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Wut! - Warum werde ich wütend? Will ich wütend sein/werden?

Felis

Gegen eine Prise Wut ist nie etwas einzuwenden. Sie gibt den nötigen Anstoß ungute Dinge verändern zu wollen und zu können.
Dauerhafte, persistierende Wut ist das, was nicht gut ist. (Stress im Körper).
Wütend zu sein ist in Ordnung, wenn man die Wut akzeptiert und als Signal verstehen kann, genauer hinzusehen.
Sie ist ein berechtigtes Gefühl auf Verletzung und erlebten Grenzüberschritt, als Beispiel.
Keines unserer Gefühle ist schlecht.
Nur wenn Wut blind ausagiert wird, dauerhaft und oft aufkeimt, oder dauernd weggewürgt wird, ist sie schädlich.
Man kann sie beobachten und abflauen lassen durch den Atem, die Atmung.
Wenn es durch das Außen zu erhöhten inneren Wutgefühlen kommt, dann ist es an der Zeit das Außen zu verändern.
So man kann. Wenn Wut allerdings aus Zuständen resultiert, die man nicht selbst verändern kann, wird es heiß und auch richtig krankmachend.
Übungen in vorläufiger Akzeptanz wären dann von Nöten.
Damit sie nicht dauerhaft schädigt, hochkocht und die entstehende Ohnmacht nicht gewinnt.
 
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Felis

Speziell bei Grenzübertritten, körperlich oder psychisch, kann das entwickeln von Wut endlich den Antrieb geben entscheidende, definitive Grenzen zu setzen.
Ich hätte niemals zwei Gerichtsverhandlungen als Zeugin überstanden und eine definitive Grenzziehung setzen können, wenn ich nicht
Kontakt zu meiner Kraft auch immer wieder mal durch meine Wut bekommen hätte.
Sie war der Antrieb zum Handeln und zum zur Wehr setzen.
Das "Wuch-Fuch" allerdings, wenn es zu sehr brannte, das Feuer, das muss man zügeln lernen.
Damit man nicht verbrennt, sondern gezielt handeln kann.
 
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Felis

Derzeit allerdings bin ich öfters sehr wütend. Weil andere mir ungefragt distanzlos zu Nahe kommen und sich per "Staat" das Recht dazu ableiten.
Ich habe mich gewehrt, und das sehr gut.
Allerdings weiss ich nicht, wann wo und wie oft das immer und immer wieder kommt.
Die Wut ist heiß und feurig, mein System schwer zu beruhigen.
Das Feuerelement kochend.
Meditation löscht es, aber um die Verletzungen zu heilen, die ich dadurch neuerdings wieder erlebe,und die meinem Körper zusetzen bedarf es jetzt mehr.
Ich habe da ja etwas an der Hand. Nur dumm, dass all das nun nach einer eh schon lange andauernden Stressphase so gekommen ist und durch andere im Außen jederzeit statt finden kann. Nicht gut für die Amygdala. ;-)
Und auch noch für manche da draußen legitim, auch das feige Wegsehen. Aggressoren. Endlich darf man! Ob da ein Gericht hilft, ein Anwalt oder die Polizei, mein Freund und Helfer?
Na ja, nehme ich es eben als weitere Prüfung.
Juhei.
 
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Felis

Ein Tipp für Frauen, die derzeit bedrängt werden, wenn sie keine Masken tragen können und wegen des Attestes auch noch angegriffen werden, speziell von Männern, die jetzt gerne das Machtgefüge nutzen: Sagt laut und deutlich, dass man euch nicht zu diskriminieren hat und ihr euch BELÄSTIGT fühlt durch das zu Nahe kommen, das distanzlose Nachhaken, das Ansprechen, das Anglotzen usw.
Es wirkt. Speziell Diskriminierung aussprechen (was es ja auch ist) und den Satz: "Hören Sie auf mich zu belästigen, Sie kommen mir zu Nahe!"
Nicht wegducken, nicht Angst entwickeln, nicht stumm werden. Kontakt zur Wut aufnehmen und handeln.
Ihr handelt damit für alle Wortlosen, sich schämenden oder jetzt deswegen ängstlichen Frauen (und Menschen) in der Zukunft.
Dazu ist die Wut uns Menschen auch gegeben worden.
 
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