Aufnahme der Umweltmedizin als Kassenleistung (Petition)

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hallo,
die UMZ ist eine gute Sache. Wie kann man ausschließen dass sich dann jeder UMZ nennt. Ärzte neigen dazu alles was abrechenbar ist auch abzurechnen. Der Begriff UMZ besagt nichts aus, was neueste Erkenntnisse der Behandlung sichert. der Begriff UMZ ( Umwelt-Medizin ) kommt von den Berufsgenossenschaften und sollte feststellen ob ein Patient durch den Beruf erkrankt ist. Heute versteht man unter UMZ aber mehr.
Unter den UMZ gibt es eine Gruppe von Individualisten die nach der Ursache einer Krankheit suchen. Die Ursache liegt immer in einem Ungleichgewicht des menschlichen Körpers und damit in einer falschen Zufuhr von Spurenelementen (Mineralien) und Vitaminen, sowie einer durch die Umwelt hervorgerufen Belastung. (oft Schwermetalle oder chemische Belastung)
Ich verstehe was du meinst, aber wenn die Krankenkasse das bezahlen würde, ohne eine bestimmte Qualifikation und permanente Fortbildung auf diesem Gebiet zu verlangen, würde der Begriff verwässert. Man müsste einen neuen Begriff für diese Ärzte finden, der dann eine besondere Qualifikation nachweißt.
Ich kenne persönlich UMZ die keine Ahnung haben.
Ich bin gerne bereit, meinen Urlaub billiger zu planen, oderauf etwas anderes zu verzichten, um die Behandlung eines wissenden UMZ priv. zu bezahlen.
Gruß rust
 
Als erstes sollte man fordern, dass die Umweltmedizin wieder in den qualifizierten Weiterbildungskatalog genommen wird, mit der Folge, das auf seinem Praxisschild haben zu dürfen. die Anforderungen dazu waren sehr hoch, mir würde das reichen.

Dann könnten Ärzte, die die Weiterbildung machen, dies als einen Praxisschwerpunkt ausweisen, Qualitätskriterien erfüllen und dann kann man über GKV- Abrechnung nachdenken, bzw die dann entstehenden Umweltmediziner hätten erheblich bessere Karten.

Ohne das kann jeder, wenns bezahlt wird, seinen eigenen ausgedachten Mist abrechnen.

Datura

PS: es gibt eine 80- Stunden- Schmalspur Zusatzqualifikation, irgendwie immer in Zusammenhang mit Hygiene, weil der Eickmann in Gießen da (leider) seine Finger drin hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja, alles richtig.
leider haben die Verbände unterschiedliche Anforderungen für eine Qualifizierung.
Es gibt noch keine gleiche Qualitätsstruktur.
So nennen sich Mitglieder der GZM (Ganzheitliche-Zahn-Medizin) " Zahnarzt mit Schwerpunkt - Umwelt-Zahn-Medizin "
ohne eine Qualifikation nachweisen zu können. Die reine Mitgliedschaft reicht schon aus.
EUROPAEM und dbu sind gute Gesellschaften. Das Curriculum von denen ist eine gute Grundlage. Leider aber kein Beweis für " das Können ". Diese Ärzte müssen sich trotzdem noch Weiterbilden um "fitt" zu sein. z. Z. tun Sie es ja, aber wenn das eine allgemeine Kassenleistung wird, werden viele aufspringen und das ganze wird verwässert.
Ich habe noch nie einen Prof. einer Universität bei einer Fortbildung getroffen, der selbst keinen Vortrag gehalten hat, um sich fortzubilden.
Die wissen ja schon alles, können aber auf konkrete Fragen keine Antwort geben. Anders ist es mit den Referenten von dbu und EUROPAEM.
Eine allgemeine Fortbildung mit anerkanntem Wissensnachweis ohne die Unis erscheint mir aber nicht durchsetzbar. Diese Verbände müssten eine eigene priv. Uni gründen um neueste wissenschaftl. Erkenntnisse zu lehren und per Prüfung abzufragen.
Die Sturheit der auf Lebenszeit zementierten Profs. an den Unis lässt eine schnelle Entwicklung der Medizin, nach meiner Meinung, nicht zu
rust
 
Scheinbar ist eine Folge meiner Petition, dass kein Artz mich mehr behandeln will! Ich stehe total in der Wüse, und suche die Oase!
War scheinbar kein guter Einfall von mir, die Ärztekammer anzuschreiben!
 

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