Wenn man sich die Kosten nicht leisten kann?

Themenstarter
Beitritt
15.05.09
Beiträge
374
Was für eine Chance habe ich eigentlich Beschwerden los zu werden,
wenn ich mir die Anamnese, Quecksilberbelastungsnachweise, Zahnsanierungen und Ausleitungen nicht leisten kann ?

Es ist überall die Rede von was man tun kann, sollte, muss
Aber wie man das als Normalsterblicher zahlen soll, das ist mir leider ein Rätsel.

Ich bin Privatpatientin, keine Beteiligung für Heilpraktiker.
Das heist 100% ich.
Ich habe mich heute den ganzen Tag überall kundig gemacht am Orte und
mich hat es fast hinten übergeschlagen....

Anamnesen nicht unter 140 Euro
Tests zwischen 50 und 100 Euro
Und dann geht es munter so weiter...

Hier wären mir persönliche Erfahrungen von Foris lieb, die eine Meinung zu verschiedenen Methoden haben, was man sich "sparen" kann, welches am besten funktionieren wird und welche Vorgehensweise.

Ich habe zum Bsp schon daran gedacht mir einfach die Amalgamfüllungen rausnehmen zu lassen von meinem Standartzahnarzt und danach direkt zur Ausleitung zu gehen.
Aber leider belastet eine Entfernung ohne Kofferdamm und Sauerstoff wohl offensichtich den Körper mehr als würde ich das Zeug einfach drin lassen.
Also lieber doch erst Belastungsnachweis und gar nichts machen, wenn Nachweis negativ?

Die Kosten von 300 - 600 Euro kann ich mir einfach nicht leisten, dazu kommt ja noch das neue Zahfüllmaterial...
Da ich derzeit wegen schlechter PAP-Werte ständig zum Frauenarzt muss, geht das Geld erstmal dafür drauf.

Und mir ist hier wirklich an einem Lösungsvorschlag und Erfahrungsaustausch gelegen, denn eigentlich möchte ich sie wirklich los sein und wissen wie belastet ich bin damit...
Denn: besteht nur eine geringe Chance meine Symptome zu erklären, so muss ich nach und nach alle Möglichkeiten eliminieren und das gehört dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
Beitritt
05.09.08
Beiträge
3.876
Ich habe zum Bsp schon daran gedacht mir einfach die Amalgamfüllungen rausnehmen zu lassen von meinem Standartzahnarzt und danach direkt zur Ausleitung zu gehen.

Das ist Selbstmord.

Am besten ist es du lässt dir die Füllungen einzeln Stück für Stück rausnehmen immer wenn du das nötige Geld hast für eine geschützte Amalgamentfernung.

Zweitens würde ich ein wenig Geld und Zeit investieren um herauszufinden ob du wirklich vergiftet bist sonst gibst du nur unnötig Geld aus.

In manchen Fällen können Vitamine helfen Vergiftungsymptome zu bekämpfen zb. Zink bei KPU, Fischöl bei anderen Dingen usw.

Gluten und Kaseinfrei zu essen kann bei Vergiftungen hilfreich sein und kostet nicht viel. Andere Allergene zu vermeiden kann auch manchmal helfen und kostet nicht viel.

Rezeptpflichtige Medikamente können manche Symptome lindern.
 
Themenstarter
Beitritt
15.05.09
Beiträge
374
Danke, gut zusammengefasst!

Das ist Selbstmord.
Naja 5 oder mehr wurden ja schon entfernt, wusste ich ja nicht, dass das (angeblich) schadet. Sagt einem ja keiner in den Praxen. Komisch nur dass nie ein Zahnarzt oder seine Helfer krank werden, die haben damit täglich zu tun?!


Am besten ist es du lässt dir die Füllungen einzeln Stück für Stück rausnehmen immer wenn du das nötige Geld hast für eine geschützte Amalgamentfernung.

Habe heute gelesen, dies soll man erst tun, wenn nachgewiesen ist, dass man belastet sei, denn das Entfernen würde mehr freisetzen als das drin lassen.

Zweitens würde ich ein wenig Geld und Zeit investieren um herauszufinden ob du wirklich vergiftet bist sonst gibst du nur unnötig Geld aus.

Ja eben, meine Meinung, aber welche Methode? Ich höre und lese immer nur alles nicht sicher, alles nicht 100% und alles nicht anerkannt.

In manchen Fällen können Vitamine helfen Vergiftungsymptome zu bekämpfen zb. Zink bei KPU, Fischöl bei anderen Dingen usw.
Sorry, was bitte ist KPU?


Herzlichen Gruß, danke dir.
Traumi
 
regulat-pro-immune
Beitritt
07.04.09
Beiträge
1.481
Komisch nur dass nie ein Zahnarzt oder seine Helfer krank werden, die haben damit täglich zu tun?!

Zahnärzte haben von allen Ärzten die niedrigste Lebenserwartung und höchste Selbstmordrate. Zahnärztinnen und Assistentinnen sind häufiger unfruchtbar als andere Frauen.
 
Beitritt
07.04.09
Beiträge
1.481
Eine Testmethode, eine zweite Testmethode.


Kosten ca 85 bis 105 Euro. Ein Test davon reicht. Muss nicht wiederholt werden. Ich persönlich halte den Haartest für besser. Der Porphyrintest ist vieleicht das was einem anerkanntem Test am nächsten kommt. Allerdings kenne ich seine Begrenzungen überhaupt nicht.

Mobilisationstests (Dmps/Dmsa schlucken, in den Becher pinkeln) liefern keine brauchbaren Ergebnisse.

Cutler Ausleitung kann man selbst durchführen da alle Informationen bereit gestellt werden. Kosten pro Monat ausleiten ca. 100-150 Euro. Geht vieleicht auch mit noch weniger wenn man billig einkauft und sich aufs essentielle beschränkt.

Kann dir gerne eine Kopie des Buches schicken falls du dir die 30 Dollar dafür nicht leisten kannst. Hat mir persönlich mehr gebracht als jeder Arzt zuvor. Einzige Vorraussetzung sind Englischkenntnisse und die Bereitschaft die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
09.01.08
Beiträge
675
Frag mal bei Biene67 an. Sie ist auch so ein Nordlicht wie du und hat gute und vorallem günstige Erfahrungen mit einem bestimmten Zahnarzt gemacht. Vielleicht ist der ja auch in deiner Nähe.
 
Themenstarter
Beitritt
15.05.09
Beiträge
374
Hallo Cherry,

danke für den Tipp!

LG
----------------
Stengel/dmps: siehste dann kenn ich wohl all die anderen, habe 5 Zahnarzthelferinnen im Bekanntenkreis (eine bekommt keine Kinder, aber das liegt an dem uzu hohen Testospiegel und anderer Sorgen wie Übergewicht), alle anderen gesund.
Kenne selber ettliche Zahnärzte, keiner der Probleme hätte die man merken würede, alle halten von dem Kirre machen gar nichts.
(was nicht heissen muss, dass ich das jetzt ablehne! Ich kenne eben nur niemanden und wunderte mich seit Jahren schon, dass diese besagten Personen scheinbar (!) gesund sind.)
------------------------------------
Stengel: das ist nett von dir, dass du den Haartest empfiehlst. Hast du ggf. noch einen Tipp wer sowas durchführt? Homöopathen? Oder wer macht sowas? Da hatte ich bisher leider kein Glück auf Nachfragen hin waren es meist so "auf was reagiere ich"-Test wie irgendwas mit magnetakupunktur? Ach die Worte kann ich mir leider so schlecht merken.
Und die anderen führen so eine komische Art der homöopathischen Blutuntersuchung durch, die angeblich sogar Wasseradern unterm Bett erkennt.... sorry aber das ist für mich wie Kartenlegen^^^^ Nicht beweisbar.
Da klingt die Haaranalyse schon logischer.
Nur wo such ich da am besten?
 
regulat-pro-immune
Beitritt
21.05.06
Beiträge
3.747
Nicht alle reagieren gleich stark auf Amalgam. Andere haben gesundheitliche Probleme, halten sich aber für gesund. Zum Beispiel die Zahnarzthelferin mit dem zu hohen Testosteron. Schon mal überlegt, warum das so ist? Viel wird halt auch nicht mit Amalgam in Verbindung gebracht. So nach dem Motto "na ja, dann hab ich halt immer mal wieder Migräne, da muss ich mit leben".

Wegen den Kosten kann ich auch nur sagen, lass eine Füllung nach der anderen unter Schutz rausnehmen, wenn Du es Dir leisten kannst. Bei der Ausleitung später ist Rizinusöl am günstigsten, dauert aber auch etwas länger. Bei Cutler wurden im Cutler-Thread ein paar günstige Mittel zusammengesucht.
 
Beitritt
05.09.08
Beiträge
3.876
"na ja, dann hab ich halt immer mal wieder Migräne, da muss ich mit leben".

Ja viele haben sicher psychische/psychsomatische Beschwerden die sie einfach auf Stress zurückführen.

Wie gesagt von den 2 Zahnärzten war auch keiner "krank". Beide hatten aber typische Vergiftungssymptome.
 
Beitritt
07.04.09
Beiträge
1.481
Stengel: das ist nett von dir, dass du den Haartest empfiehlst. Hast du ggf. noch einen Tipp wer sowas durchführt?

Anleitungen und ein paar Erklärungen wie das funktioniert sind im Link. Man braucht keinen Arzt dafür.

Was auch immer du machst, du solltest schon versuchen irgendwie eine mögliche Vergiftung zu objektivieren. Die Symptomatik und Krankengeschichte kann gute Hinweise liefern aber die bleiben nicht mehr als Vermutungen bis man einen Laborbefund vorliegen hat.
Circa 8% der Menschen die glauben sie hätten ein Amalgamproblem haben was anderes.

Es gibt auch manche Krankheiten die mehr oder weniger die selbe Symptomatik haben (auch wenn ich glaube das Quecksilbervergiftung die häufigste Ursache für viele Störungen ist)
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
15.05.09
Beiträge
374
Oh :) ja hehe mal öfter nen Link klicken Frau Traumi... sorry, da habe ich noch nicht richtig geschaut, mache ich sobadl zeit ist! Danke

Was deine andere Ausage angeht, ja ich weis, das sehe ich ebenso wie du und ich treibe mich derzeit auf 3 Baustellen herum. An erster Stelle steht bei mir das PMDS, Ähnlichkeiten mit Borderline Symptomatiken hat , die man bei mir inzwischen ausschließt eben durch das zyklusbedingte auftreten meiner Beschwerden.
PMS hatte ich schon immer, aber an PMDS hat sich wohl niemand herangewagt.
Was komisch ist da PMS + meine übrigen Beschwerden die sich ab dem 27 Jahr einstellten PMDS ergeben.

Ich bin allerdings zudem nicht ganz davon abzubringen, dass viele Dinge auch zusammen einen Haufen Beschwerden ergeben.
Zumal sich bisher niemand das "plötzliche" auftreten von LI oder RDS erklärt.
Und auch nicht das stetige und bereits über Monate anhaltende Nervenzucken in den Zehen und Füßen, bei Stress erheblich.

Wie gesagt - 3 Baustellen :)
Ich arbeite die alle nach und nach ab.
 
Beitritt
07.04.09
Beiträge
1.481
zyklusbedingte auftreten meiner Beschwerden.

Ganz typisch bei Quecksilbervergiftung. Auf psychischer Ebene sind das produktive Zeiten in denen scheinbar die Dinge nicht so schlecht sind und dann totaler Stillstand wo man nichts mehr hinbekommt und es einem nur schlechtgeht.

Ich bekam deswegen die Diagnose manisch-depressiv verpasst, passe aber nicht wirklich in diese Definition hinein.

Wie gesagt - 3 Baustellen

Wenn es Quecksilber ist, dann gibt es nur 1 Baustelle.

Und wenn bisher nichts dauerhaft geholfen hat dann wurde offensichtlich nie die wahre Ursache behandelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
15.05.09
Beiträge
374
Ach guck mal an - das ist mir zum Bsp neu, dass Quecksilber das auch verursacht.
So ist es bei mir.
Zyklustag 3 - ca 13 nix und ab da bergab.
Um die Mensch rum nur müde, depressiv, agressiv und kann weder arbeiten noch einkaufen.

4 Tage danach - anderer Mensch mit völlig anderen Wesenszügen.

Dauerhaft geholfen hat es aber auch bei mir deswegen nicht, weil sich Umstände änderten :) die das begünstigen.
Vor 4 - 7 Jahren hatte ich gar keine Beschwerden. Das kam schleichend wieder.


Na ich schau mal von wegen Haartest.
Uuu gibt es sowas nicht in DE?
Und ziemlich happig, das gGeld kann ich mir auch erstmal abschminken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
07.04.09
Beiträge
1.481
Was mir noch einfällt:

Schulmedizinisch anerkannt ist der Epikutantest (um eine allergische Reaktion festzustellen). Wenn der positiv ist dann übernimmt die Krankenkasse glaube ich zumindest teilweise die Amalgamentfernung.

Allerdings sagt er nichts über eine chronische Vergiftung aus. Ist also nur ein Weg um die KK zu beindrucken.
 
Beitritt
24.10.05
Beiträge
6.296
Was für eine Chance habe ich eigentlich Beschwerden los zu werden,
wenn ich mir die Anamnese, Quecksilberbelastungsnachweise, Zahnsanierungen und Ausleitungen nicht leisten kann ?

Es ist überall die Rede von was man tun kann, sollte, muss
Aber wie man das als Normalsterblicher zahlen soll, das ist mir leider ein Rätsel.

Ich bin Privatpatientin, keine Beteiligung für Heilpraktiker.
Das heist 100% ich.
Ich habe mich heute den ganzen Tag überall kundig gemacht am Orte und
mich hat es fast hinten übergeschlagen....

Anamnesen nicht unter 140 Euro
Tests zwischen 50 und 100 Euro
Und dann geht es munter so weiter...

Hier wären mir persönliche Erfahrungen von Foris lieb, die eine Meinung zu verschiedenen Methoden haben, was man sich "sparen" kann, welches am besten funktionieren wird und welche Vorgehensweise ...

Der oben dargestellten Problematik bewußt, erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, daß ich in meiner Apotheke für die Literdose Rizinusöl der Firma Henry Lamotte GmbH, Bremen (PZN 7316060), den Preis von EUR 6,98 bezahle. Ich meine, daß dies hinsichtlich der umgerechneten Kosten für eine Anwendung für einen jeden erschwinglich sein sollte.

Alles Gute!

Gerold
 
Beitritt
01.10.06
Beiträge
306
Ein Test auf Schwermetalle, wie zB. durch das Bremer Labor, ist so teuer nicht. Allerdings wird ja auch nur die Ausscheidung gemessen. Das Labor berechnet pro zu bestimmendes Metall 14 Euro. So kosten ein Test, der Kupfer, Quecksilber usw. bestimmt, um die 60 Euro.

Insgesamt würde ich meinen, dass ein auf Grund div. Symptome getroffener Verdacht zu "erhärten" ist, da dies die Unsicherheit nimmt. Alles, was an Kosten im Bereich Ver- und Entgiftung aufkommt, sehe ich zum. als eine Art "Lebenskredit". Denn - die Verbesserung, welche sich durch die Entfernung und Entgiftung evtl. einstellt, ist jeden Cent Wert.

Auch ich bin alles andere als gut "betucht" und spare mir mühsam jeden Cent "vom Mund" ab. Allein die Sanierung meiner Zähne kostet mich Unsummen. Aber das ist es mir alle Mal wert. Mein Zustand hat sich in den letzten 4 Jahren langsam, aber stetig gebessert. Und gegenüber jener Phase vor 3 Jahren, als ich mich mehr tod als lebendig fühlte, verspüre ich jetzt durchgängig eine intensive Lebendigkeit. (Natürlich hat dies nur zum Teil mit der Entgiftung und den div. getroffenen Maßnahmen zu tun.)

Durch das Cutler-Protokoll und die diversen Beiträge hier im Forum lässt sich ein Entgiftungsprogramm relativ kostengünstig vornehmen.
Dem gegenüber ist zB. das Klinghardt'sche Verfahren mit Chlorella & Co. eine kostenintensive Variante.

VGrüsse
 
regulat-pro-immune
Beitritt
24.10.05
Beiträge
6.296
Rizinusöl ist in der Tat ein billiger, und wenn man daran glaubt, auch wirksamer Plazebo.

Gerne stimme ich Herrn Stengel zu: Sofern jemand der Überzeugung ist, daß es sich bei Rizinusöl um nichts anderes als um einen wirksamen Plazebo handelt, möge er dabei bleiben. Alles, was sich im Gefolge der Einnahme einer angemessenen Dosis Rizinusöl bei einem Menschen ereignet, wäre demnach eingebildet.

Weiter alles Gute!

Gerold
 

Biene67

Durch das Cutler-Protokoll und die diversen Beiträge hier im Forum lässt sich ein Entgiftungsprogramm relativ kostengünstig vornehmen.
Dem gegenüber ist zB. das Klinghardt'sche Verfahren mit Chlorella & Co. eine kostenintensive Variante.

VGrüsse

Ich kann Jazz da nur zustimmen-
ich dachte anfangs auch, das Cutler-Protokoll ist für mich nicht erschwinglich.
Das Teure daran ist ja eigentlich das DMSA.
Von daher lasse ich das DMSA immer in derselben geringen Dosis und steigere nur das (sehr günstige) ALA-
bei den NEM's sind ja unter der "Zusammenfassung günstiger Sachen" die preiswertesten zusammengefassst und ich beschränke mich
auf die wichtigsten, wie Vit C., Mg, Vit E, Zink und Leinöl.
So bin ich bis zu meiner mittlerweile beendeten 5. Runde ganz gut (und für mich erschwinglich) gefahren. :)
 
Oben