Zusammenhang zw. Mangel an Östriol und Lactobakterien im Darm?

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Hallo,

als ich vor Kurzem einen Vaginalinfekt hatte, las ich im Forum, dass Frauen ab den Wechseljahren oft Östriol fehlt. Das hat zur Folge, dass sich die Lactobakterien, die die Scheide vor Eindringlingen schützen, nicht halten können und daher gehäuft Infekte auftreten können, auch in Form von Blasenentzündung.

Ich habe mit Lactozäpfchen und Lactogel (Kade) die Dinge in den Griff bekommen und nehme auch Östriol als bioidentische Creme auf der Haut, weil ich einen Östriolmangel habe. Seither ist Ruhe.

Zeitgleich mit den Vaginalproblemen hatte ich eine Stuhlprobe machen lassen. Die ergab extrem niedrige Leitkeime, auch bei den Lactos.
Nun frage ich mich, ob es da einen Zusammenhang gibt mit dem Östriolmangel. Kann es sein, dass sich die Lactos auch im Darm nicht halten können, wenn Frau Östriolmangel hat?

Hat jemand von euch dazu Infos oder eigene Erfahrungen?

Danke und alles Gute
Claudia
 
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AW: Zusammenhang zw. Mangel an Östriol und Lactobakterien im Darm

Ich denke eher, dass der Östriolmangel aus der jahrzehntelangen Ernährungsweise und dem nicht optimalen Darmmilieu entsteht.

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Zusammenhang zw. Mangel an Östriol und Lactobakterien im Darm

Das könnte ich mir auch vorstellen, weil ein schlechter Darm die Nebennieren strapaziert.
Bei mir ist es aber so, dass ich eine HNMT-Abbaustörung habe beim Histamin (Untermethylierung) und SAM-Mangel wegen eines MTHFR Genfektes (zu wenig Folsäure).
Dadurch wird Östrogen nicht in ausreichender Menge zu Östriol abgebaut. Ich könnte mir daher auch vorstellen, dass mein therapieresistenter Darm auf den Östriolmangel reagiert.
 

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