Zusammenfassung Nackenstützkissen

Kate

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Zusammenfassung des Threads über Nackenstützkissen

Link: http://www.symptome.ch/vbboard/oxidativer-nitrosativer-stress/6342-nackenstuetzkissen.html

Die erste Zusammenfassung (mit aktuellen Links) wird demnächst von damdam (von der auch die Idee stammt - danke :) ) erstellt werden.

Aktualisierung
*)

Sobald jemand von Euch feststellt, dass etwas nicht mehr aktuell ist

  • darf er/sie den Eingangsbeitrag kopieren und die entsprechenden Stellen erweitern/ändern (er/sie "darf" nicht nur, sondern das ist natürlich sehr gern gesehen, denn so entsteht eine Gemeinschaftsarbeit, von der alle etwas haben)
  • ... und sollte dabei bitte die Änderungen in blau markieren oder kommentieren, damit es auf Wunsch nachgeprüft kann.

Ich werde ab und zu den ersten Beitrag durch die aktuelle Version ersetzen. Die Moderation kann natürlich - wie immer - keine Garantie für die Richtigkeit/Aktualität der Informationen übernehmen, aber wir haben hier eine Chance, gemeinsam für Aktualität zu sorgen.

Bitte hier nur nach dem o.g. (siehe *)) Muster posten!
 
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Dies ist eine Zusammenfassung vom Thread http://www.symptome.ch/vbboard/oxidativer-nitrosativer-stress/6342-nackenstuetzkissen.html sowie einigen Postings aus http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...593-staendig-erhoehter-sympathikus-tonus.html (ab #9)

Zusammenfassung nach bestem Wissen und Gewissen, Anmerkungen des Verfassers in []

Tipps zum erweitern/editieren: Beim Antworten den "erweiterten Editor" wählen und dann rechts oben (über dem Smiley-Kasten) den Button A/A anwählen. Damit kann man in den wysiwyg-Modus (what you see is what you get) umschalten, sieht also bei vielen Formatierungen direkt, wie es fertig aussieht.

Allgemeines:

Warum Nackenstützkissen, probeschlafen, was macht ein gutes Kissen aus, Schlafpositionen


Kuklinski:

Ein Nackenstützkissen ist eine der Maßnahmen, die Kuklinski bei instabiler HWS empfiehlt. (Diese sieht er als Hauptursache des nitrosativen Stresses und vermutet sie bei über 50% der Bevölkerung.)
Es gibt lt. Kuklinski keine allgemeingültigen Empfehlungen bzgl. solch einem Kissen: Man sollte es ausprobieren und gute Fachgeschäfte ermöglichen auch Probeschlafen! (ein- bis zweiwöchige Probezeit, da die Symptome nicht jede Nacht auftreten) Oder z.B. ausleihen zum probeschlafen, wenn man bei einem Physiotherapeuten in Behandlung ist.
Das Kissen ist dann optimal, wenn von einer Nacht zur anderen die Nase offenbleibt, der Harndrang und die Schmerzen fehlen und am Morgen keine Nacken- und Gelenkschmerzen, keine steifen Finger und kein verquollenes Gesicht auftreten.
(in Dr. Bodo Kuklinski „Das HWS-Trauma“)

Ökotest:
Ökotest hat 2004 Nackenstützkissen getestet und schreibt:
Viele Kissen eignen sich nur für eine bestimmte Schlafposition oder Matratzenhärte.
Aber auch:
Für die Beurteilung der Ergonomie wurden die Kissen von Versuchspersonen mit verschiedenen Kopfformen und −gewichten ausprobiert und zwar in Rücken− und Seitenlage sowie auf weichen und harten Matratzen. Nur vier Nackenstützkissen kamen bei dieser Beurteilung ohne jegliche Beanstandungen davon und erhielten die Note "sehr gut" [für die Ergonomie]
Physiotherapeut eines Users im Fachbereich Kiefer- (und Halswirbelsäule-) Problematik:
Das Kissen sollte dick genug sein um den Raum zwischen Schulter und Kopf aufzufüllen.
Das Kissen soll nicht zu "hart" sein, darf nicht den Unterkiefer nach oben drücken wenn man auf die Seite liegt. (dann kann CMD entstehen, Craniomandibuläre Dysfunktion, mit Beteiligung und extra Beschwerden der oberen Halswirbelsäule, also klar warum das vermieden werden muss).

(Dazu, liegen/schlafen auf dem Bauch sollte man überhaupt nicht, sehr schlecht wegen Druck auf Kiefergelenk und auch Belastung der Halswirbelsäule)

Und: wenn man auf der Seite liegt, darf der Kopf nicht nach hinten (so schlief ich immer), sondern soll man leicht gekrümmt nach vorne (Kinn bisschen Richtung Brust), die Wirbelsäule gestreckt oder leicht nach vorne in einer Linie mit Rücke liegen.

Vorteile: nicht nur weniger (Nacken- und Kopf-) Schmerzen beim aufwachen, auch ist es so "unmöglich" sehr viel Kraft im Kiefergelenk zu machen, wenn man nachts die Kiefer klemmt oder mit den Zähnen knirscht, das spart auch die Zähne und bei Zahnarztrechnungen. Bekannt ist ja auch dass es bei Halswirbelinstabilität früher oder später oft auch Probleme mit Kiefergelenk und Gebiss gibt

Welche Kissen-Art wird empfohlen?

Dr. Schaumberger
empfiehlt Kissen aus Daunen, vorzugsweise Eider-Daunen. Notfalls auch als Ersatz ein Kissen mit synthetischen Hohlfasern, die entsprechend stabil sind.

Physiotherapeut eines Users: bevorzugt auch ein Federkissen und sagt, dass viele seiner Patienten mit Nackenstützkissen nicht klar kommen. Er sagte allerdings auch, wenn man ein gutes Gefühl dabei hat, wäre es ok.

Usererfahrungen sind unterschiedlich, manche haben damit noch nie eine gute Erfahrung gemacht (obwohl schon viele durchprobiert)

Kissen:

mit Kapok gefüllt:

Merkmale:
drückt sich schnell zusammen, es ist dann keinerlei Stützfunktion mehr da. Die Füllmenge, die für die Rückenlage gut ist, reicht für die Seitenlage nicht annähernd
Ich würde Kapok als Kopfkissenfüllung inzwischen überhaupt nicht mehr empfehlen, da die Kapokfasern ziemlich fest zusammengepappt sind und die ganze Sache kaum elastisch.
mit Hirsespelzen gefüllt:
Merkmale:
eins war im Ökotest 2004 mit „sehr gut“ getestet worden (eins von zweien), relativ günstig. Erhältlich in Mini-Baumarkt/Möbelgeschäft, bei Waschbär, Hess-Natur, Prolana, Allnatura o.ä. Ökotest schreibt, dass diese Kissen oftmals besser sind als "HiTech"-Nackenstützkissen, weil man sich die Füllung flexibel so zurecht schieben kann, wie es nötig ist...
User-Erfahrung oder -Meinung:

  • "Man" kann theoretisch schon, aber "man" tut nicht unbedingt mitten in der Nacht
  • nicht perfekt, war aber erstmal eine gute (Zwischen-)Lösung, z.B. in Kombination mit einer Art Nackenrolle
  • Eignung für Seitenschläfer: Stell Dir eine Art Getreidesack vor Die Teile da drin sind zwar nicht so schwer wie ganze Getreidekörner, aber auch längst nicht so flockig und leicht wie Federn oder Kapokbüschel. D.h. sie rutschen leicht hin und her. Wenn ich mir also nachts auf dem Rücken liegend mit meinem Hinterkopf eine Kuhle in der Mitte gegraben habe und mich dann auf die Seite drehe, habe ich gute Karten: Es könnte sein, dass die verdrängten Hirsespelzen dort gesammelt sind, so dass der Kopf relativ hoch liegt. Manchmal wurschtel ich mir das im Halbschlaf auch so hin
  • User-Meinungen: Rieseln der Hirse könnte stören;
  • Die Hirse "hört" man spätestens nach ein paar Nächten nicht mehr
Curavario – Funktionskissen:
Merkmale:
40 x 80 cm groß, hat 3 waagerechte Schichten, die man flexibel kombinieren kann. Die dickste Lage hat in der Mitte ein Loch für den Kopf. So kann man in Rückenlage mit dem Kopf "im Loch" liegen, für die Seitenlage jedoch die Ränder neben dem Loch nutzen. Außerdem hat man mehrere Möglichkeiten für die Höhe des Gesamtaufbaues.
Bei Physiotherapeuten bekannt/empfohlen
User-Erfahrung:
Nach 1 Woche kann ich sagen: Fühlt sich erstmal gut an, wenn ich drauf liege. Aber leider bin ich trotzdem teils mit Nacken- und Kopfweh aufgewacht...
Adatto-Kissen:
Merkmale:
das soll man in Härte und Höhe verstellen können
Empfehlung von Ostheopathen
User-Erfahrung:
habe das Verstellen nicht so im Griff
für MCS-Patienten ist es wegen dem Duft höchst unerträglich!
Vitacott-Kissen:
Merkmale:
nicht so groß wie das Adatto
User-Erfahrung:
stinkt nicht so, man kann es besser mit anderen Kissen kombinieren als das Adatto
Secret Spring-Kissen:
User-Erfahrung:
das Kissen ist eine Enttäuschung, was den Nacken anbelangt, aber für andere Zwecke wohl gut geeignet
Edif-Kissen oder so ähnlich (auf Jahrmärkten):
Merkmale:
Füllung aus ganz winzigen Styropor-Kügelchen, Rollen-Form
f.a.n. medisan Cotton:
Merkmale:
40x80 cm, Bällchen sollen schadstofffrei und nicht ungesund sein, Oberseite, Unterseite, Füllung: 100% Baumwolle, Zufüllung: Faserbällchen aus 100% Polyester (die verleihen eben die Stabilität). Die Kissen sind kochfest und auch für (Schimmelpilz-)Allergiker geeignet
User-Erfahrung:
Kompromiss eines Users, der sonst kein passendes Nackenstützkissen gefunden hat
Daunen-/Federkissen, 80x80cm²:
Handhabung:

  • Günstig nach Kuklinski:
    Ein straff gepolstertes Federkissen, das leicht aus zwei älteren selbst hergestellt werden kann. Mit einem Federgehalt von 1,8 bis 2 kg auf 80x80 cm² ist es fest und elastisch. Wird es vom oberen Ende unter den Kopf geknautscht oder eine Ecke unter den Kopf eingerollt, übt es durch sein elastisches Strecken eine sanfte Zugwirkung auf den Kopf bei der nächtlich entspannten Halsmuskulatur aus. Ein schlabbriges Kissen ist dazu nicht in der Lage. (in Dr. Bodo Kuklinski „Das HWS-Trauma“)
  • User Shelley: Federkissen, das ich manchmal so zusammenfalte. (zusammenrolle?)
    das ist wirklich auch eine praktische Methode, weil das Kissen doppelstöckig - man braucht also nur ein Kissen statt zwei - und härter (fester?) wird
  • User Snorri: Am besten komme ich mit meinem neuen dicken, fluffigen 80x80 Daunenkissen zurecht, das ich mir so zusammenknautschen kann, wie ich es gerade brauche.
  • User KimS: Damit das Kissen dick genug ist zwischen Schulter und Kopf, kann man das eigene Kissen(-überzug) umfalten und mit Sicherheitsnadel festmachen, damit es genau die richtige Dicke hat. Ich habe das auch so gemacht, und als ich den idealen Umfang hatte habe ich die Kissenüberzuge entsprechend schmaler gemacht, damit keine Sicherheitsnadel mehr nötig sind. Im Zeitverlauf (Jahr) wird das Kissen langsam ein klein wenig platter/dünner, und müsste es irgendwann nochmal angepasst werden. So hast Du relativ billig auch das perfekte Kopfkissen. Mir gefällt das sehr gut!
  • User Tobi09: Benutze auch seit längerem schon ein sehr weiches Federkissen, weil es einfach am besten nachgibt und damit weniger Druck auf den Wirbeln lastet.
  • User Rudi Ratlos: Daunenkissen sind schön weich, formstabil und fixieren gerade so weit wie nötig. Sie geben gleichzeitig auch nach, wenn ich mich umdrehe (was der Viskoschaum nicht tat ). Leider haben sie nicht die Nackenform, die mir so gut tut. Die Lösung aus dem Buch von Dr. K. (nach unten einrollen) führt meist zu einer zu harten Lagerung. Dafür lassen sich Daunenkissen mir der Hand wundervoll in Form streichen. Nach einer Eingewöhnungsphase klappt das nun auch halbwegs nachts im Halbschlaf, denn es muss bei jedem Umdrehen neu vorgenommen werden.
→ Wenn Du Dein Daunenkissen zwischendurch neu "modellieren" musst, ist vielleicht der Bezug zu Groß, oder anders gesagt, können die Federchen im Bezug sich doch zu sehr wegbewegen nach allerlei Ecken wo Du dann davon keine richtige Unterstützung mehr hast.
Die Lösung liegt [für Seitenlage] darin, dass man den Bezug kleiner macht, und zwar so dass es das Kissen die für Dich genaue Dicke und Stabilität bringt.
  • User damdam: Habe das Kissen hälftig zusammengelegt, offene Seite nach oben und mich vorm Einschlafen auf die Seite gelegt, den Oberkörper/Kopf ganz leicht angehoben und den vor mir liegenden Teil mit der Faust unter den Hals geboxt, soviel halt angenehm war. Dann war ich im Nacken gut gestützt und der Kopf lag flach.
User-Erfahrung:
User Kate: Meine Versuche damit sind allerdings total nach hinten los gegangen: Der Kopf liegt mit diesem Kissen, einmal gefaltet, "schräg nach oben". Der Nacken ist dabei nicht abgestützt. Ich habe versucht, mir das vor dem Einschlafen anders hinzuknuddeln, aber der Erfolg war nicht von Dauer. Und ich bin total gerädert aufgewacht und hatte noch 3 Tage was davon. Ich habe es sowohl so ausprobiert, dass die offene Seite zur Schulter hin liegt, als auch umgekehrt
Cervical Traction Neck Pillow
Cervical Traction Neck Pillow

Witschi-Kissen:
Kissen, Gesundheitskissen, Kopfkissen - Witschi-Kissen AG
User-Erfahrung:
Manchmal tut es mir gut, und ein andermal bin ich hinterher nach der Benutzung erst recht gerädert.
Grosana CLASSIC Nackenstützkissen Typ K:
GROSANA | Nackenstützkissen
Merkmale:
eins von 2 Kissen mit „sehr gut“ von Ökotest 2004, teuer (2003: 138€, evtl. im Internet billiger), das Kissen besteht aus vielen Einzelteilen (die man aber nicht sehen muss und auch nicht fühlt) und ist deshalb sehr anpassungsfähig (z.B. je nachdem ob Seiten- oder Rückenschläfer), Ladenkauf mit Beratung hat den Vorteil der Unterstützung beim Einstellen; Typ “K” ist das beste, aber auch das teuerste. Und dabei gibt es noch Varianten, z.B. beim Material des Bezuges.
Zur Version aus Talalay-Latex (von Ökotest getestete Version):
Hintergrund der Betrachtung: vor Jahren gab es bei der Naturlatex-Herstellung ein Problem mit Nitrosamin-Bildung.
Dagegen der Talalay-Latex:
Die Herstellung des Talalay-Latex ist sehr aufwendig und kostenintensiv.
Beim Talalay-Treibverfahren sind weniger Chemikalien notwendig als beim dem üblichen Dunlop-Verfahren.
Außerdem lt. altem Link eines Einrichtungsladens:
Das Talalay-Verfahren gewährleistet außerdem eine sehr gleichmäßige Porenstruktur, eine ausgewogenere Stabilität und eine bessere Dauerelastizität. So gibt es bei dem Talalay-Verfahren keinerlei Nachschrumpfung und auch weniger Ermüdungsreaktionen bei dynamischen Belastungen
User-Erfahrung:

  • Die Konstruktion des Kissens ist raffiniert und sinnig, die Punktelastizität des Naturlatex macht sich wohltuend bemerkbar. Das Kissen scheint mir gut - solange man einigermaßen gerade darauf liegt (als „bewegter“ Schläfer, der auch längere Zeiträume auf der Seite schläft)
  • ich habe das gleiche Kissen seit fast einem Jahr und bin sehr zufrieden damit (als Rückenschläfer)
Tempur Kissen:
User-Erfahrung:

  • Nackenverspannungen haben sich entgegen der Erwartung als mutmaßlicher Seitenschläfer erheblich verschlimmert, weil ich nachts wohl doch öfters am Rücken liege als ich bislang dachte
  • ich finde es genial. Es ist das erste Kissen, worauf ich wunderbar schlafen kann und morgens nicht mit Genickschmerzen erwache. [offenbar war lt. Ökotest 2004 früher TBT darin, aber vermutlich 2008 nicht mehr (ist nicht eindeutig aus den damaligen Postings rauszulesen) ]
  • sehr zufrieden damit
ProLife:
Merkmale:
Nackenstützkissen aus speziell zugeschnittenem Kaltschaum, aus Matratzenoutlet
User-Erfahrung:
enttäuschend
ViscoAktiv:
Merkmale:
passt sich dem Kopf und Nacken an, egal wie man sich legt - immer wieder neu. Das geschieht nicht durch die Konstruktion oder Form des Kissens, sondern einfach durch das Material. Nach ca. 10 Minuten ist dieser Prozess beendet, dann stört nichts mehr. Das Kissen gibt es in verschiedenen Härtegraden, ich habe "Medium", das ist die harte Variante. Da das Material temperaturabhängig reagiert, kann das Kissen im Winter am Anfang auch recht hart sein.
Der Vorteil des Kissen ist auch sein Nachteil. Die Anpassung folgt immer der Schwerkraft, so dass eine andere orthopädisch sinnvolle Formgebung des Kissen kaum erreicht werden kann. Man liegt, wie man liegt - hervorragend abgestützt - jedoch nicht korrigiert. Leute, bei denen die HWS sich nicht in der korrekten Form befindet, dürften mit diesem Kissen nicht klar kommen. Die von Kuklinski empfohlene leichte Zugentlastung der HWS kommt auch nicht zustande - alles sinkt koordiniert nach unten.
Aussage Dr. Schaumberger:
Positiv: Es ist ein gutes Stützkissen und für die Lagerung am Tag gut geeignet.
Negativ: Es ist nicht für die Nacht geeignet, weil es zu lange braucht, bis es sich angepasst hat. Im Tiefschlaf entspannen alle Muskeln, auch die inneren Muskeln der Halswirbelsäule, die den Atlas halten. Die Einsinkzeit des Kissens kann schon zu lang sein und während dessen der Atlas verrutschen, denn so lange das Kissen sich anpasst, ist die Lage nicht optimal.
Nötig ist für die Nacht ein Kissen, das sofort einsinkt und dennoch sicher stützt.
User-Erfahrung:

  • Ich habe es dennoch genommen und liege darauf endlich abgestützt. Nach kurzer Zeit gehen die Nasennebenhöhlen links auf, was ich als Zeichen für eine richtige Lage werte.
    In späterem Posting desselben Users: Atlas verschoben und massive Blockaden im Genickgelenk zugezogen. Als ich im Schlaf den Kopf aus der Rückenlage zur Seite drehen wollte, hat das Kissen nicht nachgegeben, dafür das Genickgelenk.
  • Gebe dir auf jeden Fall Recht mit dem Kissen [oder allgemein Visco-Schaumkissen?], die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Kissen aus Visko-Schaum oder Polyurethanschaum oder Kern daraus:
bis 15.6.2015 positive Erfahrungen von mehreren Usern (2x Grosana-Kissen, mehrmals Tempur-Kissen, 1 Ikeakissen), negative Erfahrung eines Users (ViscoAktiv) mit Negativbeurteilung von Dr. Schaumberger. Es stellt sich die Frage, ob das Material nicht doch unterschiedlich ist zum ViscoAktiv und/oder ob es individuelle Erfahrungen sind

Hohlfaser-Kissen:
3 Patienten im Warteraum von Dr. Schaumberger benutzten solche.
User-Erfahrung und -Meinung:

  • Hohlfasern habe ich auch ausprobiert und das war für mich leider auch gar kein Erfolg, also weggeschmissenes Geld
  • Synthetische Hohlfasern sind mittlerweile formstabil und auch schön weich, doch auf ihnen kann der Kopf wegkippen, er wird nicht ausreichend fixiert.
Kugeltraum-Kissen:
Merkmale:
80x40, das ist mit speziellen Hohlfaser gefüllt, die Kügelchen bilden. Dadurch bleibt das Kissen formstabiler als frühere Hohlfaser-Kissen. Zudem kann es immer wieder problemlos aufgeschüttelt werden, wodurch es beeindruckend an Form gewinnt. Dazu ist es herrlich weich, ein wunderbares Kissen. Waschbar bis 95 °C.
User-Erfahrung:
Für mich jedoch ungeeignet. Mir ist nach dem Test endgültig klar, ich brauche ein Formkissen, das den Nacken hält. Ich muss stabil gelagert schlafen um jeglichen Rückenmarkskontakt zu vermeiden.
Grosana Travel:
Merkmale:
vergleichsweise ganz schön teuer, in einer Nylonhülle verpackt und erstaunlich klein zusammenrollbar, 800 g, überraschend weich, so breit wie fast ein normales Kissen, wodurch es leider sehr viel Platz im Koffer einnimmt.
User-Erfahrung:

  • Das Kissen machte einen guten Eindruck auf mich, obwohl es viel flacher ist als mein "zu Hause-Kissen" in der bisherigen Position. Da bin ich ein bisschen ins Grübeln gekommen, da ich zu Hause manchmal immer noch recht gerädert aufwache... Ich habe darauf hin einmal die "Bodenplatte" aus dem Kissen herausgenommen und siehe da : Es scheint so besser zu sein.
    Mir schien es erst zu weich, entpuppte sich dann aber als ok
  • Die Befürchtungen bzgl. Weichheit waren Gott sei Dank unbegründet. Das Kissen ist für mich in Ordnung.
    Einen Schock hatte ich, als ich das Innenleben des Kissens betrachtete: ein paar billige Stücke Schaumstoff (ich hasse alles, was synthetisch ist) und das für 89 Teuros.
Medifit Latex Super FLOC Vario 343:
Hersteller: Thomsen
Medifit Latex Super FLOC Vario 343 : Green Nackenkissen24.de Kiel / Germany
Merkmale:
Es hat einzelne "Flocken". Man kann die Anzahl Flocken herausnehmen bis es die Form hat, die einem angenehm ist. Es passt sich so optimal an den Nacken an.
User-Erfahrung:
Ich find es nach monatelangem Gebrauch super und habe jetzt keine Schmerzen mehr.
Selber gemachtes "Drei-Fächer-Kissen":
lt. User-Idee
Vorgehen:
Drei Kleinere Kissen: Zwei, die die richtige Dicke haben für Seitenlage, und in der Mitte ein schmaleres (Kopfbreite), das so platt ist, dass man in Rückenlage auch bequem liegt?
Wenn man sich im Bett dreht, wechselt man ja meist auch ein bisschen die Kopflage, und vielleicht landet man da automatisch an richtiger Stelle, entweder auf das Linke oder Rechte Kissen, wenn man sich von Rücken auf Seite Dreht. ?
Es gibt so kleine Daunenkissen von 40 x 40 cm die verkauft werden als kleine Couchkissen. Die sind aber auch ziemlich Dünn. Zwei übereinander links, Zwei übereinander Rechts, und ein schmaleres Dünneres in der Mitte? Ich denke zum mal ausprobieren wäre das eine Idee. Ich denke beim ausprobieren sollte man die Kissen auf irgendeine Weise aneinander festmachen. Mit Babysicherheitsnadel an die Unterseite oder so, sonst verrutschen die natürlich und hat man nichts davon.
User-Meinung:
die beiden Grosana-Kissen (Classic und Travel) sind - wenn man in der Mitte bestimmte Teile herausnimmt - genau so aufgebaut. Allerdings ist das Mittelteil für den Kopf so konstruiert, dass es eine "Kuhle" (Vertiefung) in der Mitte hat (Mitte hier zwischen vorn und hinten gemeint), so dass der Nacken zusätzlich noch abgestützt ist, was für mich ziemlich wichtig zu sein scheint → das fehlt beim Eigenbau-Kissen
Wohlfühl-Gesundheitskissen:
Onlineshop für Bettdecken, Nackenstützkissen Handwebteppiche
User-Erfahrung:
werd mich davon nicht mehr trennen, das beste Kissen was ich hab
Röwa Nackenstützkissen Eco 2:
Merkmale:
Sieger was die Ergonomie angeht in einem neueren Ökotest
Kammerkissen von Pronatura

Swissflex Kissen:
Swissflex® | Finest sleep technology. | HOME
Merkmale:
Das Kissen ist variabel in der Stärke und hat zusätzlich eine Luftpumpe in der Nackenrolle, mit der man die optimale Höhe des Kissens einstellen kann.
User-Erfahrung:
Ich habe seit mehreren Jahren ein Swissflex Kissen und seitdem haben sich meine Nackenschmerzen erheblich verbessert.
ChK-Schönheitskissen:
Merkmale:
Durch die spezielle Form ist der Nacken in Rücken und Seitenlage gestützt.
Nur die geschlossene Form ermöglicht eine „Begleitung“ während der natürlichen Bewegungen im Schlaf. Ein offenes Kissen kann das nicht.
Die Proportionen des Kissen sind optimal, weder zu hoch noch zu flach. Der Nacken braucht nicht mehr als 1 ½ cm Stütze.
Verschiedene Farbvariationen und Reisehülle
Bezug und Reiseetui: halb Leinen, halb Baumwolle
Füllung: Wolle​
Pino Reha-Comfort-Kissen:
Merkmale:
Es hat vier separat befüllbare Kammern, bei einem moderaten Preis (100 Euro) und ein Kissenbezug wird mitgeliefert. Es ist nicht so hart wie fast alle Nackenstützkissen, von der Art her eher wie ein Federkissen.
User-Erfahrung:
Die ersten zwei Wochen hat es mir nicht so gefallen, war sehr gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt möchte ich es nicht mehr hergeben. (trotz Federkissen-Art, denn mit dem Federkissen-zusammen-knüddeln kam ich irgendwie nicht klar.)
Tempur Ombracio:
Sites-tem_ch-Site
Bewertungen [im Netz?]:
hat zu 90% auch sehr gute Bewertungen, aber dann gibt es eben ein paar wenige, die behaupten, dass es bei HWS-Problemen eher kontraproduktiv ist.
Allgemeine User-Tipps und -Erfahrungen:

  • ich empfehle noch eher Sitzteddys statt teure Nackenkissen
  • Vielleicht sollt man erst mit preisgünstigen Produkten anfangen und dann ausprobieren, was einem gut tut. Nackenkissen oder Tempur-ähnliche Kissen gibt es immer wieder bei Tchibo, Ikea, Aldi, etc. zu Dumpingpreisen. Wenn das Ding dann nichts taugt, fällt das Wegwerfen leichter.
  • Auf jeden Fall sollte man im Geschäft „probeliegen“, bevor man sich für ein Kissen entscheidet. Bei Tschibo und Aldi ist das nicht möglich. Außerdem kannst Du Gift darauf nehmen, dass die Discounter nur die billigsten Stoffe verwenden, und das sind in der Regel die, die mit den meisten Schadstoffen behaftet sind
  • Nackenstützkissen aus Sanitätshäusern waren mir meist zu hart und zu hoch für meinen Nacken. Im Dänischen Bettenlager bin ich mal durch Zufall fündig geworden. Das Kissen ist nicht zu hart oder zu weich und passt sich daher gut an Kopf und Nacken an.
  • Ein "Trick" der ich mir vorstellen könnte, wenn man nicht in Rückenlage schlafen möchte oder darf - mit langen Haaren geht es besser... - ein Haarknoten oder Haarclip auf dem Hinterkopf machen, bevor man schlafen geht. Etwas, das beim auflegen so unbequem ist, dass man die Position wohl automatisch vermeiden wird im Schlaf/Halbschlaf...
    Hat man gar keine Haare, könnte man mit einem Pflaster auch noch etwas auf den Hinterkopf kleben.
    Nun noch eine Variante, wenn das nicht so klappt mit einem Haarknoten oder Haarclip: Einen Tennisball o.ä. auf den Rücken kleben, mit Sporttape. Wer einen Pyjama trägt, könnte einen Tennisball daran befestigen, ist ja etwas weniger unangenehm...
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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