Wunderheilen heute - Erfahrungen, Methodik

  • Themenstarter Themenstarter zui11
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Ohne Leid würde man sich gar nicht hier im Forum gefunden haben und hier schreiben.

Ich dachte auch früher, man erreiche auch alles so durch Friede, Freude, Eierkuchen... Wozu ist Leid notwendig...

Aber Leid gehört wie Yin und Yang zu Freude/Glück - darüber könnte man jetzt ellenlang philosophisch schreiben... Nur ist das eh nicht der Thread dazu...

Würde mir nach wie vor wünschen echte Erfahrungen zu Wunderheilung zu lesen.
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Ich überlege gerade, ob diese Überzeugung, die innere und äußere Welt steuern zu können, nicht im Zusammenhang mit dem starken Materialismus und den politischen Entwicklungen unserer Zeit zusammen hängt? Vergleichbar zur Zeit nach dem 1. Weltkrieg (1914-1918), in der sich u.a. Frau Blavatzki und Rudolf Steiner einen (esoterischen) Namen gemacht haben?

Aber letzten Endes ist das unwichtig. Jeder versucht, mit seinen Möglichkeiten seine Realität zu gestalten .

Grüsse,
Oregano
 
Ohne Leid würde man sich gar nicht hier im Forum gefunden haben und hier schreiben.
Oh, auf mich trifft das nicht zu.
Ich suchte damals nach Austausch zu meinen Hobbys, wo ich auf das spannende Thema der Aromatherapie stieß. Dies in erster Linie als Wohlfühlthema. Hab dazu aber eher gelesen als geschrieben, auch weil es zu diesem Thema andere Foren gab.

Wenn du der Meinung bist, Leid gehöre zu deinem Leben dazu, dann ist das so.
Du hast dir das ausgesucht, warum auch immer, dann bekommst du es.
Das kannst du aber jederzeit ändern, wenns dir mit dem Leid zu blöd wird.

Würde mir nach wie vor wünschen echte Erfahrungen zu Wunderheilung zu lesen.
Du fragst immer wieder nach Wunderheilungen.
Informier dich doch mal beim Vatikan, die können dir da sicher was anbieten.
In Lourdes, Fatima und anderen Wallfahrtsorten gibts das immer wieder, zumindest nennen religiöse Menschen Spontanheilungen schon seit jeher Wunder.
Von mir würdest du niemals von einer Wunderheilung zu lesen bekommen, dafür bin ich viel zu wenig in diesem religiösen Denken verhaftet, ich kenne es aber aus meiner Vorgeneration, wo man aus Lourdes ein Fläschchen Wasser mitbrachte, das bei allen möglichen Wehwehchen half.
Wunder? eher nicht
Energieheilung? ja sicher
Für mich war das Lourdeswasser einfach energetisiertes Wasser, genauso wie mir mal ne russische Heilerin ne Flasche voll überlassen hatte, oder wie ich es z.B. mache mit dem Wasser, mit dem ich meine Blumen gieße.
Ganz profan, eigentlich.

Wenn heutzutags ein Energieheiler eine seiner Heilungen zur Wunderheilung hochstilisieren würde, dann wär ihm ganz schnell der Staatsanwalt auf den Fersen, denn heilen dürfen bei uns nur Ärzte, unabhängig davon, ob, bzw. wie gut sie es können. Da passen die, die das große Geld an unserem Krankheitssystem verdienen, akribisch auf.
Beiß dich nicht am Wunderheilen fest, versuch mal, dem Energieheilen etwas offener zu begegnen. Mit Widerstand geht da nämlich nichts, wie bei so vielem im Leben.
 
Ich überlege gerade, ob diese Überzeugung, die innere und äußere Welt steuern zu können, nicht im Zusammenhang mit dem starken Materialismus und den politischen Entwicklungen unserer Zeit zusammen hängt?
Ja, da ist sicher was dran.
Es war ja auch schon immer so, daß in Krisenzeiten die Kirchen verstärkt Zulauf erfuhren, und die, die nicht in diesem Sinne religiös sind, wenden sich spirituellen Themen zu - und wenn du das katholische Rosenkranzgebet kennst, weißt du vielleicht, wie hypnotisch das sein kann.
Das, worüber wir hier schreiben, das Energieheilen, ist ein sehr sehr altes Thema, das leider mit dem Zeitalter der Industrialisierung immer mehr unterdrückt wurde.
Ich weiß aus meiner Kindheit und aus Erzählungen meiner Mutter, daß auch noch in den 50ern, also nach dem Krieg, Ärzte energetisch heilten, auch aus der Not heraus, weil es nichts anderes gab. Teils offen, aber auch sozusagen heimlich, genauso wie die weisen Frauen des Mittelalters, die auf dem Scheiterhaufen gelandet wären, hätte man ihre Art, den Menschen zu helfen, erkannt.
Diese Art, Menschen zu helfen, hat sich über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende in unterschiedlicher Ausprägung erhalten. Das wäre nicht der Fall, wenn sie unwirksam wäre.

Meine Überzeugung inzwischen: Nicht alles, was uns der sog. Fortschritt bietet, hat uns wirklich weitergebracht. Wir sollten unsere Wurzeln nicht vergessen.
 
Dann fr
Warum heißt der Thread dann "Wunderheilen heute"?
Dann frag mal bitte den, ders geschrieben hat, nach seiner Intention.
Vielleicht sollte es ja wirklich um die "Wunder" von Lourdes, Fatima usw., in dieser katholischen Terminologie gehen und alle haben das falsch interpretiert.
 
Dann frag mal bitte den, ders geschrieben hat, nach seiner Intention.

ich habe bewußt von Wunder geschrieben, weil es eben zum Wundern sein kann, wozu die Natur fähig ist. Naturphänomene, die den Paradigmen widersprechen. Man denke zB alleine an energetische Fernheilungen. Kann - und darf daher- alles ja nicht sein. Also auch aus tiefem Respekt heraus. Das wird jemand, der der Mainstram - Wissenschaft hörig ist, natürlich nie verstehen. Für solche Leute wird es immer schwer erträglich sein, dass es so viel gibt, was man nie wird erklären können bzw eben daß man es nicht kann...

Und wer die zahlreichen Beispiele und Demonstrationen , die im Thread verlinkt wurden, mal angeschaut hat, könnte verstehen was ich meine .... und was für schöne Talente es gibt und wie viele... entweder angeboren oder nach Nahtoderfahrungen, schweren Traumata (Blitzschlag etc) oder bei Manchen hat sich sich -warum und wie auch immer- irgendwann entwickelt.

Ausserdem war die Bezeichnung "Wunderdoktor", "Wunderheilung" u.ä. schon immer volkstümlich, oder ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, auf mich trifft das nicht zu.
Ich suchte damals nach Austausch zu meinen Hobbys, wo ich auf das spannende Thema der Aromatherapie stieß
Du kennst aber das Hauptanliegen dieses Forums oder und siehst wie viele Menschen hier schon geschrieben haben?

Du hast dir das ausgesucht, warum auch immer, dann bekommst du es.
Wie sucht man sich ein Leiden aus, von dem man nicht einmal weiß, dass es existiert? Wie hast du dir die Polyneuropathie deiner Beine rausgesucht?

Du fragst immer wieder nach Wunderheilungen.
Informier dich doch mal beim Vatikan, die können dir da sicher was anbieten.
Ja weil der Thread so heißt und weil darüber auch steht "Erfahrungen". Zum Vatikan wurde auch schon geschrieben, nur wenige Wunderheilungen sind anerkannt.

Ich suche auch nicht irgendetwas verlinktes oder irgendwelche Geschichten, oder Therapeuten, die mir von ihren Patienten etwas erzählen, sondern persönliche Erfahrungen von Menschen, die an sich Wunderheilungen erfahren haben (oder so glauben), und mit denen man sich hier im Forum austauschen und auch befragen kann.
 
Teils offen, aber auch sozusagen heimlich, genauso wie die weisen Frauen des Mittelalters, die auf dem Scheiterhaufen gelandet wären, hätte man ihre Art, den Menschen zu helfen, erkannt.
Weise Frauen wandten damals vor allem traditionell überlieferte Kenntnisse von Heilpflanzen und Kräuterwissen an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weise Frauen heilten damals vor allem mit Heilpflanzen und Kräuterwissen.

und woher hatten diese weisen Frauen zu der Zeit Frauen dieses Wissen ? Aus der Schule ?

und woher weiß das Schaf auf der Wiese Bescheid, dass bei Erkrankung intuitiv die richtigen Kräuter sucht und frisst..?

Soll heissen: diese weisen Frauen waren vor allem eins: besonders spirituell. Wie mAn übrigens Tiere auch (nicht nur das instinktive Schaf)
 
Ich hatte oben ergänzt - traditionell überliefert. Anfänglich wohl durch Beobachtung in der Natur und intuitives Wissen und empirische Anwendung.

Es sind auch genug Leute daran gestorben, bei der falschen Anwendung von Heilpflanzen bzw. die ersten "Versuchskaninchen" haben nicht immer überlebt.

Wenn mich etwas besonders beschäftigt, eine Antwort um die ich ringe, eine Lösung für ein Problem, dann träume ich manchmal von der Lösung - das passiert sogar Wissenschaftlern, dass sie auf diese Weise Antworten bekommen (ungelöste Formeln etc).Man kann es spirituell nennen, aber ich denke eher, dass das Wissen schon da ist, nur ungeordnet und zerstückelt, basierend auf bisher Gelerntes, und sich dann im Traum zusammen findet, wenn andere Störfaktoren ausgeschaltet sind.

Bei Tieren gehe ich davon aus, dass es eine Kombination von erlernten Verhalten, Beobachtung und Instinkt ist. Ob man das dann gleich als spirituell bezeichnen kann? Und Tiere haben zudem noch andere Sinne, die ausgeprägter sind, wie zum Beispiel Geruchssinn, der sie da auch leiten könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK.. es gibt keine Wunder, nichts Spirituelles sowieso und auch keine Energetische Heilung.

Das haben ja mittlerweile alle verstanden, ihr euch jetzt also langsam mal entspannen und eure eigene Häkelgruppe aufmachen ( @togi ;) )
 
Abgesehen davon, daß Schafe auf der Weide auch nicht gerade der prickelndste Beweis für menschliche Spiritualität sind: was ist mit den Pferden, die sich am Jakobskreuzkraut vergiften? Übrigens nur, wenn es getrocknet im Heu drin ist, weil sie es dann eben nicht mehr riechen/schmecken (= biologische, körperliche Wahrnehmung) können. "Spirituell" oder "energetisch" müßten sie es ja immer noch erkennen können ...
 
OK.. es gibt keine Wunder, nichts Spirituelles sowieso und auch keine Energetische Heilung.

Das haben ja mittlerweile alle verstanden, ihr euch jetzt also langsam mal entspannen und eure eigene Häkelgruppe aufmachen ( @togi ;) )
Wer reagiert denn da so unentspannt 😂

Das habe ich nicht gesagt, dass es das nicht gibt, sondern es ging um Erkennen von Heilpflanzen.

Bei extremen Nährstoffmangel ist es auch der Körper, der da antreibt, manchmal sogar seltsame Dinge essen zu wollen, wie beim Pica-Syndrom. Oder ganz banal bei Schwangeren, die so manchen Ehepartner mit ihren sonderlichen Gelüsten zu undenkbaren Zeiten zum Wahnsinn treiben können 😅

Vieles wird spirituell verklärt, bis die Zusammenhänge offen gelegt werden. Aber so manche Häkelgruppen wollen das gar nicht erst wissen. 😉😅
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer mal bisschen KI befragt, wird zu lesen bekommen, dass es in Südamerika den "schamanischen Seherblick" gibt - oder gab, bei den Ureinwohnern.
Ich denke mal, unsere Zivilisation schafft es, das alles in eine dunkle Vergessenheit zu schieben, leider.

Ohne solche Strategien hätten die Ureinwohner, nicht nur in Südamerika, es nicht geschafft, bis heute zu überleben. Immerhin hatten sie keine Pharma in unserem modernen Sinn.
Ich fand die "Regenmacher" als gute "Role Models" und staunte nicht schlecht, wie unterschiedlich deren Strategien waren bzw. sind. Von stunden- tagelangen Tänzen hin zu 20 Sekunden Intention und fertig.
Also unterschiedliche Strategien und Effektivität bis es "klickt".

Das wäre mal eine spannende Entdeckungsreise: statt ihnen "hochtechnisierte Methoden" aufzuschwatzen zu schauen wie es bei ihnen seit Jahrhunderten gemacht wurde.

Ich überlege gerade, ob diese Überzeugung, die innere und äußere Welt steuern zu können, nicht im Zusammenhang mit dem starken Materialismus und den politischen Entwicklungen unserer Zeit zusammen hängt? Vergleichbar zur Zeit nach dem 1. Weltkrieg (1914-1918), in der sich u.a. Frau Blavatzki und Rudolf Steiner einen (esoterischen) Namen gemacht haben?
Die Spuren sind imho "überall" - bei den Hindus, Christen etc.

Grob aus meiner Erinnerung bei den Christen: Glaube versetzt Berge, das Reich Gottes ist in einem drinnen; frag, dann bekommst du es (ich glaub "frag" ist da eine Fehlübersetzung. Es müsste sinngemäß heißen "sage was du möchtest, und du bekommst es".) Geist Gottes wohnt in einem drinnen usw. (was, wenn man "Gott" durch Unterbewusstsein, RAS, Amygdala etc. ersetzt? Also das ganze "default mode network"?)

Bei den Hindus Atman=Brahman (das Selbst ist eins mit dem universellen Bewusstsein. Die Welt entsteht aus Bewusstsein. Geist erschafft Wirklichkeit etc.

Im Buddhismus beginnt alles "im Geist". Kein Gott "außerhalb" der erschafft. Leiden oder Freiheit entstehen aus der Wahrnehmung. (WIR haben die Wahl was wir erleben wollen).

Im Judentum ist es dann eher der Mensch als "Mitschöpfer". Gott erschuf die Welt durch das Wort - Mensch formt Realität durch Sprache, Gedanken und Intentionen.

Weiter geht es im Taoismus, Hermetik "im selben Stil" und vermutlich gibt es noch dutzend weitere Quellen.

In Steiner bin ich kaum eingelesen, da wäre uA @Gleerndil eine gute Quelle. Ich vermute aber er hat sich an alten Schriften orientiert und wenig neu erfunden, sondern hauptsächlich zusammengeführt.

In der Quantenphysik ist da imho vA der Beobachtereffekt (Doppelspaltexperiment, Wellenfunktion und Kollaps) erwähnenswert. Max Planck: Geist vor Materie, Niels Bohr (Realität abhängig vom Beobachter), Heisenberg (wie wir messen, bestimmt was wir sehen).
Multiversumstheorie (Many-World-Interpretation) und andere beschreiben auch gut, dass jede Entscheidung, jeder Gedanke ein Potential ist, das gewählt werden kann. Wir "erschaffen" also nicht, sondern wählen zwischen Möglichkeiten. (das meine ich jeweils mit Shift - ich wechsle in die Realität, die ich erleben will).

Wenn man sich da mal einliest entdeckt man erst wie alt und groß das Thema ist und wie weit gestreut.

lg togi

Mein Fazit: die Gebrauchsanleitung war die ganze Zeit da. Nur in einer Form, in der ich sie nicht verstanden haben und wir leider nicht sozialisiert wurden.
 
Grabovoi hatte als Mathematiker eine sehr ausgeprägte Affinität zu Zahlen, vielleicht hat er sie deshalb als Medium genutzt. Obwohl ich da bissi ähnlich drauf bin, hatte ich dazu keinen Zugang.
Das liegt vielleicht daran, daß mir die "russische Seele" fremd ist. Aus Russland kam ja auch mal die Idee, Zähne nachwachsen zu lassen. Auch da konnte ich nicht einsteigen. Weiß gar nicht, was daraus geworden ist. (Ich könnte es eben mal brauchen :-) - war mir aber noch nicht wichtig genug....

Aber stimmt, das Grundprinzip ist überall gleich, wie auch weiter oben diskutiert mit dem schamanischen Seherblick, den Braco aufgegriffen hat.
Ich denk mir mittlerweile auch: egal ob Grabovoi oder Braco oder... "alles das Selbe" mit der Differenzierung: Grabovoi ist sehr spezifisch mit seinen Zahlencodes. mE bringen die aber nichts, wenn man nicht auch aktiv den Zahlen eine Bedeutung gibt. Wir haben damit rumgespielt: nur eine Zahl der man keine Bedeutung zuweist (auch wenn sie irgendwo bei Grabovoi vorhanden ist) - macht keine spürbare Wirkung.
Das ist mir auch bei anderen Methoden aufgefallen: man muss selbst die Intention UND den durchlässigen Filter haben, sonst geht es nicht. (zumindest ist das aktuell meine Erfahrung).

Das erklärt imho auch gut, warum Bengston oder Reiki oder sonstige Schüler tlw. viel weniger können als die jeweiligen Gründer der "Schulen" und tlw. auch mehr Fähigkeiten haben, als im "Regelwerk" der Gründer vorgegeben. Alles liegt in/an einem selbst. (Anders gesagt: nur weil Bengston Krebs shiften konnte, können es nicht automatisch andere, die bei ihm gelernt haben. Aber Bengston konnte es bei Tieren und Menschen). Somit: wenn man es kann, kann man es auch bei sich und anderen anwenden.

Imho ist es egal ob man "neuer gesunder Zahn ist nachgewachsen an der Stelle X" beschließt oder den Zahlencode nimmt: man muss wissen was man will und es durch die eigenen Filter bringen. (dann klappt das mit den Zähnen auch).

Irgendwie kann das aber auch nach hinten losgehen.
In der letzten Zeit hatte ich den Glaubenssatz drauf, daß mein Kerl ständig, eine nach der anderen, irgendwelche Alltagskatastrophen in unser Leben bringt.
Und genauso war das.
Da muß ich dringend ran, nachdem es mir jetzt klargeworden ist. denn das ist echt lästig.
Teil 1: unbewusstes Manifestieren (somit das, was vermutlich der Großteil der Menschen erlebt. Etwas "triggert" einen, und man bestellt damit unabsichtlich "mehr davon" und schon hat man im "default mode network" ein Programm installiert).
Teil 2: du siehst das Muster und kannst es nun ändern (auf gewünschtes Mustern ändern). Ist das Leben nicht großartig? 😊

Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen in welchen Aspekten ich Hr. Togi und mein Kind "falsch programmiert" habe. Und ja, rückblickend war es super flott den Kurs zu ändern. Darunter Dinge über die ich mir den Mund fusselig geredet habe. Tlw. seit Jahren. Und nun ganz "im Kopf" einfach innerhalb weniger Tage einen 180 Wechsel erleben durfte. (wobei: ich bin es zu motiviert angegangen. Daher waren die ersten Tage mehr als seltsam und tlw. auch unangenehm für alle. Einfach weil manches vom neuen Programm so weit weg war von der alten Realität, dass es sich gekünstelt und komisch angefühlt hat. Wenn du also deinen Kerl "shiftest" - nimm nichts persönlich, was unmittelbar darauf passiert. Es kann auch gut sein, dass er sich an so manch Gesagtes später gar nicht mehr erinnern wird. Also hab Geduld mit ihm und dir. Immer wieder bestäten was du möchtest (auch wenn gerade das Gegenteil passiert). Sobald es stabil ist, fühlt es sich auch wieder völlig natürlich an.
Wenn das alte Muster dann dennoch wieder mal auftauchen sollte, wieder entspannt aufs neue verweisen. Mehr ist nicht zu tun.
 
Im Laufe dieses Threads muß ich immer wieder an die Fabel mit den Wölfen denken:

Ich mag sie sehr. - Allerdings überlege ich manchmal, woher der Weise denn weiß, welcher der Wölfe es denn nötig hat, gefüttert zu werden, um zu wachsen: der, der sowieso schon als „böse“ angesehen wird oder der, der als „gut“ angesehen wird? Es könnte ja sein, daß der böse Wolf durch eine gute Behandlung auch „gut“ werden könnte?
Wie auch immer: es ist wichtig hinzuschauen, wo und wie man urteilt und wo und wie man füttert.

In den Medien ist zur Zeit ständig die Rede von einem „dlanod pmurp“ (so hat ihn das Streiflicht in der SZ genannt). Wer weiß: vielleicht war der auch einmal ein liebes Kind und wurde durch das falsche Futter verändert?
Ich finde das passt gut hier rein, also hab ich es aus dem anderen Thread mitgenommen.

Generell fasst die Fabel es mMn gut zusammen: man soll sich auf das fokussieren, was/wie man (er-)leben möchte.

Für mich war es jedoch eine enorme Erleichterung zu entdecken, dass auch so genannte "negative Gefühle" nicht im Weg stehen, wenn man "manifestiert" (etwas reinholt, was man gerade erleben möchte).
zB wie auf der ganzen Strecke in meine Richtung ein Zugausfall war, habe ich in Wut und Frust meinen Zug manifestiert (der dann als einziger, trotz komplett gesperrter Strecke wegen "technischem Schaden" in der Sekunde von "Ausfall" auf "normal" (im Sinne von kommt wie geplant) umsprang und dann pünktlich einfuhr und problemlos durchgefahren ist. Die anderen Züge blieben alle storniert.
Da habe ich also nicht in Liebe und Freude und ohne Ego manifestiert (was sicherlich auch geklappt hätte. Aber in der Situation bin ich mit dem authentischen Gefühl gegangen).

In einer von Bengstons Studien war eine Studentin, die immer sehr "geladen" zum Experiment kam, weil ihre Mutter sie gefahren hat und sie viel stritten. Ihre Mäuse hatten die schnellste Heilung, weil sie ihre Wut in der "Heilstunde" entladen hat.

An anderer Stelle habe ich beschrieben, wie ich in einer Nacht - in völliger Verzweiflung (Frust, Angst, Trauer, Wut...) - also nur mit "negativen Gefühlen" meine Katze vom Einschläfern bewahren konnte (ohne damals auch nur ansatzweise zu wissen, was ich da getan habe).

Somit: ich teile für mich Gefühle nicht mehr unbedingt als "gut" oder "böse" ein. Versuche aber auch im Alltag eher jene zu wählen, mit denen ich mich gut fühle. "Negative" Emotionen unterdrücke ich mittlerweile nicht mehr (eine Zeit lang habe ich versucht möglichst immer "hoch zu schwingen"), sondern nutze sie für Positives. Eine authentisch starke emotionale (negative) Reaktion ist mWn viel effektiver als eine schwache (Positive). Also auch hier: go with the flow.

Und "Ego" ist für mich nicht mehr negativ belegt.

Was auch immer da im Hintergrund für uns/mit uns Dinge "materialisiert" wertet nicht. Unterscheidet nicht zwischen "guten" und "schlechten" Gefühlen. Sie sind. Und Punkt.

Somit: der gute und der böse Wolf sind Teil des Ganzen für mich. Manche "böse Wolf" Eigenschaften sind im Lauf der Zeit einfach verloren gegangen. Andere brechen spontan hervor.
Es ist, wie es ist. Und das ist gut so.
Alles eine Erfahrung 😊
 
Es ist, wie es ist. Und das ist gut so.
Alles eine Erfahrung 😊
Das ist jetzt zwar aus dem Zusammenhang gerissen. Aber: wenn es gut so ist wie es ist: warum dann „zaubern“ und nicht einfach akzeptieren, was und wie es ist?
Vielleicht steckt ja ein verborgener Sinn hinter allem, der sich mir aber nicht oder erst viel später erschließt? - Das ist ja tatsächlich öfters so im Leben.

Grüsse,
Oregano
 
„was auch soll“: was bedeutet das? Wer bestimmt „was soll“?
Also doch Kismet?
Aber: wenn es gut so ist wie es ist: warum dann „zaubern“ und nicht einfach akzeptieren, was und wie es ist?
Vielleicht steckt ja ein verborgener Sinn hinter allem, der sich mir aber nicht oder erst viel später erschließt?

ich würde schon annehmen daß es manchmal so ist.. auch ein und dieselbe Person kann bei einem Problem wundersame Kurierung erfahren, beim anderen Problem tut sich (scheinbar zumindest) nichts oder nicht so viel (manchmal aber dann doch, wenn man Geduld mitbringt u länger dran bleibt... sog. Heilkrisen inclusive).

Daraus wird auch ersichtlich: kein "Heiler" kann Macht über andere ausüben ... sondern nur als Kanal (für was auch immer es ist) dienen..

und: auch beim Emotionscode (oder Bodycode) müssen sehr oft mehrere übereinander liegende Dinge gelöscht werden.. und es kann sich bestimmt oft lohnen, verschiedene Methoden zu versuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@zui11 Du scheibst hier vom Emotionscode und danke für das YT
Hab ich mir angeschaut, zum Teil, und war doch sehr überrascht.
vor ca. 20 Jahren lernte ich bei Gabriele Eckert CQM
und fragte mich jetzt, wer von wem abgeschrieben hat. Die Testkarten sind unterschiedlich, bei CQM ist das eine runde Plakette, in 6 Abschnitte aufgeteilt, aber das Testen ist identisch und das Auflösen ähnlich. Mir eigentlich viel zu viel Brimborium.

Dann hatte ich heute die Seminaraufzeichnung der 2-Punkt-Methode vorgeholt, QCT, 25 Jahre alt, und frag mich jetzt, ob es Sinn macht bzw. notwendig ist, beides zu verbinden 2-Punkt fand ich immer praktischer weil kürzer in der Anwendung, (neben dem klassischen Handauflegen, wenns zwickt) aber jetzt weiß ich eben nicht, ob das genug in die Tiefe geht (z.B. nach den Vorfahren/Karma fragen) oder ob die 2 Punkte das mit abdecken.
Oder mach ich mir grad mal viel zu viel Gedanken und sollte es geschehen lassen, wie es mir die Intuition sagt?
 

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