2 widersprüchliche Studien zu Reizdarm...Bitte um Anregungen (wer will)

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2 widersprüchliche Studien zu Reizdarm...Bitte um Anregungen (wer will)

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich brauche eure Meinung zu den 2 verlinkten Studien von denen die Eine, die Andere wiederlegt.

https://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=54528

https://www.aerztezeitung.de/medizi...ekt-des-ssri-citalopram-reizdarm.html#comment

Bedeutet es, dass in der 1. Studie die 21 Patienten alle komorbid waren und desshalb die Studie nicht korrekt ist...(wesshalb dann der ausbleibende Effekt der Placebo-Patienten)?

Faktum ist doch physiologisch, dass das vegetative Nervensystem mit Magen-Darm und Gehirn vernetzt ist und Serotonin (neben Dopamin) auch eine wichtige Rolle spielt. (zwecks Informationsaustausch)
Wäre es also einen Versuch trotzdem Wert bei einem Reizdarmpatienten mit Citalopram (oa. SSRIs), wie in der 1. Studie beschrieben, eine therapie, nach diagnostizierter Depression, zu beginnen?

(Generell kann man glaube ich jede Studie dann in Frage stellen, denn wenn 3 Jahre später das Gegenteil bewiesen wird, auf einer anderen Untersuchungsweise...)

Bitte um Anregungen (aber bitte keine Meldung "Unserer Meinung nach gibt es kein Reizdarmsyndrom")

Vielen Dank!
 
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2 widersprüchliche Studien zu Reizdarm...Bitte um Anregungen (wer will)

Wäre es also einen Versuch trotzdem Wert bei einem Reizdarmpatienten mit Citalopram (oa. SSRIs), wie in der 1. Studie beschrieben, eine therapie, nach diagnostizierter Depression, zu beginnen?

Ich bin der Meinung, dass man zuerst mögliche Ursachen für den Reizdarm auschliessen sollte. Es besteht ja sogar die Möglichkeit, dass die Ursache für den Reizdarm auch für die Depression verantwortlich ist.

Hier ein paar Zusammenhänge zu Serotonin und Histamin, welches für den Reizdarm verantwortlich sein kann. Vielleicht hilft dir das weiter. Zugegeben, weitere Erklärungen dazu kann ich auch nicht geben.

H3-Histamin-Rezeptor: H3 verhindert die "präsynaptische" Freisetzung von anderen Neurotransmittern einschl. Dopamin, GABA, Acetylcholine, Noradrenalin und Serotonin. H3 verhindert die Bildung von cAMP.
.....
Histadelie (hohes Histamin): Man schätzt, daß 15-20% der Schizophrenen hohe Histaminwerte im Blut haben und niedrige DAO-Werte.
Hohe-Histamin-Typen sind eher "Yang" und haben niedrige Serotonin-Werte und meistens Pollen-Allergien. Sie haben niedrige Werte an Serotonin, Dopamin und Norepinephrin, aber sie haben hohes Vollblut-Histamin und erhöhte Basophile. Diese Menschen neigen zu Zwanghaftigkeit, Perfektionismus, großer Libido, wenig Körperbehaarung und wahnhaftem Denken (keine Halluzinationen). Menschen mit Histadelie haben im allgemeinen hohe Folsäure-Werte; Folsäure wird zusammen mit Vitamin B12 zur Produktion von Histamin verwendet. Deshalb sollten Menschen mit hohem Histamin vermeiden, Folsäure und B12 zu nehmen. Ca. 35% der Patienten mit einer bipolaren Störung haben hohe Histamin-Werte.
....
Histapenie bedeutet meistens wenig Zink und erhöhte Werte an Serotonin, Dopamin und Norepinephrin, niedriges Vollblut-Histamin und wenige Basophile. Die Menschen mit niedrigem Histamin haben zu viel Kupfer - ein Gehirn-Stimulanz und Histamin-Zerstörer, wodurch sich das Dopamin im Gehirn erhöht...

https://www.symptome.ch/threads/histamin-und-kundalini.29208/#post-197526

https://www.symptome.ch/threads/histamin-und-seine-funktion.5501/
 
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