Ausschluß Monoklonale Gammopathie

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Servus an alle,

habe heute ein paar Werte erhalten, mit denen ich nichts anfangen kann.

Freie Leichtketten Typ Lambda (S) 3.9 mg/l (5.7 bis 26.3) ↓

Kappa/Lambda Quotient 1.98 (0.260 bis 1.65) ↑

Als Beurteilung steht drunter: Nachweis einer erniedrigten Konzentration von freien Lambda-Leichtketten und normalen bzw. leicht erniedrigten freien Kappa-Leichtketten bei erhöhter Kappa/Lambda-Ratio. Der Befund wäre vereinbar mit einer monoklonalen Gammopathie (involvierte Kappa-Leichtkette) in Kombination mit einer Knochenmarkssupress. Sollte eine Niereninsuffizienz vorliegen, wäre die Kappa/Lamda-Ratio noch unauffällig. Dies kann ohne klinische Relevanz sein, aber auch für das Vorliegen einer Knochenmarkssupress. sprechen, bietet aber zurzeit keinen Anhalt für eine monoklonale Gammopathie.

Weitere Werte sind:

IgG 1: 2.79 g/l (2.8 bis 8.0) ↓

Immungloblulin G (IgG): 6.8 (7.0 - 16.0) g/l ↓

INR: 0.94 (1.0 bis 1.0) ↓

Calcium: 2.11 (2.15 bis 2.55) mmol/l ↓

Eiweiß gesamt 62 (64 -83) g/l ↓

Wenn ich hier https://www.wisplinghoff.de/fuer-aer...mbda-quotient/ meine Werte eingebe, erscheint als Ergebnis: Monoklonale Gammopathie mit Knochenmarksuppress.

Was bedeutet das jetzt?

Seit meiner Kindheit sind diese Werte auch erniedrigt:

Immunglobulin-G: 754 mg/dl (800 – 1800) ↓
Leukozyten: 3,8 /nl (4,0 – 9,4) ↓

Freue mich, wenn jemand einen Rat für mich hat.

Liebe Grüße


Tascha
 
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Hallo Tascha,

Deine Werte oben sind alle grenzwertig. War das immer schon so oder läßt sich da eine Entwicklung ablesen?
Mir scheint, so eine "monoklonale Gammopathie" ist etwas sehr Spezielles, und wahrscheinlich bräuchtest Du dafür auch einen Spezialarzt. Das scheint mir am ehesten ein Immunologie oder ein Onkologe zu sein, aber ich bin mir nicht sicher.

Aber ein Gespräch wird da sicher nicht schaden.

Grüsse,
Oregano
 
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Herzlichen Dank Oregano,

die Werte habe ich bei einem Spezialisten machen lassen.

Er will in seinem Befundbericht schreiben, dass meine Beschwerden am ehesten zu CFS/ME passen (chr. fatigue).

Die Werte findet er alle grenzwertig und wenig aussagekräftig. Zum Verdacht auf eine monoklonale Gammkopathie konnte ich ihn leider nicht mehr befragen, weil da die Werte noch fehlten. Jetzt hatte ich die Helferin nochmal gebeten, dass Sie ihn fragt und wir haben es so vereinbart, wenn er sich nicht mehr meldet, dann muß man da nicht weiter nach schauen.

Die freie Leichtketten Typ Lambda (S) 3.9 mg/l (5.7 bis 26.3) ↓ liegen zumindest nach dem Labor Blatt deutlich aus dem Rahmen.

Aber vielleicht hat es auch keinen Krankheitswert, kenne mich damit nicht aus.

Wenn ich meine Werte auf dieser Seite eingebe, in meinem ersten Beitrag, erscheint das Ergebnis: Monoklonale Gammopathie mit Knochenmarksuppress., aber inwieweit das jetzt in meinem Fall eine Bedeutung hat, ist fraglich.

Muß ich nochmal jemand fragen bzw. vielleicht kann ich ja in einem halben Jahr einfach nochmal die Werte checken laßen.

Zu deiner Frage, seit meiner Kindheit sind die beiden Werte verändert:

Immunglobulin-G: 754 mg/dl (800 – 1800) ↓

Leukozyten: 3,8 /nl (4,0 – 9,4) ↓

und mein Gesamt Eiweiß auch seit mehreren Jahren leicht drunter.

Liebe Grüße


Tascha
 
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Die freie Leichtketten Typ Lambda (S) 3.9 mg/l (5.7 bis 26.3) ↓ liegen zumindest nach dem Labor Blatt deutlich aus dem Rahmen.
Hallo Tascha,

das ist auf jeden Fall ein Spezialgebiet, zu dem Du einen Spezialarzt brauchst. Was für ein Facharzt ist denn Dein Arzt? Hat er sich inzwischen geäussert?

Daß bei Dir die freien Leichtketten Typ Lama erniedrigt sind, ist klar. Vielleicht könntest Du mit der Uni Ulm Kontakt aufnehmen (lassen)?
https://www.uniklinik-ulm.de/filead...eiteninhalte_L/Lambda-Leichtketten__freie.pdf

Grüsse,
Oregano
 
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Danke für deinen Link & dein Bemühen, freue mich, daß jemand mit schaut.

Es war ein Facharzt, der sich mit Blutbildveränderungen auskennt und auch Krebspatienten behandelt, eine Gemeinschaftspraxis.

Ich hatte da einen Termin vereinbart, um diese Werte hier:

Immunglobulin-G: 754 mg/dl (800 – 1800) ↓

Leukozyten: 3,8 /nl (4,0 – 9,4) ↓

mal abklären zu laßen. Da ist seine Ansicht, dass die Werte vermutlich keinen Krankheitswert haben. Ich sehe das eigentlich auch wie er, nicht jeder Wert, der bissel aus dem Rahmen fällt, muß etwas negatives bedeuten, aber es war mir wichtig es abklären zu laßen, da ich sehr einschränkende Beschwerden habe.

Er hat sich nicht mehr gemeldet, daher denke ich, dass er denkt, dass man da nichts weiter machen braucht. Zur Sicherheit laße ich aber weitere Ärzte mal drauf schauen.

Heute ist beispielsweise wieder ein Tag, da kann ich nur im Bett liegen, muß abdunkeln und fühle mich sehr krank. Gestern war es anders, da hatte ich mehr Kraft und war auch mit dem Rad draußen mal unterwegs.

Generell habe ich aber immer Beschwerden, auch wenn ich Fahrradfahre.

Es schwankt andauernd zwischen schlecht und sehr schlecht.

Ich habe jetzt auch wieder Aphten im Mund und meine Halslymphkn. sind dick und leicht schmerzhaft.

Denke, ich fühle mich bissel wie jemand mit chr. EBV, aber meine Werte, die er auch mitbestimmen laßen hat, machen nur deutlich, dass ich mal EBV hatte, aber kein akuter Infekt mehr.

Es ist schwierig, wenn man eine Krankheit hat, die irgendwie keinen Namen hat. Ich habe zwar Befunde, veränderte Werte und erhebliche Beschwerden, aber irgendwie ist alles schwer zu deuten.
 

nicht der papa

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Hallo Tascha,
ganz simpel gedacht gibt es hier eine grobe Abhandlung: https://de.wikipedia.org/wiki/Monoklonale_Gammopathie
Dort sind einige Parameter aufgeführt, die den Verdacht erhärten könnten. Wie eben der Zusammenhang mit den Nieren, den du auch schon erwähnt hattest. Das könnte man abklären lassen.

Eiweiß im Urin kann man meist selbst schon sehen, wenn man in ein Glas pinkelt.
 
regulat-pro-immune
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Danke nicht der papa,

meine Leber- und Nierenwerte sind nicht auffällig. Habe den Befundbericht erhalten, der Arzt schreibt Verdacht auf Monoklonale Gammopathie und gibt mir den Rat, die Werte in einem halben Jahr erneut checken zu lassen.

LG Tascha
 
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Ich habe jetzt auch wieder Aphten im Mund und meine Halslymphkn. sind dick und leicht schmerzhaft.
Hallo Tascha,

sind Deine Zähne sehr genau angeschaut worden und gibt es da eindeutig keine unklaren Stellen?
Kennnst Du Propolis- bzw. Myrrhen-Tinktur zur Behandlung von Aphten?

Grüsse,
Oregano
 
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Danke Oregano,

mit meinen Zähnen ist alles gut. Nee, das kenne ich noch nicht, meistens mache ich nichts weiter, warte, bis es alleine weg geht.

Wenn es beim nächsten mal wieder sehr weh tut, werde ich das aber sicher mal versuchen, danke für deinen Rat.

LG Tascha
 
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Hallo Tascha,

Denke, ich fühle mich bissel wie jemand mit chr. EBV, aber meine Werte, die er auch mitbestimmen laßen hat, machen nur deutlich, dass ich mal EBV hatte, aber kein akuter Infekt mehr.
Schulmedizin kennt nur akutes EBV, es gibt aber auch chronisches bzw. reaktiviertes, z.B. wenn die IgG-Werte sehr hoch sind (auf IgG-Werte z.B. gibt die Schulmedizin nichts).

Viele Gruesse
 
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Danke damdam,

meiner aktuellen Werte sind:

EBV-VCA-AK (IgG): positiv +
EBV-VCA-AK (IgM): negativ
EBV-EBNA1-AK (IgG) positiv+

Darunter steht: Hinweis auf vergangenen Infekt.

LG Tascha
 
regulat-pro-immune
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Ja, natürlich. Wenn man so seine Erfahrungen mit der Schulmedizin hat und die einem nicht helfen konnte und man mitbekommt, was dort schiefläuft, wird man natürlich einen anderen Zugang zu dem Thema haben als sonst.
Hier noch Infos aus alternativer Sicht, vorwiegend zur Diagnostik, wenn es Dich interessiert (englischsprachig):
https://ebvhelp.com/

Viele Grüße
 

wolke77

Na ja, zum Ausschluss einer M. G. hätte ggf. auch eine Knochenmarks Untersuchung gehört???
Da könnte man schon auf einiges schliessen, und vor allen Dingen weiter suchen auf z. Bsp. Amyloidose., etc. Ich glaube nicht an ein malignon, dafür geht das jetzt schon zu lange.
Zum Thema EBV aktiv oder nicht könnte man ja auch einen LTT auf EBV machen lassen.....
Ist zwar wieder schulmedizinisch nicht anerkannt, wäre aber ein Versuch wert, So hast Du ja leider gar nichts in der Hand :confused:
 
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regulat-pro-immune
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Danke wolke. Hmm, ich weiß nicht, meine wegen dem LTT-Test. Gerade weil er nicht anerkannt ist und ich ihn selber bezahlen müßte, ich will kein Geld mehr in Tests investieren, die mich vermutlich nicht weiterbringen.

Und dann fragt man sich ja auch, was fängt man mit einem Test an, der nicht anerkannt ist. Und dann auch der Gedanke, vielleicht habe ich jetzt einen Beleg, dass ich das und das habe, aber das erklärt dann auch nicht, weshalb meine Abwehr es nicht schafft bestimmte Erreger in Schach zu halten.

Wann eine Knochenmarksuntersuchung hilfreich wäre, weiß ich leider nicht, ich warte jetzt mal im September die zweite Untersuchung ab, da will mein Arzt die Werte nochmal gegen checken.
 
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Ich habe einen älteren LTT Test, neun Jahre her. Da steht Epstein-Barr-Virus 17,3 SI.
 
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