 KG abgenommen. War vorher immer Gesundheit, war gut im Futter und nun das. Es geht mir mittlerweile psychisch auch immer schlechter. Keiner kennt dieses Gewebe und Ärzte nehmen mich nicht ernst, werde immer auf die psychosomatische Schiene geschoben. Nur meine Psychiaterin, die ich mittlerweile benötige hat sich die Zeit genommen und konnte dieses Gewebe ebenfalls ertasten. Sie war erstaunt und meinte das sie sowas auch noch nie getestet habe. Ich habe eine Familie mit zwei kleinen Kindern, ich habe mittlerweile solche Angst und keiner nimmt mich ernst. Jeder Arzt behandelt nur seinen Bereich und sieht mich nicht mal als ganzes. Ach und mit den Augen hatte ich auch plötzlich Probleme, kann nah nur noch schlecht sehen und habe die Glaskörpertrübung getrübt. Beim MRT der BWS hat man einen Bandscheibenvorfall 7/8 festgestellt, dieser war auf dem MRT der Leber noch nicht zu sehen. Es ist als würden sich meine Knochen lockern, selbst mein Brustbein knackt, total ekelig. Ich bin Krankenschwester und habe selber für all das keine Erklärung. Was kann das nur sein?
 

CuteLion

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Bindegewebe im Körper lösst sich auf

einen metallischen Geschmack im Mund

Nur um das gleich aus- oder einzuschließen, hast du Amalgam Zahnfüllungen?

Keiner kennt dieses Gewebe und Ärzte nehmen mich nicht ernst,

Also ich würde das aber als GUTES Zeichen sehen. Man kann zu den Ärzten stehen wie man will, Krankheiten sehen die nun wirklich genug. Ärzte mögen nicht alles finden und wissen - aber allein, dass die Sachen ausschließen, ist schon mal viel.

Zum Umgang mit Ärzten: Angst ist leider denkbar ungeeignet. Da machen die dicht. Vor allem bestätigst du damit nur deren Eindruck - "Angststörung". So schwer es auch fällt, im Umgang mit den Ärzten solltest du irgendwie davon weg kommen. Ich habe einen Bekannten, der hat allein durch Reden, ganz ohne Geld in die Hand zu nehmen, Zugang zu internationalen Spitzenforschern bekommen (in Deutschland und den USA) als seine Frau unheilbar an Krebs erkrankte - einfach Anrufen. Er blieb ruhig und gefasst und logisch, obwohl die Lage ausweglos war. Er informierte sich und redete mit denen auf Sach-Ebene bleibend. Wenn er angefangen hätte, auf Gefühlsebene zu reden, dann hätten die ihn ganz schnell abgeblockt. Er hatte übrigens Erfolg, wenn man ein Jahr länger Leben als erwartet durch ganz neue Behandlungsmethoden so nennen kann. Die Verzweiflung war da, aber die Gespräche müssen mit Hirn, nicht mit Gefühl erfolgen. Sorry wenn das bevormundend klingt, ich versuch's ja nur, ohne dich zu kennen was zu sagen. Dass du auch so gar keinen Erfolg in der Kommunikation mit mehreren Ärzten hattest, nichtmal, dass die woandershin verweisen (sollte ja das Ziel sein an der Stelle), bringt mich dazu. So schlimm sind die nicht, sind halt auch nur Menschen.
 
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Ich habe noch Amalgamfüllungen, hatte aber bisher nie Probleme damit. Zerstören die Gifte des Quecksilbers denn das Gewebe?

Ich möchte auch keinem Arzt einen Vorwurf machen. Nur als ganzes sehen die einen nie. Ich kenn das ja selber aus dem Krankenhaus.
 

CuteLion

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Bindegewebe im Körper lösst sich auf

Ich habe noch Amalgamfüllungen, hatte aber bisher nie Probleme damit. Zerstören die Gifte des Quecksilbers denn das Gewebe?

Das ist ein Schuss aufs Geratewohl ins Dunkle, ob die bei dir speziell das Problem sind, das kann dir niemand sagen. Aber dass du sie hast, und Metallgeschmack, und lauter "seltsame" Probleme, und kein Arzt sieht was - das lässt sie durchaus als Kandidaten anfallen. Lies mal in die Richtung, auch hier im Forum. Such natürlich weiter in alle Richtungen, das ist nur eine Möglichkeit.

Wie viele hast du denn? Warst du irgendwann in der Zeit mal beim Zahnarzt und hast was machen lassen?

kann nah nur noch schlecht sehen und habe die Glaskörpertrübung getrübt
und

Auch deswegen habe ich nach Amalgam gefragt, zusätzlich zu dem schon zitierten Teilen aus deinem Text.

hatte aber bisher nie Probleme damit

Naja, es geht ja nicht um Probleme mit den Füllungen an sich, das ist ja was ganz anderes, ein reines mechanisches und Zahnarztproblem. Hier geht's um das Quecksilber, dass da über die Jahre rauskommt, und mehr oder weniger manchmal schleichend und unbemerkt zum Problem werden kann.
 
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Bindegewebe im Körper lösst sich auf

Ich hab mir auch schon Gedanken darüber gemacht. Mein Zahnarzt hat mich letztendlich auch darauf angesprochen, meinte aber dann das ich ja keine Probleme hätte und ich es mir überlegen kann.
Vielleicht sollte ich die Mal entfernen lassen.
Versuch mittlerweile alles.
Sachlich zu bleiben ist echt schwierig, vor allem wenn man merkt das etwas schnell Fortschreiten. Ich habe es versucht, nur wollen die Ärzte dann Vorbefunde und sehen wo man schon alles war, dann bekommt man schon gleich einen Stempel drauf. Das hatte ich jetzt beim Rheumatologen. Er hat atrophisches Bindegewebe getestet meinte aber es wäre sonst nichts feststellbar. Gelenke wären nicht gerötet oder geschwollen da kann er eine Rheumatische Erkrankung ausschließen. Warum nimmt denn keiner Mal eine Gewebsprobe???
 

CuteLion

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Bindegewebe im Körper lösst sich auf

Warum nimmt denn keiner Mal eine Gewebsprobe???

Sowas kannst du fragen...

Übrigens:

Vielleicht sollte ich die Mal entfernen lassen.

Wenn du das machst, schaue vorher nach (Amalgam Forum hier, Internet), welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Wenn die einfach sie rausgebohrt werden, dann wette ich, dass sich dein Zustand deutlich verschlechtern wird.

Ansonsten ist das so oder so eine gute Idee, unabhängig von allem anderen, außer halt jetzt die Gefahr einer Verschlechterung, wo du eh schon Probleme hast. Aber das, was du da aus dem Mundbereich erzählst, klingt schon so, dass das nicht die schlechteste Vermutung ist, von den Möglichkeiten her. Mir ging es vor 6 Jahren genauso, Amalgam-Entfernung und danach Chelatbildner machte ich nur, weil mir nichts anderes einfiel (und den Ärzten sowieso nicht, die sagten "geh nach Hause und entspann dich", weil ich auch so verstört und verzweifelt war wie du jetzt) .
 
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Bindegewebe im Körper lösst sich auf

Ein Versuch ist es wert.
Nach einer Gewebsprobe hab ich gefragt. Jeder sagt, kann man machen aber dann müssen sie zu dem und dem Facharzt. Der eine schiebt es auf den anderen.
 

kari

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Hallo Mabupali,

bei deiner Überschrift und zu einigen deiner Beobachtungen und Beschwerden fällt mir die Frage ein, ob du vielleicht in den letzten Jahren irgendwann Antibiotika der Klasse Fluorchinolone (Tavanic, Ciprofloxacin, Ofloxacin etc.) genommen hast?

Dann hätte ich noch ein Anliegen: Dein sehr umfangreicher Text wäre leichter zu lesen, wenn er Absätze drin hätte. Das kann man bis zu 48 Stunden nachträglich nach Erstellung machen und ich würde es empfehlen. :eek:)
 
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Hallo Karin,
Vielen Dank für den Tip.

Ich habe ein Antibiotikum eingenommen. Ciprofloxacin, sogar öfter.
Wieso?
 

CuteLion

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Ciprofloxacin, sogar öfter.
Wieso?

Ja das ist eine wichtige Information... (die Amalgamhypothese stelle ich hiermit nach hinten, obwohl gut ist das auf keinen Fall, aber das hier ist evtl. wichtiger im Moment)

Wie gut ist dein Englisch?

CIPRO IS POISON!

Oder google einfach mal danach, da findet sich viel, zB https://www.meamedica.de/antibiotika-chinolone/ciprofloxacin (Erfahrungsberichte von Patienten)

Dieser Artikel erklärt etwas mehr:

Fluorchinolone mit Nebenwirkungen -- Ein Ärztliches Rezept für Desaster - NaturHeilt.com Blog

Aber wie es aussieht, haben die Fluorchinolone derart schwere Nebenwirkungen, die selbst für Antibiotika untypisch sind. Dazu gehören lebenslange Schädigungen des Organismus und sogar das vorzeitige Ableben der betroffenen Patienten.

Im Jahr 2001 dokumentierte Dr. Jay Cohen in einer Studie die folgenden Nebenwirkungen und ihre Häufigkeit (Peripheral neuropathy associated with fluoroquinolones.):

  • Beeinträchtigungen des Nervensystems erfolgte bei 91 Prozent der Patienten, die über Schmerzen, Kribbeln, Taubheit, Schwindel, Übelkeit, Mattheit, Kopfschmerzen, Unruhe, Gedächtnisverlust, Psychosen und so weiter klagten.
  • Muskuloskelettale Symptome bei 73 Prozent der Patienten, wie Sehnenabrisse, Sehnenentzündungen, Gelenkschwellungen und so weiter.
  • Beeinträchtigungen der Wahrnehmung bei 42 Prozent, wie Tinnitus (Ohrenklingeln), Veränderungen des Hörens, Riechens und Schmeckens.
  • Kardiovaskuläre Symptome bei 36 Prozent der Patienten, wie Tachykardien (überhöhte Pulsfrequenz), Kurzatmigkeit, Brustschmerz, Herzklopfen.
  • Hautreaktionen bei 29 Prozent, wie Ausschläge, Erbrechen, Durchfälle, Bauchschmerzen.

Oder noch eine Patientengeschichte: https://www.cbgnetwork.org/4888.html
 
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Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es das ist.
Wenn wir in Deutschland solch starke Nebenwirkungen mit Todesfolge bei einem Medikament haben würden, dann hätte man das Medikament schon längst vom Markt genommen.

Ich hatte heute wieder ne richtig schlechte Nacht, konnte nicht auf der Seite liegen weil mir meine Ohren total Schmerzen. Sind morgens immer total rot und das rechte knirscht total ekelig wenn ich drauf drücke. Das gluckern beim frei schlucken in meinem Hals wird auch immer mehr.....
 

CuteLion

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Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es das ist.
Wenn wir in Deutschland solch starke Nebenwirkungen mit Todesfolge bei einem Medikament haben würden, dann hätte man das Medikament schon längst vom Markt genommen.


Naja, wenn du so viel Vertrauen hast... das Thema hat es sogar bis in die ARD geschafft (Sendung "Kontraste"):

Arzneimittelbehörden versagen beim Patientenschutz | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Amalgam wird auch immer noch eingesetzt. Und wenn man sich mal die Begründung durchliest, die besteht aus einer Seite wiederlegter und auch nur halbherzig zitierter Halb-Fakten - aber aus 4 Seiten rein ökonomischen Erwägungen!

Also ich geh weiter zum Arzt und nicht zu "Alternativen", und ich vertraue dem Wissen, dass ich weiß dass sie haben voll und ganz - nur weiß ich halt jetzt nach hunderten Stunden Studium (Unikurse) von medizinischen Themen viel besser als früher, was die alle nicht wissen. Auch würde ich selbst mit immer schlechterem Zustand und immer verzweifelter dahin vegetieren, wenn ich auf Ärzte gehört hätte. Ein Professor unter denen hat sogar einen großen Candida Ausbruch übersehen, den dann sogar eine ganz frische Ärztin mit einem Blick erkannte, ich wurde sogar mit systemischen Mitteln behandelt. Es IST möglich, in dieser Welt, dass Dinge lange und stark falsch laufen.

Mal abgesehen davon, selbst wenn Nebenwirkungen insgesamt noch halbwegs selten sein sollten - wenn DU betroffen bist als einziger auf der ganzen Welt, dann bist DU zu 100% betroffen. Statistik funktioniert nicht bei Individuen, nur bei "Populationen".
 
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Das mag ja alles sein, ich finde nur mittlerweile kann man sich mit allem verrückt machen. Wenn man sich die Packungsbeilage von anderen Medikamenten anschaut, dürfte man nie welche einnehmen.
Klar kann ich einer von hundert sein. Trotzdem erklärt das meine Gewebsveränderungen nicht. Denn ich glaube das ist das ausschlaggebende bei mir.
Ich esse nun täglich eine Tafel Schokolade, früher hätte ich schon beim Anschauen zugenommen und nun passiert nix. Im Gegenteil, ich nehme weiter ab.
 

kari

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Hallo Mabupali,

natürlich nützt es nichts, unnötig die Pferde scheu zu machen.
Aber im Fall Fluorchinolone denke ich tatsächlich, dass diese Spur sehr verfolgenswert wäre für dich. Schau dir genau die Palette der Multireaktionen von Chinolon-Geschädigten an.

Auch ich war schwer betroffen und habe mich seitdem in der Selbsthilfe engagiert. Zum Thema: "Das Medikament wäre bei solch gravierenden Nebenwirkungen längst vom Markt" kann ich dir nur sagen, es ist ein sehr zäher Kampf der Geschädigten, der inzwischen in USA auch einige Teilerfolge hatte, was aber in DE noch nicht in den Praxen angekommen zu sein scheint.

Es lohnt sich sicher, z.B. diesen Thread einmal genauer anzuschauen

Fluorchinolone ( Gyrasehemmer) - Gefahren und Risiken


Eine Freundin, Apothekerin, kam jetzt erst darauf und fiel aus allen Wolken, als ich sie darauf hingewiesen habe, dass die Zerstörung ihrer Schulter- und Armsehnen mit ihrer jahrelangen Cipro-Einnahme wegen rezidivierenden Blasenentzündungen zusammenhängen kann. Sämtliche kollagenen Fasern im Körper sind in Gefahr, mehr oder weniger schwer in Mitleidenschaft gezogen zu werden durch diese Medikamente! Bei ihr betrifft es sogar das Herz. Und das sind (leider) nicht die einzigen Schäden.
 
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Und was kann man als Gegenmaßnahme machen. Gibt es da ein Mittel? Und wer kann einem dabei helfen?
 

kari

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Hallo Mabupali

Und was kann man als Gegenmaßnahme machen. Gibt es da ein Mittel? Und wer kann einem dabei helfen?

Wie lange liegt die letzte Cipro-Einnahme zurück?

Im akuten Fall sollte man als erstes Magnesium hochdosiert zuführen bis zur Darmtoleranzgrenze. Am besten auch transdermal mit Magnesiumchlorid (in Wasser gelöst auf die Haut auftragen oder im Fuß- /Vollbad).
Auch Gluthation wird empfohlen.

Auf alle Unverträglichkeiten achten und Nahrung, welche Antibiotika enthalten könnte (Fleisch), vermeiden. Dieses kann zu Schüben führen.
Keine fluoridierte Zahnpaste/Lebensmittel!

Hier gibt es einige Tips:
Hilfe bei Ciprofloxacin Nebenwirkungen


Im Großen und Ganzen kann man nicht viel direkt machen, sondern muß hauptsächlich warten, bis die Wirkungen langsam nachlassen. Das kann sich über einen langen Zeitraum hinziehen und erfordert viel Geduld.
 
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